Translations of “The European ‘Greens’ parties are a disaster”

Translations below into German (Andreas Mylaeus), Italian (Weber Potsie) and French (Youri)

Die europäischen “Grünen” sind sowohl innen- als auch außenpolitisch eine Katastrophe

Auf diesen Seiten habe ich bereits mehrfach auf die äußerst russophobe Außenpolitik hingewiesen, die in Deutschland von Außenministerin Annalena Baerbock von den Grünen betrieben wird. Damit niemand fälschlicherweise glaubt, dass Baerbocks Ansichten über Russland ausschließlich ihre eigenen sind, möchte ich Sie daran erinnern, dass die deutschen Grünen vor mehr als einem Dutzend Jahren der am lautesten antirussische Block im Europäischen Parlament waren. In dieser Hinsicht standen sie in engem Wettbewerb mit der Allianz der Liberalen und Demokraten (ALDE), die vom ehemaligen belgischen Premierminister Guy Verhofstadt angeführt wurde, einem weiteren Russlandhasser, der seine Abneigung verbarg, indem er sich mit russischen Anti-Putin-Kämpfern wie Boris Nemzow anfreundete.

Aber was die bösartige Rhetorik angeht, so behaupte ich, dass die Grünen mit Europaabgeordneten wie Rebecca Harms die Oberhand hatten. Bereits 2012 setzten sie sich aktiv für eine europäische Version des Magnitsky-Gesetzes ein, mit dem die Vereinigten Staaten schwere Sanktionen gegen Russland wegen erfundener Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen verhängten. Es gelang ihnen nicht, Russland bis 2014 und bis zu der Annexion der Krim hart zu treffen, aber sie taten ihr Bestes.

Wie wir alle dank der Trommelschläge der deutschen Parteien der Mitte wissen, ist die Alternative für Deutschland eine rechtsextreme Partei mit neofaschistischen Tendenzen. Wenn Sie daran zweifeln, fragen Sie einfach die Redaktion der Financial Times, und sie wird dieser Interpretation zustimmen. Hier haben wir es jedoch mit einem weiteren Fall von Spiegelbild-Propaganda zu tun, bei der die Behauptungen eher auf diejenigen zutreffen, die sie aufstellen, als auf diejenigen, die das Ziel dieser Behauptungen sind. Was ich damit sagen will, ist, dass die antirussischen deutschen Grünen die wahre extremistische Partei der Rechten mit neofaschistischen Tendenzen sind, während die prorussische AfD die deutsche Souveränität gegen die amerikanischen Besatzungstruppen verteidigt. Die Weigerung der Grünen, nach dem Krieg Reue für die Sünden ihrer Väter und Großväter zu zeigen, findet ihren Ausdruck in der neuen “Heiliger als du”-Haltung gegenüber Russland und dem Revanchismus.

Das Markenzeichen der Grünen war der Umweltgedanke. Doch die in Deutschland regierenden Grünen haben ihre umweltfreundliche Politik mit Begeisterung auf dem Altar des Krieges mit Russland geopfert. Im Zuge der Energiekrise, die durch die Ablehnung russischer Kohlenwasserstoffe ausgelöst wurde, haben die Grünen die Kohleverstromung wieder eingeführt. Wenn es etwas Umweltfreundliches an Baerbocks Regierungspolitik gibt, dann ist es die fortschreitende Deindustrialisierung Deutschlands durch die Abwanderung von Produktionskapazitäten in Länder mit besseren Energie- und Regulierungsbedingungen.

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Die europäischen Grünen haben bei den Parlamentswahlen 2019 in ganz Europa mit ihrem kuscheligen, umweltfreundlichen Image vor allem bei jungen Menschen Erfolg gehabt. Hier in Belgien haben sie in allen drei Regionen des Königreichs gut abgeschnitten. In der Region Brüssel-Hauptstadt, wo ich wohne, waren sie ein wichtiger Faktor bei der Bildung von Regierungskoalitionen. In meiner eigenen Gemeinde Ixelles sind sie die Chefs der Kommunalverwaltung.

Was haben sie also an der Macht erreicht, um unser tägliches Leben “grüner”, d.h. umweltfreundlicher, naturverträglicher und nachhaltiger zu gestalten? Meine Antwort ist eindeutig: Die von den Grünen betriebene Innenpolitik ist in jeder Hinsicht so weit vom wirtschaftlichen Wohlergehen der Bevölkerung und von der Lebensfreude entfernt, wie die von Baerbock in Deutschland betriebene Außenpolitik von den realen wirtschaftlichen, geschweige denn sicherheitspolitischen Interessen ihres Landes entfernt ist.

Zu den verschiedenen innenpolitischen Maßnahmen in Belgien, an die ich denke, gehören der Krieg gegen das Auto und die Zufahrtsstraßen zu unseren Städten, die die lokale Wirtschaft wirkungsvoll abwürgen, die Umsetzung von Programmen zur Förderung der biologischen Vielfalt, die nur einen kosmetischen Effekt haben, wenn überhaupt, während sie zur Zerstörung von Park- und Waldflächen beitragen, deren Entwicklung Jahrhunderte gedauert hat.

Ich werde mich hier auf die letztgenannte Folge der Politik der belgischen Grünen konzentrieren, da sich genau in diesem Zusammenhang gestern ein Vorfall ereignete, der mich dazu veranlasste, die vorliegende Kritik zu schreiben.

In den letzten anderthalb Jahrzehnten, in denen die Grünen die Umweltpolitik der Region Brüssel-Hauptstadt und der umliegenden Gebiete Flanderns geprägt haben, ist der Forêt de Soignes, der einerseits als Lunge der Stadt und andererseits als beliebtes Wochenendziel der Brüsseler für Ausritte und Spaziergänge bekannt ist, zu einer mit Schutt übersäten Brache geworden.

Zwar wird dieser Park von Umweltwächtern beaufsichtigt, die befugt sind, die Regeln für die Nutzung des Parks zu überwachen, und die seit diesem Jahr in schicke grüne Uniformen gekleidet sind und so etwas wie Tirolerhüte tragen. Aber die Regeln, die sie durchsetzen, sind gelinde gesagt schwachsinnig und haben mit der fortschreitenden Degradierung des Waldes nichts zu tun.

Als ich 1980 nach Brüssel kam, war der Forêt de Soignes, sagen wir, noch unberührt. Einen großen Teil davon habe ich bei sonntäglichen Spaziergängen zu Pferd in einer Gruppe erkundet, die von einem am Waldrand gelegenen öffentlichen Reitstall organisiert wurde. Wir mussten vorsichtig sein, denn im Wald wimmelte es von Streifenhörnchen, Eichhörnchen und anderen kleinen Kreaturen, die Pferde leicht scheu machen. Der Wald war auch ein Ort, an dem man Beeren, Pilze und andere Leckereien sammeln konnte, wenn man Lust dazu hatte.

Vor allem aber sah der Forêt de Soignes so aus, wie er im 18. Jahrhundert ausgesehen hatte, als er als größter Buchenwald Europas angelegt wurde. Prächtige hundertjährige Bäume schufen eine Kathedrale unter freiem Himmel, die zu jeder Jahreszeit ein Genuss war.

Zweihundert Jahre Tradition wurden von den Grünen und anderen Umweltschützern in den Wind geschlagen, als im neuen Jahrtausend das neue Prinzip der biologischen Vielfalt die Macht übernahm.

Die Buchen wurzeln sehr tief, und die außergewöhnlichen Wind- und Regenstürme, die im Zeitalter des Klimawandels durch die Region zogen, fordern ihren Tribut. Aber die von den Grünen diktierte Politik der Rückkehr zur Natur hat in der Praxis dazu geführt, dass die gefällten Bäume dort verrotten, wo sie fallen. Der Waldboden ist nun voll von solchen Trümmern. Wenn es in Belgien nicht so viel regnen würde, würde dieser Wald bei einer Hitzewelle, wie sie derzeit in Südeuropa herrscht, wie eine Kerze aufgehen.

Die gefällten Buchen durch eigene Bäume zu ersetzen, ist dank des Glaubens an die biologische Vielfalt nicht möglich. Doch der Begriff der Artenvielfalt wird durch eine andere Realität verhöhnt: Der Wald ist für die Tierwelt tot. Es gibt keine Eichhörnchen, keine Streifenhörnchen, keine Vögel mehr im Wald. Das einzige sich bewegende tierische Leben sind Schnecken.

Ich kann nicht sagen, inwieweit das Verschwinden der kleinen Tiere aus dem Wald auf die Politik der Grünen oder anderer Menschen zurückzuführen ist. Aber es stellt das gesamte Konzept der heute praktizierten Waldbewirtschaftung in Frage. Darüber hinaus ist der einst saubere Waldboden heute nicht nur durch Baumstümpfe, sondern auch durch eine Vielzahl von Brennnesseln und Sträuchern für Wanderer unzugänglich.

Einige dieser Sträucher haben einen Wert, und ich war gestern damit beschäftigt, diesen Wert zu sammeln, als ich ein paar Kilogramm Brombeeren pflückte, um die diesjährige Brombeermarmelade herzustellen. Als ich den Wald verließ, wurde ich von einem jungen Mann aufgehalten, der wahrscheinlich Ende 20 war und eine der neuen Försteruniformen trug. Er kam auf mich zugerannt, damit ich nicht mit meiner Trophäentasche zu einer nahe gelegenen Bushaltestelle flüchte.

Dieser Förster forderte mich auf, meine Tasche zu öffnen, offensichtlich in der Hoffnung, dass ich Steinpilze gesammelt hatte und so eine Vorladung zur Zahlung der 500 Euro Strafe für Wilderei erhalten könnte. Das würde ihm eine weitere Feder in seinen Tiroler Hut stecken.

Obwohl er enttäuscht war, belehrte er mich streng und sagte, dass es verboten sei, etwas aus dem Wald zu nehmen. Wenn du Brombeeren sammeln willst, dann tu es in deinem eigenen Garten, sagte er mir.

“Aber wer soll dann die Brombeeren im Wald essen?” fragte ich in meinem einzigen, schwachen Versuch, ihn in eine Diskussion zu verwickeln. “Die Insekten?”

“Ja, die Insekten”, sagte er mit Genugtuung.  “Und wenn ich dich noch einmal dabei erwische, bekommst du eine Vorladung!”

Ich habe die Diskussion nicht weiterverfolgt, obwohl mir die Förster vor einem Jahr bei einer ähnlichen Kontrolle, was ich aus dem Wald mitnehme, gutmütig sagten, dass ich es gut gemacht habe und dass sich aus den Brombeeren hervorragende Marmelade machen lässt.

Lassen Sie mich nun einen Schritt zurücktreten und die Frage der Pilze aufwerfen, deren Sammeln seit mehr als einem Jahrzehnt durch weithin sichtbare Warnhinweise an den Eingängen zu den Waldwegen verboten ist. Dieses Verbot dient angeblich auch dem Schutz der biologischen Vielfalt, als ob das Sammeln von Pilzen für ein Omelett in irgendeiner Weise den Pilzbestand schädigen würde. In Russland ist die gesamte Bevölkerung pilzverrückt und pflückt jeden Herbst die Wälder leer, aber die kleinen Pilze wachsen im nächsten Jahr ohne Fruchtbarkeitsverlust wieder nach. In Belgien hingegen füllen die “geschützten” Pilze nur die Bäuche der Schnecken und werden von Jahr zu Jahr weniger und qualitativ schlechter. Sagt die Zerstörung des Forêt de Soignes etwas über die Idiotie aus, die der Brüsseler Bevölkerung von unseren Grünen und anderen umweltfreundlichen Politikern an der Macht aufgezwungen wird? Meiner Meinung nach sagt es aus, dass der Umweltschutz nichts mit der Umwelt zu tun hat, sondern nur mit Machtergreifung und Machterhalt.

I partiti “verdi” europei sono un disastro sia in politica interna che estera

Su queste pagine ho più volte sottolineato la politica estera rabbiosamente russofoba praticata in Germania dal ministro degli Esteri Annalena Baerbock del partito dei Verdi.  Per evitare che qualcuno creda erroneamente che il punto di vista della Baerbock sulla Russia sia un’eccezione, mi permetto di ricordare che i Verdi tedeschi sono stati si il blocco più apertamente anti-russo nel Parlamento europeo per una dozzina di anni o più. Ma che erano anche in stretta competizione con l’Alleanza dei Democratici e dei Liberali (ALDE), partito guidato dall’ex primo ministro belga Guy Verhofstadt, un altro “hater” della Russia che nascondeva il suo astio facendo amicizia con russi anti-Putin come Boris Nemtsov.

Ma in termini di feroce retorica, ritengo che i Verdi, con europarlamentari come Rebecca Harms, sinai stati i migliori di tutti. Nel 2012 si sono battuti attivamente per una versione europea del Magnitsky Act, con cui gli Stati Uniti hanno imposto severe sanzioni alla Russia per fantasiose accuse di violazione dei diritti umani. Non sono riusciti a colpire duramente la Russia fino al 2014 e all’annessione della Crimea, ma hanno fatto del loro meglio.

