Polnischer Raketenangriff: so wird er von Iran’s Press TV präsentiert

Gerne lasse ich die Leser einen Blick darauf werfen, wie das iranische Fernsehen die Diskussion über eines der nervenaufreibendsten Ereignisse in den internationalen Beziehungen der letzten Woche darstellt: der Raketenangriff auf Polen sollte nach der Absicht seiner Verursacher aus dem Luftabwehrkommando der Ukraine die Anrufung von Artikel 5 des NATO-Vertrages hervorrufen, was zu einem direkten Krieg zwischen der Allianz und der Russischen Föderation geführt hätte.

In diesem kurzen Video habe ich darauf hingewiesen, dass die Russen diesen Vorfall als „Provokation“ und nicht als Unfall charakterisiert haben und dass die westlichen Medien dies ignoriert haben. Wie jedoch die Talkshows des russischen Staatsfernsehens zeigen, gibt es gewichtige Gründe, das, was geschehen ist, als gut geplant an Stelle von zufällig anzusehen, da es sich ereignet hat, als die G20 noch in Bali versammelt waren und das Bombardement der russischen Cruise-Missiles auf die Energieinfrastruktur des Landes fortgesetzt wurde.

Russische Experten haben festgehalten, dass die S300 Luftabwehrraketen tatsächlich in zwei verschiedenen Arten genutzt werden können: um Flugzeuge abzuschießen oder als Boden-Boden-Raketen. In dem ersten Modus ist sein eingebauter Selbstzerstörungsmechanismus aktiviert, sodass die Rakete auf dem Boden keinen Schaden anrichten kann, wenn sie ihr Ziel in der Luft verfehlt. In dem zweiten Modus ist dieser Selbstzerstörungsmechanismus abgeschaltet, damit die Sprengladung beim Aufschlag auf dem Boden zur Explosion gebracht werden kann. In genau diesem Modus war die S300 unterwegs, als sie in Polen herunterkam. Das bedeutet, dass die stattgefundene Zerstörung und der Verlust von Menschenleben von der Bedienungsmannschaft geplant waren.

Ich benutze diese Gelegenheit, die Leser auf einen anderen zentralen Punkt hinsichtlich der russischen Militäroperationen der vergangenen Woche aufmerksam zu machen: während Herr Blinken und andere amerikanische oder europäische Wortführer die russischen Luftangriffe auf die Ukraine als „barbarisch“ bezeichnet haben, ist auf dem Boden nicht ein einziger Mensch gestorben. Das spricht für die sehr präzise Arbeitsweise der russischen Raketenangriffe und derer, die sie programmieren. Dies steht in krassem Gegensatz zu den wahllosen Raketen- und Artillerieangriffen seitens der Ukraine auf Städte und Siedlungen im Donbass vergangene Woche, bei denen von den Amerikanern gelieferte Haubitzen zahlreiche Tote und schwere Verletzungen bei der Zivilbevölkerung verursacht haben.

Translated into German from the English source text by Andreas Mylaeus

L’attacco missilistico polacco presentato dall’iraniana Press TV

Sono lieto di offrire ai lettori uno sguardo su come la televisione iraniana inquadra la discussione su una delle questioni più spinose della scorsa settimana negli affari internazionali: l’attacco missilistico alla Polonia che, nelle intenzioni dei suoi autori al comando di difesa aerea ucraino, avrebbe fatto scattare l’invocazione dell’articolo 5 della NATO, portando a una guerra vera e propria tra l’Alleanza e la Federazione Russa.

In questo breve video, ho sottolineato che la caratterizzazione dell’incidente da parte dei russi come una “provocazione” intenzionale piuttosto che un incidente è stata ignorata dai media occidentali.  Ma come emerge dai talk show della televisione di stato russa, ci sono buone ragioni per considerare l’accaduto come un evento ben pianificato e non fortuito, che si è verificato quando il G20 era ancora riunito a Bali e mentre continuava l’intenso attacco missilistico russo contro le infrastrutture energetiche dell’Ucraina.

