It was a particular pleasure to appear on ‘Judging Freedom’ today, when host Andrew Napolitano celebrated reaching 500,000 subscribers. The opening comments on this video express fulsome praise for this well-earned achievement in public service.
In our chat about Syria, the key question was whether this is truly a major setback for Vladimir Putin as Western mainstream is telling us or are they using this story line to cover up the disaster unfolding on the battlefield day by day for the Ukrainian armed forces and their US-NATO backers.
As I mention, the situation of the Russian bases in Syria is presently stable and there is every possibility that the new administration in Damascus will create an autonomous province to protect the Alawite population of that locality on the coast that is home to the Russians from retribution over their support role to the Assad family. Time will tell. But our media are ignoring the other options that Russia may well enjoy should it be required to abandon its 70-year lease on the bases in Syria. Among these options is Iran, with its seaports on waters leading directly into the Indian Ocean. In its present condition after having suffered extensive losses among its Axis of Resistance proxies, Iran could well be motivated to offer bases to the Russian navy and air force.
The Russians have for centuries coveted the warm waters of the Indian Ocean and link-up with the Mediterranean would be assured via the Suez Canal. Alternatively, the Russians could very likely strike a deal with Egypt or with Algeria to set up shop in the Western Mediterranean and so satisfy their need for reprovisioning and refitting naval vessels of their Black Sea fleet operating in the Mediterranean with or without passage through the Dardanelles, which is subject to Turkish control.
We also discussed at some length how the Russians may respond to the latest Ukrainian use of 6 ATACMS missiles against Russian military assets in the city of Taganrog, on the coast of the Sea of Azov. The Ukrainians were said to target a military air base, however, it could well have been a factory adjacent to the airfield that manufactures the Russian equivalent of the American AWACS, i.e., specialized radar equipped planes used for intelligence gathering and early warning about incoming missiles or planes. The Ukrainian ATACMS were either shot down by the Russian Pantsyr air defense missiles (2) or diverted by Russia’s electronic warfare gear (4). Accordingly actual damage from this missile strike was minimal. But the threat to key Russian security assets was real and the Russian response will have to be calibrated accordingly.
Washington has stated in the last day that it expects the Russians to respond with another attack on Ukraine using their new hypersonic Oreshnik missile. But there is now reason to believe that the Kremlin may be rethinking its strategy and will instead strike a target in NATO-land. The newly opened US missile base in Poland would appear to be very suitable for this purpose. And that would explain the otherwise inexplicable directive to Russian citizens issued by Maria Zakharova on behalf of the Foreign Ministry telling them not to travel to the European Union or North America.
See https://www.youtube.com/watch?v=3qlC6XzR2uQ
Translation below into German (Andreas Mylaeus)
„Judging Freedom“-Ausgabe vom 12. Dezember: Russland, Syrien und Georgien
Es war mir eine besondere Freude, heute bei „Judging Freedom“ aufzutreten, als Gastgeber Andrew Napolitano das Erreichen von 500.000 Abonnenten feierte. Die einleitenden Kommentare zu diesem Video drücken überschwängliches Lob für diese wohlverdiente Leistung im Dienst für die Öffentlichkeit aus.
In unserem Gespräch über Syrien ging es vor allem um die Frage, ob dies wirklich ein großer Rückschlag für Wladimir Putin ist, wie uns der Mainstream im Westen glauben machen will, oder ob sie diese Geschichte nur nutzen, um von der Katastrophe abzulenken, die sich Tag für Tag auf dem Schlachtfeld für die ukrainischen Streitkräfte und ihre Unterstützer aus den USA und der NATO abspielt.
Wie bereits erwähnt, ist die Lage der russischen Stützpunkte in Syrien derzeit stabil und es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die neue Regierung in Damaskus eine autonome Provinz schafft, um die alawitische Bevölkerung dieser Ortschaft an der Küste, in der die Russen leben, vor Vergeltungsmaßnahmen für ihre Unterstützungsrolle für die Assad-Familie zu schützen. Die Zeit wird es zeigen. Unsere Medien ignorieren jedoch die anderen Optionen, die Russland durchaus offenstehen, sollte es gezwungen sein, seinen 70-jährigen Pachtvertrag für die Stützpunkte in Syrien aufzugeben. Zu diesen Optionen gehört der Iran mit seinen Seehäfen an Gewässern, die direkt in den Indischen Ozean münden. In seiner derzeitigen Lage, nachdem er unter seinen Stellvertretern der Achse des Widerstands erhebliche Verluste erlitten hat, könnte der Iran durchaus motiviert sein, der russischen Marine und Luftwaffe Stützpunkte anzubieten.
Die Russen begehren seit Jahrhunderten die warmen Gewässer des Indischen Ozeans und eine Verbindung zum Mittelmeer wäre über den Suezkanal gewährleistet. Alternativ könnten die Russen sehr wahrscheinlich ein Abkommen mit Ägypten oder Algerien schließen, um sich im westlichen Mittelmeer niederzulassen und so ihren Bedarf an Nachschub und Umrüstung von Marineschiffen ihrer Schwarzmeerflotte, die im Mittelmeer operiert, mit oder ohne Durchfahrt durch die Dardanellen, die der türkischen Kontrolle unterliegen, zu decken.
Wir haben auch ausführlich darüber diskutiert, wie die Russen auf den jüngsten Einsatz von 6 ATACMS-Raketen durch die Ukraine gegen russische Militäreinrichtungen in der Stadt Taganrog an der Küste des Asowschen Meeres reagieren könnten. Die Ukrainer sollen einen Militärflugplatz angegriffen haben, es könnte sich jedoch auch um eine Fabrik in der Nähe des Flugplatzes gehandelt haben, die das russische Äquivalent des amerikanischen AWACS herstellt, d.h. Flugkörper mit Spezialradar, die zur Informationsbeschaffung und Frühwarnung vor anfliegenden Raketen oder Flugzeugen eingesetzt werden. Die ukrainischen ATACMS wurden entweder von den russischen Pantsyr-Luftabwehrraketen abgeschossen (2) oder von der elektronischen Kriegsausrüstung Russlands umgeleitet (4). Dementsprechend war der tatsächliche Schaden durch diesen Raketenangriff minimal. Die Bedrohung für wichtige russische Sicherheitsanlagen war jedoch real und die russische Reaktion wird entsprechend angepasst werden müssen.
Washington hat am letzten Tag erklärt, dass es von den Russen einen weiteren Angriff auf die Ukraine mit ihrer neuen Hyperschall-Oreschnik-Rakete erwartet. Es gibt jedoch Grund zu der Annahme, dass der Kreml seine Strategie überdenkt und stattdessen ein Ziel im NATO-Gebiet angreifen wird. Die neu eröffnete US-Raketenbasis in Polen scheint für diesen Zweck sehr gut geeignet zu sein. Und das würde die ansonsten unerklärliche Anweisung an russische Bürger erklären, die von Maria Sacharowa im Namen des Außenministeriums herausgegeben wurde und in der sie aufgefordert werden, nicht in die Europäische Union oder nach Nordamerika zu reisen.
The INSTC corridor perhaps deserves a mention in terms of new bases and Russian logistics to Africa and elsewhere.
Also surprising that almost nobody is mentioning 2 factors in Russia’s Syria engagement that have been mentioned by Putin in the past: (1) The threat of radical Salafism in the Caucuses and Central Asia and spillover into southern Russia. (2) Russia as the protector of the Orthodox world.
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