Come sappiamo tutti, grazie ai tamburi battenti dei partiti centristi tedeschi, Alternative fuer Deutschland è un partito estremista di destra con tendenze neofasciste. Se avete dei dubbi, chiedete al comitato editoriale del Financial Times e vi confermerà questa interpretazione. Ma qui siamo di fronte ad un altro caso di propaganda speculare, in cui le accuse sono più appropriate per chi le fa che per chi ne è il bersaglio.  Quello che voglio dire è che i Verdi tedeschi, nemici giurati della Russia, sono il vero partito estremista di destra con tendenze neofasciste, mentre l’AfD, più favorevole alla Russia, è un difensore della sovranità tedesca contro le forze di occupazione americane. Il rifiuto dei Verdi di riconoscere i crimini di guerra dei loro padri e nonni trova espressione nella loro arrogante saccenza nei confronti della Russia e nel loro neo-revanscismo.

L’immagine pubblica dei Verdi è stata costruita sull’ambientalismo. Ma i Verdi al potere in Germania hanno entusiasticamente sacrificato le loro politiche ecologiche sull’altare della guerra con la Russia. Sulla scia di una crisi energetica interna precipitata dal rifiuto degli idrocarburi russi, i Verdi hanno riportato in auge i generatori a carbone. Se qualcosa di ecologico esiste nelle politiche della Baerbock, è la deindustrializzazione in corso in Germania, da dove capacità produttiva se ne sta andando in cerca di Paesi con condizioni e leggi energetiche migliori.

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L’immagine ambientalista che i partiti verdi europei sono stati capaci di darsi ha portato loro parecchi voti, provenienti soprattutto dai giovani, durante le elezioni parlamentari del 2019 in tutta Europa.  Qui in Belgio, hanno ottenuto buoni risultati in tutte e tre le regioni che costituiscono il Regno. Nella regione di Bruxelles-Capitale, dove vivo, i verdi sono stati un elemento importante nella formazione delle coalizioni di governo. Nel mio comune, Ixelles, sono i padroni del governo locale.

Che cosa hanno ottenuto i verdi una volta al potere? La risposta è facile: le politiche interne promosse dai Verdi hanno completamente ignorato il benessere economico della popolazione e la gioia di vivere, e la politica estera della Baerbock in Germania sta ignorando completamente i reali interessi economici, per non parlare di sicurezza, del suo Paese.

In Belgio, ma non solo, i verdi stanno facendo la guerra alle automobili e all’accesso stradale alle nostre città, il che di fatto soffoca le economie locali senza alcun risultato pratico in termini ambientali. Le campagne a favore della biodiversità hanno solo effetti cosmetici, in pratica contribuiscono solo alla distruzione di parchi e foreste secolari.

Qui mi concentrerò l’attenzione sull’ultima conseguenza delle politiche dei Verdi belgi, perché è proprio su questo aspetto che ieri mi è capitato un incidente di cui vi voglio raccontare.

Negli ultimi 15 anni, le tematiche dei Verdi hanno plasmato le politiche ambientali della Regione di Bruxelles-Capitale e del territorio circostante delle Fiandre, la Forêt de Soignes. Questa foresta, che e’ il polmone della città e la meta preferita dei bruxellesi durante i weekends sia a piedi che a cavallo, si è trasformata in una discarica.

Il territorio del parco è sorvegliato da guardie ambientali che fanno rispettare le regole del parco e che quest’anno sfoggiano eleganti uniformi verdi e cappelli che ricordano quelli tirolesi. Ma le regole che hanno il compito di fare rispettare sono a dir poco strampalate e non impediscono affatto il continuo degrado della foresta.

Quando arrivai a Bruxelles nel 1980, la Forêt de Soignes era ancora incontaminata.  Ne percorrevo una buona parte a cavallo durante passeggiate domenicali con un gruppo organizzato partendo da una scuderia pubblica che si trovava ai margini del bosco. Dovevamo stare attenti, perché il bosco era pieno di scoiattoli, anche quelli striati, e altre piccole creature che spesso facevano impaurire i cavalli. La foresta era anche un luogo in cui raccogliere bacche, funghi e altri frutti, se si aveva voglia di farlo.

Soprattutto, la Forêt de Soignes aveva lo stesso aspetto che aveva nel XVIII secolo, quando fu piantata per creare la più grande foresta di faggi d’Europa. Magnifici alberi centenari creavano come una cattedrale all’aperto che era un piacere vedere in tutte le stagioni.

Duecento anni di tradizione sono stati gettati al vento dai Verdi e da altri ambientalisti quando, nel nuovo millennio, il principio della bio-diversità ha preso il sopravvento.

I faggi hanno radici poco profonde e sono stati colpiti duramente durante le straordinarie tempeste di vento e pioggia che hanno colpito la regione recentemente – in questi tempi di cambiamenti climatici.  Ma in nome del “ritorno alla natura”, le politiche dei Verdi hanno fatto sì che gli alberi caduti venissero lasciati lì a marcire. Il suolo della foresta è ora pieno di questi detriti. Se non fosse per le forti piogge qui in Belgio, questa foresta andrebbe in fumo se fosse colpita da un’ondata di caldo come quella che sta colpendo l’Europa meridionale.

In nome della biodiversità non sembra possibile rimpiazzare i faggi caduti con altri della stessa specie. Questo nonostante il fatto che l’idea stessa di biodiversità suona ridicola quando si guarda ai fatti: la foresta è morta in termina di fauna. Sono scomparsi sia gli scoiattoli, compresi quelli striati, che gli uccelli.  Gli unici animali in giro sono le lumache.

Non so dire in che misura la scomparsa degli animaletti dalla foresta sia stata causata dalle politiche dei Verdi o per altre ragioni. Ma perlomeno i risultati visibili dovrebbero mettere in discussione l’intero concetto di gestione forestale praticato oggi. Inoltre, il suolo della foresta, un tempo pulito, è ora impraticabile per gli escursionisti non solo a causa dei degli alberi caduti, ma anche a causa della proliferazione di ortiche e cespugli.

Alcuni di questi cespugli sono importanti: ieri ho raccolto un paio di chili di more per fare la marmellata. Mentre lasciavo la foresta, sono stato fermato da un giovane, probabilmente sui 20 anni, con la sua elegante e nuova uniforme delle guardie forestali. Mi è venuto incontro di corsa, per evitare che raggiungessi la vicina fermata dell’autobus e me ne andassi con la mia borsa piena di trofei.

La guardia forestale mi ha chiesto di aprire la borsa, ovviamente nella speranza che avessi raccolto boleti e che quindi mi potesse dare una bella multa di 500 euro per bracconaggio. Questo gli avrebbe permesso di mettersi un altro fiore all’occhiello sul suo cappello tirolese.

Per quanto sia rimasto deluso, ne ha approfittato per darmi una severa lezione, ricordandomi che è vietato portare via qualsiasi cosa dalla foresta.  Se vuoi raccogliere le more, fallo nel tuo giardino, mi ha detto. 

“Ma poi chi mangerà le more del bosco?”. Gli ho chiesto, nel vago tentativo di coinvolgerlo in una discussione.  “Gli insetti?”.

“Sì, gli insetti”, mi ha detto soddisfatto.  “E se ti becco di nuovo a fare così, ti becchi un mandato comparizione!”.

Ho tagliato corto, pensando che solo un anno fa, in occasione di un controllo analogo da parte delle guardie forestali su ciò che stavo prendendo dalla foresta, mi dissero bonariamente che avevo fatto bene, che con le more ci potevo fare una splendida marmellata.

Ora, permettetemi di fare un passo indietro e di sollevare una questione a proposito dei funghi, la cui raccolta è stata proibita con avvisi affissi all’entrata di ogni sentiero della foresta da ormai più di un decennio. Questo divieto avrebbe lo scopo di tutelare la biodiversità, come se chi raccoglie funghi per farsi una frittata potesse con questo danneggiare il patrimonio di funghi di un bosco.  In Russia, tutti vanno matti per i funghi e ogni autunno le foreste vengono ripulite, senza per questo impedire che l’anno dopo i boschi siano d nuovo pieni di funghi. In Belgio invece, i funghi “protetti” riempiono solo le pance delle lumache e diminuiscono in numero e qualità di anno in anno.

Il degrado della Forêt de Soignes la dice lunga sulle idiozie imposte alla popolazione di Bruxelles dai nostri Verdi e dagli altri politici “ecologisti” che oggi sono al potere.  E soprattutto ci dice che l’ambientalismo non ha nulla a che fare con l’ambiente ma tutto a che fare con la conquista e il mantenimento del potere.

Les partis « Verts » européens sont un désastre, autant en politique intérieure qu’en politique étrangère

Dans ces pages, j’ai plusieurs fois fait remarquer que la ministre des affaires étrangères Annalena Baerbock, du parti des Verts, pratiquait en Allemagne une politique étrangère radicalement russophobe. Pour que personne ne croie à tort que les opinions de Mme Baerbock sur la Russie sont strictement les siennes, permettez-moi de vous rappeler que les Verts allemands étaient le bloc le plus violemment anti-russe au Parlement européen il y a une douzaine d’années ou plus. À cet égard, ils étaient en concurrence étroite avec le parti de l’Alliance des démocrates et des libéraux (ADLE) dirigé par l’ancien premier ministre belge Guy Verhofstadt, un autre détracteur de la Russie qui dissimulait son animosité en se liant d’amitié avec des Russes anti-Poutine tels que Boris Nemtsov.

Mais en termes de rhétorique vicieuse, je pense que les Verts, avec des eurodéputés comme Rebecca Harms, ont eu le dessus. En 2012, ils faisaient activement campagne pour une version européenne de la loi Magnitsky, par laquelle les États-Unis ont imposé des sanctions sévères à la Russie pour des accusations forgées de toutes pièces de violations des droits de l’homme. Elles n’ont pas réussi à frapper durement la Russie avant 2014 et l’annexion de la Crimée, mais elles ont fait de leur mieux.

Comme nous le savons tous, grâce aux roulements de tambour des partis centristes allemands, l’Alternativ fuer Deutschland est un parti d’extrême droite aux tendances néo-fascistes. Si vous avez des doutes, il suffit de demander au comité éditorial du Financial Times et il vous répondra en approuvant cette interprétation. Cependant, nous avons ici un autre cas de propagande en miroir, où les allégations sont plus appropriées à ceux qui les font qu’à ceux qui en sont la cible. Ce que je dis, c’est que les Verts allemands anti-russes sont le véritable parti extrémiste de la droite avec des tendances néo-fascistes, tandis que l’AfD pro-russe est un défenseur de la souveraineté allemande contre les forces d’occupation américaines. Le rejet par les Verts de la contrition d’après-guerre pour les péchés de leurs pères et grands-pères s’exprime dans la nouvelle attitude « plus sainte que toi » à l’égard de la Russie et du revanchisme.

La marque des Verts s’est construite sur l’environnementalisme. Mais les Verts au pouvoir en Allemagne ont sacrifié avec enthousiasme leurs politiques respectueuses de l’environnement sur l’autel de la guerre avec la Russie. Dans le sillage d’une crise énergétique nationale précipitée par le rejet des hydrocarbures russes, les Verts ont ramené les générateurs au charbon. S’il y a quelque chose de respectueux de l’environnement dans les politiques du gouvernement Baerbock, c’est bien la désindustrialisation en cours de l’Allemagne grâce au départ des capacités de production vers des pays où les conditions énergétiques et réglementaires sont meilleures.

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La marque de fabrique cajoleuse et pro-environnementale des partis Verts européens leur a valu un succès particulier auprès des jeunes lors des élections législatives de 2019 dans toute l’Europe. Ici, en Belgique, ils ont obtenu de bons résultats dans les trois régions qui constituent le royaume. Dans la région de Bruxelles-Capitale où j’habite, ils ont joué un rôle majeur dans la formation de coalitions gouvernementales. Dans ma commune d’Ixelles, ils sont les patrons de l’administration locale.

Qu’ont-ils donc obtenu au pouvoir pour rendre notre vie quotidienne plus « verte », c’est-à-dire moins polluée, plus compatible avec la nature et plus durable ? Ma réponse est sans équivoque : à tous égards, les politiques intérieures promues par les Verts sont aussi détachées du bien-être économique de la population et de la joie de vivre que la politique étrangère menée par Baerbock en Allemagne est détachée des véritables intérêts économiques, voire sécuritaires, de son pays.

Parmi les diverses politiques intérieures de la Belgique auxquelles je pense, il y a la guerre contre les automobiles et l’accès routier à nos villes qui étouffent effectivement les économies locales sans raison, la mise en œuvre de programmes en faveur de la biodiversité qui n’ont qu’un effet cosmétique tout en contribuant à la destruction de parcs et de forêts qui ont mis des siècles à se développer.

Je me concentrerai ici sur cette dernière conséquence des politiques des Verts belges, puisque c’est précisément à ce sujet que s’est produit hier un incident qui m’a incité à rédiger la présente critique.