Gli esperti russi hanno notato che i missili di difesa aerea S300 possono essere utilizzati in due modalità: per abbattere aerei o come missili terra-terra.  Nella prima modalità, il meccanismo di autodistruzione del missile viene attivato, e se il missile manca il bersaglio in aria non causa danni quando ricade a terra. Nella seconda modalità, il meccanismo di autodistruzione viene disattivato, in modo che la carica esplosiva viene detonata al momento dell’impatto con la terra.  L’S300 precipitato in Polonia volava proprio in questa seconda modalità, il che significa che il danno e la perdita di vite umane che si sono verificati erano stati pianificati dal team di lancio.

Colgo l’occasione per portare all’attenzione dei lettori un altro punto chiave delle operazioni militari russe di quest’ultima settimana, ovvero che durante quello che Blinken e altri portavoce americani o europei hanno definito il “barbaro” assalto aereo russo all’Ucraina non è morta una sola persona. Questo dimostra la grande precisione dei missili d’attacco russi e di coloro che li programmano. Ciò contrasta nettamente con gli attacchi missilistici e di artiglieria indiscriminati condotti dall’Ucraina su città e insediamenti del Donbas la scorsa settimana, utilizzando obici forniti dagli Stati Uniti, che hanno causato la perdita di diverse vite e il ferimento di un numero ancora maggiore di civili.

Translated into Italian from the English source text by Roberto Pozzi

Polish missile strike as presented by Iran’s Press TV

I am pleased to offer readers a glimpse at how Iranian television frames discussion of one of the past week’s most fraught issues in international affairs: the missile strike on Poland that was intended by its authors at Ukraine’s air defense command to trigger invocation of NATO’s Article 5, leading to a hot war between the Alliance and the Russian Federation.

In this brief video, I pointed out that the Russians’ characterization of this incident as an intentional ‘provocation’ rather than an accident has been ignored by Western media.  However, as talks shows on Russian state television are bringing out, there are good reasons to consider what happened as a well planned as opposed to fortuitous event coming as it did when the G20 was still assembled in Bali and when a barrage of Russian cruise missile attacks on energy infrastructure across the country was continuing.

Russian experts have noted that the S300 air defense missiles can in fact be flown in two modes: to shoot down aircraft or as a ground to ground missile.  In the former mode, its inbuilt self-destruct mechanism is activated, so that if it misses its target in the air, it can cause no damage when it falls back to earth. In the second mode, the self-destruct mechanism is switched off so that the explosive charge can be detonated upon impact with earth.  It was precisely in the second mode that the S300 which came down in Poland was flying, meaning that the damage and loss of life which occurred was planned by the launch team.

I use this opportunity to bring to readers’ attention another key point about Russian military operations over this past week, namely that during what Mr. Blinken and other American or European spokesmen have called the ‘barbarous’ Russian air assault on Ukraine not a single person died on the ground. This speaks to the very precise operation of the Russian attack missiles and those programming them. This contrasts sharply with the indiscriminate missile and artillery attacks by Ukraine on towns and settlements of the Donbas this past week using American-supplied howitzers which caused loss of several lives and heavy injuries to still more civilians.

©Gilbert Doctorow, 2022 See link to Press TV:   https://www.youtube.com/watch?v=JJiSBzM35jE&t=5s

Raketenangriff auf Polen

Raketenangriff auf Polen: wird dies zu einer Anwendung des Artikels 5 führen, wie Präsident Zelensky hofft?

Der gestrige Vorfall eines Raketenangriffs auf der polnischen Seite der Grenze zur Ukraine, bei dem zwei Menschen gestorben sind, ist von den Russen als „Provokation“ angeprangert worden. Die Logik eines solchen Vorfalls wäre, dass Polen und seine NATO-Verbündeten Russland als den Schuldigen und als Verletzer der Integrität des NATO-Territoriums bezeichnen und Russland mit der Anwendung des Artikels 5 des NATO-Vertrags drohen könnten, was so gut wie eine Kriegserklärung wäre. Das war genau das, was wir von Präsident Zelensky in seinen ersten Stellungnahmen zu dem Vorfall gehört haben und er wurde von den kriegslüsternen Schakalen der baltischen Staaten sekundiert.

