‘Judging Freedom’ edition of 7 November 2024: The Kremlin’s view of US elections

‘Judging Freedom’ edition of 7 November 2024: The Kremlin’s view of US elections

The conversation with Judge Andrew Napolitano started with an examination of the latest reports on the disposition of forces in the Donbas, where the Russians continue their steady advance along the entire 1000 km front, notwithstanding the daily counterattacks by Ukrainian forces here and there. My point that the Ukrainians are not fleeing from the battlefield but are continuing to pose significant resistance is taken from the latest presentations on Russian state television by their war correspondents in the field. I also spoke about what these same correspondents are saying about the mop up operation in Kursk, where the Russians are killing or taking prisoner significant numbers of Polish, French and, yes American mercenaries. Are these truly American troops in what is de jure Russian Federation territory asked the Judge. That cannot be confirmed with certainty but the numbers are such that it is likely that these combatants are regular soldiers and not soldiers of fortune.

We spoke at some length about how the Kremlin perceives the peace plan of Trump, seeing it as another case of American hubris and the mistaken idea that they will say ‘yessir’ when told by Trump to wind up the war with Zelensky on terms that resemble a truce rather than a genuine durable peace.

Will the Russians negotiate, I was asked. Yes, with the Americans but not with Zelensky whose legitimacy they do not accept now that his term expired months ago.

The overall impression I take away from today’s extensive news coverage of Trump on Russian television is the sense that there will be a long period of the sides taking the measure of one another before anything happens, and that Trump will have to come to understand that the Russia he faces today is very different from the Russia he knew in his first term: they are now in a true alliance with China, with Iran; with North Korea that gives them great confidence in their military standing and they are leaders of an expanded and very serious BRICS that gives them confidence in their geopolitical weight in the world.

Translation below into German (Andreas Mylaeus)

Ausgabe vom 7. November 2024 von „Judging Freedom“: Die Sicht des Kremls auf die US-Wahlen

Das Gespräch mit Judge Andrew Napolitano begann mit einer Untersuchung der neuesten Berichte über die Truppenverteilung im Donbass, wo die Russen trotz der täglichen Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte hier und da ihren stetigen Vormarsch entlang der gesamten 1.000 km langen Front fortsetzen. Meine Aussage, dass die Ukrainer nicht vom Schlachtfeld fliehen, sondern weiterhin erheblichen Widerstand leisten, stammt aus den neuesten Berichten ihrer Kriegsberichterstatter vor Ort im russischen Staatsfernsehen. Ich habe auch darüber gesprochen, was dieselben Korrespondenten über die Säuberungsaktion in Kursk berichten, wo die Russen eine beträchtliche Anzahl polnischer, französischer und, ja, amerikanischer Söldner töten oder gefangen nehmen. Sind das wirklich amerikanische Truppen auf dem Gebiet der Russischen Föderation, fragte der Judge. Das lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, aber die Zahlen sind so hoch, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass es sich bei diesen Kämpfern um reguläre Soldaten und nicht um Söldner handelt.

Wir sprachen ausführlich darüber, wie der Kreml den Friedensplan von Trump wahrnimmt, und sahen darin einen weiteren Fall von amerikanischer Hybris und der irrigen Vorstellung, dass sie „Jawohl“ sagen werden, wenn Trump ihnen sagt, dass sie den Krieg mit Selenskyj zu Bedingungen beenden sollen, die eher einem Waffenstillstand als einem echten dauerhaften Frieden ähneln.

„Werden die Russen verhandeln?“, wurde ich gefragt. Ja, mit den Amerikanern, aber nicht mit Selenskyj, dessen Legitimität sie nicht anerkennen, da seine Amtszeit bereits vor Monaten abgelaufen ist.

Der Gesamteindruck, den ich aus der heutigen ausführlichen Berichterstattung über Trump im russischen Fernsehen mitnehme, ist das Gefühl, dass es eine lange Zeit dauern wird, bis die Seiten einander einschätzen können, bevor etwas passiert, und dass Trump verstehen muss, dass das Russland, mit dem er heute konfrontiert ist, sich sehr von von dem Russland unterscheidet, das er aus seiner ersten Amtszeit kannte: Sie befinden sich jetzt in einer echten Allianz mit China, mit dem Iran und mit Nordkorea, was ihnen großes Vertrauen in ihre militärische Stärke gibt, und sie sind die Anführer einer erweiterten und sehr ernstzunehmenden BRICS-Gruppe, was ihnen Vertrauen in ihr geopolitisches Gewicht in der Welt gibt.

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