Au cours de la dernière décennie et demie pendant laquelle les questions des Verts ont façonné les politiques environnementales de la Région de Bruxelles-Capitale et du territoire environnant de la Flandre, la Forêt de Soignes, connue comme le poumon de la ville d’une part et d’autre part comme la destination préférée des Bruxellois pour les week-ends d’équitation et les promenades à pied, est devenue un terrain vague jonché de débris.

Certes, ce parc est surveillé par des gardiens de l’environnement qui sont habilités à faire respecter les règles d’utilisation du parc et qui, cette année, sont vêtus d’uniformes verts élégants et portent quelque chose qui s’apparente à des chapeaux de tyrolien. Mais les règles qu’ils mettent en œuvre sont pour le moins farfelues et ne s’attaquent pas du tout à la dégradation continue de la forêt.

Lorsque je suis arrivé à Bruxelles en 1980, la Forêt de Soignes était encore vierge, si l’on peut dire.  Je l’ai parcourue en grande partie à cheval lors de promenades dominicales au sein d’un groupe organisé par une écurie publique située à l’orée du bois. Il fallait faire attention, car la forêt était peuplée de tamias, d’écureuils et d’autres petites bêtes qui font facilement fuir les chevaux. La forêt était également un lieu de cueillette de baies, de champignons et d’autres produits comestibles, selon les goûts de chacun.

Plus important encore, la Forêt de Soignes ressemblait à ce qu’elle était au XVIIIe siècle, lorsqu’elle fut plantée comme la plus grande forêt de hêtres d’Europe. De magnifiques arbres centenaires créaient une cathédrale en plein air qu’il était agréable de contempler en toutes saisons.

Deux cents ans de tradition ont été balayés par les Verts et d’autres écologistes lorsque le nouveau principe de la biodiversité a pris le pouvoir au cours du nouveau millénaire.

Les hêtres ont des racines peu profondes et les tempêtes de vent et de pluie extraordinaires qui ont traversé la région en cette ère de changement climatique font des ravages. Mais les politiques de retour à la nature dictées par les Verts ont eu pour conséquence pratique que les arbres tombés sont laissés là où ils sont tombés et qu’ils pourrissent. Le sol de la forêt est aujourd’hui rempli de ces débris. Sans les fortes précipitations de la Belgique, cette forêt s’enflammerait comme une bougie lors d’une vague de chaleur comme celle qui frappe actuellement le sud de l’Europe.

Le remplacement des hêtres abattus par les leurs est exclu grâce au credo de la biodiversité. Mais la notion même de biodiversité est bafouée par une autre réalité : la forêt est devenue morte pour la vie animale. Il n’y a plus d’écureuils, plus de tamias, plus d’oiseaux dans la forêt aujourd’hui. La seule vie animale qui bouge est celle des limaces.

Je ne peux pas dire dans quelle mesure la disparition des petits animaux de la forêt est due à la politique des Verts ou à toute autre politique humaine. Mais cela remet en question tout le concept de gestion forestière pratiqué aujourd’hui. De plus, le sol de la forêt, autrefois propre, est maintenant obstrué aux promeneurs non seulement par des débris d’arbres mais aussi par une vaste prolifération d’orties et de buissons.

Certains de ces buissons ont de la valeur, et j’étais occupé à récolter cette valeur hier lorsque j’ai cueilli quelques kilogrammes de mûres pour faire le lot de confiture de mûres de cette saison. Alors que je quittais la forêt, j’ai été interpellé par un jeune homme d’une vingtaine d’années portant l’un des nouveaux uniformes de garde forestier. Il s’est précipité sur moi, de peur que je ne m’échappe à l’arrêt de bus voisin avec mon sac de trophées.

Ce garde forestier m’a demandé d’ouvrir mon sac, manifestement dans l’espoir que j’avais ramassé des bolets et que je pourrais ainsi recevoir une convocation pour payer l’amende de 500 euros pour braconnage. Cela ajouterait une plume de plus à son chapeau tyrolien.

Bien que déçu, il m’a sermonné sévèrement en me disant qu’il était interdit de prendre quoi que ce soit dans la forêt.  Si vous voulez cueillir des mûres, faites-le dans votre jardin, m’a-t-il dit.

« Mais alors, qui mangera les mûres de la forêt ? » demandai-je dans ma seule et faible tentative d’argumenter avec lui.  « Les insectes ? »

« Oui, les insectes », dit-il avec satisfaction. « Et si je vous surprends encore une fois à faire cela, vous serez condamné à une amende ! »

Je n’ai pas poursuivi la discussion, bien qu’il y a un an, lors d’un contrôle similaire des gardes forestiers sur ce que je prenais dans la forêt, ils m’ont dit gentiment que j’avais bien fait, que les mûres faisaient une excellente confiture.

Maintenant, permettez-moi de prendre du recul et de soulever la question des champignons, dont la cueillette est interdite depuis plus d’une décennie par des avertissements largement affichés à l’entrée des allées menant à la forêt. Cette interdiction est également censée servir les intérêts de la biodiversité, comme si les cueilleurs de champignons pour un déjeuner en omelette allaient de quelque manière que ce soit endommager le stock de champignons. En Russie, toute la population est folle de champignons et nettoie les forêts chaque automne, mais les petits champignons repoussent l’année suivante sans perte de fécondité. En Belgique, les champignons « protégés » ne remplissent que le ventre des limaces et diminuent en nombre et en qualité d’année en année.

La dégradation de la Forêt de Soignes dit-elle quelque chose de l’idiotie imposée à la population bruxelloise par nos Verts et autres écolos au pouvoir ? Elle dit, à mon sens, que l’environnementalisme n’a rien à voir avec l’environnement et tout à voir avec la prise et la conservation du pouvoir.

The European ‘Greens’ parties are a disaster in domestic as well as foreign policy

On these pages, I have several times remarked on the rabidly Russophobic foreign policy being practiced in Germany by Foreign Minister Annalena Baerbock of the Greens party.  Lest anyone mistakenly believe that Baerbock’s views on Russia are strictly her own, allow me to remind you that the German Greens were the most vociferously anti-Russian bloc in the European Parliament going back a dozen years or more. In that regard they were in a close competition with the Alliance of Liberals and Democrats (ALDE) party headed by former Belgian prime minister Guy Verhofstadt, another Russia-hater who concealed his animus by making friends with anti-Putin Russians like Boris Nemtsov.

But in terms of vicious rhetoric, I submit that the Greens, with MEPs like Rebecca Harms, had the upper hand. Back in 2012, they were actively campaigning for a European version of the Magnitsky Act whereby the United States imposed severe sanctions on Russia for fabricated charges of human rights violations. They did not succeed in hitting hard at Russia until 2014 and the annexation of Crimea, but they did their best.

As we all know, thanks to the drumbeats coming from Germany’s centrist parties, the Alternativ fuer Deutschland, is an extremist party of the Right with neo-fascist tendencies. If you have any doubts, just ask the editorial board of the Financial Times and they will chime in with their vote of support for this interpretation. However, here we have just another case of mirror image propaganda, where the allegations are more appropriate to those making them than to those who are the target of them.  What I am saying is that the anti-Russian German Greens are the true extremist party of the Right with neo-fascist tendencies while the pro-Russian AfD are defenders of German sovereignty against the American occupation forces. The Green’s rejection of post war contrition for the sins of their fathers and grandfathers finds expression in the new ‘holier than thou’ posture towards Russia and revanchism.

The Greens’ brand was built on environmentalism. But the Greens in power in Germany have enthusiastically sacrificed their environment-friendly policies on the altar of war with Russia. In the wake of a domestic energy crisis precipitated by rejection of Russian hydrocarbons, the Greens have brought back coal-fired generators. If there is anything environmentally friendly about Baerbock’s policies in government, it is the ongoing deindustrialization of Germany thanks to the departure of manufacturing capacity to countries with better energy and regulatory conditions.

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The cuddly, pro-environment brand of the European Greens parties brought them particular success among young people during the 2019 parliamentary elections across Europe.  Here in Belgium, they did well in all three of the regions that constitute the kingdom. In the Brussels-Capital Region where I live, they were a major factor in the formation of governing coalitions. In my own commune of Ixelles, they are the bosses of local government.

So what have they achieved in power to make our daily lives “greener,” that is to say less polluted, more compatible with nature and more sustainable? My answer is unequivocal: in every way the domestic policies promoted by the Greens are as detached from economic welfare of the population and joie de vivre as the foreign policy pursued by Baerbock in Germany is detached from the real economic, not to mention security interests of her country.

Among the diverse domestic policies in Belgium that I have in mind are the war on automobiles and on road access to our cities which effectively choke the local economies to no purpose, the implementation of pro-biodiversity programs which have only a cosmetic effect if that while contributing to the destruction of park and forest land that took centuries to develop.

Here I will focus attention on the last-named consequence of Belgian Greens’ policies, since it was precisely in this matter that an incident occurred yesterday which prompted me to write the present critique.

In the past decade and a half that Greens’ issues have shaped environmental policies of the Brussels-Capital Region and surrounding territory of Flanders, the Forêt de Soignes, known as the lungs of the city on the one hand and on the other hand as a favorite weekend destination of Bruxellois for horse riding and promenades on foot, has become a waste land littered with debris.

To be sure, this park land is superintended by Environmental custodians who are empowered to maintain the rules of park use and who are now, this year, dressed in smart green uniforms and wear something akin to tyrolean hats. But the rules they enforce are cockeyed to say the least and do not at all address the ongoing degradation of the forest.

When I arrived in Brussels in 1980, the Forêt de Soignes was still pristine, shall we say.  I covered a lot of it on horseback during Sunday promenades in a group organized by a public stable situated at the edge of the woods. We had to be careful, because the forest was alive with chipmunks, squirrels and other little creatures which easily cause horses to shy. The forest was also a place to gather berries and mushrooms and other comestibles if that was your fancy.

Most importantly, the Forêt de Soignes looked as it had from the 18th century when it was planted as the largest beech tree forest in Europe. Magnificent hundred year old trees created an open air cathedral that was a pleasure to view in all seasons.

Two hundred years of tradition was thrown to the winds by the Greens and other environmentalists when in the new millennium the new principle of bio-diversity took power.

Beech trees have shallow roots and the extraordinary wind and rainstorms that have passed through the region in this age of climate change take a toll.  But the Greens’ dictated policies of back to nature have meant in practice that the fallen trees are left where they fall to rot. The forest floor now is filled with such debris. If it were not for Belgium’s heavy rainfall, this forest would go up like a candle in a heat wave like the one now hitting southern Europe.

Replacement of fallen beech trees by their own is out of the question thanks to the biodiversity creed. But the very notion of biodiversity is mocked by another reality: the forest has become dead to animal life. There are no squirrels, no chipmunks, no birds whatsoever in the forest today.  The only moving animal life is slugs.

I cannot say to what extent the disappearance of little animals from the forest is caused by Greens’ or any other human policies. But it does put in question the entire concept of forest management practiced today. Moreover, the once clean forest floor is now obstructed to walkers not only by debris from trees but also by a vast proliferation of nettles and bushes.

Some of those bushes do have value, and I was busy collecting that value yesterday when I picked a couple of kilograms of blackberries to make this season’s batch of blackberry jam. And as I was leaving the forest, I was stopped by a young man probably in his late 20s wearing one of the new forest ranger uniforms. He came running up to me, lest I escape to a nearby bus stop with my trophy bag.

This ranger asked me to open my bag, obviously in the hope that I had been gathering boletes and so could be handed out a summons to pay the 500 euro fine for poaching. That would put another feather in his tyrolean hat.

Disappointed though he was, he lectured me sternly, saying that it is forbidden to take anything from the forest.  If you want to gather blackberries, do it in your own garden, he told me. 

“But then who will eat the blackberries in the forest?” I asked in my one, weak attempt to engage him in argument.  “The insects?”

“Yes, the insects” he said with satisfaction.  “And if I catch you at this again, you will get a summons!”

I did not pursue the discussion, though a year ago in a similar check by forest rangers on what I was taking from the forest, they told me good naturedly that I had done well, that the blackberries make splendid jam.

Now, let me step back and raise the question of mushrooms, the collection of which has been proscribed in widely posted warnings at the entrances to walkways into the forest for more than a decade. That ban is also supposedly to serve the interests of biodiversity as if gatherers of mushrooms for an omelet lunch will in any way damage the mushroom stock.  In Russia the whole population is mushroom crazy and picks the forests clean every autumn, but the little funghi rise anew the next year with no loss of fecundity. Meanwhile, Belgium’s ‘protected’ mushrooms only fill the bellies of slugs and diminish in numbers and quality from year to year.

Does the degradation of the Forêt de Soignes say something about the idiocy imposed on the Brussels population by our Greens and other environmentally friendly politicians in power?  It says, in my view, that environmentalism has nothing to do with the environment and everything to do with seizing and holding power.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations of “Russia and the military putsch in Niger”

Translations below into Italian (Weber Potsie), German (Andreas Mylaeus) and French (Youri)

La Russia e il putsch militare in Niger

L’edizione di questa sera di Sixty Minutes (un popolare programma tv russo) ha offerto un’interessante prospettiva sul putsch militare in Niger: ovvero che  rappresenta l’applicazione  dei principi dell’anticolonialismo che sono stati il tema principale del vertice Russia-Africa appena concluso a San Pietroburgo. Quello che non hanno detto, ma che considererò qui, è se c’è qualcosa di più di una semplice idea coltivata in Russia per spiegare quello che sta succedendo oggi in Niger e nei suoi vicini. C’è per caso qualche “manina”coinvolta nel putsch?

