Day by day, the Russian security officials are expanding upon their claims that Ukraine financed and directed the terror attack on the Crocus City Hall concert venue. Sunday evening’s edition of News of the Week hosted by Dmitry Kiselyov pointed to crypto currency payments and other financial channels which were used by the Ukrainians, as the latest results of interrogations and further arrests have revealed. A substantial success reward is said to have awaited the assailants upon arrival in Kiev.
Meanwhile various Western media outlets including Deutsche Welle tell us the Kremlin has demanded the hand-over of the head of Kiev’s Security Service (SSB), brigadier general Vasyl Malyuk on charges of directing terrorist attacks in Russia. To be sure, Malyuk himself has claimed responsibility for the 2022 bombing of the Kerch (Crimea) bridge. But we may now assume that the Russians have evidence to hold him to account for directing the Crocus City Hall atrocity.
There is speculation in social media that Kiev’s refusal to surrender its terror campaign leaders would allow Russia to declare Ukraine a terrorist state. This would open the possibility for ‘neutralizing’ top Ukrainian officials on justifiable grounds.
However, we need not speculate about what may come next. De facto, Russia’s current offensive against Ukraine has escalated to a new, vastly more threatening level. There are daily punishing aerial bombing and missile attacks on military command centers across Ukraine, on training centers, on concentrations of foreign mercenaries. And then there is a new dimension to the destruction of Ukraine’s electricity network.
In the winter of 2022-2023, all the Western media spoke of Russian attacks on the energy infrastructure, on how Russia was allegedly seeking to impose misery on the Ukrainian civilians by depriving them of heat and light in the midst of freezing cold. But back then the reality was that Russia only struck substations and other distribution points. Such destruction was meant to knock out power for tactical advantage over the Ukrainian armed forces. It was obvious that the substations and other gear could be replaced in a matter of weeks or months. By contrast what is now going on is Russian destruction of power generating stations. Replacing them will be a matter of years, not months.
Very much to the point, the mayor of Kharkiv yesterday remarked to the press that the city’s power supplies have been utterly destroyed. This development corresponds very nicely to the calls that were made on the Evening with Vladimir Solovyov talk show last week for Kharkiv’s inhabitants to be sent packing in their cars headed west ahead of the city being razed to the ground. The intent was to end once and for all the missiles and artillery shells that Kharkiv has been sending daily into the neighboring Belgorod region of Russia to kill civilians in the greatest numbers possible. Kharkiv may not yet be razed, but it certainly is on the way to becoming uninhabitable.
In the face of this massive and undeniable destruction by the Russians both on and off the battlefield, the bravado of Zelensky and his clique is fading. Indeed, the Ukrainian president has finally said publicly that it may be time for peace negotiations.
Let us hope that Russia’s post Crocus viciousness may bring the Ukrainians to their senses and end this awful war.
©Gilbert Doctorow, 2024
Postscript: Moscow based journalist John Helmer has published a very detailed account of what he calls ‘the electric war’: https://johnhelmer.net/how-the-electric-war-is-redrawing-the-ukraine-map-in-black/
Translation below into German (Andreas Mylaeus)
Aktuelles zum Krokus-Terroranschlag
Von Tag zu Tag erweitern die russischen Sicherheitsbehörden ihre Angaben, dass die Ukraine den Terroranschlag auf das Konzerthaus Crocus City Hall finanziert und geleitet hat. In der Sonntagabendausgabe der von Dmitri Kisseljow moderierten “Nachrichten der Woche” wurde auf Kryptowährungszahlungen und andere Finanzkanäle hingewiesen, die von den Ukrainern genutzt wurden, wie die jüngsten Ergebnisse der Verhöre und weitere Verhaftungen gezeigt haben. Auf die Täter soll bei ihrer Ankunft in Kiew eine beträchtliche Erfolgsbelohnung gewartet haben.
Unterdessen berichten verschiedene westliche Medien, darunter auch die Deutsche Welle, dass der Kreml die Auslieferung des Chefs des Kiewer Sicherheitsdienstes (SSB), Brigadegeneral Wassyl Malyuk, gefordert hat, weil er terroristische Anschläge in Russland geplant haben soll. Zwar hat Malyuk selbst die Verantwortung für den Bombenanschlag auf die Brücke von Kertsch (Krim) im Jahr 2022 übernommen. Aber wir können jetzt davon ausgehen, dass die Russen Beweise haben, um ihn für die Leitung der Gräueltat in der Crocus City Hall zur Rechenschaft zu ziehen.
In den sozialen Medien wird spekuliert, dass die Weigerung Kiews, die Anführer der Terrorkampagne auszuliefern, es Russland ermöglichen würde, die Ukraine zu einem terroristischen Staat zu erklären. Dies würde die Möglichkeit eröffnen, hochrangige ukrainische Beamte aus gerechtfertigten Gründen zu “neutralisieren”.
Wir brauchen jedoch nicht darüber zu spekulieren, was als nächstes kommen könnte. De facto ist Russlands derzeitige Offensive gegen die Ukraine auf eine neue, weitaus bedrohlichere Stufe eskaliert. Täglich werden militärische Kommandozentralen in der gesamten Ukraine, Ausbildungszentren und Konzentrationen ausländischer Söldner mit Luftangriffen und Raketen angegriffen. Und dann hat die Zerstörung des ukrainischen Stromnetzes eine neue Dimension erreicht.
Im Winter 2022-2023 sprachen alle westlichen Medien von russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur, davon, wie Russland angeblich versucht, die ukrainische Zivilbevölkerung ins Elend zu stürzen, indem es ihr inmitten der eisigen Kälte Wärme und Licht vorenthält. Doch in Wirklichkeit hat Russland damals nur Umspannwerke und andere Verteilungspunkte angegriffen. Mit dieser Zerstörung sollte die Stromversorgung unterbrochen werden, um einen taktischen Vorteil gegenüber den ukrainischen Streitkräften zu erlangen. Es war klar, dass die Umspannwerke und andere Anlagen innerhalb weniger Wochen oder Monate ersetzt werden konnten. Im Gegensatz dazu zerstören die Russen jetzt die Stromerzeugungsanlagen. Sie zu ersetzen, wird eine Frage von Jahren, nicht von Monaten sein.
Der Bürgermeister von Charkiw hat gestern gegenüber der Presse erklärt, dass die Stromversorgung der Stadt völlig zerstört ist. Diese Entwicklung passt sehr gut zu den Aufrufen in der Talkshow “Abend mit Wladimir Solowjow” in der vergangenen Woche, die Einwohner von Charkiw in ihren Autos in Richtung Westen zu schicken, bevor die Stadt dem Erdboden gleichgemacht wird. Damit sollte ein für alle Mal Schluss sein mit den Raketen und Artilleriegranaten, die Charkiw täglich in die benachbarte russische Region Belgorod schickt, um möglichst viele Zivilisten zu töten. Charkiw ist vielleicht noch nicht zerstört, aber es ist auf dem besten Weg, unbewohnbar zu werden.
Angesichts dieser massiven und unbestreitbaren Zerstörungen durch die Russen auf dem und außerhalb des Schlachtfelds schwindet die Tapferkeit von Zelenski und seiner Clique. Der ukrainische Präsident hat endlich öffentlich erklärt, dass es Zeit für Friedensverhandlungen sein könnte. Hoffen wir, dass Russlands Bösartigkeit nach Krokus die Ukrainer zur Vernunft bringt unddiesen furchtbaren Krieg beendet