Translations of “Iranian President Ebrahim Raisi…”

Translations below into German (Andreas Mylaeus) and French (Youri))

Irans Präsident Ebrahim Raisi spricht vor der UN-Generalversammlung: Was man wissen sollte

Heute Morgen wurde ich durch eine WhatsApp-Nachricht von Press TV (Iran) dazu aufgefordert, etwas zu tun, was ich optimalerweise ohnehin hätte tun sollen, wenn ich über die wichtigsten internationalen Entwicklungen des Tages informiert sein möchte. Press TV lud mich ein, über Ebrahim Raisis gestrige Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen live in ihrer Sendung zu diskutieren, insbesondere über seine Bemerkungen darüber, wie die Welt weder die westliche Hegemonie noch die Mentalität des Kalten Krieges mehr akzeptiert, die die Flammen des Konflikts schürt, um das Wohlergehen anderer Nationen zu untergraben. Es wurde somit sofort notwendig, mir diese Rede anzusehen.

Sie finden mein 10-Minuten Interview hier: https://www.urmedium.net/c/presstv/126282

Wie Sie in diesem Interview sehen werden, ging ich über die unmittelbare Frage der Haltung des Iran zur globalen Hegemonie Amerikas hinaus und stellte die Rede des iranischen Präsidenten in den Kontext einer Reihe diplomatischer Errungenschaften, die mit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Saudi-Arabien im vergangenen Frühjahr begonnen haben. Dann kam der Abschluss lange aufgeschobener Vereinbarungen mit Russland über Investitionen in einen neu belebten Nord-Süd-Korridor, der Zentralasien und Russland per Zug und intermodaler Logistik durch den Iran mit indischen Häfen verbindet.

Im vergangenen Monat wurden wir Zeugen der Einladung an den Iran, am 1. Januar 2024 Vollmitglied der BRICS-Gruppe zu werden. Und nun, in den Tagen vor der Ankunft der Delegierten auf der UN-Generalversammlung, wurde eine Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten über den Austausch von Gefangenen und die Freigabe von 6 Milliarden Dollar iranischer Vermögenswerte erreicht, die für mehrere Jahre in Südkorea eingefroren waren. Darüber hinaus wird Raisi am Rande seines Besuchs in New York voraussichtlich Gespräche mit dem Leiter der Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen über den Zugang von Inspektoren zu den iranischen Atomanlagen führen. Und in diesem Zeitrahmen lädt der iranische Verteidigungsminister seinen russischen Amtskollegen Sergej Schoigu zu Gesprächen über den Ausbau der Zusammenarbeit beider Länder in Verteidigungs- und Sicherheitsfragen in der Region nach Teheran ein. Der Iran befindet sich eindeutig auf dem richtigen Weg.

Präsident Raisis Rede wurde von mehreren großen Internetportalen übertragen. Hier ist der Link zu der Rede auf dem amerikanischen öffentlich-rechtlichen Sender, den ich genutzt habe:

https://www.pbs.org/newshour/politics/watch-iranian-president-ebrahim-raisi-addresses-the-2023-united-nations-general-assembly

Im Folgenden werde ich einige Elemente dieser bemerkenswerten Rede zusammenfassen, die mich am meisten beeindruckt haben. Ich fordere die Leser dringend auf, dem PBS-Link zu folgen und ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Präsident Raisi eröffnete seine Rede mit philosophischen Bemerkungen, in denen er die gemeinsamen Wurzeln der großen Weltreligionen darlegte, die von Abraham über Jesus bis hin zu Mohammed zurückreichen. Der Islam sehe Männer und Frauen als einander ergänzend an und sie hätten vor Allah den gleichen Wert, sagte er. Der Islam legt großen Wert auf die Familie als die Kerneinheit der Gesellschaft und die Kinder als das Geschenk des Allmächtigen. Raisis Ziel war es, die positiven Werte seiner Religion und Kultur hervorzuheben, die im Gegensatz zu der im Westen entstandenen Islamfeindlichkeit stehen, die man an der Schändung des Korans, dem Verbot des Tragens des Dschihab in Schulen und der Apartheidbehandlung muslimischer Einwanderer in Europa sehen kann. Diese Fehlentwicklungen sind das Ergebnis des Westens, der von seinem Weg abgekommen ist, einer Identitätskrise.

Dies waren die ersten Töne eines leitmotiv (sic!) der Konfrontation zwischen Ost und West, das sich durch die ganze Rede zog.

Der iranische Präsident beharrte darauf, dass ungeachtet der Versuche des kapitalistischen Westens, seine Hegemonie aufrechtzuerhalten, eine neue geopolitische Ordnung ins Spiel komme. Die Versuche der Vereinigten Staaten, der Welt ihre Ideale aufzuzwingen, sind gescheitert. Sie sprechen von Demokratie, aber das ist eine Mogelpackung. Nicht-westliche Mächte entstehen und lehnen die Arroganz des Westens ab.

Der Westen inszeniert Staatsstreiche und Stellvertreterkriege. Man versucht, die Welt in Blöcke zu spalten, aber man sollte nicht zulassen, dass sich eine neue Kluft zwischen Ost und West entwickelt. Die Schwellenländer sind dabei, eine regionale Zusammenarbeit zu etablieren. Die Regionen interagieren mit der Weltgemeinschaft auf der Grundlage von Gerechtigkeit.

Der Iran steht für eine Politik der guten Nachbarschaft. Stabile Nachbarn sorgen für stabile Regionen. Ausländische Mächte sollten in der Region nicht intervenieren, vom Kaukasus bis hinunter zum Persischen Golf. Sie sind nicht Teil der Lösung, sondern der Kern des Problems selbst.

Präsident Raisis Gedanken zum Ukraine-Krieg erregten meine Aufmerksamkeit: “Wir unterstützen nirgends einen Krieg, weder in Europa noch anderswo.” Das klingt neutral, n’est-ce pas? Aber er fährt fort, dass die Vereinigten Staaten den Krieg angeheizt haben, um Europa zu schwächen. Der Iran, so sagte er, unterstütze alle Friedensinitiativen.

Schließlich habe ich zur Kenntnis genommen, dass er die Vereinigten Staaten für ihre “ungeheuerlichen Verbrechen” verurteilt, nämlich den Rückzug aus dem als JCPOA bekannten Mehrparteien-Atomabkommen und die Verhängung drakonischer Sanktionen gegen den Iran.

Ich könnte noch viele andere Themen nennen, die in dieser Rede angesprochen wurden, einschließlich der Rolle westlicher Geheimdienstoperationen beim Schüren der gegen die Regierung gerichteten Demonstrationen im Iran im vergangenen Jahr wegen des Todes von Mahsa Amini in Gewahrsam, oder die Art und Weise, wie westliche Länder Terroristen, die im Nahen Osten operiert haben, einen sicheren Zufluchtsort geboten haben. Ich überlasse es jedoch den Lesern, die zusätzlichen Perlen in der Rede zu entdecken.

Eine übergreifende Verallgemeinerung der Rede wäre, dass sie deutlich gemacht hat, dass der Iran die geopolitischen Perspektiven der BRICS trägt und dass alle Gedanken in den Vereinigten Staaten, dass Teheran durch die Aufhebung von Sanktionen oder andere Zugeständnisse in die Reihen der Vasallenstaaten zurückgebracht werden könnte, illusorisch sind.

Le président iranien Ebrahim Raisi s’adresse à l’Assemblée générale des Nations unies : ce qu’il faut savoir

Ce matin, un message WhatsApp de Press TV (Iran) m’a incité à faire ce que les bonnes pratiques m’auraient conseillé de faire si je voulais être au courant des développements internationaux les plus importants de la journée. Press TV m’a invité à discuter à l’antenne du discours prononcé hier par Ebrahim Raisi devant l’Assemblée générale des Nations unies, en particulier de ses remarques sur le fait que le monde n’accepte plus l’hégémonie occidentale, ni la mentalité de la guerre froide qui attise les flammes des conflits pour saper le bien-être des autres nations. Regarder ce discours est immédiatement devenu une nécessité.

Vous trouverez mon interview de 10 minutes ici : https://www.urmedium.net/c/presstv/126282

Comme vous le verrez dans cette interview, je suis allé au-delà de la question immédiate de la position de l’Iran sur l’hégémonie mondiale des États-Unis et j’ai replacé le discours du président iranien dans le contexte d’une série de réalisations diplomatiques qui ont commencé par le rétablissement des relations diplomatiques avec l’Arabie saoudite au printemps dernier. Puis il y a eu la conclusion d’accords longtemps retardés avec la Russie sur les investissements dans un nouveau corridor nord-sud reliant l’Asie centrale et la Russie par le train et la logistique intermodale à travers l’Iran jusqu’aux ports indiens. Le mois dernier, nous avons assisté à l’invitation faite à l’Iran de devenir membre à part entière du groupe des BRICS le 1er janvier 2024. Et dans les jours précédant l’arrivée des délégués à l’Assemblée générale des Nations unies, un accord a été conclu avec les États-Unis sur l’échange de prisonniers et le déblocage de 6 milliards de dollars d’actifs iraniens gelés depuis plusieurs années en Corée du Sud. En outre, en marge de sa visite à New York, Raisi devrait s’entretenir avec le chef de l’agence de surveillance nucléaire de l’ONU au sujet de l’accès des inspecteurs aux installations nucléaires iraniennes. Au même moment, le ministre iranien de la défense accueillera son homologue russe Sergei Choïgou à Téhéran pour des discussions sur le développement de la coopération entre les deux pays en matière de matériel de défense et de questions de sécurité dans la région. Il est clair que l’Iran a le vent en poupe.

Le discours du président Raisi a été retransmis par plusieurs grands portails Internet. Voici le lien vers le discours d’America’s Public Broadcasting, la chaîne publique américaine, que j’ai utilisé :

https://www.pbs.org/newshour/politics/watch-iranian-president-ebrahim-raisi-addresses-the-2023-united-nations-general-assembly

Dans ce qui suit, je résumerai certains des éléments de ce discours remarquable qui m’ont le plus impressionné. J’invite les lecteurs à suivre le lien de PBS et à tirer leurs propres conclusions.

Le président Raisi a commencé son discours par des remarques de nature philosophique, exposant les racines communes des principales religions du monde, qui remontent à Abraham, à Jésus et à Mahomet. L’islam considère que les hommes et les femmes sont complémentaires et qu’ils ont une valeur égale devant Allah. L’islam met l’accent sur la famille en tant qu’unité centrale de la société, et sur les enfants en tant que don du Tout-Puissant. Son propos était d’établir les valeurs positives de sa religion et de sa culture qui se heurtent à l’islamophobie de l’Occident, comme en témoignent la profanation du Coran, l’interdiction du port du hijab dans les écoles et l’apartheid dont sont victimes les immigrés musulmans en Europe. Ces dérives résultent d’une perte de repères de l’Occident, d’une crise d’identité.

Ce sont les premières notes d’un leitmotiv de confrontation entre l’Orient et l’Occident qui a traversé tout le discours. 

Le président iranien a insisté sur le fait qu’un nouvel ordre géopolitique se mettait en place malgré les efforts de l’Occident capitaliste pour maintenir son hégémonie. Les tentatives des Etats-Unis d’imposer leurs idéaux au monde ont échoué. Ils parlent de démocratie, mais c’est un leurre. Des puissances non occidentales émergent et rejettent l’arrogance de l’Occident.

L’Occident organise des coups d’État, des guerres par procuration. Il cherche à diviser le monde en blocs, mais il ne faut pas laisser se développer un nouveau clivage Est-Ouest. Les puissances émergentes mettent en place une coopération régionale. Les régions interagissent avec la communauté mondiale sur la base de la justice.

L’Iran défend une politique de bon voisinage. Des voisins stables sont synonymes de régions stables. Les puissances étrangères ne devraient pas intervenir dans la région, du Caucase au golfe Persique. Elles ne font pas partie de la solution, mais sont plutôt l’essence même du problème.

Les réflexions du président Raisi sur la guerre en Ukraine ont attiré mon attention : « Nous ne soutenons pas de guerre où que ce soit, que ce soit en Europe ou ailleurs ». Un son neutre, n’est-ce pas ? Mais il poursuit en disant que les États-Unis ont attisé la guerre pour affaiblir l’Europe. L’Iran, a-t-il dit, soutient toutes les initiatives de paix.

Enfin, j’ai noté sa condamnation des États-Unis pour leurs « crimes flagrants » consistant à se retirer de l’accord nucléaire multipartite connu sous le nom de JCPOA et à imposer des sanctions draconiennes à l’Iran.

Je pourrais mentionner de nombreuses autres questions abordées dans ce discours, notamment le rôle des agents des services de renseignement occidentaux dans l’organisation des manifestations antigouvernementales en Iran l’année dernière à la suite de la mort en détention de Mahsa Amini, ou la manière dont les pays occidentaux ont offert un refuge aux terroristes qui opéraient au Moyen-Orient. Toutefois, je laisse aux lecteurs le soin de découvrir les autres perles de ce discours.