Andiamo per ordine: un’unità militare in Niger ha messo agli arresti domiciliari il presidente filo-occidentale legittimamente eletto, Mohamed Bazoum. Ed è’ in corso un’epurazione dei suoi sostenitori che fanno parte del governo. Le manifestazioni di piazza nella capitale nigerina vengono fatte vedere dalla televisione russa e denunciano i francesi. Si vedono tra la folla dei manifesti pro-Putin.

Nel frattempo i leader del colpo di Stato accusano la Francia, ex potenza coloniale, di complottare il loro rovesciamento. L’esportazione di uranio, il principale bene strategico che lega la Francia a questo Paese, è stata sospesa.

Si dà il caso che il Niger rappresenti il 5% della produzione mondiale di uranio e una percentuale molto più alta, forse il 50%, del fabbisogno francese per le sue centrali nucleari. Questo da ai fatti che stanno accadendo in Niger  un’importanza paneuropea, data la posizione chiave che la Francia occupa nella produzione di energia elettrica in Europa. La società francese che gestisce le miniere di uranio continua a ripetere che rimarrà nel paese, ma è difficile credere a queste parole. Cittadini francesi, tedeschi, americani e altri espatriati occidentali sono stati già evacuati dal Niger.

Alla notizia della sospensione delle esportazioni di uranio, i prezzi dell’uranio grezzo sul mercato mondiale sono aumentati di diversi punti percentuali [NDT: l’uranio non è un metallo quotato]. Secondo analisti occidentali, Francia e Europa hanno riserve di uranio sufficienti a coprire il fabbisogno di energia elettrica nel breve termine. Ma a medio e lungo termine la situazione diventa più problematica. Si tratta di capire se l’Europa può e vuole applicare sanzioni all’uranio e alle barre nucleari russe ancora non sottoposte a sanzioni.

Un paio di giorni fa, la Comunità economica degli Stati dell’Africa occidentale, guidata dalla Nigeria, ha chiesto il ripristino delle autorità costituzionali in Niger entro una settimana, minacciando di intervenire con la forza se necessario.  Questo ha spinto i vicini del Niger, Mali e Burkino Faso, a mandare un avvertimento all’ECOWAS [https://ecowas.int] e qualsiasi altro Paese che  pensasse di intervenire in Niger, che sono pronti ad intervenire in difesa dei leader del putsch. Le forze militari di questi due Paesi non sono trascurabili.

Il Financial Times parla del Mali e del Burkino Faso nei soliti termini ideologici di autocrazia verso democrazia: entrambi i Paesi, ricorda il FT, hanno leaders saliti al potere con colpi di Stato. Ma è solo questione di giorni prima che il FT si accorga di quello che ha sotto il naso: sia il Mali che il Burkino Faso hanno stretti rapporti con la Russia e sono in sintonia con il messaggio anticoloniale proveniente dal Cremlino.

L’anno scorso il Mali ha cacciato le forze di sicurezza francesi e le ha sostituite con mercenari del Gruppo Wagner. La scorsa settimana il Burkina Faso è stato dichiarato uno dei cinque Paesi africani più bisognosi e quello che riceverà  gratuitamente tra le 25-50 mila tonnellate di grano russo.

Quindi, anche se la Russia vanta ben pochi investimenti economici e scambi commerciali con l’Africa rispetto all’Europa, sta giocando la partita molto bene considerando il suo modesto potere geopolitico, senza peraltro parlare dei suoi ambiziosi piani di proiezione del Soft Power delineati al vertice di Pietroburgo.

Per concludere, vale la pena ricordare che i media russi oggi parlano anche dell’avvio di negoziati con diversi Stati nordafricani che hanno partecipato al vertice con l’obiettivo di accordi di libero scambio.  E Washington spera ancora di isolare la Russia?  Illusioni.

Russland und der Militärputsch in Niger

Die heutige Abendausgabe von Sechzig Minuten bot eine interessante Perspektive auf den Militärputsch in Niger: dass er direkt aus den Grundsätzen des Antikolonialismus folgte, die das übergeordnete Thema des gerade abgeschlossenen Russland-Afrika-Gipfels in St. Petersburg waren. Was sie nicht sagten, was ich aber hier in Betracht ziehen möchte, ist die Frage, ob es mehr als nur eine Idee ist, die in Russland gepflegt wird, um zu erklären, was heute in Niger und seinen Nachbarländern vor sich geht. Gibt es eine helfende Hand?

Erinnern wir uns daran, dass eine Militäreinheit in Niger den gewählten pro-westlichen Präsidenten Mohamed Bazoum unter Hausarrest gestellt hat. Eine Säuberung seiner Anhänger in der Regierung ist im Gange. Im russischen Fernsehen werden Straßendemonstrationen in der nigrischen Hauptstadt gezeigt, bei denen die Franzosen verurteilt werden. Einige tragen Pro-Putin-Plakate.

Unterdessen beschuldigen die Anführer des Putsches die ehemalige Kolonialmacht Frankreich, ihren Umsturz zu planen. Die Ausfuhr von Uran, dem wichtigsten strategischen Rohstoff, der Frankreich an das Land bindet, wurde ausgesetzt.

Niger deckt 5 % des weltweiten Uranangebots ab und liefert einen weitaus höheren Anteil, vielleicht 50 % des französischen Bedarfs für seine Kernkraftwerke. Angesichts der Schlüsselposition, die Frankreich bei der Stromerzeugung aus Kernbrennstoffen in Europa insgesamt einnimmt, ist dies von gesamteuropäischer Bedeutung. Auch wenn das französische Unternehmen, das die Uranminen betreibt, darauf besteht, dass es weitermacht, sind dies möglicherweise nur mutige Worte. Französische, deutsche, amerikanische und andere westliche Staatsbürger werden derzeit aus Niger evakuiert.

Auf die Nachricht von der Aussetzung der Uranexporte hin stiegen die Weltmarktpreise für Rohuran um mehrere Prozent. Westliche Analysten haben erklärt, dass Frankreich und Europa über genügend Uranreserven verfügen, um den Stromerzeugungsbedarf kurzfristig zu decken. Mittel- und langfristig wird dies jedoch problematischer. Und es stellt sich die Frage, ob Europa Sanktionen gegen das noch nicht sanktionierte russische Uran und die Kernbrennstäbe für Kraftwerke verhängen kann und will.

Vor einigen Tagen forderte die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) mit Nigeria an der Spitze die Wiedereinsetzung der verfassungsmäßigen Behörden in Niger innerhalb einer Woche und drohte, notfalls mit Gewalt einzugreifen. Dies veranlasste Nigers Nachbarländer Mali und Burkina Faso, die ECOWAS und alle anderen Länder, die eine Intervention in Niger in Erwägung ziehen, zu warnen, dass sie die Anführer des Putsches verteidigen würden. Die militärischen Kräfte dieser beiden Länder sind nicht unbeträchtlich.

Die Financial Times spricht von Mali und Burkina Faso aus dem ideologischen Blickwinkel von Autokratie versus Demokratie: Beide Länder, so erinnert die FT, haben ebenfalls Führer, die durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen sind. Es ist jedoch nur eine Frage von Tagen, bis die FT sieht, was wir vor unserer Nase haben: Sowohl Mali als auch Burkina Faso haben enge Beziehungen zu Russland und sind gut auf die antikoloniale Botschaft aus dem Kreml eingestimmt.

Mali hat im vergangenen Jahr die französischen Sicherheitskräfte aus dem Land gejagt und durch Söldner der Wagner-Gruppe ersetzt. Burkina Faso wurde letzte Woche als eines der fünf bedürftigsten afrikanischen Länder genannt, das zwischen 25.000 und 50.000 Tonnen russischen Weizens kostenlos erhalten wird.

Auch wenn Russland im Vergleich zu Europa nur geringe wirtschaftliche Investitionen und Handelsbeziehungen mit Afrika unterhält, so ist es doch im geopolitischen Machtspiel weit über seinem Gewicht, noch bevor es seine ehrgeizigen, auf dem Gipfel vorgestellten Pläne für Soft Power Projection umsetzt.

Abschließend sei noch erwähnt, dass in den russischen Nachrichten heute auch von der Aufnahme von Verhandlungen mit mehreren nordafrikanischen Staaten, die am Gipfel teilnahmen, über Freihandelsabkommen die Rede ist. Und hofft Washington immer noch darauf, Russland zu isolieren? Das sind rein wahnhafte Bestrebungen.

La Russie et le putsch militaire au Niger

L’édition de ce soir de Sixty Minutes a offert une perspective intéressante sur le putsch militaire au Niger : celui-ci découle directement des principes de l’anticolonialisme qui étaient le thème principal du sommet Russie-Afrique qui vient de s’achever à Saint-Pétersbourg. Ce qu’ils n’ont pas dit, mais que j’examinerai ici, c’est si l’on peut expliquer ce qui se passe aujourd’hui au Niger et chez ses voisins par autre chose qu’une simple idée développée en Russie. Y a-t-il une main tendue ?

Rappelons qu’une unité militaire du Niger a assigné à résidence le président pro-occidental élu, Mohamed Bazoum. Une purge de ses partisans au sein du gouvernement est en cours. La télévision russe montre des manifestations de rue dans la capitale nigérienne dénonçant les Français. Certains portent des affiches pro-Poutine.

Pendant ce temps, les dirigeants du coup d’État accusent l’ancienne puissance coloniale, la France, de comploter leur renversement. Les exportations d’uranium, principal produit stratégique qui lie la France à ce pays, ont été suspendues.

Le Niger représente 5 % de l’offre mondiale d’uranium et un pourcentage beaucoup plus élevé, peut-être 50 %, des besoins de la France pour ses centrales nucléaires. Cela revêt une importance paneuropéenne étant donné la position clé qu’occupe la France dans la production globale d’électricité à partir de combustibles nucléaires en Europe. Bien que la société française qui exploite les mines d’uranium insiste sur le fait qu’elle restera en place, il ne s’agit peut-être que de belles paroles. Des expatriés français, allemands, américains et d’autres pays occidentaux sont actuellement évacués du Niger.

À l’annonce de la suspension des exportations d’uranium, les prix mondiaux de l’uranium brut ont augmenté de plusieurs pour cent. Selon les analystes occidentaux, la France et l’Europe disposent de réserves d’uranium suffisantes pour couvrir les besoins de la production d’électricité à court terme. Toutefois, à moyen et long terme, cela devient plus problématique. La question est de savoir si l’Europe peut et veut appliquer des sanctions à l’uranium et aux barres de contrôle nucléaires russes destinés aux centrales électriques, qui n’ont pas encore été sanctionnés.

Il y a quelques jours, la Communauté économique des États de l’Afrique de l’Ouest, dirigée par le Nigeria, a exigé que les autorités constitutionnelles soient rétablies au Niger dans un délai d’une semaine, menaçant de recourir à la force si nécessaire. Les pays voisins du Niger, le Mali et le Burkina Faso, ont alors averti la CEDEAO et tous ceux qui envisageraient d’intervenir au Niger qu’ils prendraient la défense des putschistes. Les forces militaires de ces deux pays ne sont pas négligeables.

Le Financial Times parle du Mali et du Burkina Faso dans l’optique idéologique de l’autocratie contre la démocratie : les deux pays, nous rappelle le FT, ont également des dirigeants qui sont arrivés au pouvoir par un coup d’État. Cependant, ce n’est qu’une question de jours avant que le FT ne voie ce que je suis en train de mettre sous notre nez : tant le Mali que le Burkina Faso entretiennent des relations étroites avec la Russie et sont bien au fait du message anticolonialiste émanant du Kremlin.

L’année dernière, le Mali a chassé les forces de sécurité françaises et les a remplacées par des mercenaires du groupe Wagner. Le Burkina Faso a été désigné la semaine dernière comme l’un des cinq pays africains les plus démunis qui recevront gratuitement entre 25 000 et 50 000 tonnes de blé russe.

Ainsi, même si les investissements économiques et les échanges commerciaux de la Russie en Afrique sont dérisoires par rapport à ceux de l’Europe, elle pèse lourd dans le jeu de la puissance géopolitique, avant même d’avoir mis en œuvre ses plans ambitieux de projection de la puissance douce (soft power), tels qu’ils ont été exposés lors du sommet.

Pour conclure, il convient de mentionner que la presse russe parle aujourd’hui du début des négociations avec plusieurs États d’Afrique du Nord qui ont participé au sommet en vue de conclure des accords de libre-échange. Washington espère-t-il toujours isoler la Russie ? Il s’agit là d’aspirations purement illusoires.