In Wahrheit scheint bisher die polnische Reaktion zurückhaltend zu sein. Der polnische Präsident Duda hat seine Landsleute aufgerufen, ruhig zu bleiben, solange eine entsprechende Untersuchung im Gang sei. Die polnischen Behörden haben nur mitgeteilt, dass die Bruchstücke der Raketen, die an den betreffenden Stellen gefunden wurden, zeigen, dass sie „aus russischer Produktion“ stammen. Dies sagt in sich noch nicht viel aus, weil beide Seiten des Konflikts Militärgerät nutzen, das in Russland hergestellt wurde. Inzwischen hat Joe Biden in dem weitentfernten Bali auf Journalistenfragen geantwortet, dass die Untersuchung der Flugbahnen der Raketen, die auf landwirtschaftlich genutzten Flächen auf der polnischen Seite der Grenze zur Ukraine eingeschlagen sind, es „unwahrscheinlich“ erscheinen lassen, dass sie von Russland aus abgeschossen worden seien. Natürlich haben die Journalisten die zwingenden Rückfragen nicht gestellt: Was sagt uns diese bekannte Flugbahn darüber, von wo diese Raketen denn tatsächlich abgeschossen worden sind? Und wer sie wahrscheinlich abgeschossen hat?

Heute Morgen spekuliert die Financial Times in einem Artikel darüber, dass die Raketen möglicherweise Teil des ukrainischen Luftabwehrsystems waren und abgeschossen wurden, um russische Marschflugkörper auf ihre Energie-Infrastruktur abzufangen, aber „vom Weg abgekommen“ sind. Bei dieser Berichterstattung machen sie sich aber auch nicht die Mühe zu fragen, ob die Fragmente wirklich zeigen, dass es sich um „Luftabwehr“-Projektile handelt oder um Boden-Boden-Raketen, was sich vermutlich anhand der vorhandenen, in den Fotos abgebildeten, großen Fragmente feststellen lassen würde.

All diese Ausflüchte und die Zögerlichkeit auf Seiten der amerikanischen und polnischen Behörden auf den Schuldigen für die Angriffe in Polen zu zeigen, stehen zu dem langjährigen Muster im amerikanischen und westlichen Verhalten im Gegensatz, das wir von den false flag incidents (Zwischenfälle unter falscher Flagge) kennen, die von Washington oder London geleitet wurden. In solchen Fällen, etwa bei dem Abschuss des Fluges MH17 oder bei dem angeblichen Einsatz von Chemiewaffen gegen die eigene Zivilbevölkerung, wurden Russland respektive das Regime von Bashar Assad in Syrien innerhalb von Minuten nach den Vorfällen beschuldigt.

Also frage ich nochmals, was ist gestern in Polen geschehen und wer trägt die Verantwortung? Um eine plausible Antwort zu finden, schlage ich vor, das altbewährte römische Grundprinzip für Ermittlungen anzuwenden und zu fragen cui bono, wessen Interessen dient das, was vorgefallen ist? Das ist ein einfacher, vernünftiger Ansatz, der in unserer gegenwärtigen Zeit des Informationskrieges in Vergessenheit geraten ist.

Cui bono verweist auf das Regime in Kiew als den Verantwortlichen für die Raketenangriffe auf Polen, dass das Ziel verfolgt, die NATO endlich bei dem Krieg gegen Russland offen auf seine Seite zu bringen. Polen ist noch nicht bereit zu einem Krieg gegen Russland und wird dazu erst in mehreren Monaten bereit sein, wenn es bedeutende Waffenlieferungen aus den Vereinigten Staaten erhält. Die USA wollen keine ungeplante Eskalation vom Stellvertreterkrieg hin zu einem direkten Krieg, der leicht zu einem russischen Nuklearschlag auf die USA selbst führen könnte. Es ist ausschließlich das Regime von Herrn Zelensky, das auf ein totales Chaos hoffen kann, um die Zerstörung des Kerns seiner Infrastruktur zu überleben, die jetzt endlich im Gang ist.

Natürlich müssen diese Überlegungen in Washington und in Brüssel von deren führendem Personal genau verstanden werden. Die kommenden Konsultationen über die Anwendung von Artikel 4 des NATO-Vertrages, bei denen es um die offizielle Feststellung geht, ob eine Bedrohung für die Unverletzlichkeit ihres Territoriums vorliegt, werden sich darum drehen, eine Formulierung für eine Schuldzuweisung für den Vorfall zu finden, bei der vermieden wird, unserem gegenwärtigen Sorgenkind, der Ukraine, die Schuld für einen Angriff auf ein NATO-Land zuzuweisen.