Si je peux me permettre une généralisation de ce discours, il a clairement montré que l’Iran soutient les vues géopolitiques des BRICS et que toute idée des États-Unis selon laquelle Téhéran peut être ramené dans le giron des nations vassales par la levée des sanctions ou d’autres concessions est illusoire.

Iranian President Ebrahim Raisi addresses the UN General Assembly: what you should know

This morning I was prompted by a WhatsApp message from Press TV (Iran) to do what best practices would have otherwise told me to do if I wish to be au courant on the most important international developments of the day.  Press TV invited me to discuss on air Ebrahim Raisi’s address to the United Nations General Assembly yesterday, in particular his remarks on how the world no longer accepts Western hegemony, nor does it accept the Cold War mentality that fans the flames of conflict to undermine the wellbeing of other nations. Watching that speech immediately became a necessity.

You can find my 10 minute interview here: https://www.urmedium.net/c/presstv/126282

As you will see from this interview, I went beyond the immediate question of Iran’s position on American global hegemony and put the Iranian President’s speech in the context of a series of diplomatic achievements that began with the reestablishment of diplomatic relations with Saudi Arabia this past spring. Then came the conclusion of long-delayed agreements with Russia on investments in a re-launched North South Corridor connecting Central Asia and Russia by train and intermodal logistics through Iran to Indian ports. Last month we witnessed the invitation extended to Iran to become a full member of the BRICS group on 1 January 2024. And now in the days just preceding the arrival of delegates to the UN General Assembly gathering, an agreement was reached with the United States on prisoner exchanges and the release of 6 billion dollars of Iranian assets frozen for several years in South Korea. Moreover, on the sidelines of his visit to New York Raisi is expected to have talks with the head of the UN nuclear watchdog agency over access of inspectors to the Iranian nuclear facilities. And in this same time frame, Iran’s Minister of Defense is hosting his Russian counterpart Sergei Shoigu in Teheran for talks on expanding the two countries’ cooperation over defense materiel and security issues in the region. Clearly, Iran is on a roll.

President Raisi’s speech was carried by several major internet portals. Here is the link to the speech on America’s Public Broadcasting channel which I used:

https://www.pbs.org/newshour/politics/watch-iranian-president-ebrahim-raisi-addresses-the-2023-united-nations-general-assembly

In what follows, I will summarize some of the elements of this remarkable speech which most impressed me. I urge readers to follow the PBS link and draw their own conclusions.

President Raisi opened his speech with remarks that were philosophical in nature, setting out the common roots of the world’s major religions going back to Abraham, through Jesus to Mohammed. Islam sees men and women as complementary while having equal value before Allah, he said. Islam places great emphasis on the family as the core unit of society, and children as the gift of the Almighty. His point was to establish the positive values of his religion and culture which come up against Islamophobia in the West, as seen in the desecration of the Koran, in the bans on wearing the hijab in schools and in the Apartheid treatment of Muslim immigrants in Europe. These aberrations result from the West having lost its way, from its suffering an identity crisis.

These were the first notes of a leitmotiv of confrontation between East and West that ran through the whole speech.  

The Iranian president insisted that a new geopolitical order is coming in notwithstanding the efforts of the capitalist West to maintain its hegemony. The attempts by the United States to impose its ideals on the world have failed. It speaks of democracy but this is a sham. Non-Western powers are emerging and they reject the West’s arrogance.

The West stages coups d’état, proxy wars. It seeks to divide the world into blocs, but a new East-West divide should not be allowed to develop. The emerging powers are establishing regional cooperation. The regions interact with the global community on the basis of justice.

Iran stands for a policy of good neighborliness. Stable neighbors make for stable regions. Foreign powers should not intervene in the region from the Caucasus down to the Persian Gulf. They are not part of the solution, but rather are the essence of the problem itself.

President Raisi’s thoughts on the Ukraine war caught my attention:  “We do not support a war anywhere, whether in Europe or elsewhere.”  Neutral sounding, n’est-ce pas?  But he goes on to say that the United States has been fanning the war to weaken Europe. Iran, he said, supported all peace initiatives.

Finally, I noted his condemnation of the United States for its ‘egregious crimes’ of withdrawing from the multiparty nuclear deal known as the JCPOA and imposing draconian sanctions on Iran.

I could mention many other separate issues touched upon in this speech, including the role of Western intelligence operatives in stoking the anti-government demonstrations in Iran last year over the death in custody of Mahsa Amini, or the way Western countries have provided safe haven for terrorists that were operating in the Middle East. However, I leave it to readers to discover the additional pearls in the speech.

If I may make an overarching generalization about the speech, it made clear that Iran upholds the geopolitical views of BRICS and that any thoughts in the United States that Teheran can be drawn back into the fold of vassal nations by lifting sanctions or other concessions are delusional.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations of “Top Story”

Translations below into German (Andreas Mylaeus) and French (Youri)

Top-Story in den gestrigen russischen Fernsehnachrichten: investigativer Bericht der “The New York Times”

Topmeldung in den gestrigen russischen Fernsehnachrichten: “Die New York Times” berichtet investigativ darüber, wer für einen tödlichen Angriff auf Zivilisten in der Ostukraine verantwortlich ist

Ein Großteil des täglichen Nachrichten und Analysen-Programms „Sechzig Minuten“ sowie die Hauptausgabe von Vesti wurden gestern einer Geschichte gewidmet, die in der New York Times früh am selben Tag veröffentlicht wurde und die Ukraine für einen tödlichen Raketenangriff auf einen Markt in der von der Ukraine kontrollierten Stadt Kostiantynivka am 6. September verantwortlich macht. Bei dieser Katastrophe kamen 17 Menschen ums Leben und Dutzende weitere erlitten schwere Verletzungen und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Es war der größte Einzelverlust an zivilem Leben in der Ukraine seit vielen Monaten.

In einer öffentlichen Erklärung kurz nach dem Ereignis beschuldigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky die Russen des Angriffs. Gemäß dem NYT-Artikel, den wir in einem Moment untersuchen werden:

Zitat

Weniger als zwei Stunden später machte Präsident Wolodymyr Salenski russische “Terroristen” für den Anschlag verantwortlich und viele Medien folgten ihm. Während seines Einmarsches in der Ukraine hat Russland wiederholt und systematisch Zivilisten angegriffen und Schulen, Märkte und Wohnhäuser als vorsätzliche Taktik angegriffen, um der Bevölkerung Angst einzuflößen. Im April beschossen sie in Kostiantynivka Häuser und eine Vorschule, dabei kamen sechs Menschen ums Leben.

Zitat Ende

In dem Bericht von Sechzig Minuten wurde ein hochrelevanter Videoclip über Selenskys Bemerkungen zum 6. September veröffentlicht. Er sagte dort, dass er die Stadt Kostiantynivka sehr gut kenne, da er sie mehrmals besucht habe, und dass es ein rein ziviler Ort sei, ohne jegliche militärische Aktivitäten.

US-Außenminister Antony Blinken, der zu dieser Zeit in Kiew war, um über weitere amerikanische Verpflichtungen zur Lieferung von Waffen an die Ukraine zu berichten, griff Selenskis Interpretation auf. Er sprach redegewandt mit Reportern darüber, dass ein solcher Angriff der Russen militärisch sinnlos sei und nur die Entschlossenheit Amerikas stärken könne, Kiew jede notwendige Unterstützung zu gewähren. “Warum sollte jemand einen Straßenmarkt angreifen?” Blinken fragte rhetorisch.

Das Zusammentreffen der Katastrophe mit dem Besuch von Blinken wurde gestern in der Sendung Sechzig Minuten hervorgehoben. Für diejenigen, die den Zusammenhang nicht erkennen, erinnerte der Moderator von Sechzig Minuten, Jewgeni Popow, die Zuschauer daran, dass sich Kostiantyniwka in der Nähe der Stadt Bucha befindet, wo im Mai 2022 ein Massaker an unschuldigen Zivilisten, das durch den Rückzug russischer Soldaten verübt worden sein soll, einen Schrei der Empörung in “der internationalen Gemeinschaft” ausgelöst und Europas Engagement für die ukrainische Sache um jeden Preis hervorgebracht hat. Kurz gesagt, das russische Staatsfernsehen deutete stark an, dass das Chaos in einer ukrainischen Marktgemeinde am 6. September eine weitere Operation unter falscher Flagge war, die vom Kiewer Regime durchgeführt wurde. “Vielleicht wird die New York Times eines Tages einen neuen investigativen Bericht über Bucha schreiben”, sagte Popov abschließend.

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Sehen wir uns nun den gestrigen Artikel in der New York Times an, der die Aufmerksamkeit der führenden Köpfe russischer Nachrichtensendungen auf sich gezogen hat.

Dies ist ein Artikel, der nur für Abonnenten zugänglich ist, aber der Inhalt kann in diesem Reuters Artikel gelesen werden:

https://www.reuters.com/world/europe/evidence-suggests-errant-ukrainian-missile-caused-market-deaths-new-york-times-2023-09-19/

Der Titel des Artikels lautet: “Beweise deuten darauf hin, dass eine ukrainische Rakete die Tragödie des Marktes verursacht hat.” Der Untertitel erklärt weiter: “Zeugenberichte und Analysen von Video- und Raketenfragmenten deuten darauf hin, dass eine ukrainische Rakete ihr beabsichtigtes Ziel nicht erreicht hat und in einer belebten Straße gelandet ist, mit verheerenden Folgen.”

Die NYT sagt, dass die Raketenfragmente darauf hindeuten, dass es sich bei der Rakete um eine ukrainische Buk-Luftabwehrrakete handelte. Der klar abgegrenzte Weg der Rakete durch Satellitenüberwachung und Videos, die am Boden aufgenommen wurden, zeigten, dass sie aus von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Gebiet kam.

Zur Unterstützung des Artikels lieferte die Zeitung detaillierte Informationen über ihr eigenes Ermittlungsteam, das zu den Schlussfolgerungen kam, die sie veröffentlichte: John Ismay, Thomas Gibbons-Neff, Haley Willis, Malachy Browne, Christoph Koettl und Alexander Cardia. Eine solche Offenheit ist nicht alltäglich in der Times und sollte sicherlich Vorwürfe entkräften, die Zeitung habe lediglich eine Pressemitteilung aus Moskau erhalten und handele als Propagandainstrument des Kremls. Solche Anschuldigungen wurden von ukrainischen Beamten nach der Veröffentlichung tatsächlich erhoben.

Andere ukrainische Beamte ließen jedoch für den Fall, dass die Beweise der NYT unumstößlich sein sollten, selbst einen Fluchtweg offen. Per Reuters sagte der ukrainische Berater des Präsidenten, Michailo Podolyak, “[Wir] dürfen nicht vergessen: Es war Russland, das die Invasion der Ukraine eingeleitet hat, und es ist Russland, das dafür verantwortlich ist, dass in unserem Land Krieg herrscht.”

Man beachte, dass die New York Times nichts weiter gesagt hat, als dass die Rakete, die auf dem Marktplatz gelandet war, von ihrem geplanten Kurs abgewichen war, und dass sie auf die russischen Schützengräben gerichtet war, die nicht weit von der Stadt an der Front gelegen waren. Andererseits könnte der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels Podolyaks Vorwürfe einer gegen die Ukraine gerichtete Verschwörung stützen: Der 19. war genau der Tag, an dem Selensky seine Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen hielt, und der Bericht würde seine Glaubwürdigkeit als Ankläger des Kremls wegen Kriegsverbrechen, die Russlands Entfernung aus dem Sicherheitsrat rechtfertigen sollen, zwangsläufig untergraben.

Abschließend möchte ich einen Kommentar von Jewgeni Popow gestern einbringen, der sich auf die Einstufung der russischen Bombenanschläge und Raketenangriffe in der Ukraine als “terroristisch” bezieht. Er stellte fest, dass trotz der vielen Raketenangriffe, die Russland am 18. September durchgeführt hat, einschließlich eines Angriffs auf ein Lager in der Nähe von Lwiw, das NATO-Waffen lagerte, eines Angriffs auf die Hafeninfrastruktur in der Nähe von Odessa, anderer Angriffe auf eine Militärfabrik und ein Reparaturzentrum für beschädigte NATO-Panzer in Charkiw, von ukrainischer Seite trotz der gewaltigen Explosionen und Brände, die darauf folgten, kein einziger Todesfall oder eine einzige Verletzung gemeldet wurde. Kein einziger Todesfall! Die Russen hatten offensichtlich die Stunde des Angriffs und andere Faktoren in Betracht gezogen, um dieses Risiko zu minimieren.

Unterdessen sendet das russische Fernsehen täglich Videoberichte von Toten, Verletzten und Verwüstungen unter der Zivilbevölkerung, die auf Wohnimmobilien und Schulen in Donezk und anderen Städten des Donbass durch eintreffende ukrainische Raketen und Artillerie zurückzuführen sind. Daher fragen wir zu Recht: “Wer sind die wirklichen Terroristen in diesem Krieg?”