Russia and the military putsch in Niger

This evening’s edition of Sixty Minutes offered an interesting perspective on the military putsch in Niger: that it followed directly from the principles of anti-colonialism which were the overriding theme of the just concluded Russia-Africa Summit in St Petersburg. What they did not say, but I will consider here, is whether there is more than just an idea nurtured in Russia to explain what is going on in Niger and its neighbors today. Is there a helping hand?

Let us recall that a military unit in Niger has placed the elected pro-Western president Mohamed Bazoum under house arrest. A purge of his supporters in the government is ongoing. Street demonstrations in the Niger capital are shown on Russian television denouncing the French. Some are carrying pro-Putin posters.

Meanwhile the leaders of the coup accuse the former colonial power France of plotting their overthrow. Export of uranium, the main strategic commodity that binds France to this country has been suspended.

Niger happens to represent 5% of the world’s supply of uranium and accounts for a much higher percentage, perhaps 50% of French needs for its nuclear power plants. This assumes a pan-European importance given the key position France occupies in Europe’s overall power generation from nuclear fuels. Although the French company operating the uranium mines insists it will stay on, that may be no more than brave words. French, German, American and other Western expatriates are now being evacuated from Niger.

On the news of the suspension of uranium exports, the global prices of raw uranium rose several percent. Western analysts have said that France and Europe have enough reserves of uranium to cover power generation needs in the short term. However, in the medium and long term that becomes more problematic. And the question bears on whether Europe can and will apply sanctions to the still un-sanctioned Russian uranium and nuclear rods for power generating stations.

A couple of days ago, the Economic Community of West African States, headed by Nigeria, demanded that the constitutional authorities be reinstated in Niger within a week, threatening to take action by force if necessary.  This prompted Niger’s neighbors Mali and Burkina Faso to warn ECOWAS and any others considering intervening in Niger that they would come to the defense of the leaders of the putsch. The military forces of these two countries are not inconsiderable.

The Financial Times speaks of Mali and Burkino Faso from the ideological mindset of autocracy versus democracy: both countries, the FT reminds us, also have leaders who came to power by coup d’état. However, it is just a question of days before the FT sees what I do in front of our noses:  both Mali and Burkino Faso have close relationships with Russia and are well attuned to the anti-colonial message coming from the Kremlin. 

Mali has over the past year booted out French security forces and replaced them with Wagner Group mercenaries. Burkino Faso was named last week as one of the five neediest African countries which will receive between 25,000 and 50,000 tons of Russian wheat free of charge.

And so, while Russia may have puny economic investments and trade in Africa compared to Europe, it is hitting well above its weight in the geopolitical power game even now, before it implements its ambitious plans for Soft Power projection outlined at the Summit.

In closing, it is worth mentioning that Russian news today also speaks about the start of negotiations with several North African states which participated in the Summit to arrive at free trade agreements.  And is Washington still hoping to isolate Russia?  Those are purely delusional aspirations.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations of “The upcoming ‘peace conference’ in Jeddah

Translations below into French (Youri) and German (Andreas Mylaeus)

La prochaine « conférence de paix » à Djeddah : discussion sur Press TV (Iran)

Une fois de plus, je remercie l’équipe de Press TV de m’avoir invité à discuter de la prochaine conférence de paix qui se tiendra à Djeddah les 5 et 6 août.

Jusqu’à présent, les principaux médias ont très peu parlé de cette conférence et le Wall Street Journal, Al Jazeera et d’autres chaînes semblent ne pas savoir ce que cette réunion peut accomplir. Il n’est pas encore clair quel type de représentation est attendu de la part des plus de 30 pays qui ont été invités.

Ce qui semble clair, c’est que les États-Unis sont les principaux promoteurs de ce rassemblement au cours duquel Jake Sullivan espère défendre le plan de paix ukrainien auprès des participants du Sud.  Le seul problème est que le plan ukrainien est essentiellement une capitulation russe : acceptation d’un retrait total du territoire ukrainien jusqu’aux frontières de 1991, comparution des dirigeants russes devant un tribunal pour leurs crimes de guerre, paiement de réparations à l’Ukraine, etc.   C’est le comble de l’absurdité étant donné que la contre-offensive tant annoncée de Kiev a été un échec et que la défaite totale du pays pourrait survenir dans un avenir très proche.

Voir http://www.urmedium.net/c/presstv/125547

Die bevorstehende “Friedenskonferenz” in Dschidda: Diskussion auf Press TV (Iran)

Erneut danke ich dem Nachrichtenteam von Press TV für die Einladung zur Diskussion über die bevorstehende Friedenskonferenz in Jeddah am 5. und 6. August.

In den großen Medien wurde diese Konferenz bisher kaum erwähnt, und beim Wall Street Journal, Al Jazeerah und anderen Sendern herrscht offenbar Verwirrung darüber, was das Treffen bewirken kann. Es ist noch nicht klar, welche Art von Vertretung von den mehr als 30 eingeladenen Ländern zu erwarten ist.

Klar scheint zu sein, dass die Vereinigten Staaten der Hauptveranstalter dieses Treffens sind, bei dem Jake Sullivan hofft, den Teilnehmern aus dem globalen Süden den ukrainischen Friedensplan schmackhaft machen zu können. Das einzige Problem dabei ist, dass der ukrainische Plan im Wesentlichen eine russische Kapitulation darstellt: die Zustimmung zum vollständigen Rückzug aus dem ukrainischen Gebiet bis zu den Grenzen von 1991, die Verurteilung der russischen Führung wegen ihrer Kriegsverbrechen, die Zahlung von Reparationen an die Ukraine und Ähnliches. Das alles ist der Gipfel der Absurdität, wenn man bedenkt, dass Kiews groß angekündigte Gegenoffensive gescheitert ist und die totale Niederlage des Landes schon in naher Zukunft bevorstehen könnte.

See http://www.urmedium.net/c/presstv/125547

The upcoming ‘peace conference’ in Jeddah: discussion on Press TV (Iran)

Once again I am appreciative of the news team at Press TV for an invitation to discuss the forthcoming peace conference in Jeddah on 5-6 August.

There has been very little mention of this conference in major media so far and there seems to be confusion at the Wall Street Journal, Al Jazeerah and other channels as to what the gathering can accomplish. It is not yet clear what kind of representation is to be expected from the more than 30 countries that have been invited.

What does seem clear is that the United States is the basic promoter of this gathering at which Jake Sullivan hopes to make a case for the Ukrainian peace plan to the Global South attendees.  The only problem with this is that the Ukrainian plan is essentially a Russian capitulation: acceptance of full withdrawal from Ukrainian territory back to the 1991 boundaries, the placing of the Russian leadership before a court for its war crimes, the payment of reparations to Ukraine and the like.   This is all the height of absurdity given the presently obvious fact that Kiev’s much heralded counter-offensive has been a failure and the country’s total defeat could come in the very near future.

See http://www.urmedium.net/c/presstv/125547

Translations of “Where’s the link?”

Translations below into Italian (Weber Potsie), French (Youri) and German (Andreas Mylaeus)

E il link?

Di tanto in tanto ricevo dai lettori la richiesta di pubblicare il link alle fonti che utilizzo per le mie notizie e le mie analisi.

La domanda sarebbe corretta se il mio prodotto fosse una ricerca accademica, per la quale le note a piè di pagina sono di rigore. Ma il mio prodotto è giornalismo. Alcuni dei miei scritti sono essi stessi fonti primarie, cioè impressioni e informazioni che raccolgo in prima persona nei miei viaggi o partecipando agli eventi che descrivo. D’altra parte, quando riassumo informazioni ricevute da terzi, di solito da trasmissioni della televisione di Stato russa, la fonte è transitoria e potrebbe non essere disponibile in seguito come podcast o in streaming. Questo è certamente il caso del canale di notizie Vesti, attivo 24 ore su 24.

Certo, News of the Week la domenica e Sixty Minutes nei giorni feriali, così come il talk show Evening with Vladimir Solovyov, che cito spesso nei miei articoli, sono disponibili il giorno successivo alla trasmissione in diretta. Ma nessuno di questi programmi offre sottotitoli in inglese.

Questi programmi televisivi, mi affretto ad aggiungere, sono molto più informativi della stampa russa. Ad esempio, l’autorevole Rossiyskaya Gazeta fornisce solo una piccola parte delle informazioni disponibili ogni giorno su Sixty Minutes.

Tutto ciò significa che per cogliere in tempo reale le notizie sulla guerra che si possono giustapporre alla narrazione quotidiana di Washington, bisogna saper cogliere al volo il russo parlato.

Siamo onesti. I propagandisti americani sono pronti a fare complimenti a chiunque riesca a pronunciare una frase in russo. È quello che hanno detto di Susan Rice, per esempio.  O dell’ex ambasciatore americano a Mosca Michael McFaul.  Ma sfido questi presunti brillanti linguisti ad ascoltare un notiziario russo e a prendere appunti, mentali o scritti che siano.

Naturalmente, i linguisti di talento esistono. Non ho dubbi che ci siano persone di questo tipo che lavorano per la CIA nell’ambasciata degli Stati Uniti a Mosca o a Langley [https://www.cia.gov/legacy/headquarters/].  Ma ciò che scrivono non sarà condiviso con il pubblico americano. Di questo potete essere certi.

A questo proposito, ciò che ho raccolto oggi dalle trasmissioni russe in diretta non lascia dubbi sul fatto che i russi siano ora molto sicuri della loro superiorità militare, sicuri che gli ucraini stiano sacrificando inutilmente il loro personale e il loro equipaggiamento militare pesante per soddisfare i loro padroni a Washington. La grande storia del giorno è stata quella del comandante di un carro armato russo che ha distrutto 10 carri armati e mezzi corazzati ucraini, per lo più occidentali, in uno scontro uno contro uno. Altrimenti sono stati trasmessi ripetutamente video che mostravano l’orribile distruzione di Leopard e altri carri armati negli ultimi due giorni da parte dell’artiglieria russa, dei droni kamikaze, delle mine e di altri mezzi. Poi è arrivato il video dell’ultima e più disperata tattica ucraina, quella di mandare la fanteria sul campo in attacco senza la copertura dei carri armati, in modo da evitare ulteriori perdite di questo prezioso equipaggiamento. Inutile dire che i soldati ucraini sono stati fatti a pezzi dal fuoco russo.  Secondo le ultime proiezioni degli esperti russi di Sixty Minutes, gli ucraini hanno a disposizione altre tre settimane di riserve d’élite e di “carne da cannone” per mantenere l’attuale intensità della battaglia e poi sarà tutto finito.

©Gilbert Doctorow, 2023

Où est le lien ?

Il m’arrive de recevoir des demandes de lecteurs qui souhaitent que je publie le lien vers les sources que j’utilise pour mes articles d’actualité et d’analyse.

La question serait justifiée si mon travail était une recherche universitaire, pour laquelle les notes de bas de page sont de rigueur. Mais mon activité est le journalisme. Certains de mes écrits sont eux-mêmes des sources primaires, c’est-à-dire des impressions et des informations que je recueille de première main au cours de mes voyages ou en participant aux événements que je décris. En revanche, lorsque je résume des informations que je reçois de tiers, généralement des émissions de la télévision d’État russe, la source est éphémère et peut ne pas être disponible plus tard sous forme de podcast ou en streaming. C’est certainement le cas de la chaîne d’information continue Vesti.

Certes, News of the Week le dimanche et Sixty Minutes en semaine, ainsi que les talk-shows Evening with Vladimir Solovyov que je cite fréquemment dans mes articles, peuvent être visionnés le lendemain de la diffusion en direct. Mais aucun de ces programmes ne propose de sous-titres en anglais.

Je m’empresse d’ajouter que ces programmes télévisés sont bien plus instructifs que la presse écrite en Russie. À titre d’exemple, la très réputée Rossiyskaya Gazeta ne fournit qu’une petite fraction des informations disponibles chaque jour dans Sixty Minutes.

En d’autres termes, pour obtenir en temps réel des informations sur la guerre qui puissent être confrontées au récit quotidien de Washington, il faut être capable de s’exprimer en russe en direct.

Soyons honnêtes. Les propagandistes américains n’hésitent pas à complimenter la plupart des personnes capables de prononcer une phrase en russe pour leur facilité d’élocution. Ou de l’ancien ambassadeur des États-Unis à Moscou, Michael McFaul. Mais je défie ces soi-disant brillants linguistes d’écouter un programme d’information russe et de prendre des notes, mentales ou écrites, pour les partager avec qui que ce soit.

Bien sûr, il existe des linguistes talentueux. Je ne doute pas que certains d’entre eux travaillent pour la CIA à l’ambassade des États-Unis à Moscou ou à Langley. Mais ce qu’ils enregistrent ne sera pas partagé avec le public américain. Vous pouvez en être sûrs.