Translation into German from the English source text by Andreas Mylaeus

Attacco missilistico sulla Polonia

Attacco missilistico sulla Polonia: porterà all’invocazione dell’articolo 5 come spera il presidente Zelensky?

L’attacco missilistico di ieri sul lato polacco del confine con l’Ucraina, che ha provocato due morti, è stato denunciato dai russi come una “provocazione”. La logica di un simile incidente vorrebbe che la Polonia e i suoi alleati della NATO denunciassero la Russia come colpevole, come violatrice della sacralità del territorio della NATO, e minacciassero la Russia di invocare l’articolo 5 dell’Alleanza, una dichiarazione di guerra in tutto e per tutto. In effetti, questo è esattamente ciò che abbiamo sentito dal Presidente Zelensky nelle sue prime dichiarazioni sull’incidente, ed è stato appoggiato dai leader degli stati “sciacalli” bellicosi del Baltico.

In realtà, finora la reazione polacca sembra essere contenuta.  Il presidente Duda ha invitato i suoi connazionali a mantenere la calma mentre sono in corso le indagini. Le autorità polacche si sono limitate a dire che i frammenti dei missili recuperati sul posto dimostrano che erano “di fabbricazione russa”, il che di per sé significa ben poco, dato che entrambe le parti in conflitto utilizzano hardware militare “di fabbricazione russa”.  Nel frattempo, nella lontana Bali, Joe Biden ha risposto alle domande dei giornalisti, affermando che l’esame della traiettoria dei missili che hanno colpito i terreni agricoli sul lato polacco del confine con l’Ucraina rende “improbabile” che siano stati lanciati dalla Russia. Naturalmente, i giornalisti non hanno posto la domanda successiva: che cosa ci dice la traiettoria dei missili sulla loro provenienza? Chi li ha lanciati?

Un articolo del Financial Times di questa mattina sull’argomento aggiunge la speculazione che forse i missili facevano parte del sistema di difesa aerea ucraino e sono stati lanciati per abbattere i missili “cruise” russi lanciati sulle loro infrastrutture energetiche, ma “di cui avrebbero perso controllo”. Nello stesso articolo, gli autori non si preoccupano di chiedersi se i frammenti indichino veramente proiettili di “difesa aerea” o missili terra-terra, che presumibilmente sarebbero palesemente evidenti dai grandi frammenti visti nelle fotografie fatte sul luogo in questione.

Tutte queste tergiversazioni ed esitazioni da parte delle autorità statunitensi e polacche nel puntare il dito contro il colpevole dell’attacco in Polonia sono in diretta contraddizione con lo schema di lunga data del comportamento degli Stati Uniti e dell’Occidente in quelli che sappiamo essere incidenti di “false flag” (letteralmente: a bandiera falsa, ovvero operazioni commesse da servizi segreti con l’intento di mascherare l’effettiva fonte di responsabilità e incolparne una delle parti in causa) diretti da Washington o Londra. In casi del genere, accuse alla Russia, ad esempio per l’abbattimento del volo MH17 o al regime di Bashar Assad in Siria per presunti attacchi chimici contro la sua stessa popolazione civile, sono puntualmente arrivate poco dopo gli incidenti stessi.

Quindi chiedo ancora una volta: cosa è successo ieri in Polonia e di chi è la colpa?  Per trovare una risposta plausibile, suggerisco di applicare l’ormai collaudato principio guida romano dell’indagine e di chiedersi beneficia di quello che è successo. Si tratta di un approccio semplice e ragionevole che purtroppo è passato di moda nei nostri giorni di guerre d’informazione. 

Il “cui bono” indica il regime di Kiev come responsabile degli attacchi missilistici contro la Polonia, il cui scopo e’ quello di portare finalmente la NATO in guerra aperta contro la Russia.  La Polonia non è ancora pronta per questa guerra ma lo sarà tra qualche mese, quando riceverà importanti forniture di armi dagli Stati Uniti. Gli Stati Uniti non vogliono un’escalation non pianificata di quella che per ora rimane una guerra per procura ma che potrebbe diventare in una guerra vera e propria tra le principali parti in causa, e che potrebbe facilmente portare a un attacco nucleare russo sul suolo americano. È solo il regime di Zelensky che può avere interesse al caos totale per sopravvivere alla distruzione delle maggiori infrastrutture del suo paese ora in atto.