A la Une des journaux télévisés russes d’hier :

le rapport d’enquête du « New York Times”.

A la une des journaux télévisés russes d’hier : l’enquête du New York Times sur les responsables d’une attaque meurtrière contre des civils dans l’est de l’Ukraine.

Une grande partie de l’émission quotidienne d’information et d’analyse Sixty Minutes ainsi que l’édition de Vesti diffusée en prime time ont été consacrées hier à un article publié dans le New York Times en début de journée, qui attribuait à l’Ukraine la responsabilité d’une attaque meurtrière au missile sur un marché dans la ville de Kostiantynivka, sous contrôle ukrainien, le 6 septembre. Cette catastrophe a fait 17 morts et des dizaines de blessés graves nécessitant une hospitalisation. Il s’agit de la perte la plus importante de vies civiles en Ukraine depuis de nombreux mois.

Dans une déclaration publique faite peu après l’événement, le président ukrainien Volodymyr Zelensky a accusé les Russes d’être à l’origine de l’attaque. D’après l’article du NYT que nous examinerons dans un instant.

Citation

Moins de deux heures plus tard, le président Volodymyr Zalensky a accusé des « terroristes » russes d’être à l’origine de l’attaque, et de nombreux médias lui ont emboîté le pas. Tout au long de son invasion de l’Ukraine, la Russie a systématiquement et à plusieurs reprises attaqué des civils et frappé des écoles, des marchés et des résidences dans le cadre d’une tactique délibérée visant à instiller la peur au sein de la population. À Kostiantynivka, en avril, elle a bombardé des maisons et une école maternelle, tuant six personnes.

Fin de citation

Le reportage de Sixty Minutes a diffusé un clip vidéo très pertinent des remarques de Zelensky le 6. Il a déclaré qu’il connaissait très bien la ville de Kostiantynivka, pour l’avoir visitée à plusieurs reprises, et qu’il s’agissait d’un lieu purement civil, sans aucune activité militaire.

Le secrétaire d’État américain Antony Blinken, qui était en visite à Kiev à l’époque pour annoncer que les États-Unis s’engageaient à fournir des armes à l’Ukraine, a repris l’interprétation de Zelensky. Il a expliqué avec éloquence aux journalistes qu’une telle attaque de la part des Russes était insensée en termes militaires et qu’elle ne pouvait que renforcer la détermination des États-Unis à apporter à Kiev tout le soutien nécessaire. « Pourquoi attaquer un marché public ? », s’est interrogé Blinken de manière rhétorique.

La coïncidence entre la catastrophe et la visite de Blinken a été mise en évidence dans l’émission Sixty Minutes diffusée hier. A ceux qui n’auraient pas compris, le présentateur de Sixty Minutes, Evgueni Popov, a rappelé que Kostiantynivka est située à proximité de la ville de Bucha, où, en mai 2022, un massacre de civils innocents prétendument commis par des soldats russes en retraite a soulevé l’indignation de la « communauté internationale » et provoqué l’engagement de l’Europe en faveur de la cause ukrainienne, quel qu’en soit le prix. En bref, la télévision d’État russe a fortement suggéré que les ravages survenus dans un marché ukrainien le 6 septembre étaient une nouvelle opération sous fausse bannière mise en scène par le régime de Kiev. « Peut-être qu’un jour, le New York Times publiera un nouveau rapport d’enquête sur Bucha », a conclu M. Popov.

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Examinons maintenant l’article du New York Times d’hier qui a attiré l’attention des journaux télévisés russes.

Il s’agit d’un article réservé aux abonnés, mais l’essentiel peut être lu dans cet article de Reuters :

https://www.reuters.com/world/europe/evidence-suggests-errant-ukrainian-missile-caused-market-deaths-new-york-times-2023-09-19/

Le titre de l’article est le suivant : « Des preuves suggèrent qu’un missile ukrainien a causé la tragédie du marché ». Le sous-titre poursuit en expliquant : « Les récits de témoins et l’analyse de vidéos et de fragments de missiles suggèrent qu’un missile ukrainien n’a pas atteint la cible prévue et a atterri dans une rue animée, avec des conséquences dévastatrices ».

Le NYT précise que les fragments du missile indiquent qu’il s’agissait d’un missile ukrainien de défense antiaérienne Buk. La trajectoire clairement délimitée du missile par la surveillance satellite et les vidéos prises sur le terrain ont montré qu’il provenait d’un territoire contrôlé par les forces ukrainiennes.

Pour étayer l’article, le journal a fourni des informations détaillées sur sa propre équipe d’enquêteurs qui est parvenue aux conclusions qu’il publie : John Ismay, Thomas Gibbons-Neff, Haley Willis, Malachy Browne, Christoph Koettl et Alexander Cardia. Une telle ouverture n’est pas habituelle au Times et visait certainement à réfuter les accusations selon lesquelles le journal n’aurait fait que reprendre un communiqué de presse de Moscou et aurait agi comme un outil de propagande du Kremlin. De telles accusations ont en effet été formulées par des responsables ukrainiens après la publication.

Toutefois, d’autres responsables ukrainiens se sont ménagé une porte de sortie au cas où les preuves apportées par le NYT seraient incontestables. Selon Reuters, le conseiller présidentiel ukrainien Mikhailo Podolyak a déclaré : « [N]ous ne devons pas oublier que c’est la Russie qui a lancé l’invasion de l’Ukraine et que c’est elle qui est responsable de la guerre dans notre pays ».

Il est à noter que le New York Times s’est contenté de dire que le missile qui a atterri sur la place du marché s’était écarté de sa trajectoire prévue, qui était censée être les tranchées russes situées non loin de la ville, sur la ligne d’affrontement. D’autre part, le moment choisi pour la publication de l’article pourrait étayer les accusations de Podolyak quant à l’existence d’une conspiration contre l’Ukraine : le 19 était précisément le jour où Zelensky prononçait son discours devant l’Assemblée générale des Nations unies et le rapport aurait nécessairement sapé sa crédibilité en tant qu’accusateur du Kremlin de crimes de guerre justifiant l’exclusion de la Russie du Conseil de sécurité.

Pour conclure, je souhaite présenter un commentaire fait hier par Evgeniy Popov, qui a trait à la qualification de « terroristes » des bombardements et des attaques de missiles russes en Ukraine. Il a noté qu’au milieu des nombreuses frappes de missiles effectuées par la Russie le 18 septembre, notamment sur un entrepôt près de Lviv qui stockait des armes de l’OTAN, une attaque sur l’infrastructure portuaire près d’Odessa, d’autres attaques sur une usine militaire et un centre de réparation pour les chars endommagés de l’OTAN à Kharkiv, pas un seul mort ou blessé n’a été signalé par la partie ukrainienne malgré les vastes explosions et incendies qui s’en sont suivis. Pas un seul mort ! Les Russes avaient manifestement tenu compte de l’heure de l’attaque et d’autres facteurs pour minimiser les risques.

Pendant ce temps, la télévision russe diffuse chaque jour, depuis le terrain, des reportages vidéo sur les morts et les blessés civils, ainsi que sur la dévastation des propriétés résidentielles et des écoles à Donetsk et dans d’autres villes du Donbass, causée par les missiles et l’artillerie ukrainiens. On peut donc à juste titre se demander : « qui sont les vrais terroristes dans cette guerre ? ».

Top story in yesterday’s Russian television news: ‘The New York Times’ investigative report

Top story in yesterday’s Russian television news: ‘The New York Times’ investigative reporting on who is to blame for a deadly attack on civilians in Eastern Ukraine

Much of the daily news and analysis program Sixty Minutes as well as the prime time edition of Vesti was devoted yesterday to a story published in The New York Times early in the day identifying Ukrainian responsibility for a deadly missile attack on a market in the Ukrainian controlled town of Kostiantynivka on 6 September. That disaster left 17 dead and dozens more with serious injuries requiring hospitalization. It was the single largest loss of civilian life in Ukraine in many months.

In a public statement shortly after the event, Ukrainian president Volodymyr Zelensky accused the Russians of the attack. Per the NYT article that we will examine in a moment:

Quote

Less than two hours later, President Volodymyr Zalensky blamed Russian ‘terrorists’ for the attack, and many media outlets followed suit. Throughout its invasion of Ukraine, Russia has repeatedly and systematically attacked civilians and struck schools, markets and residences as a deliberate tactic to instill fear in the populace. In Kostiantynivka in April, they shelled homes and a preschool, killing six.

Unquote

The Sixty Minutes report aired a highly relevant video clip of Zelensky’s remarks on the 6th.  He said that he knew the town of Kostiantynivka very well, having visited it multiple times, and that it was a purely civilian location, with no military activities whatsoever.

 U.S. Secretary of State Antony Blinken, who was in Kiev on a visit at the time to bring news of further American commitments to provide weaponry to Ukraine, picked up Zelensky’s interpretation. He spoke eloquently to reporters on how such an attack by the Russians was senseless in military terms and could only strengthen American resolve to give Kiev all needed support.  “Why would anyone attack a street market?” Blinken asked rhetorically.

The coincidence of the disaster and the visit by Blinken was brought out in the Sixty Minutes broadcast yesterday. To those who might miss the point, the Sixty Minutes presenter Yevgeny Popov reminded viewers of the massacre of innocent civilians in Bucha in May 2022 alleged to have been committed by retreating Russian soldiers. This raised a cry of indignation across ‘the international community’ and brought about Europe’s commitment to the Ukrainian cause whatever the price. In short, Russian state television strongly hinted that the havoc in a Ukrainian market town on 6 September was yet another ‘false flag’ operation staged by the Kiev regime. “Perhaps one day The New York Times will do a fresh investigative report on Bucha,” Popov said in conclusion.

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Now let us look at The New York Times article of yesterday which attracted the top of mind attention of Russian news programs.

This is a subscriber only article, but the substance can be read in this Reuters article:

https://www.reuters.com/world/europe/evidence-suggests-errant-ukrainian-missile-caused-market-deaths-new-york-times-2023-09-19/

The title of the article reads: “ Evidence suggests Ukrainian missile caused market tragedy.”  The subtitle goes on to explain: “Witness accounts and analysis of video and missile fragments suggest a Ukrainian missile failed to hit its intended target and landed in a bustling street, with devastating consequences.”

The NYT says that the missile fragments indicate that the missile was a Ukrainian Buk air defense missile. The clearly delineated path of the missile by satellite surveillance and videos taken on the ground showed that it came in from territory controlled by the Ukrainian forces.

To support the article, the paper provided detailed information about its own investigative team that reached the conclusions it was publishing: John Ismay, Thomas Gibbons-Neff, Haley Willis, Malachy Browne, Christoph Koettl and Alexander Cardia. Such openness is not an everyday event at the Times and surely was intended to rebut accusations that the paper had just picked up some news release from Moscow and was acting as a propaganda tool of the Kremlin. Such charges were indeed made by Ukrainian officials after the publication.

However, other Ukrainian officials left open a route of escape for themselves should the NYT evidence be incontrovertible.  Per Reuters, Ukrainian presidential adviser Mikhailo Podolyak, “[W]e must not forget : it was Russia that launched the invasion of Ukraine and it is Russia that is responsible for bringing war to our country.”

Note that The New York Times said no more than that the missile which landed in the marketplace had strayed from its intended course, which was supposed to be the Russian trenches located not far from the town at the line of confrontation. On the other hand, the timing of the release of the article could support Podolyak’s charges of some conspiracy against Ukraine at work: the 19th was precisely the day that Zelensky was making his speech to the General Assembly of the United Nations and the report would necessarily undermine his credibility as accuser of the Kremlin of war crimes justifying Russia’s removal from the Security Council.

In closing, I wish to introduce one comment from Yevgeny Popov yesterday that bears on any characterization of the Russian bombing and missile attacks in Ukraine as “terrorist.” He noted that amidst the many missile strikes delivered by Russia on 18 September, including on a warehouse near Lviv that was storing NATO weaponry, an attack on port infrastructure near Odessa, other attacks on a military factory and repair center for damaged NATO tanks in Kharkiv, not a single death or injury was reported by the Ukrainian side despite the vast explosions and fires which ensued. Not a single death!  The Russians obviously had taken into account the hour of attack and other factors to minimize such risk.

Meanwhile, Russian television each day broadcasts from the field video reports of civilian deaths, injuries and devastation to residential properties and schools wrought in Donetsk and other Donbas towns by incoming Ukrainian missiles and artillery.  And so, we may justly ask: “who are the real terrorists in this war?”

