NewsX World (India): Russia Stalls Istanbul Peace Summit, Will Istanbul Talks Fail?
This interview opens with the NewsX presenter setting the context for our chat, namely the just concluded visit to Kiev of US Senators Lindsey Graham (R – South Carolina) and Richard Blumenthal (D-Connecticut) who spoke about their jointly sponsored bill in the U.S. Senate imposing new harsh sanctions on Russia.
It is curious that the main punishment they are planning, per the presenter, is to lower the upper limit on contracts for export sales of Russian crude oil, a punishment which they are instructing the Europeans also to do now.
I say curious, because the current depressed prices on petroleum globally are already below the $60 cap that the West set for Russian export contracts. Moreover, those caps have been evaded by Russian producers thanks to their shipping via the country’s ‘shadow fleet’ of tankers rather than the Western leased tankers they used in the past. By contrast, Europe’s planned sanctions, so far as they have been disclosed, are directed against the shadow fleet. No matter: neither approach will have any appreciable effect on Russian export earnings.
For my part, hearing Blumenthal’s name reminded me of our common Harvard connection. Democratic Senator Richard Blumenthal has been gratuitously and viciously anti-Russian for decades. He happens to be a classmate of mine from Harvard’s undergraduate class of 1967. All of which validates for me Donald Trump’s coming down hard on Harvard. That university has been the cradle of the wrong-headed and destructive foreign policy that the USA has followed for the past 30 years.
I congratulate the presenter for pressing me to explain why the Russian President wants to conclude a peace treaty with Ukraine and not to just wreak destruction and walk away from a ‘frozen conflict.’ I am hopeful that viewers will find this final section of the interview to be the most interesting.
©Gilbert Doctorow, 2025
Translation below into German (Andreas Mylaeus)
NewsX World (Indien): Russland blockiert Friedensgipfel in Istanbul – Scheitern die Istanbul-Gespräche?
Zu Beginn des Interviews stellt der Moderator von NewsX den Kontext für unser Gespräch her, nämlich den gerade zu Ende gegangenen Besuch der US-Senatoren Lindsey Graham (R – South Carolina) und Richard Blumenthal (D-Connecticut) in Kiew, die über ihren gemeinsam im US-Senat eingebrachten Gesetzentwurf sprachen, der neue harte Sanktionen gegen Russland vorsieht.
Es ist merkwürdig, dass die wichtigste Sanktion, die sie laut dem Moderator planen, darin besteht, die Obergrenze für Verträge über den Export von russischem Rohöl zu senken, eine Sanktion, zu der sie nun auch die Europäer auffordern.
Ich finde das merkwürdig, weil die derzeit weltweit niedrigen Ölpreise bereits unter der von den westlichen Ländern für russische Exportverträge festgelegten Obergrenze von 60 Dollar liegen. Darüber hinaus werden diese Obergrenzen von den russischen Produzenten umgangen, indem sie ihre Lieferungen nicht mehr wie bisher mit von westlichen Ländern geleasten Tankern, sondern mit der „Schattenflotte“ des Landes durchführen. Die geplanten Sanktionen Europas richten sich hingegen, soweit sie bekannt sind, gegen die Schattenflotte. Das spielt jedoch keine Rolle, da keiner der beiden Ansätze nennenswerte Auswirkungen auf die russischen Exporteinnahmen haben wird.
Als ich den Namen Blumenthal hörte, musste ich an unsere gemeinsame Verbindung zu Harvard denken. Der demokratische Senator Richard Blumenthal ist seit Jahrzehnten grundlos und bösartig gegen Russland eingestellt. Er ist zufällig ein Klassenkamerad von mir aus dem Harvard-Jahrgang 1967. All das bestätigt mir, dass Donald Trump zu Recht hart gegen Harvard vorgeht. Diese Universität ist die Wiege der fehlgeleiteten und destruktiven Außenpolitik, die die USA seit 30 Jahren verfolgen.
Ich gratuliere dem Moderator, dass er mich dazu gedrängt hat, zu erklären, warum der russische Präsident einen Friedensvertrag mit der Ukraine schließen will und nicht einfach Zerstörung anrichten und sich aus einem „eingefrorenen Konflikt“ zurückziehen will. Ich hoffe, dass die Zuschauer diesen letzten Teil des Interviews am interessantesten finden werden.