À cet égard, ce que je retiens des émissions russes en direct aujourd’hui ne laisse aucun doute sur le fait que les Russes sont désormais très confiants dans leur supériorité militaire, persuadés que les Ukrainiens sacrifient inutilement leurs effectifs et leur équipement militaire lourd pour satisfaire leurs maîtres à Washington. La grande nouvelle de la journée a été le commandant d’un char russe qui a détruit 10 chars et véhicules blindés de transport de troupes ukrainiens, pour la plupart occidentaux, dans une bataille à un contre un. Par ailleurs, des vidéos ont été diffusées à plusieurs reprises, montrant l’horrible destruction de Léopards et d’autres chars au cours des deux derniers jours par l’artillerie russe, des drones kamikazes, des mines et d’autres moyens. Puis vint la vidéo de la tactique ukrainienne la plus récente et la plus désespérée, qui consiste à envoyer l’infanterie sur le terrain pour attaquer sans la couverture des chars, afin d’éviter de nouvelles pertes de ce précieux équipement. Inutile de dire que les soldats ukrainiens ont été taillés en pièces par les tirs russes.  Selon les dernières projections des experts russes de l’émission Sixty Minutes, les Ukrainiens disposent encore de trois semaines de réserves d’élite et de chair à canon pour maintenir l’intensité actuelle de la bataille, après quoi tout sera terminé.

Wo ist der link?

Gelegentlich werde ich von Lesern gebeten, den Link zu den Quellen anzugeben, die ich für meine Nachrichten und Analysen verwende.

Die Frage wäre berechtigt, wenn es sich bei meinem Produkt um akademische Forschung handeln würde, bei der Fußnoten zum guten Ton gehören. Aber mein Produkt ist Journalismus. Einige meiner Texte sind selbst Primärquellen, d.h. Eindrücke und Informationen, die ich auf meinen Reisen oder durch Teilnahme an den von mir beschriebenen Ereignissen aus erster Hand erhalten habe. Wenn ich dagegen Informationen zusammenfasse, die ich von Dritten erhalte, in der Regel vom russischen Staatsfernsehen, ist die Quelle flüchtig und möglicherweise später nicht mehr als Podcast oder in Streaming verfügbar. Dies ist sicherlich der Fall beim 24-Stunden-Nachrichtenkanal Vesti.

Die sonntäglichen “Nachrichten der Woche” und die werktäglichen “Sechzig Minuten” sowie die Talkshows “Abend mit Vladimir Solovyov“, die ich in meinen Artikeln häufig zitiere, können zwar am Tag nach der Live-Übertragung angesehen werden. Aber keine dieser Sendungen bietet Untertitel in englischer Übersetzung.

Ich möchte hinzufügen, dass diese Fernsehsendungen weitaus informativer sind als die Printmedien in Russland. Die hoch angesehene Rossijskaja Gaseta beispielsweise bietet nur einen Bruchteil der Informationen, die täglich in Sechzig Minuten zu sehen sind.

All dies bedeutet, dass man in der Lage sein muss, spontan gesprochenes Russisch zu verstehen, um Nachrichten über den Krieg in Echtzeit zu erhalten, die eine Gegenüberstellung mit den täglichen Berichten aus Washington ermöglichen.

Seien wir ehrlich. Amerikanische Propagandisten bezeichnen fast jeden, der einen Satz auf Russisch zustande bringt, als fließend sprechend. Das haben sie zum Beispiel über Susan Rice gesagt. Oder über den ehemaligen US-Botschafter in Moskau Michael McFaul. Aber ich fordere diese angeblich brillanten Linguisten auf, sich eine russische Nachrichtensendung anzuhören und sich Notizen zu machen, gedanklich oder schriftlich, um sie mit jemandem zu teilen.

Natürlich gibt es begabte Linguisten. Ich zweifle nicht daran, dass es solche Leute gibt, die für die CIA in der Moskauer Botschaft der Vereinigten Staaten oder in Langley arbeiten. Aber was sie aufschreiben, wird nicht an die amerikanische Öffentlichkeit weitergegeben. Dessen können Sie sich sicher sein.

Was ich heute aus den russischen Live-Übertragungen mitgeschnitten habe, lässt keinen Zweifel daran, dass die Russen von ihrer militärischen Überlegenheit überzeugt sind und davon, dass die Ukrainer unnötigerweise ihr Personal und ihre schwere militärische Ausrüstung opfern, um ihre Herren in Washington zufriedenzustellen. Die große Story des Tages war der russische Panzerkommandant, der 10 ukrainische Panzer und gepanzerte Mannschaftstransporter, zumeist aus dem Westen, im Zweikampf zerstörte. Ansonsten wurden wiederholt Videos ausgestrahlt, die die grausame Zerstörung von Leopards und anderen Panzern in den letzten Tagen durch russische Artillerie, Kamikaze-Drohnen, Minen und andere Mittel zeigten. Dann kam das Video der neuesten und verzweifeltsten ukrainischen Taktik, die Infanterie ohne Deckung durch Panzer ins Feld zu schicken, um weitere Verluste dieser wertvollen Ausrüstung zu vermeiden. Natürlich wurden die ukrainischen Soldaten vom russischen Feuer in Stücke gerissen. Nach den jüngsten Hochrechnungen der russischen Experten von Sechzig Minuten stehen den Ukrainern noch drei Wochen lang Elitereserven und Kanonenfutter zur Verfügung, um die derzeitige Intensität der Kämpfe aufrechtzuerhalten, dann ist alles vorbei.


Where’s the link?

Occasionally I receive requests from readers to post the link to sources I am using for my news and analysis essays.

The question would be fair if my product were academic research, for which footnotes are de rigueur. But my product is journalism. Some of my writings are themselves primary sources, meaning impressions and information that I gather firsthand in my travels or by participating in the events I describe. On the other hand, when I am summarizing information I receive from third parties, usually from Russian state television broadcasts, the source is transient and may not be available later as a podcast or in streaming. This is certainly the case of the 24 hour Vesti news channel.

To be sure, News of the Week on Sundays and Sixty Minutes on weekdays as well as the Evening with Vladimir Solovyov talk shows which I frequently cite in my articles are available for viewing the day after the live broadcast. But none of these programs offers English translation subtitles. 

These television programs, I hasten to add, are vastly more informative than print media in Russia. By way of example, the highly regarded Rossiyskaya Gazeta provides only a small fraction of the information available each day on Sixty Minutes.

What all of this means is that to catch news on the war in real time that allows juxtaposition with the daily Washington narrative, you have to be able to catch spoken Russian on the fly.

Now let’s be honest. American propagandists are quick to call most anyone who can muster a sentence in Russian the compliment of being a fluent speaker That was what they said about Susan Rice, for example.  Or about former U.S. ambassador to Moscow Michael McFaul.  But I defy these supposedly brilliant linguists to listen to a Russian news program and take notes, mental or written, to share with anyone.

Of course, talented linguists do exist. I have no doubt there are such folks at work for the CIA in the Moscow embassy of the United States or out at Langley.  But what they take down will not be shared with the American public. Of that you can be sure. 

In that regard, what I am taking down from the live Russian broadcasts today leaves no doubt that the Russians are now very confident of their military superiority, confident that the Ukrainians are needlessly sacrificing their personnel and heavy military equipment to satisfy their masters in Washington. The big story of the day was the one Russian tank commander who destroyed 10 Ukrainian tanks and armored personnel carriers, mostly Western, in one-on-one battle. Otherwise there was repeated broadcast of videos showing the horrific destruction of Leopards and other tanks in the past couple of days by Russian artillery, kamikaze drones, mines and other means. Then came the video of the latest and most desperate Ukrainian tactic, sending infantry out into the field in attack without cover of tanks, so as to avoid further loss of this precious equipment. Needless to say the Ukrainian soldiers were cut to pieces by Russian fire.  The latest projections of the Russian experts on Sixty Minutes is that the Ukrainians have another three weeks of elite reserves and cannon fodder available to maintain the current intensity of battle and then it is all over.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations of “On the Russian home front do you feel that the country is at war?”

Translations into German (Andreas Mylaeus) Italian (Weber Potsie) and French (Youri)

Hat man das Gefühl, dass sich das Land an der russischen Heimatfront im Krieg befindet?

Nach einer dreiwöchigen Reise durch den Nordwesten Russlands, bei der ich die Menschen und die Umstände des täglichen Lebens um mich herum beobachtet habe, lautet meine Antwort auf die Frage im Titel “ja und nein”.

Auf der einen Seite ist die Konsumgesellschaft in vollem Gange. Die Supermärkte sind gut bestückt. Innerhalb Europas hatte Russland im vergangenen Monat die niedrigste Inflationsrate im Lebensmittelbereich: null Prozent. Wenn man von Exportverboten für die eine oder andere Ware liest, wie das heute vom Kreml verhängte Verbot der Reisausfuhr, so liegt der Grund dafür in der Außenwelt, nicht in Russland selbst. Der Kreml reagierte damit auf das kürzlich in Indien verhängte Verbot von Reisausfuhren, das die Weltmarktpreise in die Höhe trieb und dazu geführt hätte, dass Russland im Ausland Reis verkauft hätte, der im Inland benötigt wird, wenn die Märkte sich selbst überlassen blieben.

Inzwischen heißt es, dass die Getreideernte in Russland in dieser Saison trotz aller klimatischen Anomalien weltweit und in der Russischen Föderation einen Rekordüberschuss aufweisen könnte. Auf Russland entfallen 20 % der weltweiten Getreidelieferungen, auf die Ukraine nur 5 %. Vor diesem Hintergrund kann Russland den Weltbedarf problemlos decken, selbst wenn die Ukraine keinen einzigen Scheffel Weizen exportiert.

In einem sehr wichtigen Sektor des Verbrauchermarktes, dem Automobilsektor, ist die Umstrukturierung des Angebots weg von Europa und hin zu China fast nahtlos verlaufen. Die High-End-Autos aus der VR China sind in St. Pete von Woche zu Woche mehr zu sehen. An den Hauptstraßen, die in die Stadt führen, sehe ich hier und da neue chinesische Markenhändler eröffnen. Ich habe diese Autos in Taxiflotten “probegefahren”, und sie sind wirklich beeindruckend, nicht nur für mich als Fahrgast, sondern auch nach den Äußerungen der Fahrer.

Der Rubel ist zwar schwach, und verschiedene Unternehmen der Unterhaltungselektronik haben Preiserhöhungen für aus dem Westen importierte Geräte angekündigt. Diese Schwäche hat Ursachen, die mit der Verlagerung des Kohlenwasserstoffhandels von Westeuropa nach Asien zusammenhängen, wo die Verträge nicht in Dollar abgerechnet werden. Daher werden an der russischen Inlandsbörse weniger Dollar und Euro zur Versteigerung angeboten, und der Preis dieser Währungen ist den Geboten gefolgt.

Ansonsten bin ich trotz des schwachen Rubels jeden Tag aufs Neue überrascht, dass importierter Wolfsbarsch aus der Türkei oder importierter französischer Spitzenwein aus dem Burgund in den Petersburger Supermärkten zu Preisen angeboten werden, die weniger als die Hälfte dessen betragen, was wir in Belgien für ähnliche Waren bezahlen.

Auf der anderen Seite müsste man blind sein, um nicht zu verstehen, dass sich das Land im Krieg befindet, wenn man die inzwischen allgegenwärtige Rekrutierungswerbung betrachtet, in der Männer aufgefordert werden, sich als “Vertragssoldaten” für den Krieg zu melden. Ich sage “Männer”, denn die Werbetafeln, Plakate und Fernsehspots sind alle an Männer gerichtet. Sie sagen dem Leser, dass “der Kampf ein Männerberuf ist”.

Dieser Appell ist offen und unverblümt sexistisch. Aber es wird auch nur das Positive hervorgehoben: “Schließen Sie sich Ihresgleichen an” usw. Nach den Modellen in diesen Anzeigen zu urteilen, scheinen die Männer, die sich melden, Mitte bis Ende 20 zu sein, mit einer zweiten Tranche in den 40er und 50er Jahren. Es gibt keinerlei Hinweis darauf, dass diejenigen, die sich nicht melden, Drückeberger, Feiglinge oder Weicheier seien.

In St. Petersburg und Umgebung sieht man viel mehr Rekrutierungsanzeigen als echte Soldaten in Uniform. In meinem Außenbezirk Puschkin gibt es mehrere Militärakademien, und so kann man morgens einen Zug bei seinem Morgenlauf beobachten. Aber das ist nichts Neues.

Neulich in der S-Bahn saßen wir einem jungen Soldaten Anfang 20 direkt gegenüber. Während das Erscheinungsbild dieser Männer vor einem Jahrzehnt vielleicht noch ein trauriges war, kann ich sagen, dass die Uniform dieses Mannes sehr schick aussah. Und er hatte ein selbstbewusstes Auftreten.

Was man nicht sieht, ist, dass Militärs im zivilen Milieu Waffen tragen.

Ungeachtet des Appells an die Alpha-Männer wird in den Fernsehnachrichten auch berichtet, dass Frauen in den Streitkräften dienen. Gelegentlich sehen wir Interviews mit Pilotinnen der Luftwaffe. Aber das vorherrschende Thema in Bezug auf Frauen ist, dass sie als Ärztinnen oder Krankenschwestern dienen, die verwundete Soldaten im Feld auf ihrem Rückweg in Krankenhäuser in Zentralrussland behandeln können. Sie retten Leben, sie nehmen kein Leben.