 ©Gilbert Doctorow, 2023

Translations of “News relating to missiles”

Translations below into German (Andreas Mylaeus) and French (Youri)

Nachrichten über Raketen, die in der Ukraine eingesetzt wurden oder eingesetzt werden sollen, und über “russische” ICBMs in Nordkorea

Es wird allgemein erwartet, dass der amerikanische Präsident Joe Biden in der kommenden Woche die Entscheidung bekannt geben wird, amerikanische Mittelstreckenraketen ATACMS an die Ukraine zu liefern. Dieses Thema wurde sowohl in den amerikanischen als auch in den europäischen Medien ausführlich erörtert. Im Mittelpunkt standen die Reichweite der Raketen und die Frage, ob ihre Lieferung die Ukraine in die Lage versetzen wird, über die Grenze in die Russische Föderation selbst anzugreifen, um dort Nachschubwege und Kommandozentralen zu zerstören. Natürlich wird die Frage dadurch kompliziert, was mit dem Territorium der Russischen Föderation gemeint ist. In der Sprache des Westens gilt das gesamte ukrainische Gebiet, das seit 2014 von Russland erobert wurde, als Freiwild für militärische Angriffe. Aus der Sicht Russlands könnte insbesondere ein Angriff auf die Krim eine Eskalation des Krieges zu einem direkten Kampf mit dem NATO-Land oder den NATO-Ländern rechtfertigen, die die betreffenden Raketen liefern. Es gibt jedoch Grund zu der Annahme, dass die Storm Shadows am 13. September Sewastopol angegriffen haben, ohne dass es bisher Anzeichen für eine Eskalationsabsicht Russlands gab.

Die Befürworter der Lieferung von ATACMS an die Ukraine weisen darauf hin, dass die Reichweite der ATACMS mit 190 Meilen oder 300 km nicht größer ist als die der Storm Shadow-Raketen, die Großbritannien und Frankreich an die Ukraine geliefert haben, ohne dass es zu eskalatorischen Handlungen Russlands kam. Dabei wird jedoch die andere Seite des Problems übersehen, nämlich die Art des Abschusses. Storm Shadow ist eine Luft-Boden-Rakete. Sie wird von speziell für diesen Zweck umgebauten ukrainischen Düsenjägern aus der Sowjetzeit abgeschossen. Da die Storm Shadow für jedes Luftabwehrsystem im Flug nur schwer zu zerstören ist, haben die Russen ihr Augenmerk auf die Zerstörung ukrainischer Flugzeuge gerichtet, die an der Abschussoperation beteiligt sind. Erst in der vergangenen Woche, am 11. September, wurden bei einem russischen Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Dolgintsevo in der Nähe von Krivoy Rog in der Region Dnepropetrovsk in der Ukraine fünf ukrainische Kampfflugzeuge, zwei MiG-29 und drei SU-25, zerstört. Es wird angenommen, dass die MiGs entweder die Storm Shadow tragen oder den SU-24, die diese tragen, Deckung geben.

Die Logik der Lieferung von ATCMSs liegt genau in der Abschussart, nicht im Angriffsradius dieser Raketen. Es handelt sich um Boden-Boden-Raketen, die von mobilen Plattformen aus gestartet werden, die im Prinzip den Mehrfachraketenwerfern HIMARS ähneln. In diesem Sinne sind sie schwieriger zu finden und zu zerstören als ein Düsenjäger.

In der Zwischenzeit hat der deutsche Bundeskanzler Scholz in Europa deutlich gemacht, dass er die Entsendung der deutschen Langstreckenraketen TAURUS nach Kiew nicht genehmigen wird, solange die Vereinigten Staaten nicht den ersten Schritt mit der Lieferung ihrer eigenen Raketen machen. Die TAURUS fällt in die gleiche Startkategorie wie die Storm Shadow; sie wird von einem Düsenjäger auf den Weg zum Ziel geschickt. Der Unterschied liegt lediglich in der Reichweite, die bei 500 km liegt. Wenn die Ukraine über eine schnell schwindende oder völlig zerstörte Luftwaffe verfügt, wird die TAURUS nicht von großem Nutzen sein.

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Ansonsten konzentrierte sich das Interesse der großen westlichen Medien in der vergangenen Woche darauf, was Nordkorea an Raketen besitzt und wie es an diese gelangt ist. Das Interesse wurde geweckt, als die Journalisten den Verlauf der Reise des nordkoreanischen Führers Kim Jong-un in den russischen Fernen Osten verfolgten.

Unseren Journalisten ist aufgefallen, dass Nordkorea derzeit über Interkontinentalraketen verfügt, die das nordamerikanische Kernland erreichen können, und als sie sich mit den technischen Merkmalen dieser Raketen befassten, stellten sie fest, dass eine davon in ihrer Bauweise den Raketen aus der Sowjetzeit sehr ähnlich zu sein scheint, die einst die Hauptstütze des russischen strategischen Arsenals bildeten. Ich spreche von der koreanisch umbenannten Topol-M.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich einige Leute in den USA fragen, wie es möglich war, dass die Russen die Entwürfe des Topol-M an Pongyang liefern konnten, ohne dass die Vereinigten Staaten ein Tohuwabohu veranstaltet haben.

Die Antwort, meine Freunde, liegt in der unbequemen Tatsache, dass die Verantwortlichen, die Nordkorea mit Produktionsplänen und Technologien für die Herstellung der Topol-M versorgt haben, keine Russen waren, sondern Ukrainer. Diese Geschichte wurde vor ein paar Tagen in einem Artikel auf einem russischen Nachrichtenportal diskutiert. Siehe https://life.ru/p/1349991 Den Autoren zufolge verkauften die Ukrainer den Nordkoreanern einen Teil der Technologie, aber nicht alles. So hielten sie beispielsweise die Geheimnisse des in dieser Rakete verwendeten festen Brennstoffs zurück, den die Koreaner selbst entwickeln mussten. Außerdem wurden die Koreaner beim Leitsystem unterstützt oder kopierten ein von den Chinesen entwickeltes System. Daraus lässt sich schließen, dass die Koreaner, sollten sie sich mit dem Kreml über den Kauf der einen oder anderen Raketentechnologie einigen, deren Integration in ihre eigene Produktion selbst vornehmen werden. Dasselbe gilt für Technologien zum Bau und Betrieb von Atom-U-Booten, nach denen die Nordkoreaner angeblich im Ausland suchen.

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Bevor ich schließe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um den Russland-Besuch von Genosse Kim zusammenzufassen, nachdem er den ersten Tag mit Gesprächen mit Wladimir Putin auf dem Kosmodrom von Wostotschny verbracht hatte, über den ich Anfang der Woche geschrieben habe. Seine nächste Station war Komsomolsk am Amur, wo er den Werkskomplex Juri Gagarin besichtigte, in dem russische Militär- und Zivilflugzeuge hergestellt werden, darunter auch die multifunktionalen Angriffshubschrauber “Alligator”, die sich im Ukraine-Krieg gegen Panzer, gepanzerte Mannschaftstransporter und anderes militärisches Gerät bewährt haben. Der ranghöchste russische Beamte, der Kim an diesem Tag begleitete, war der Minister für Handel und Industrie Denis Manturow.

Von Komsomolsk aus besuchte Kim als Nächstes den Luftwaffenstützpunkt Knevichi in der Amur-Region, wo ihm die massive Turbopropmaschine Tupolew Tu-95 und die schlanke Tu-160 “Weißer Schwan” gezeigt wurden, die beide als Bomber und Raketenplattformen die Hauptstützen der nuklearen Triade bilden. Große Aufmerksamkeit wurde einer Auswahl der modernsten Kampfflugzeuge der Su-Familie sowie MiGs gewidmet, die mit der Hyperschallrakete Kinzhal ausgestattet sind. Die russischen Gastgeber wurden von Verteidigungsminister Schoigu angeführt.

Kims Reise endete in Wladiwostok, wo er an Bord der Fregatte Marschall Schaposchnikow der Pazifikflotte ging, die typisch für die neuesten russischen Schiffe ist, da sie über eine große Anzahl von Hyperschallraketen mit einer Reichweite von 1.500 km sowie über Waffen für die U-Boot-Bekämpfung verfügt.

In Wladiwostok besuchte Kim die Fernöstliche Föderale Universität auf der Russki-Insel im Hafen von Wladiwostok, wo zu Beginn der Woche das Östliche Wirtschaftsforum stattfand. Kim traf sich mit Studenten der Universität. Eine typisch russische kulturelle Note rundete Kims Programm ab: eine Aufführung von Schwanensee durch die Wladiwostoker Zweigstelle des Mariinsky-Theaters (St. Petersburg). Ich erwähne nur am Rande, dass die Russische Föderation von Küste zu Küste kulturell durch ihre musikalischen und musealen Kraftpakete gepflegt wird: Das Moskauer Bolschoi-Theater unterhält einen ähnlichen Vorposten für Aufführungen und Ausbildung in Kaliningrad.

Nouvelles relatives aux missiles utilisés ou sur le point d’être utilisés en Ukraine et aux missiles balistiques intercontinentaux « russes »                       en Corée du Nord

On s’attend à ce que le président américain Joe Biden annonce la semaine prochaine la décision de livrer des missiles américains de moyenne portée ATACMS à l’Ukraine. Ce sujet a été largement débattu dans les médias américains et européens. L’accent a été mis sur la portée des missiles et sur la question de savoir si leur livraison permettrait à l’Ukraine d’attaquer la Fédération de Russie de l’autre côté de la frontière dans le but de détruire les approvisionnements et les centres de commandement qui s’y trouvent. Bien entendu, la question est compliquée par ce que l’on entend par territoire de la Fédération de Russie. Dans le langage occidental, tout le territoire ukrainien capturé par la Russie depuis 2014 est considéré comme pouvant faire l’objet d’une attaque militaire.  Du point de vue de la Russie, toute attaque contre la Crimée, en particulier, peut justifier une escalade majeure de la guerre vers un combat direct avec le ou les pays de l’OTAN qui fournissent les missiles en question. Cela dit, il y a des raisons de croire que les Storm Shadows ont été utilisés pour frapper Sébastopol le 13 septembre, sans qu’il y ait encore de signe d’intention d’escalade de la part de la Russie.

Les partisans de l’envoi d’ATACMS à l’Ukraine soulignent que leur portée, 190 miles ou 300 km, n’est pas supérieure à celle des missiles Storm Shadow que la Grande-Bretagne et la France ont envoyés à l’Ukraine sans déclencher d’actions d’escalade de la part de la Russie. Mais c’est oublier l’autre aspect de la question, à savoir la méthode de lancement. Le Storm Shadow est un missile air-sol. Il est lancé à partir de chasseurs à réaction ukrainiens de l’ère soviétique qui ont été spécialement modifiés à cette fin. Comme le Storm Shadow est extrêmement difficile à détruire en vol pour tout système de défense aérienne, les Russes ont concentré leur attention sur la destruction des avions ukrainiens qui font partie de l’opération de lancement. La semaine dernière, le 11 septembre, une attaque de missiles russes sur la base aérienne de Dolgintsevo, près de Krivoy Rog, dans la région de Dniepropetrovsk, a détruit cinq chasseurs ukrainiens, deux MiG-29 et trois SU-25. Les MiG transporteraient le Storm Shadow ou serviraient de couverture aux SU-24 qui les transportent.

La logique de la fourniture d’ATCSM réside précisément dans le mode de lancement, et non dans le rayon d’attaque de ces missiles. Il s’agit de missiles sol-sol qui sont lancés à partir de plates-formes mobiles similaires, dans leur principe, aux lance-roquettes multiples HIMARS. En ce sens, ils sont plus difficiles à trouver et à détruire qu’un avion de chasse.

Entre-temps, en Europe, le chancelier allemand Scholz a clairement fait savoir qu’il n’approuverait pas l’envoi de missiles allemands à longue portée, les TAURUS, à Kiev tant que les États-Unis n’auront pas fait le premier pas en envoyant leurs propres missiles. Le TAURUS appartient à la même catégorie de lancement que le Storm Shadow ; il est envoyé vers sa cible par un chasseur à réaction. Il ne se distingue que par sa distance, qui est de 500 km. Si l’Ukraine dispose d’une force aérienne qui diminue rapidement ou qui est complètement détruite, le TAURUS ne sera pas d’une grande utilité.

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Par ailleurs, au cours de la semaine écoulée, l’intérêt des principaux médias occidentaux pour les missiles s’est concentré sur ce que possède la Corée du Nord et sur la manière dont elle se les est procurés.  Cet intérêt est né lorsque les journalistes ont suivi la tournée du dirigeant nord-coréen Kim Jong Un dans l’Extrême-Orient russe.

Il est apparu à nos journalistes que la Corée du Nord possède actuellement des missiles balistiques intercontinentaux capables d’atteindre le cœur de l’Amérique du Nord. En examinant les caractéristiques techniques de ces missiles, ils ont remarqué que l’un d’entre eux semble être très proche, dans sa conception, des missiles de l’ère soviétique qui constituaient autrefois le pilier de l’arsenal stratégique russe. Je parle ici du Topol-M, rebaptisé par les Coréens.