Naturalmente, a Washington e a Bruxelles queste considerazioni sono ben comprese dai principali attori politici e militari. Le prossime consultazioni sull’attivazione dell’articolo 4 del trattato dell’Alleanza, che riconosce ufficialmente una minaccia alla loro integrità territoriale, ruotano attorno alla formulazione di una determinazione della responsabilità dell’incidente che eviti di incolpare l’attuale beniamino della nostra sollecitudine, l’Ucraina, per aver attaccato un paese della NATO.

Translation into Italian from the English source text by Roberto Pozzi

Frappe de missile sur la Pologne

Frappe de missiles sur la Pologne : cela conduira-t-il à l’invocation de l’article 5 comme l’espère le président Zelensky ?

L’incident d’hier, des frappes de missiles du côté polonais de la frontière avec l’Ukraine qui ont fait deux morts, a été dénoncé par les Russes comme une « provocation ». La logique d’un tel incident voudrait que la Pologne et ses alliés de l’OTAN dénoncent la Russie comme coupable, comme violatrice du caractère sacré du territoire de l’OTAN, et menacent la Russie d’invoquer l’article cinq de l’Alliance, une déclaration de guerre pure et simple. En effet, c’est précisément ce que nous avons entendu de la part du président Zelensky dans ses premières déclarations sur l’incident, et il a été secondé par les dirigeants des États baltes, qui sont des chacals belliqueux.

En fait, jusqu’à présent, la réaction des Polonais semble être mesurée.  Leur président, M. Duda, a appelé ses compatriotes à rester calmes pendant qu’une enquête est en cours. Les autorités polonaises se contentent de dire que les fragments de missiles récupérés sur le site montrent qu’ils ont été « fabriqués en Russie », ce qui en soi ne signifie pas grand-chose puisque les deux parties au conflit utilisent du matériel militaire « fabriqué en Russie ».  Pendant ce temps, dans le lointain Bali, Joe Biden a répondu aux questions des journalistes en déclarant que l’examen de la trajectoire des missiles qui ont frappé des terres agricoles du côté polonais de la frontière avec l’Ukraine rendait « improbable » qu’ils aient été lancés depuis la Russie. Bien entendu, les journalistes n’ont pas posé la question complémentaire nécessaire : que nous apprend cette trajectoire connue sur l’origine réelle de ces missiles ? Et qui est donc susceptible de les avoir tirés ?

L’article du Financial Times de ce matin sur le sujet ajoute des hypothèses selon lesquelles les missiles faisaient peut-être partie du système de défense aérienne ukrainien et ont été tirés pour abattre des missiles de croisière russes qui attaquaient leur infrastructure énergétique, mais se sont « égarés ». Dans ce même article, le Financial Times ne prend pas la peine de demander si les fragments sont vraiment des projectiles de « défense aérienne » ou des missiles sol-sol, ce qui serait manifestement évident au vu des gros fragments observés sur les photographies du site.

Toutes ces tergiversations et ces hésitations de la part des autorités américaines et polonaises à désigner le coupable de l’attaque en Pologne sont en contradiction directe avec le modèle habituel de comportement des États-Unis et de l’Occident dans ce que nous savons être des incidents sous faux drapeau dirigés depuis Washington ou Londres. Dans de tels cas, des accusations contre la Russie concernant l’abattage du vol MH17, ou contre le régime de Bachar Assad en Syrie concernant des attaques chimiques présumées contre sa propre population civile, ont suivi dans les minutes qui ont suivi les incidents en question.

Je pose donc à nouveau la question : que s’est-il passé hier en Pologne et qui est à blâmer ?  Pour trouver une réponse plausible, je suggère d’appliquer le principe romain éprouvé en matière d’enquête et de se demander cui bono, c’est-à-dire quels intérêts sont servis par ce qu’il s’est passé ? Il s’agit d’une approche simple et raisonnable qui, malheureusement, est passée de mode à notre époque de guerre de l’information.