In der Zwischenzeit hat sich für diejenigen, die es ertragen können, Kriegsnachrichten im Fernsehen zu sehen, das Bild gewandelt, insbesondere in der letzten Woche. Bis dahin nahmen die Nachrichten über die materiellen und körperlichen Schäden, die durch die tägliche ukrainische Bombardierung der Stadt Donezk und anderer Städte im Donbass verursacht wurden, einen Großteil der Nachrichtensendungen ein. Jetzt liegt der Schwerpunkt auf den Zerstörungen, die die russischen Streitkräfte den Ukrainern zufügen, während Kiew größere Angriffe führt und seine strategischen Reserven, insbesondere in der Region Saporoschje, ins Spiel bringt. Die neue ukrainische Offensive scheint nicht erfolgreicher zu sein als frühere Sondierungsmanöver, um die dichten russischen Verteidigungslinien zu durchbrechen.

Russische Militärexperten in den führenden Talkshows, die vor einer Woche noch sehr zurückhaltend waren, wenn es darum ging, den weiteren Verlauf des Konflikts vorherzusagen, damit die Russen nicht übermütig werden, zeigen sich jetzt strahlend und bereit, zu verraten, dass die Ukrainer nie die Ausrüstung erhalten haben, die sie für eine erfolgreiche Gegenoffensive benötigten.

Wie ich in einem kürzlich erschienenen Aufsatz feststellte, hat die russische Militärführung so lange abgewartet, bis sie sicher war, dass die Ukraine ihre Reserven bereits in den Kampf geschickt hatte und diese bald erschöpft sein würden. Dieser Zeitpunkt rückt nun näher. Wir sehen, dass die Russen im Nordosten, in der Region Charkow, eine Offensive starten.

Es gibt guten Grund zu der Annahme, dass der russische Vormarsch um Charkow Früchte trägt. In der vergangenen Woche war vom Beginn des Wiederaufbaus in der Grenzregion Belgorod die Rede, wo die Ukrainer vor sechs Wochen von Charkow aus bewaffnete Überfälle unternommen und durch Artillerieeinschläge einen großen Teil der Wohnhäuser zerstört oder beschädigt hatten. In Russland wurde der Ruf laut, Charkow einzunehmen und diesem Unheil ein Ende zu setzen. Offensichtlich gelingt es dem russischen Militär, die ukrainischen Geschütze zum Schweigen zu bringen.

Vor dem Hintergrund der Veränderung des Kräfteverhältnisses zugunsten Russlands bin ich erstaunt, dass US-amerikanische und andere Beobachter und Kommentatoren dies nicht zur Kenntnis nehmen. Ein sehr gutes Beispiel für diese Blindheit oder Ignoranz war ein Artikel, der in der vergangenen Woche von der Eigentümerin und Herausgeberin von The Nation, Katrina vanden Heuvel und James Carden, veröffentlicht wurde, von denen man sagen kann, dass sie die vermeintlich aufgeklärten Ansichten der progressiven Demokraten in den Vereinigten Staaten vertreten. Die Co-Autoren forderten Friedensgespräche auf der Grundlage von Kompromissen zwischen beiden Konfliktparteien. Insbesondere sollte die Ukraine Neutralität akzeptieren und Russland sollte Kriegsreparationen zahlen. Kriegsreparationen!

Diese Autoren verfügen, wie so viele Talking Heads im Westen, nicht über die erforderlichen Sprachkenntnisse, um sich selbst Zugang zu russischen Nachrichtenquellen zu verschaffen. Sie sind völlig von den Propagandisten im Außenministerium abhängig, die ihnen die Fakten liefern, aus denen sie ihre vernünftigen Kompromisse zusammenspinnen können. Ich behaupte in aller Bescheidenheit, dass dieser Krieg entweder zu Russlands Bedingungen enden wird, oder er wird dank amerikanischer Fehleinschätzungen und Hartnäckigkeit eskalieren, bis hin zu einem nuklearen Schlagabtausch, der das Überleben der Menschheit gefährdet.

Unterdessen erklärt Außenminister Antony Blinken gegenüber Reportern, dass die Gefahr, dass die Menschheit durch einen Atomkrieg ausstirbt, nicht größer sei als die Gefahr, die der Klimawandel für die Menschheit darstellt. Goebels wäre stolz auf ihn.

Sul fronte interno russo hai la sensazione che il Paese sia in guerra?

Dopo tre settimane di viaggio nella Russia nordoccidentale, osservando persone e circostanze della vita quotidiana intorno a me, la mia risposta alla domanda del titolo è “sì e no”. 

Da un lato, i consumi privati sono forti. I supermercati sono ben forniti. Tra i paesi europei, la Russia ha registrato nell’ultimo mese il più basso tasso di inflazione nel settore dei prodotti alimentari: lo zero per cento. Quando si leggono divieti all’esportazione, come quello imposto oggi dal Cremlino sulle esportazioni di riso, il motivo è da ricercare altrove, non in Russia. Il Cremlino ha reagito al divieto di esportazione del riso annunciato di recente dall’India, che ha fatto salire i prezzi globali e che avrebbe portato alla vendita all’estero del riso necessario in patria se i mercati fossero stati lasciati a se stessi.

Nel frattempo ci è stato riferito che il raccolto di grano in Russia quest’anno potrebbe registrare un record nonostante tutte le anomalie climatiche globali e nella stessa federazione Russa. La Russia rappresenta il 20% delle forniture mondiali di grano, l’Ucraina solo il 5%. In quest’ottica, la Russia può facilmente soddisfare il fabbisogno mondiale anche se l’Ucraina non esporta un solo moggio di grano.

In un settore molto importante del mercato dei consumi, quello delle automobili, la riorganizzazione dell’offerta dall’Europa alla Cina è avvenuta quasi senza soluzione di continuità. Le auto di fascia alta provenienti dalla RPC sono sempre più presenti a St Pete. Sulle strade principali che portano in città, vedo aprire qua e là nuove concessionarie di marchi cinesi.  Ho “provato” queste auto in flotte di taxi e sono davvero impressionanti, non solo per me come passeggero, ma anche a detta dei conducenti.

Certo, il rublo è debole e diverse aziende di elettronica di consumo hanno annunciato l’aumento dei prezzi dei dispositivi importati dall’Occidente.  Questa debolezza ha cause legate allo spostamento del commercio di idrocarburi dall’Europa occidentale all’Asia, dove i contratti non sono denominati in dollari. Di conseguenza, i dollari e gli euro messi all’asta nella borsa russa sono meno numerosi e il prezzo di queste valute è salito.

Per il resto, nonostante la debolezza del rublo, ogni giorno mi stupisco di come il branzino importato dalla Turchia o ottimi vini francesi della Borgogna costino meno della metà nei supermercati di Pietroburgo rispetto a quelli che pago in Belgio.

D’altro canto, uno dovrebbe essere cieco per non capire che il Paese è in guerra, considerando le ormai onnipresenti pubblicità di reclutamento che esortano gli uomini ad arruolarsi come soldati “a contratto”. Dico “uomini” perché i cartelloni pubblicitari, i manifesti e gli spot televisivi sono tutti rivolti ai maschi.  Dicono che “combattere è un lavoro da uomini”.

L’appello è apertamente e smaccatamente sessista. Ma accentua anche il lato positivo: “unisciti alla tua generazione”, ecc. A giudicare da questi annunci, gli uomini che si arruolano sembrano essere tra i 20 e i 25 anni, con una seconda tranche tra i 40 e i 50. Non c’è alcun accenno al fatto che coloro che non si arruolano siano dei fannulloni, dei codardi o delle mammolette.

A San Pietroburgo e dintorni si vedono molti più annunci di reclutamento che soldati in uniforme. Nel mio quartiere periferico di Pushkin ci sono diverse accademie militari e quindi al mattino si può vedere un plotone che fa la sua corsa mattutina.  Ma non è una novità.

L’altro giorno, mentre viaggiavamo su un treno pendolare, eravamo seduti proprio di fronte a un giovane soldato di circa 20 anni. Mentre una decina di anni fa l’immagine sartoriale di questi ragazzi era triste, l’uniforme di questo ragazzo era molto elegante. E dava l’impressione di uno sicuro di sé.

Quello che non si vede sono militare che portano armi in ambienti civili.

Nonostante l’appello ai “maschi alfa”, i notiziari televisivi ci parlano anche di donne che prestano servizio nelle forze armate. Di tanto in tanto qualche intervista a donne pilota dell’aeronautica. Ma in Russia l’idea è che le donna prestino la loro opera come medici o infermiere per curare i soldati feriti sul campo quando tornano agli ospedali della Russia centrale. Per salvare vite, non per toglierne.

Nel frattempo, per coloro che possono sopportare di guardare le notizie di guerra in televisione, la narrativa è cambiata, soprattutto quest’ultima settimana.  Prima, le notizie sui danni materiali e fisici causati dai bombardamenti ucraini quotidiani sulla città di Donetsk e su altre città del Donbas occupavano gran parte dei notiziari. Ora l’accento è posto sulla distruzione che le forze russe stanno infliggendo agli ucraini, mentre Kiev dirige attacchi su scala più ampia e mette in gioco le sue riserve strategiche, soprattutto nella regione di Zaporozhie. La nuova offensiva ucraina non sembra avere più successo delle precedenti manovre nel rompere le fitte linee di difesa russe.

Gli esperti militari russi nei principali talk show, che una settimana fa mostravano grande riserbo nel prevedere il futuro andamento del conflitto per evitare che i russi diventassero troppo sicuri di sé, ora appaiono raggianti e confidano apertamente il fatto che gli ucraini non hanno mai ricevuto l’equipaggiamento necessario per il successo della loro controffensiva.

Come ho osservato in un recente articolo, il comando militare russo ha atteso il momento in cui ha avuto la certezza che l’Ucraina stava già impegnando le sue riserve in battaglia e che presto sarebbe rimasta senza rinforzi.  Ora quel momento si sta avvicinando. E infatti ora vediamo che i russi stanno aprendo un’offensiva nel nord-est, nella regione di Kharkov.

Ci sono buone ragioni per credere che l’avanzata russa intorno a Kharkov stia dando risultati. Nella scorsa settimana si è parlato dell’inizio dei lavori di ricostruzione nella regione di confine di Belgorod, dove gli ucraini avevano fatto incursioni armate sei settimane fa dalle loro posizioni a Kharkov, distruggendo o quantomeno danneggiando un’ampia fascia di abitazioni con colpi di artiglieria.  In Russia si è cominciato a domandare la presa di Kharkov per porre fine a queste calamità.  E i russi pare ora stiano riuscendo a far tacere i cannoni ucraini.

Nel contesto dei cambiamenti nei rapporti di forza a favore della Russia, mi stupisce che gli osservatori e i commentatori occidentali non ne prendano atto. Un ottimo esempio di questa cecità o ignoranza è un articolo pubblicato la settimana scorsa dal proprietario-editore di The Nation, Katrina van den Heuvel, e da James Carden, opinioni che rappresentano quanto di meglio i Democratici Progressisti americani sanno offrire in questi tempi. I coautori chiedevano l’avvio di trattative di pace basate su compromessi da parte di entrambe le parti in conflitto. In particolare, l’Ucraina dovrebbe accettare la neutralità e la Russia pagare riparazioni di guerra.  Riparazioni di guerra! 

Questi autori, come molte “teste parlanti” in Occidente, non hanno le competenze linguistiche necessarie per accedere direttamente alle fonti di notizie russe. Dipendono completamente dai propagandisti del Dipartimento di Stato per qualunque fatto su cui basare le loro proposte, per quanto ragionevoli.  Mi permetto di affermare con umiltà che questa guerra o finirà alle condizioni russe o si intensificherà, grazie agli errori di calcolo e all’ostinazione americana, fino ad arrivare a uno scambio nucleare che metterà in pericolo la sopravvivenza dell’umanità.

Nel frattempo il Segretario di Stato Antony Blinken dichiara ai giornalisti che i pericoli dell’ estinzione della specie umana che vengono da una guerra nucleare non sono maggiori di quelli che l’umanità corre a causa del cambiamento climatico. Goebels sarebbe orgoglioso di lui.

Le sentiment que le pays est en guerre est-il présent

sur le front intérieur russe?

Après trois semaines de voyage dans le nord-ouest de la Russie, en observant les gens et les conditions de vie quotidienne dans mon entourage, je réponds à la question du titre par “oui et non”.

D’une part, la société de consommation se porte bien. Les supermarchés sont bien achalandés. En Europe, la Russie a connu le mois dernier le taux d’inflation le plus bas dans le secteur des produits alimentaires : zéro pour cent. Lorsque vous lisez des articles sur les interdictions d’exportation d’un produit ou d’un autre, comme l’interdiction des exportations de riz imposée aujourd’hui par le Kremlin, la raison se trouve dans le monde extérieur, et non en Russie même. Le Kremlin a réagi à l’interdiction d’exporter du riz récemment annoncée en Inde, qui a fait grimper les prix mondiaux et a entraîné la vente à l’étranger de riz russe dont le pays avait besoin si les marchés avaient été laissés à leur propre initiative.