Il n’est donc pas surprenant que certaines personnes aux États-Unis se demandent comment il se fait que les Russes aient pu fournir les plans du Topol-M à Pyongyang sans que les États-Unis ne soulèvent un tollé.

La réponse, mes amis, réside dans le fait gênant que les personnes chargées de fournir à la Corée du Nord les plans de production et la technologie nécessaires à la fabrication du Topol-M n’étaient pas des Russes, mais des Ukrainiens. Cette histoire est abordée dans un article paru il y a quelques jours sur un portail d’information russe. Voir https://life.ru/p/1349991. Selon les auteurs, les Ukrainiens ont vendu aux Nord-Coréens une partie de la technologie, mais pas la totalité. Par exemple, ils ont gardé les secrets du combustible solide utilisé dans ce missile, que les Coréens ont dû développer eux-mêmes. De plus, pour le système de guidage, les Coréens ont été aidés ou ont copié un système développé par les Chinois. Cela signifie que si les Coréens se mettent d’accord avec le Kremlin sur l’achat de l’une ou l’autre technologie liée aux missiles, l’intégration de cette technologie dans leur propre production sera effectuée par les Coréens eux-mêmes. Il en va de même pour les technologies de construction et d’exploitation de sous-marins à propulsion nucléaire que les Nord-Coréens chercheraient à acquérir à l’étranger.

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Avant de conclure, je profite de l’occasion pour résumer la visite du camarade Kim en Russie, après qu’il ait passé la première journée à s’entretenir avec Vladimir Poutine au cosmodrome de Vostotchny, ce dont j’ai parlé plus tôt dans la semaine. Il s’est ensuite arrêté à Komsomolsk, sur l’Amour, où on lui a montré le complexe de l’usine Youri Gagarine qui produit des avions militaires et civils russes, notamment les hélicoptères d’attaque multifonctionnels « Alligator » qui ont été si efficaces dans la guerre en Ukraine contre les chars, les véhicules blindés de transport de troupes et d’autres matériels militaires. Le plus haut responsable russe accompagnant Kim pour la journée était le ministre du commerce et de l’industrie, Denis Manturov.

De Komsomolsk, Kim s’est ensuite rendu à la base aérienne de Knevichi, dans la région de l’Amour, où lui ont été présentés l’imposant turbopropulseur Tupolev Tu-95 et l’élégant Tu-160 « White Swan », tous deux piliers de la triade nucléaire en tant que bombardiers et plates-formes de missiles. Une attention considérable a été accordée à un assortiment d’avions de combat les plus modernes de la famille Su, ainsi qu’aux MiG équipés du missile hypersonique Kinzhal. Les hôtes russes étaient conduits par le ministre de la défense Choïgou.

La visite de Kim s’est achevée à Vladivostok, où il est monté à bord de la frégate Marshal Chapochnikov de la flotte du Pacifique, qui est typique des navires russes les plus récents en ce qu’elle dispose d’un nombre important de missiles hypersoniques d’une portée de 1500 km ainsi que d’armes pour la lutte anti-sous-marine.

À Vladivostok, Kim a visité l’université fédérale d’Extrême-Orient sur l’île de Russky, dans le port de Vladivostok, où le Forum économique oriental s’était tenu au début de la semaine. Kim a rencontré des étudiants de l’université. Enfin, une note culturelle typiquement russe est venue compléter le programme de Kim : une représentation du Lac des Cygnes par la filiale de Vladivostok du théâtre Mariinsky (Saint-Pétersbourg). Je mentionne entre parenthèses que la Fédération de Russie, d’un océan à l’autre, bénéficie d’une attention culturelle de la part de ses puissances musicales et muséales : le théâtre Bolchoï de Moscou dispose d’un avant-poste de représentation et de formation similaire à Kaliningrad.

News relating to missiles used or about to be used in Ukraine and about “Russian” ICBMs in North Korea

It is widely expected that in the coming week American president Joe Biden will announce the decision to ship American medium range missiles ATACMS to Ukraine. Discussions of this subject have been widespread in both US and European media. The focus has been on the range of missiles and whether their delivery will enable Ukraine to attack across the border into the Russian Federation itself for the purpose of destroying supplies and command centers there.  Of course, the issue is complicated by what is meant by RF territory. In the language of the West, all of the Ukrainian territory which has been captured by Russia since 2014 is considered to be fair game for military attack.  From the perspective of Russia, any attacks on Crimea, in particular, may be justification for major escalation of the war into a direct fight with the NATO country or countries supplying the given missiles. That said, there is reason to believe that Storm Shadows were used to hit Sevastopol on 13 September, without any sign yet of Russia’s intention to escalate.

The advocates of shipping ATACMSs to Ukraine point out that its range, 190 miles or 300 km, is no greater than that of the Storm Shadow missiles which Britain and France have sent to Ukraine without prompting escalatory actions by Russia. However, that is to overlook the other side of the issue, namely the method of launch.  Storm Shadow is an air to ground missile.  It is launched from Soviet-era Ukrainian jet fighters which have been especially modified for this purpose.  Since the Storm Shadow is devilishly difficult for any air defense system to destroy in flight, the Russians have focused attention on destroying Ukrainian planes that are part of the launch operation. Just this past week, on 11 September a Russian missile attack on the Dolgintsevo air base near Krivoy Rog in the Dnepropetrovsk region of Ukraine destroyed 5 Ukrainian fighters, two MiG-29s and three SU-25s.  The MiGs are said to either carry the Storm Shadow or to provide cover for SU-24s which carry them.

The logic of supplying ATCSMs is precisely in the launch mode, not the attack radius of these missiles. They are ground to ground missiles which are launched from mobile platforms similar in principle to the multiple rocket launchers HIMARS.  In that sense, they are more difficult to find and destroy than a jet fighter.

In the meantime, in Europe, German Chancellor Scholz has made it plain that he will not approve sending Germany’s long range missiles, the TAURUS, to Kiev until the United States makes a first move by shipping its own missiles.  The TAURUS falls into the same launch category as the Storm Shadow; it is sent on its way to target by a jet fighter. Its distinction is only one of distance, at 500 km range.  If Ukraine has a fast diminishing or fully destroyed air force, the TAURUS will not be of much use.

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Otherwise, over this past week, the interest of major Western media in missiles has focused on what North Korea owns and how it got them.  The interest came about as journalists followed the course of North Korean leader Kim Jong Un’s tour of the Russian Far East.

It has occurred to our journalists that North Korea presently possesses ICBMs capable of reaching the North American heartland, and as they pored over the technical characteristics of these missiles they noted that one seems to be very close in design to Soviet era missiles that were once the mainstay of the Russian strategic arsenal. I am speaking of the Korean rebranded Topol-M.

It is not surprising, therefore, that some folks in the States are wondering how is it that the Russians were able to get away with supplying the designs of the Topol-M to Pongyang without the United States raising a hullaballoo. 

The answer, my friends, is in the inconvenient fact that those responsible for providing North Korea with  production plans and technology for manufacturing the Topol-M were not Russians; they were Ukrainians. This story is discussed in an article on a Russian news portal a couple of days ago. See https://life.ru/p/1349991   According to the authors, the Ukrainians sold to the North Koreans part of the technology but not all. For example, they held back the secrets of the solid fuel used in this missile, which the Koreans had to develop on their own. Moreover, for the guidance system, the Koreans were assisted or copied a system developed by the Chinese. What this tells us is that if the Koreans should agree with the Kremlin on the purchase of one or another missile-related technology, its integration into their own production will be done by the Koreans themselves. The same may be said of technologies for construction and operation of nuclear powered submarines which the North Koreans are said to be looking for abroad.

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Before closing, I use this opportunity to sum up the Russian visit of Comrade Kim after he spent that first day in talks with Vladimir Putin at the Vostochny Cosmodrome about which I wrote earlier in the week.  His next stop was Komsomolsk on Amur, where he was shown the Yuri Gagarin factory complex producing Russian military and civilian aircraft, including the “Alligator” multifunctional attack helicopters that have been so effective in the  Ukraine war against tanks, armored personnel carriers and other military hardware. The top Russian official with Kim for the day was Minister of Trade and Industry Denis Manturov.

From Komsomolsk, Kim went next to the Knevichi air base in the Amur region, where he was shown the massive turboprop Tupolev Tu-95  and the sleek Tu-160 “White Swan,” both mainstays of the nuclear triad as bombers and missile platforms. Considerable attention was given to an assortment of the most modern fighter jets in the Su family, as well as to MiGs equipped with the hypersonic Kinzhal missile. The Russian hosts were headed by Minister of Defense Shoigu.

Kim’s tour ended in Vladivostok where he was taken aboard the frigate Marshal Shaposhnikov of the Pacific fleet, which is typical of the latest Russian vessels in having an important complement of hypersonic missiles with 1500 km range as well as weaponry for anti-submarine warfare.

When in Vladivostik, Kim visited the Far Eastern Federal University on Russky Island in the Vladivostok harbor, where the Eastern Economic Forum had been held at the start of the week.  Kim met with university students. Lastly, there was a typically Russian cultural note to round out Kim’s program:  a performance of Swan Lake by the Vladivostok affiliate of the Mariinsky Theater (St Petersburg). I mention parenthetically, that the Russian Federation from coast to coast is looked after culturally by its musical and museum powerhouses: Moscow’s Bolshoi theater maintains a similar performance and training outpost in Kaliningrad.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations of “Parallel Worlds”

Translations into German (Andreas Mylaeus) and French (Youri)

Parallele Welten: Was im Westen als Nachricht gilt; was in Russland als Nachricht gilt

Gestern erhielt ich die folgende Nachricht von einem Freund aus den Vereinigten Staaten.

Zitat

Dies von einem guten Militärbeobachter aus den USA

Die UA hat eine konzertierte Offensive gegen die Krim und Sewastopol mit Marschflugkörpern, Schiffsabwehrraketen und Wasserdrohnen durchgeführt. In jedem Fall Reaper, Global Hawk-Drohnen und in einem Fall eine bemannte französische ISR-Plattform.

Die UA setzte 5 Su-24-Bomber ein, um am 13. September Marschflugkörper und Anti-Schiff-Raketen abzufeuern. Wir scheinen die Russen zu dramatischen Offensivaktionen zu drängen.

Es sah aus wie ein bedeutender US-Militärschlag, zumindest was die eingesetzten Ressourcen angeht. Außerdem starten wir die größte Militärübung vor der Haustür Russlands seit einigen Monaten. Voll auf dumm. Ich denke, dass DC die Russen zu weit treibt. Putin hat bis zu diesem Punkt große Zurückhaltung geübt, aber seine Berater, Generäle und die Öffentlichkeit wollen, dass er einen vernichtenden Schlag versetzt. Wenn die Deutschen nun Taurus-Raketen liefern, könnte er endlich den Abzug betätigen und die Angelegenheit auf dem Schlachtfeld regeln.

Sagen sie das im Fernsehen, usw.?

Zitat Ende

In der Tat sind die westlichen Medien voll von Berichten, die in Kiew darüber geschrieben wurden, wie sie in den letzten Tagen Raketen auf russische Militäreinrichtungen auf der Krim abgefeuert und Drohnen für Angriffe auf Schiffe der russischen Marine auf dem Schwarzen Meer eingesetzt haben.

Ich habe wie folgt geantwortet:

Zitat

Die Sechzig Minuten Show, die alle 5 Stunden täglich nachmittags und abends ausgestrahlt wird, war mit zwei Themen gefüllt: 1) die westlichen Reaktionen auf den Besuch Kims in Russland (Terror in den Herzen der westlichen Ungläubigen) und 2) Russlands verheerende Schläge gegen die angreifenden Ukrainer an der Front     Die Berichterstattung über die ukrainischen Raketenangriffe war minimal.    Wir sehen auch, dass die Russen endlich ernsthafte Ressourcen für die Zerstörung der ukrainischen befestigten Gebiete direkt vor der Stadt Donezk aufwenden, woher der tägliche Beschuss der Stadt gekommen ist. Deshalb nehme ich die Anschuldigungen ernst, der Kreml habe dies zugelassen, um die öffentliche Meinung in Russland zu festigen.

Zitat Ende

Anders ausgedrückt, jede Seite hat aus den Entwicklungen des Tages Material weggelassen, das die Zuschauer von dem ablenken würde, was sie lieber nicht hören möchten, während sie Entwicklungen hervorhebt, die ihre eigenen Aktivitäten am vorteilhaftesten zeigen.

Dennoch gibt es ein Thema in den Nachrichten, das sowohl die großen westlichen Medien als auch die großen russischen Medien bevorzugt hervorheben und ihren Zuhörern erklären und darlegen: die Skandale der gerichtlichen Verfolgung, die von Demokraten und Republikanern in den Vereinigten Staaten gegen den wahrscheinlichen Kandidaten jeweils der anderen Partei im Präsidentschaftswahlkampf 2024 durchgedrückt wird.

