Today’s breaking news in and around China was the U.S. delivery to Taiwan of a batch of advanced Abrams tanks. According to the Taiwanese defense ministry, the 38 tanks just received are from among the 109 tanks which they requested from the U.S. in 2019. These are the first new tanks to be delivered to Taiwan in 30 years.
The delivery, you note, is in Biden’s final weeks in office and it is a big provocation coming, as it does, after the major scandal in state-to-state relations caused by the visit of the Taiwanese president to the United States in the past week. The Chinese response to that outrage, which contradicts the One China policy concluded between Richard Nixon and Mao Tse-tung in the 1970s, was the largest ever deployment of its air and naval forces in the South China and East China seas for maneuvers demonstrating its power to control waterways out to the first island chain in defiance of American Pacific dominance.
Meanwhile, on the Ukrainian front, Washington is rushing to ship out vast new consignments of weapons and artillery shells to Kiev. This war materiel may have some limited impact on the ability of Ukrainian forces to resist the grinding daily advance of Russian troops westward in the Donbas. Or it may be destroyed by Russian missile attacks soon after crossing the border into Ukraine. However, its greater impact is psychological: to build Ukrainian confidence and willingness to fight to the bitter end and to provoke the Russians into escalatory retaliation that will make it impossible for Trump to proceed with plans to take the U.S. out of this war.
The common denominator of Biden’s final moves in office is to embroil the incoming Trump administration in foreign policy crises that will distract him from his stated ambition of bringing in an era of peace and will distract him from carrying out his pre-election promises of reversing U.S. domestic policy of the Biden years from top to bottom early in his tenure, when he has full control of Congress and the period of grace that each new president enjoys.
It is not a matter of concern to the outgoing Biden that what he is doing is totally irresponsible and may bring about a hot war which spins out of control. It is not a matter of concern to him that these very measures further consolidate the Russian-Chinese alliance which presents Washington with a two-front war that it cannot win. Moreover, both with respect to Russia and with respect to China, the Biden administration is precipitating a military conflict several years in advance of its own schedule for raising military preparedness to the point where it has some chance of prevailing. In both cases, the target period Washington has designated for war with one or another of these adversaries is two or three years in the future. Stupid, very stupid, as Donald would say.
In closing, I point out that the issue of the Abrams shipment to Taiwan was the subject of a brief interview I had this morning with Press TV, Iran. See http://www.urmedium.net/c/presstv/131992
©Gilbert Doctorow, 2024
Translation below into German (Andreas Mylaeus)
Joe Bidens giftige „Geschenke“ für die kommende Trump-Regierung
Die heutige Eilmeldung in und um China war die Lieferung einer Charge fortschrittlicher Abrams-Panzer aus den USA an Taiwan. Nach Angaben des taiwanesischen Verteidigungsministeriums gehören die 38 Panzer, die gerade eingetroffen sind, zu den 109 Panzern, die Taiwan 2019 bei den USA angefordert hatte. Dies sind die ersten neuen Panzer, die seit 30 Jahren an Taiwan geliefert werden.
Die Lieferung erfolgt, wie Sie wissen, in Bidens letzten Amtswochen und ist eine große Provokation, da sie nach dem großen Skandal in den Beziehungen zwischen den Staaten erfolgt, der durch den Besuch des taiwanesischen Präsidenten in den Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche verursacht wurde. Die chinesische Reaktion auf diesen Skandal, der der in den 1970er Jahren zwischen Richard Nixon und Mao Tse-tung vereinbarten Ein-China-Politik widerspricht, war die größte jemals durchgeführte Entsendung von Luft- und Seestreitkräften in das Südchinesische und Ostchinesische Meer zu Manövern, die die Macht demonstrieren sollten, die Wasserstraßen bis zur ersten Inselkette zu kontrollieren, und damit die amerikanische Vorherrschaft im Pazifik herauszufordern.
Währenddessen beeilt sich Washington an der ukrainischen Front, riesige neue Lieferungen von Waffen und Artilleriegeschossen nach Kiew zu verschiffen. Dieses Kriegsmaterial könnte einen begrenzten Einfluss auf die Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte haben, dem zermürbenden täglichen Vormarsch der russischen Truppen nach Westen im Donbass zu widerstehen. Oder es könnte durch russische Raketenangriffe kurz nach dem Überqueren der Grenze zur Ukraine zerstört werden. Die größere Wirkung ist jedoch psychologischer Natur: Sie soll das ukrainische Selbstvertrauen und die Bereitschaft stärken, bis zum bitteren Ende zu kämpfen, und die Russen zu einer Eskalation der Vergeltungsmaßnahmen provozieren, die es Trump unmöglich machen würde, seine Pläne, die USA aus diesem Krieg herauszuhalten, umzusetzen.
Der gemeinsame Nenner von Bidens letzten Amtshandlungen besteht darin, die kommende Trump-Regierung in außenpolitische Krisen zu verwickeln, die ihn von seinem erklärten Ziel ablenken werden, eine Ära des Friedens einzuleiten, und ihn davon abhalten werden, seine Wahlversprechen einzulösen, die US-Innenpolitik der Biden-Jahre zu Beginn seiner Amtszeit von Grund auf umzukehren, wenn er die volle Kontrolle über den Kongress und die Schonfrist hat, die jeder neue Präsident genießt.
Es ist dem scheidenden Biden egal, dass das, was er tut, völlig unverantwortlich ist und einen heißen Krieg auslösen könnte, der außer Kontrolle gerät. Es ist ihm egal, dass genau diese Maßnahmen die russisch-chinesische Allianz weiter festigen, was Washington vor einen Zweifrontenkrieg stellt, den es nicht gewinnen kann. Darüber hinaus beschleunigt die Biden-Regierung sowohl in Bezug auf Russland als auch in Bezug auf China einen militärischen Konflikt um mehrere Jahre vor ihrem eigenen Zeitplan, um die militärische Bereitschaft so weit zu erhöhen, dass sie eine gewisse Chance hat, sich durchzusetzen. In beiden Fällen liegt der von Washington festgelegte Zielzeitraum für einen Krieg mit dem einen oder anderen dieser Gegner zwei oder drei Jahre in der Zukunft. Dumm, sehr dumm, wie Donald sagen würde.
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass die Frage der Lieferung von Abrams-Panzern an Taiwan Gegenstand eines kurzen Interviews war, das ich heute Morgen mit Press TV, Iran, geführt habe. Wenn das im Internet veröffentlicht wird, werde ich den Link hier hinzufügen.
Russia 2 Europe 0. Scholz and Macron. The economic sanctions have brought down Europe, not Russia. In the New York Times that fact is not even danced around, it simply does not exist.
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