Entre-temps, on nous dit que la récolte de céréales en Russie cette saison pourrait bien afficher un excédent record, en dépit de toutes les anomalies climatiques à l’échelle mondiale et au sein de la Fédération de Russie. La Russie représente 20 % de l’approvisionnement mondial en céréales, l’Ukraine seulement 5 %. Dans ces conditions, la Russie peut facilement répondre aux besoins mondiaux même si l’Ukraine n’exporte pas un seul boisseau de blé.

Dans un secteur de consommation très important, celui de l’automobile, la réorganisation de l’offre de l’Europe au profit de la Chine s’est faite presque sans heurts. Les voitures haut de gamme de la RPC sont de plus en plus visibles à St Pete au fil des semaines. Sur les routes principales menant à la ville, je vois de nouveaux concessionnaires de marques chinoises ouvrir ici et là. J’ai testé ces voitures dans des flottes de taxis et elles sont vraiment impressionnantes, non seulement pour moi en tant que passager, mais aussi d’après les remarques des chauffeurs.

Certes, le rouble est faible et plusieurs entreprises d’électronique grand public ont annoncé des hausses de prix sur les appareils importés d’Occident. Cette faiblesse a des causes liées au déplacement du commerce des hydrocarbures de l’Europe occidentale vers l’Asie, où les règlements des contrats ne sont pas libellés en dollars. Il y a donc moins de dollars et d’euros mis aux enchères sur la bourse intérieure russe et le prix de ces monnaies a suivi les offres.

Par ailleurs, malgré la faiblesse du rouble, je suis chaque jour surpris de voir que du bar importé de Turquie ou du vin de Bourgogne français de première qualité sont en vente dans les supermarchés de Pétersbourg à des prix inférieurs de moitié à ceux que nous payons en Belgique pour des produits similaires.

D’autre part, il faudrait être aveugle pour ne pas comprendre que le pays est en guerre, compte tenu des annonces de recrutement désormais omniprésentes qui incitent les hommes à s’engager comme soldats « contractuels » pour la guerre.  Je dis « hommes », car les panneaux publicitaires, les affiches et les spots télévisés s’adressent tous à des hommes.  Ils disent au lecteur que « le combat est un métier d’homme ».

L’appel est ouvertement et catégoriquement sexiste. Mais il ne fait qu’accentuer les aspects positifs : « rejoignez vos camarades », etc. À en juger par les mannequins de ces publicités, les hommes qui s’inscrivent semblent avoir entre 20 et 30 ans, et une deuxième tranche entre 40 et 50 ans… Il n’y a aucune allusion au fait que ceux qui ne s’inscrivent pas sont des tire-au-flanc, des lâches ou des mauviettes.

À Saint-Pétersbourg et dans les environs, on voit beaucoup plus d’annonces de recrutement que de soldats en uniforme. Dans mon quartier périphérique de Pouchkine, nous avons plusieurs académies militaires et le matin, on peut donc apercevoir une section en train de faire sa course matinale.  Mais ce n’est pas nouveau.

L’autre jour, dans un train de banlieue, nous étions assis juste en face d’un jeune soldat d’une vingtaine d’années. Alors que l’image vestimentaire de ces hommes était triste il y a une dizaine d’années, je peux dire que l’uniforme de ce jeune homme était très élégant. Et il avait une attitude pleine d’assurance.

Ce que l’on ne voit pas, c’est un militaire portant les armes en zone civile.

Malgré l’appel aux mâles alpha, les journaux télévisés nous apprennent également que des femmes servent dans les forces armées. Nous voyons parfois des interviews de femmes pilotes de l’armée de l’air. Mais le thème dominant en ce qui concerne les femmes est qu’elles servent en tant que médecins ou infirmières qui peuvent soigner des soldats blessés sur le terrain sur le chemin du retour vers les hôpitaux du centre de la Russie. Elles sauvent des vies, elles n’en prennent pas.

Entre-temps, pour ceux qui peuvent supporter de regarder les informations sur la guerre à la télévision, le récit a changé, en particulier au cours de la semaine dernière.  Jusqu’alors, les informations sur les dégâts matériels et corporels causés par les bombardements ukrainiens quotidiens sur la ville de Donetsk et d’autres villes du Donbass occupaient une grande partie des bulletins d’information. Désormais, l’accent est mis sur les destructions que les forces russes infligent aux Ukrainiens, alors que Kiev mène des attaques de plus grande envergure et met en jeu ses réserves stratégiques, notamment dans la région de Zaporojie. La nouvelle offensive ukrainienne ne semble pas mieux réussir que les manœuvres exploratoires précédentes à percer les lignes de défense russes très denses.

Les experts militaires russes des principaux talk-shows qui, il y a une semaine, faisaient preuve d’une grande réserve pour prédire l’évolution du conflit de peur que les Russes ne soient trop confiants, semblent aujourd’hui radieux et prêts à confier que les Ukrainiens n’ont jamais reçu l’équipement dont ils avaient besoin pour que leur contre-offensive soit un succès.

Comme je l’ai noté dans un récent essai, le commandement militaire russe a attendu qu’il soit certain que l’Ukraine engageait déjà ses réserves dans la bataille et qu’elles seraient bientôt épuisées.  Ce moment approche à présent. Nous constatons que les Russes lancent une offensive dans le nord-est, dans la région de Kharkov.

Il y a de bonnes raisons de croire que l’avancée russe autour de Kharkov donne des résultats. La semaine dernière, il a été question de commencer les travaux de reconstruction dans la région frontalière de Belgorod, où les Ukrainiens ont fait des incursions armées il y a six semaines à partir de Kharkov et ont détruit ou endommagé un grand nombre d’habitations par des tirs d’artillerie. La Russie a lancé le signal qu’il fallait prendre Kharkov et mettre fin à ces calamités. De toute évidence, les militaires russes parviennent à faire taire les canons ukrainiens.

Dans ce contexte de changements dans la répartition des forces en faveur de la Russie, je suis stupéfait que les observateurs et les commentateurs américains et autres n’en prennent pas note. Un très bon exemple de cet aveuglement ou de cette ignorance est l’article publié la semaine dernière par Katrina vanden Heuvel, propriétaire et éditrice de The Nation, et James Carden, dont on peut dire qu’ils représentent les opinions prétendument éclairées des démocrates progressistes aux États-Unis. Les co-auteurs ont appelé à des pourparlers de paix basés sur des compromis entre les deux parties au conflit. En particulier, l’Ukraine accepterait la neutralité et la Russie paierait des réparations de guerre. Des réparations de guerre !

Ces auteurs, comme tant de « têtes parlantes » en Occident, n’ont pas les compétences linguistiques nécessaires pour accéder aux sources d’information russes par leurs propres moyens. Ils dépendent entièrement des propagandistes du département d’État pour obtenir les faits bruts à partir desquels ils peuvent élaborer leurs propositions, aussi raisonnables soient-elles. Je soutiens humblement que cette guerre se terminera soit selon les termes de la Russie, soit par une escalade due aux erreurs de calcul et à l’obstination des Américains, au point d’aboutir à un échange nucléaire qui mettrait en péril la survie de l’humanité.

Pendant ce temps, le secrétaire d’État Antony Blinken déclare aux journalistes que les risques d’extinction de l’humanité par une guerre nucléaire ne sont pas plus grands que les dangers auxquels l’humanité est confrontée en raison du changement climatique. Goebbels serait fier de lui.

On the Russian home front do you feel that the country is at war?

After three weeks of travel around Northwest Russia, keeping an eye on the people and circumstances of daily life around me, my answer to the question in the title is ‘yes and no.’ 

On the one hand, the consumer society is going strong. Supermarkets are well stocked. Within Europe, Russia had the lowest rate of inflation in the food products sector during the past month:  zero percent. When you read about export bans of one commodity or another, such as the ban on rice exports just imposed today by the Kremlin, the reason is found in the external world, not within Russia itself. The Kremlin was reacting to the ban on rice exports recently announced in India, which drove up global prices and would have led to Russian sales abroad of rice needed at home if the markets were left to their own devices.

Meanwhile we are told that the grain harvest in Russia this season may well show a record surplus, notwithstanding all the climatic abnormalities globally and within the Russian Federation. Russia represents 20% of world grain supplies, Ukraine, just 5%. In this light, Russia can easily meet world needs even if Ukraine does not export one bushel of wheat.

In one very important consumer market sector, automobiles, the reorganization of supply away from Europe and towards China has been almost seamless. The high-end cars from the PRC are more in evidence in St Pete by the week. On the main roads leading into the city, I see new Chinese brand dealerships opening here and there.  I have ‘test driven’ these cars in taxi fleets and they are really impressive, not just to me as a passenger but from the remarks of drivers.

To be sure, the ruble is weak and various consumer electronics companies have announced price rises to come on devices imported from the West.  This weakness has causes relating to the shift in the hydrocarbons trade from Western Europe to Asia, where contract settlements are not denominated in dollars. Hence there are fewer dollars and euros put up for auction on the Russian domestic bourse and the price of these currencies has followed the bidding.

Otherwise, despite the weak ruble I am each day surprised at how imported sea bass from Turkey or imported French premium quality Burgundy wine is on sale in the Petersburg supermarkets at prices less than half what we pay in Belgium for similar goods.

On the other side of the issue, one would have to be blind not to understand that the country is at war, considering the now omnipresent recruitment advertisements urging men to sign up as ‘contract’ soldiers for the war.  I say ‘men,’ because the advertising billboards, posters and television ads are all addressed to males.  They tell the reader that “combat is a man’s job.”

The appeal is openly and unapologetically sexist. But it also only accentuates the positive:  ‘join your peers,’ etc. Judging by the models in these ads, men signing up would appear to be in their mid to upper 20s, with a second tranche in their 40s and 50s.There is no hint whatsoever that those who do not sign up are shirkers, cowards or pansies.

You see a lot more recruitment advertisements in St Petersburg and environs than you see actual soldiers in uniform. In my outlying borough of Pushkin, we have several military academies and so in the morning you can catch sight of a platoon doing their morning run.  But that is nothing new.

The other day when riding a commuter train we were seated just across from a young soldier in his early 20s. Whereas the sartorial image of these guys used to be sad sack maybe a decade ago, I can say that this fellow’s uniform was very smart looking. And he had a self-assured demeanor. 

What you do not see is any military bearing arms in civilian milieu.

Notwithstanding the appeal to Alpha males, television news reports also tell us that women are serving in armed forces. We see occasional interviews with women air force pilots. But the overriding theme with respect to women is that they serve as doctors or nurses who may treat wounded soldiers in the field on their way back to hospitals in central Russia. They are saving lives, not taking lives.

Meanwhile, for those who can bear watching war news on television, the narrative has been changing, especially in the past week.  Until then, news of the material damage and bodily harm caused by daily Ukrainian bombardment of Donetsk city and other towns in the Donbas took up much of the news bulletins. Now the accent is on the destruction Russian forces are dealing out to the Ukrainians as Kiev directs larger scale attacks and brings into play its strategic reserves, especially in the Zaporozhie region. The new Ukrainian offensive appears to be no more successful than previous probing maneuvers in breaking though the dense Russian defense lines.

Russian military experts on the leading talk shows who showed great reserve about predicting the future course of the conflict lest Russians be overconfident a week ago now appear radiant and ready to confide that the Ukrainians never got the equipment they needed to make their counter-offensive a success.

As I noted in a recent essay, the Russian military command has been biding its time until it is certain that Ukraine was already committing its reserves to battle and would soon run dry.  Now that time is approaching. We see that the Russians are opening an offensive in the northeast, in the Kharkov region.

There is good reason to believe that the Russian advance around Kharkov is yielding results. In the past week there was talk of starting reconstruction work in the border region of Belgorod, where the Ukrainians had made armed incursions six weeks ago from Kharkov and had destroyed or damaged a large swathe of residences by artillery strikes.  The cry went up in Russia to take Kharkov and put an end to these calamities.  Evidently the Russian military is succeeding in silencing the Ukrainian guns.

Against this background of the changes in the correlation of forces in Russia’s favor, I am stunned that U.S. and other observers and commentators are not taking note. A very good example of this blindness or ignorance was an article put out in the past week by owner-publisher of The Nation Katrina vanden Heuvel and James Carden, who may be said to represent the supposedly enlightened views of Progressive Democrats in the United States. The co-authors called for peace talks based on compromises by both sides to the conflict. In particular, Ukraine would accept neutrality and Russia would pay war reparations.  War reparations! 

These authors like so many talking heads in the West do not have the necessary linguistic skills to access Russian news sources on their own. They depend wholly on propagandists in the State Department for the raw facts from which they can spin their reasonable compromises.  I humbly submit that this war will either end on Russia’s terms or it will escalate thanks to American miscalculations and obstinacy to the point of a nuclear exchange that puts the survival of humankind in peril.

Meanwhile Secretary of State Antony Blinken is telling reporters that the dangers of human extinction from nuclear war are no greater than the dangers humanity faces from climate change. Goebels would be proud of him.

©Gilbert Doctorow, 2023