In Bemerkungen vor der Plenarsitzung des Ostwirtschaftsforums in Wladiwostok letzte Woche sprach Wladimir Putin direkt über dieses Thema und sagte, es zeige die Fäulnis des politischen Lebens in Amerika und fege alle möglichen Ansprüche der Vereinigten Staaten weg, anderen Lektionen über Demokratie zu erteilen. Unterdessen geben Tag für Tag sowohl die Vesti-Nachrichtensendungen des russischen Staatsfernsehens als auch die Sechzig-Minuten-Wochentagssendungen, auf die ich oben anspiele, den besten Zeitpunkt für Fotomontagen von Hunter Biden und Joe, während sie die Vorwürfe der Korruption und die Zahlungen an Vater und Sohn von chinesischen und ukrainischen Beamten während Bidens Amtszeit als Vizepräsident diskutieren. Obwohl der Kreml keine besondere Vorliebe für Donald Trump hat und Putin sein Volk daran erinnert, dass die Sanktionen gegen das Land während der Trump-Jahre schwindelerregend gestiegen sind, werden die Gerichtsverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten als weiterer Beweis dafür präsentiert, dass Amerika eine gescheiterte Demokratie ist.

Der amerikanische Mainstream suhlt sich seinerseits zum ersten Mal in den Schlagzeilen wegen einer Anklage gegen den Sohn eines amtierenden Präsidenten wegen Bundesvergehen. Ich habe eine halbe Stunde der CNN-Berichterstattung von gestern Abend verfolgt, in der die Wahrscheinlichkeit einer Untersuchung der Bidens, die von der Lüge des Sohnes über seine Drogenabhängigkeit beim Kauf von Schusswaffen zu den grundlegenden Problemen übergegangen sind, die hinter den Vorwürfen der Steuerhinterziehung stehen, abgewogen wurde.

Die russischen Medien spekulieren seit einigen Wochen darüber, ob die gerichtliche Verfolgung der Kandidaten jene “roten Linien” überschreiten wird, die in Amerika als Land der Ersten Welt immer noch existieren, und ob es, sagen wir, Fortschritte zur Ermordung Trumps geben wird. Sie haben darüber spekuliert, ob ihr eigener Lieblingsjournalist, Tucker Carlson, seine Enthüllungen über das homosexuelle Leben von Barack Obama überleben kann.

Wenn es etwas im heutigen politischen Leben Amerikas gibt, das die Russen amüsiert, dann ist es die vorherrschende Gerontokratie in Washington. Nachdem die Russen während der letzten Jahre Leonid Breschnews und während der kurzen Regierungszeiten seiner unmittelbaren Nachfolger Juri Andropow und Konstantin Tschernenko von einer Menge alter und schwacher Führer erfüllt wurden, sind sie hocherfreut, selbst wenn er 70 ist, in der Person Wladimir Putins einen relativ Jungen zu haben und machen sich über die auf der Bühne vor laufenden Kameras sichtbaren Marotten des wahnsinnigen amerikanischen Präsidenten lustig.

Mondes parallèles : ce qui est considéré comme des nouvelles en Occident, et ce qui est considéré comme des nouvelles en Russie

Hier, j’ai reçu le message suivant d’un ami aux Etats-Unis.

Citation

Ce message provient d’un bon observateur militaire américain

L’Ukraine a lancé une offensive concertée contre la Crimée et Sébastopol au moyen de missiles de croisière, de missiles antinavires et de drones aquatiques. Dans chaque cas, il s’agissait de Reaper, de drones Global Hawk et, dans un cas, d’une plate-forme ISR française avec équipage.

L’Ukraine a utilisé cinq bombardiers Su-24 pour lancer des missiles de croisière et des missiles antinavires le 13 septembre. Il semble que nous poussions les Russes à mener des actions offensives spectaculaires.

Cela ressemblait à une frappe significative de l’Ukraine, du moins en ce qui concerne les ressources utilisées. De plus, nous lançons le plus grand exercice militaire aux portes de la Russie depuis plusieurs mois. C’est complètement stupide. Je pense que Washington pousse les Russes trop loin. Poutine a fait preuve d’une grande retenue jusqu’à présent, mais ses conseillers, ses généraux et son opinion publique veulent qu’il porte un coup décisif. Maintenant, si les Allemands fournissent des missiles Taurus, il pourrait enfin appuyer sur la gâchette et régler la question sur le champ de bataille.

En parle-t-on à la télévision, etc. ?

Fin de citation

En effet, les médias occidentaux sont remplis d’histoires écrites à Kiev sur la façon dont ils ont tiré des missiles sur les installations militaires russes en Crimée ces derniers jours et utilisé des drones de surface pour attaquer les navires de la marine russe de la mer Noire.

J’ai répondu comme suit :

Citation

L’émission Sixty Minutes, qui dure 5 heures dans les éditions quotidiennes de l’après-midi et du soir, a été consacrée à deux sujets :  1) les réactions occidentales à la visite de Kim en Russie (la terreur dans le cœur des infidèles occidentaux) et 2) les coups dévastateurs de la Russie contre les attaquants ukrainiens sur le front. La couverture des attaques de missiles ukrainiens a été minimale. Nous constatons également que les Russes consacrent ENFIN des ressources sérieuses à la destruction des zones fortifiées ukrainiennes situées juste à l’extérieur de la ville de Donetsk, d’où proviennent les bombardements quotidiens de la ville. Cela m’amène à prendre au sérieux les accusations selon lesquelles le Kremlin a laissé faire dans le but de consolider l’opinion publique russe.

Fin de citation

En d’autres termes, chaque partie a sélectionné dans les événements de la journée des éléments qui distraient les téléspectateurs de ce qu’elle préférerait qu’ils n’entendent pas, tout en mettant en évidence les événements qui illustrent le mieux ses propres activités.

Cela dit, il y a un sujet d’actualité que les grands médias occidentaux et russes peuvent se réjouir d’exposer et d’expliquer à leur public : les scandales de persécution judiciaire dont les Démocrates et les Républicains des États-Unis font état à l’encontre du candidat probable de l’autre parti dans la course à la présidence de 2024.

Dans les remarques qu’il a formulées lors de la session plénière du Forum économique oriental à Vladivostok la semaine dernière, Vladimir Poutine a abordé directement cette question, affirmant qu’elle démontrait la pourriture de la vie politique américaine et balayait toutes les prétentions possibles des États-Unis à donner des leçons de démocratie aux autres pays. Pendant ce temps, jour après jour, les programmes d’information Vesti de la télévision d’État russe et les programmes de semaine Sixty Minutes auxquels je fais allusion ci-dessus accordent une place de choix à des montages photos de Hunter Biden et de Joe, tout en discutant des accusations de corruption et de pots-de-vin versés au père et au fils par des fonctionnaires chinois et ukrainiens pendant que Biden était vice-président. Bien que le Kremlin n’aime pas particulièrement Donald Trump et que Poutine rappelle à son peuple que les sanctions contre le pays ont augmenté de façon vertigineuse pendant les années Trump, les poursuites judiciaires contre l’ancien président sont présentées comme une preuve supplémentaire que l’Amérique est une démocratie en faillite.

Pour sa part, le courant dominant américain se complaît également dans les nouvelles de dernière minute concernant la toute première inculpation du fils d’un président en exercice pour des délits fédéraux. J’ai regardé une demi-heure du reportage de CNN d’hier soir qui évaluait la probabilité que l’enquête sur les Biden passe des mensonges du fils sur sa toxicomanie lors de l’achat d’armes à feu aux questions de fond qui se cachent derrière les accusations d’évasion fiscale.

Les médias russes spéculent depuis quelques semaines sur la possibilité que la persécution judiciaire des candidats franchisse les « lignes rouges » qui existent encore en Amérique en tant que pays du Premier Monde et évolue vers l’assassinat de Trump, par exemple. Ils se demandent si leur journaliste américain préféré, Tucker Carlson, pourra survivre à ses révélations sur la vie homosexuelle de Barack Obama.

S’il est un aspect de la vie politique américaine contemporaine qui amuse les Russes, c’est bien la gérontocratie qui règne à Washington. Après avoir eu leur dose de dirigeants vieux et faibles pendant les dernières années de Leonid Brejnev et pendant les courts règnes de ses successeurs immédiats, Youri Andropov et Konstantin Tchernenko, les Russes sont ravis d’en avoir un relativement jeune en la personne de Vladimir Poutine, même s’il a 70 ans, et de se moquer des faiblesses sur scène, sous l’œil des caméras, du président américain dément.

Parallel worlds:  what counts as news in the West; what counts as news in Russia

Yesterday I received the following message from a friend in the United States.

Quote

This from a good military observer from US

The UA mounted a concerted offensive against Crimea and Sevastopol by cruise, anti ship missiles and water drones. In each case Reaper, Global Hawk drones and in one instance a manned French ISR platform.

UA used 5 Su-24 bombers to launch cruise and anti-ship missiles on Sept. 13. We seem to be pushing the Russians into dramatic offensive action.

It looked like a significant UA strike, at least in resources used. Plus we’re launching the largest military exercise in Russia doorstep in several months. Full on stupid. I think DC may be pushing the Russians too far. Putin has exercised great restraint to this point, but his advisors, generals and public want him to deliver a crushing blow. Now, if the Germans provide Taurus Missiles, he may finally pull the trigger and settle the matter on the battlefield.

Are they saying this on TV, etc.?

Unquote

Indeed, Western media are filled with stories written in Kiev on how they have fired missiles at Russian military installations on Crimea these past days and used surface drones to attack Black Sea vessels of the Russian navy.

I responded as follows:

Quote

The Sixty Minutes show, all 5 hours of it in the daily afternoon and evening editions, has been filled with two topics:  1) the Western reactions to the visit of Kim to Russia (terror in the hearts of the Western infidels) and 2) Russia’s devastating blows against the attacking Ukrainians across the front     Coverage of the Ukrainian missile attacks has been minimal.    We also see that the Russians are FINALLY devoting serious resources to destroying the Ukrainian fortified areas just outside the city of Donetsk, which is where the daily shelling of the city has come from.  This leads me to take seriously the accusations that the Kremlin has allowed this to go on for the purpose of consolidating Russian public opinion.

Unquote

Put another way, each side has selected from the day’s developments material that will distract viewers from what it would rather they not hear, while highlighting developments that show its own activities to best advantage.

That said, there is one topic in the news that both Western major media and Russian major media can enjoy setting out and explaining to their audiences: the scandals of judicial persecution being pressed by Democrats and Republicans in the United States against the likely candidate from the other party in the 2024 presidential race.

In remarks to the Plenary Session of the Eastern Economic Forum in Vladivostok last week, Vladimir Putin spoke directly about this issue, saying it demonstrated the rottenness of American political life and sweeps away all possible claims of the United States to give lessons to others about democracy. Meanwhile, day after day both the Vesti news programs of Russian state television and the Sixty Minutes weekday programs to which I allude above give prime time to photo montages of Hunter Biden and Joe while discussing the charges of corruption and pay-offs to both father and son from Chinese and Ukrainian officials during Biden’s service as Vice President. Though the Kremlin has no particular liking for Donald Trump and Putin reminds his people that sanctions against the country rose vertiginously during the Trump years, the legal proceedings against the former president are presented as further proof that America is a failed democracy.

For its part, American mainstream is also wallowing in the breaking news over the first time ever indictment of the son of a sitting president for federal crimes. I watched a half hour of last night’s CNN reporting that weighed the likelihood of the investigation into the Bidens moving on from the son’s lying over his drug addiction when purchasing firearms to the substantive issues that lie behind the charges of tax evasion.

The Russian media have been speculating for some weeks on whether the judicial persecution of the candidates will cross what ‘red lines’ still exist in America as a First World country and progress to assassination of Trump, say. They have been speculating on whether their own favorite American journalist Tucker Carlson can survive his revelations about the gay life of Barack Obama.

If there is anything in contemporary American political life that amuses Russians, it is the prevailing gerontocracy in Washington.  Having had their fill of old and feeble leaders during the last years of Leonid Brezhnev and the during the short reigns of his immediate successors, Yuri Andropov and Konstantin Chernenko, the Russians are delighted to have a relative youngster in the person of Vladimir Putin, even if he is 70, and to poke fun at the foibles on stage in full view of the cameras of the demented American president.

©Gilbert Doctorow, 2023

Some interesting reading on Sputnik International

The online digest of news and commentary Sputnik International has just published an article on the resistance of Poland and several other East European countries to the re-opening on 15 September of EU borders to grain and other agricultural commodities from Ukraine.  I was pleased to be a contributor.

https://sputnikglobe.com/20230913/ukraine-grain-conflict-divides-eu-again-1113351729.html

For those readers who cannot access this article due to their government’s ban on Russian media, my best advice is to “write to your Member of Parliament” to complain about state censorship in the supposedly free world.

©Gilbert Doctorow, 2023

Postscript: I am told that Sputnik have a telegram channel account that works everywhere

https://t.me/geopolitics_live

Translations below into German (Andreas Mylaeus) and French (Youri)

Eine interessante Lektüre auf Sputnik International

Die Online-Zusammenfassung von Nachrichten und Kommentaren Sputnik International hat gerade einen Artikel über den Widerstand Polens und mehrerer anderer osteuropäischer Länder gegen die Wiederöffnung der EU-Grenzen für Getreide und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Ukraine am 15. September veröffentlicht. Ich habe mich gefreut, einen Beitrag dazu leisten zu können.

https://sputnikglobe.com/20230913/ukraine-grain-conflict-divides-eu-again-1113351729.html

Denjenigen Lesern, die aufgrund des Verbots russischer Medien durch ihre Regierung keinen Zugang zu diesem Artikel haben, kann ich nur raten, an ihren Abgeordneten zu schreiben und sich über die staatliche Zensur in der angeblich freien Welt zu beschweren.

Nachtrag: Mir wurde gesagt, dass Sputnik ein Telegramm-Konto hat, das überall funktioniert:

https://t.me/geopolitics_live

https://sputnikglobe.com/20230913/ukraine-grain-conflict-divides-eu-again-1113351729.html

 

Ukraine-Getreidekonflikt spaltet EU… Erneut

Ekaterina Blinova

13. September 2023

Die ost- und mitteleuropäischen Staaten wollen das Lieferverbot für ukrainisches Getreide trotz der Proteste Kiews und der Androhung einer Beschwerde bei der WTO verlängern. Was steckt hinter dem neuen Skandal, der sich innerhalb der EU zusammenbraut?

Warschau drängte die Europäische Union, ihr Embargo für ukrainische Lebensmittelimporte, darunter Mais, Weizen, Sonnenblumen und Raps, am 12. September zu verlängern.

Ministerpräsident Mateusz Morawiecki erklärte, wenn die Europäische Kommission sich weigere, ein offenes Ohr zu haben, “werden wir es selbst tun, weil wir eine Deregulierung des Marktes nicht zulassen können”.

Am folgenden Tag gab Ungarn bekannt, dass es sich mit Rumänien, der Slowakei und Bulgarien darauf geeinigt hat, die Einfuhr ukrainischen Getreides zu verbieten, um ihre Märkte zu schützen, falls die EU das Verbot nicht verlängert.

Schön-Wetter-Freunde?

Die meisten der genannten Staaten hatten zuvor ihre Unterstützung für das Kiewer Regime signalisiert, wobei einige, insbesondere Polen, Waffen an die ukrainischen Truppen geliefern oder sie ausgebildet haben.

Doch “Freunde sind Freunde und Interessen sind Interessen”, sagte Gilbert Doctorow, ein Analyst für internationale Beziehungen und russische Angelegenheiten, gegenüber Sputnik. “Wenn Wahlen anstehen, beginnen Politiker, auf ihre Wähler zu hören. In Polen finden die Wahlen nächsten Monat statt. In den anderen Ländern an der äußersten Grenze finden die nationalen Parlamentswahlen in weniger als neun Monaten statt. Die Landwirte in all diesen Ländern sind wütend darüber, dass ukrainisches Getreide ihre heimischen Märkte durch zu niedrige Preise ruiniert. Daher ergreifen die Regierungen Maßnahmen, um ihre Landwirte vor ukrainischem Getreide zu schützen.”

Im Mai einigte sich eine Gruppe osteuropäischer Staaten – Polen, Ungarn, Bulgarien, die Slowakei und Rumänien – mit Brüssel darauf, von April bis zum 15. September ein Einfuhrverbot für ukrainisches Getreide zu verhängen, um ihre heimischen Erzeuger zu schützen.

Brüssel hatte im vergangenen Jahr alle Zölle und Quoten für ukrainische Agrarerzeugnisse in den 27 Mitgliedstaaten der Union aufgehoben und dies mit der Notwendigkeit begründet, den Transit von Getreide in die ganze Welt, auch nach Afrika, zu erleichtern. Später stellte sich jedoch heraus, dass das meiste billige ukrainische Getreide auf dem Alten Kontinent hängen blieb, was die Rohstoffpreise in den Keller trieb. Darüber hinaus berichtete eine österreichische Zeitung im Februar, dass ukrainischer Weizen angeblich als “Schweinefutter” in Spanien verwendet wurde, anstatt in arme Länder des globalen Südens zu gelangen.

Werden die Drohungen der Ukraine, sich an die WTO zu wenden, funktionieren?

Unterdessen erklärte das Kiewer Regime, dass es sich wegen eines möglichen Embargos für ukrainisches Getreide an die Welthandelsorganisation (WTO) wenden könnte.

“Im Falle eines Verstoßes gegen das Handelsrecht im Interesse des politischen Populismus vor den Wahlen wird die Ukraine gezwungen sein, sich an ein WTO-Schiedsverfahren zu wenden, um eine Entschädigung für die Verletzung der Normen des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) zu erhalten”, twitterte der Kiewer Premierminister Denys Schmyhal am 12. September.

Shmyhal betonte, die Ukraine erfülle alle ihre Verpflichtungen aus dem Assoziierungsabkommen mit der EU und den WTO-Regeln.

“Diese Drohung hört sich gut an, ist aber nutzlos”, bemerkte Doctorow. “Die WTO wurde ihrer effektiven Befugnisse zur Beilegung von Handelsstreitigkeiten beraubt, weil die USA sich weigern, die für die Besetzung der Gerichte erforderlichen Richter zu ernennen. Die USA haben die WTO sabotiert.”

Darüber hinaus “wird die EU überhaupt nicht in der Lage sein, diese Länder zu zwingen, ihre Regeln für die Durchfuhr ukrainischen Getreides über die Grenzen zu befolgen”, so der Experte für Außenpolitik. Er geht davon aus, dass der Dissens der osteuropäischen Länder und die Unfähigkeit Brüssels, sie zur Unterwerfung zu zwingen, einen ernsthaften Imageschaden für die EU-Führung bedeuten würde.

Werden die Spaltungen in der EU zunehmen?

Bedeutet dies eine neue Spaltung in den Reihen der EU? Laut Doctorow hat sich die Spaltung innerhalb des Blocks schon seit geraumer Zeit angebahnt, und es ist unwahrscheinlich, dass sich die Situation in absehbarer Zeit verbessern wird.

“Die EU ist bereits gespalten. Ungarn ist, wie wir wissen, gegen die [Anti-Russland-] Sanktionen. Die Slowakei könnte sich, je nachdem wie die kommenden Wahlen ausgehen, Ungarn gegen die Sanktionen anschließen. Und was die Landwirtschaft betrifft, so protestieren die französischen Landwirte lautstark gegen das ukrainische Hühnerfleisch, das ihren Markt zu Preisen überschwemmt, die halb so hoch sind wie die der französischen Erzeuger”, so Doctorow.

Erschwerend kommt hinzu, dass das Gespenst der Rezession weiterhin in der Eurozone umgeht. Nach Angaben von Dow Jones schrumpfte die europäische Wirtschaftstätigkeit im August weiter und erreichte den niedrigsten Stand seit November 2020. Die verpfuschte Gegenoffensive der Ukraine wirft die Frage auf, wie lange die EU-Mitgliedstaaten den Gürtel noch enger schnallen müssen. Vor diesem Hintergrund scheint der Dissens der ost- und mitteleuropäischen Akteure nur die Spitze eines größeren Eisbergs zu sein.

Quelques lectures intéressantes sur Sputnik International

Le site d’information et d’analyse en ligne Sputnik International vient de publier un article sur la résistance de la Pologne et de plusieurs autres pays d’Europe de l’Est à la réouverture, le 15 septembre, des frontières de l’UE aux céréales et autres produits agricoles en provenance d’Ukraine.  J’ai eu le plaisir d’y contribuer.

https://sputnikglobe.com/20230913/ukraine-grain-conflict-divides-eu-again-1113351729.html

Pour les lecteurs qui ne peuvent accéder à cet article en raison de l’interdiction des médias russes par leur gouvernement, mon meilleur conseil est d’écrire à votre député pour vous plaindre de la censure d’État dans le monde soi-disant libre.

PS : On me dit que Sputnik dispose d’un compte Telegram qui fonctionne partout.

https://t.me/geopolitics_live

Le conflit céréalier ukrainien divise l’UE… à nouveau

Ekaterina Blinova

Les États d’Europe centrale et orientale veulent prolonger l’interdiction des livraisons de céréales ukrainiennes, malgré les protestations de Kiev et ses menaces de porter plainte auprès de l’OMC. Qu’est-ce qui se cache derrière ce nouveau scandale au sein de l’UE ?

Varsovie a demandé à l’Union européenne de prolonger son embargo sur les importations de produits alimentaires ukrainiens, notamment le maïs, le blé, le tournesol et le colza, jusqu’au 12 septembre.

Selon le Premier ministre Mateusz Morawiecki, si la Commission européenne refuse de prêter une oreille attentive, « nous le ferons nous-mêmes parce que nous ne pouvons pas permettre une déréglementation du marché ».

Le lendemain, la Hongrie a annoncé qu’elle avait convenu avec la Roumanie, la Slovaquie et la Bulgarie d’interdire les importations de céréales ukrainiennes pour protéger leurs marchés si l’UE décidait de ne pas étendre l’interdiction.

Amis des beaux jours ?

La plupart des États susmentionnés ont déjà manifesté leur soutien au régime de Kiev, et certains d’entre eux, notamment la Pologne, ont envoyé des armes ou fourni une formation aux troupes ukrainiennes.

Cependant, « les amis sont des amis et les intérêts sont des intérêts », a déclaré à Sputnik Gilbert Doctorow, analyste des relations internationales et des affaires russes. « Lorsqu’ils sont confrontés à des élections, les hommes politiques commencent à écouter leurs électeurs. En Pologne, les élections auront lieu le mois prochain. Pour les autres pays situés à la limite extérieure, les élections parlementaires nationales auront lieu dans moins de neuf mois. Les communautés agricoles de tous ces pays sont furieuses de voir les céréales ukrainiennes ruiner leurs marchés intérieurs en raison de prix trop bas. D’où les mesures prises par les gouvernements pour protéger leurs agriculteurs contre les céréales ukrainiennes. »

En mai, un groupe d’États d’Europe de l’Est (Pologne, Hongrie, Bulgarie, Slovaquie et Roumanie) a conclu un accord avec Bruxelles pour imposer une interdiction sur les céréales produites par l’Ukraine d’avril au 15 septembre afin de protéger leurs producteurs nationaux.

L’année dernière, Bruxelles a levé tous les droits de douane et les quotas sur les produits agricoles ukrainiens entrant dans les 27 États membres de l’Union, justifiant cette mesure par la nécessité de faciliter leur transit dans le monde entier, y compris vers l’Afrique. Toutefois, il s’est avéré par la suite que la plupart des céréales ukrainiennes bon marché sont restées bloquées sur le Vieux Continent, ce qui a fait chuter les prix des produits de base. De plus, un journal autrichien a rapporté en février que le blé ukrainien aurait été utilisé comme « nourriture pour les porcs » en Espagne, au lieu d’être transféré vers les pays pauvres du Sud.

Les menaces de l’Ukraine de se tourner vers l’OMC fonctionneront-elles ?

Entre-temps, le régime de Kiev a déclaré qu’il pourrait se tourner vers l’Organisation mondiale du commerce (OMC) en cas de risque d’embargo sur les céréales ukrainiennes.

« En cas de violation du droit commercial dans un souci de populisme politique avant les élections, l’Ukraine sera contrainte de se tourner vers l’arbitrage de l’OMC pour obtenir une compensation pour violation des normes de l’Accord général sur les tarifs douaniers et le commerce (GATT) », a tweeté le Premier ministre de Kiev, Denys Chmyhal, le 12 septembre.

Chmyhal a insisté sur le fait que l’Ukraine remplissait toutes ses obligations dans le cadre de l’accord d’association avec l’UE et des règles de l’OMC.

« Cette menace semble valable, mais elle est inutile », a fait remarquer M. Doctorow. « L’OMC a été dépouillée de ses pouvoirs effectifs de règlement des différends commerciaux en raison du refus des États-Unis d’autoriser la nomination des juges nécessaires au fonctionnement des tribunaux. Les États-Unis ont saboté l’OMC ».

De plus, « l’UE sera totalement incapable de forcer ces pays à suivre ses règles sur le passage des céréales ukrainiennes à travers les frontières », selon l’analyste des affaires étrangères. Selon lui, la dissidence des pays d’Europe de l’Est et l’incapacité de Bruxelles à les contraindre à se soumettre porteraient gravement atteinte à la réputation des dirigeants de l’UE.

Les divisions au sein de l’UE vont-elles s’accentuer ?

Cela signifie-t-il une nouvelle scission dans les rangs de l’UE ? D’après Doctorow, les divisions couvaient depuis longtemps au sein de l’Union et la situation ne devrait pas s’améliorer dans un avenir prévisible.

« L’UE est déjà divisée. La Hongrie, comme nous le savons, s’oppose aux sanctions [anti-russes]. La Slovaquie, en fonction de l’issue des prochaines élections, pourrait rejoindre la Hongrie contre les sanctions. Et en ce qui concerne les questions agricoles, les agriculteurs français protestent bruyamment contre la viande de poulet ukrainienne qui inonde leur marché à moitié prix de la production française », a déclaré Doctorow.

Pour compliquer encore les choses, le fantôme de la récession continue de hanter la zone euro. Le Dow Jones indique que l’activité des entreprises européennes s’est encore contractée au mois d’août, atteignant son niveau le plus bas depuis novembre 2020. La contre-offensive bâclée de l’Ukraine soulève des questions quant à la durée de la période pendant laquelle les États membres de l’UE devront se serrer la ceinture. Dans ce contexte, la dissidence des acteurs d’Europe centrale et orientale semble être la partie émergée d’un iceberg plus vaste.

Translations of “Update on the just completed talks”

Translations below into French (Youri) and German (Andreas Mylaeus)

Mise à jour sur les entretiens qui viennent de s’achever entre le dirigeant coréen Kim Jong Un et Vladimir Poutine

Selon toute apparence, la partie la plus importante de la visite de Kim Jong Un en Russie s’est achevée aujourd’hui, moins de 24 heures après son début. Je dis cela sur la base du reportage en direct de Yevgeny Popov, co-animateur de Sixty Minutes, il y a quelques heures. Popov se tenait juste à l’extérieur du bâtiment du complexe spatial de Vostotchny, dans la région de l’Amour, dans l’Extrême-Orient russe, où la délégation coréenne s’était réunie et avait festoyé. Avec lui, nous avons observé comment Poutine a raccompagné le dirigeant coréen jusqu’à une limousine qui l’a conduit à la gare voisine pour le voyage de retour vers Pyongyang. Il fera plusieurs arrêts en cours de route dans des installations de production militaire et visitera Vladivostok pour voir l’université et d’autres institutions. On ne sait pas encore qui, parmi les officiels russes, se chargera de ces visites.

Quant à la rencontre avec Poutine, les médias russes ont diffusé des images vidéo de l’échange de toasts entre les chefs d’État lors d’un banquet festif qui a précédé le départ. On nous a dit que les deux parties s’étaient rencontrées pendant deux heures en présence de tous les principaux responsables et que Kim et Poutine s’étaient entretenus en tête-à-tête pendant une heure supplémentaire.

Vous vous demandez peut-être ce qu’ils ont bien pu accomplir au cours de cette brève rencontre ?  Ce serait passer à côté du point souligné par les commentateurs russes de la télévision d’État, à savoir qu’au cours de l’année écoulée, les effectifs de l’ambassade russe à Pyongyang ont plus que doublé et qu’ils sont composés d’experts qui ont certainement préparé tous les accords qui ont été officiellement signés au cours de la visite.

Pourquoi la réunion a-t-elle eu lieu dans le complexe de lancement spatial de Vostotchny, ou cosmodrome ? Tout d’abord, parce que cette visite était le reflet de ce que le ministre russe de la Défense, Choïgou, a pu voir en Corée lors de sa visite au printemps : les dernières réalisations des Coréens en matière de technologie des missiles.

Les Russes sont extrêmement fiers du site de Vostotchny, qui remplace leur principal site de lancement de Baïkonour depuis l’époque soviétique. Baïkonour se trouve au Kazakhstan et Vostotchny sur le territoire russe. À Vostotchny, ils peuvent montrer leurs technologies spatiales militaires et civiles de pointe. Cela répond à la recherche notoire d’assistance de la Corée pour le lancement de satellites militaires espions, où elle a jusqu’à présent échoué en solo. Plus généralement, cela souligne le fait que la coopération dans la sphère « militaro-technique » est la force motrice du partenariat russo-coréen.

Le terme « militaro-technique » est entré dans le vocabulaire des observateurs de la Russie au début de l’opération militaire spéciale lorsqu’il a été utilisé par le ministre de la Défense Choïgou pour décrire ce que les Russes allaient déployer pour vaincre les Ukrainiens et leurs bailleurs de fonds occidentaux. À l’époque, la quasi-totalité des experts occidentaux s’interrogeaient sur ce terme.

Aujourd’hui, nous en savons plus. Le terme « militaro-technique » met l’accent sur le matériel militaire plutôt que sur les corps chauds en uniforme, et Choïgou était persuadé que le dernier équipement russe actuellement produit en série prouverait sa valeur face à tout ce que l’Occident fournirait à Kiev.  En regardant les vidéos des chars allemands Leopard, des chars britanniques Challenger II et des véhicules blindés de transport de troupes américains Bradley réduits en cendres après avoir été frappés par l’artillerie russe et le drone tueur connu sous le nom de « Lancet », nous comprenons aujourd’hui qu’il avait raison.

*****

« Des vieux amis valent mieux que des nouveaux vêtements ». Cette sagesse populaire faisait partie du toast porté par Vladimir Poutine lors du banquet festif. Mais les relations russo-coréennes sont-elles davantage que de l’amitié ?

Les relations n’ont pas été qualifiées de « partenariat stratégique », d’« alliance » ou même de « plus qu’une alliance », comme celles utilisées pour décrire les relations russo-chinoises par les dirigeants des deux pays. Ici, avec les Coréens, il s’agissait simplement d’« amis ».

Sur quoi ces amis se sont-ils mis d’accord exactement ? Il est peu probable que nous le sachions avant un certain temps. Le ministre de la Défense, Choïgou, s’est présenté devant les caméras plus tôt dans la journée, mais il n’a parlé que de la poursuite de la destruction des équipements et du personnel militaires ukrainiens. Pas un mot sur les Coréens.

D’après les commentaires des panélistes de l’émission Sixty Minutes hier et aujourd’hui, nous pouvons supposer qu’officiellement la Russie insistera sur le fait que sa signature des sanctions de l’ONU contre la Corée du Nord sera respectée, quoi qu’elle fasse dans les jours à venir. Les livraisons russes de produits agricoles et d’hydrocarbures à la Corée du Nord dans les semaines à venir seront qualifiées d’« aide humanitaire », qui ne fait pas l’objet de sanctions. Toutefois, ces talk-shows laissent entendre que la Russie envisage de retirer sa signature des sanctions et de coopérer pleinement avec les Nord-Coréens dans tous les domaines.

Pendant ce temps, les Russes observent avec plaisir comment Jake Sullivan et ses patrons de l’équipe de sécurité nationale américaine se tortillent en essayant d’inventer de nouvelles sanctions à imposer à Pyongyang.

Comme le rappelle un autre talk-show russe, « le temps nous le dira ».

Aktuelles zu den soeben abgeschlossenen Gesprächen des koreanischen Führers Kim Jong Un mit Wladimir Putin

Allem Anschein nach endete der wichtigste Teil des Besuchs von Kim Jong Un in Russland heute, weniger als 24 Stunden nach seinem Beginn. Ich sage dies auf der Grundlage der Live-Berichterstattung von Jewgeni Popow, dem Co-Moderator von Sechzig Minuten, vor ein paar Stunden. Popow stand direkt vor dem Gebäude des Raumfahrtkomplexes Wostotschny in der Region Amur im Fernen Osten Russlands, wo die koreanische Delegation tagte und speiste. Gemeinsam mit ihm beobachteten wir, wie Putin den koreanischen Staatschef zu einer Limousine begleitete, die ihn zum nahe gelegenen Bahnhof für die Rückreise nach Pjöngjang brachte. Auf dem Weg dorthin wird er mehrere Stopps bei militärischen Produktionsanlagen einlegen und auch Wladiwostok besuchen, um die Universität und andere Einrichtungen zu besichtigen. Es ist noch nicht klar, wer von den russischen Beamten für diese Besuche zuständig sein wird.

Was das Treffen mit Putin betrifft, so zeigten russische Nachrichten Videobilder vom Austausch von Trinksprüchen zwischen den Staatschefs während eines festlichen Banketts, das der Abreise vorausging. Es hieß, dass die beiden Seiten insgesamt zwei Stunden lang Gespräche mit allen anwesenden wichtigen Beamten führten und ein Tête-à-tête-Gespräch zwischen Kim und Putin eine weitere Stunde lang dauerte.

Was konnten sie bei diesem kurzen Treffen erreichen, werden Sie sich fragen? Damit würde man jedoch den Punkt übersehen, den russische Kommentatoren im Staatsfernsehen hervorgehoben haben, nämlich dass sich die Zahl der Mitarbeiter in der russischen Botschaft in Pjöngjang im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt hat und mit Experten besetzt wurde, die sicherlich alle Vereinbarungen vorbereiteten, die während des Besuchs offiziell unterzeichnet wurden.

Warum fand das Treffen im Weltraumbahnhof oder Kosmodrom von Wostotschny statt? Erstens, weil ein solcher Besuch ein Spiegelbild dessen war, was dem russischen Verteidigungsminister Schoigu bei seinem Besuch in Korea in diesem Frühjahr gezeigt wurde – die neuesten Errungenschaften der Koreaner in der Raketentechnologie.

Die Russen sind sehr stolz auf den Standort Wostotschny, der ihren Hauptstartplatz in Baikonur aus Sowjetzeiten ersetzt hat. Baikonur liegt in Kasachstan. Wostotschny liegt auf russischem Boden. In Wostotschny können sie ihre hochmodernen militärischen und zivilen Raumfahrttechnologien vorführen. Damit wird das bekannte koreanische Streben nach Unterstützung beim Start von militärischen Spionagesatelliten angesprochen, woran es bisher im Alleingang gescheitert ist. Ganz allgemein unterstreicht es die Tatsache, dass die Zusammenarbeit im “militärisch-technischen” Bereich die treibende Kraft der russisch-koreanischen Partnerschaft ist.

Der Begriff “Militärtechnik” tauchte im Vokabular der russischen Beobachter zu Beginn der militärischen Sonderoperation auf, als Verteidigungsminister Schoigu damit beschrieb, was die Russen einsetzen würden, um die Ukrainer und ihre westlichen Unterstützer zu besiegen. Damals haben sich fast alle westlichen Experten über diesen Begriff den Kopf zerbrochen.

Heute wissen wir es besser. “Militärtechnisch” legt den Akzent auf militärische Ausrüstung und nicht auf warme Körper in Uniform, und Schoigu war zuversichtlich, dass sich die neueste russische Ausrüstung, die jetzt in Serie produziert wird, gegen alles, was der Westen an Kiew liefert, bewähren würde. Wenn man sich die Videos von deutschen Leopard-Panzern, britischen Challenger-II-Panzern und amerikanischen Bradley-Panzerwagen ansieht, die unter dem Beschuss russischer Artillerie und der als “Lancet” bekannten Killerdrohne zu Asche verbrennen, versteht man heute, dass er Recht hatte.

                                                                                    *****

“Alte Freunde sind besser als neue Kleider”. Diese Volksweisheit war Teil des Trinkspruchs von Wladimir Putin auf dem Festbankett. Aber sind die russisch-koreanischen Beziehungen mehr als nur Freundschaft?

Es gab keine Einstufung der Beziehungen als “strategische Partnerschaft” oder “Allianz” oder gar “höher als eine Allianz”, wie sie von den Staatsoberhäuptern beider Länder zur Beschreibung der russisch-chinesischen Beziehungen verwendet wurde. Hier, mit Blick auf die Koreaner, waren es einfach “Freunde”.

Worauf haben sich diese Freunde genau geeinigt? Es ist unwahrscheinlich, dass wir das in nächster Zeit erfahren werden. Verteidigungsminister Schoigu trat heute vor die Kameras, aber er sprach nur über die weitere Zerstörung ukrainischer militärischer Ausrüstung und ukrainischen Personals. Kein einziges Wort über die Koreaner.

Nach den Kommentaren der Diskussionsteilnehmer in Sechzig Minuten gestern und heute können wir davon ausgehen, dass Russland offiziell derzeit weiterhin die von Russland mit unterschriebenen UN-Sanktionen gegen Nordkorea einhalten wird, was auch immer es in den kommenden Tagen tun wird. Die russischen Lieferungen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Kohlenwasserstoffen an Nordkorea in den kommenden Wochen werden als “humanitäre Hilfe” bezeichnet werden, die nicht unter die Sanktionen fällt. In diesen Talkshows wird jedoch die Botschaft vermittelt, dass Russland erwägt, seine Unterschrift unter die Sanktionen zurückzuziehen und in allen Bereichen mit Nordkorea zusammenzuarbeiten.

In der Zwischenzeit beobachten die Russen mit Vergnügen, wie sich Jake Sullivan und seine Chefs im amerikanischen nationalen Sicherheitsteam winden, während sie versuchen, neue Sanktionen zu erfinden, die sie gegen Pongyang verhängen wollen. Wie eine andere russische Talkshow uns erinnert: “Kommt Zeit, kommt Rat”.