Cui bono désigne le régime de Kiev comme responsable des attaques de missiles sur la Pologne, dans le but d’amener enfin l’OTAN à s’engager ouvertement à leurs côtés dans la lutte contre la Russie.  La Pologne n’est pas encore prête pour la guerre contre la Russie, et ne le sera que dans plusieurs mois, lorsqu’elle recevra d’importantes livraisons d’armes des États-Unis. Les États-Unis ne veulent pas d’une escalade non planifiée d’une guerre par procuration à une guerre des chefs qui pourrait facilement conduire à une attaque nucléaire russe sur le territoire national. Seul le régime de M. Zelensky peut espérer un chaos total afin de survivre à la destruction de l’infrastructure centrale de son pays, qui est désormais bien engagée, enfin.

Bien entendu, à Washington comme à Bruxelles, ces considérations doivent être bien comprises par le personnel responsable. Les consultations à venir sur l’activation de l’article 4 du traité de l’Alliance reconnaissant officiellement une menace pour leur intégrité territoriale, portent sur la formulation de la responsabilité de l’incident qui évite de blâmer le chouchou actuel de notre sollicitude, l’Ukraine, pour avoir attaqué un pays de l’OTAN.

Translation into French from the English source text by Youri

Missile strike on Poland

Missile strike on Poland:  will this lead to invocation of Article 5 as President Zelensky hopes?

Yesterday’s incident of missile strikes on the Polish side of the border with Ukraine which killed two has been denounced by the Russians as a ‘provocation.’ The logic of such an incident would be for Poland and its NATO allies to denounce Russia as the culprit, as the violator of the sanctity of NATO territory, and to threaten Russia with the invocation of Article Five of the Alliance, a declaration of war in all but name. Indeed, that is precisely what we heard from President Zelensky in his first statements about the incident, and he was seconded by leaders of the war-mongering jackal states in the Baltics.

In fact, so far the Polish reaction appears to be restrained.  Their president, Duda, has called upon his compatriots to remain calm while an investigation is underway. Polish authorities would say only that fragments of the missiles recovered at the site show that they were “Russian made,” which by itself means very little since both sides to the conflict use “Russian made” military hardware.  Meanwhile, in far off Bali, Joe Biden responded to journalists’ queries, saying that examination of the trajectory of the missiles which struck farmland on the Polish side of the border with Ukraine made it ‘unlikely’ that they were launched from Russia. Of course, journalists did not ask the necessary follow-up question: so what does this known trajectory tell us about where in fact these missiles were fired from? And who is likely then to have fired them?

This morning’s Financial Times article on the subject adds speculation that possibly the missiles were part of the Ukrainian air defense system and were fired to bring down Russian cruise missiles attacking their energy infrastructure but “went astray.” In this same reporting, they do not bother to ask whether the fragments truly indicate ‘air defense’ projectiles or ground to ground missiles, which presumably would be manifestly evident from the large fragments seen in photographs from the site.

All of this prevarication and hesitancy on the part of the U.S. and Polish authorities in pointing fingers at the culprit for the attack in Poland is in direct contradiction with the longstanding pattern of U.S. and Western behavior in what we know were false flag incidents directed from Washington or London. In such cases, accusations against the Russia over the downing of Flight MH17, or against the regime of Bashar Assad in Syria over alleged chemical attacks on his own civilian population followed within minutes of the given incidents.

So I ask again, what happened yesterday in Poland and who is to blame?  To find a plausible answer, I suggest applying the time proven Roman guiding principle of investigation and ask cui bono, whose interests are served by what has happened? This is a simple, reasonable approach which regrettably has gone out of style in our days of Information Wars. 

Cui bono points to the Kiev regime as responsible for the missile attacks on Poland, for the sake of finally bringing NATO openly into the fight on their side against Russia.  Poland is not yet ready for war against Russia, and will be ready only many months from now when it receives major arms deliveries from the United States. The USA does not want an unplanned escalation from proxy war to war of the principals that could easily lead to a Russian nuclear attack on the homeland. It is only Mr. Zelensky’s regime that can hope for total chaos in order to survive the destruction of his country’s core infrastructure that is now well on the way, at last.

Of course, in Washington, in Brussels these considerations must be well understood by key personnel. The coming consultations over activating Article 4 of the Alliance treaty, officially recognizing a threat to their territorial integrity, revolve around formulating a determination of responsibility for the incident that avoids blaming the present darling of our solicitude, Ukraine, for attacking a NATO country.

©Gilbert Doctorow, 2022

Postscript: 16 November afternoon. The latest statements from Poland and the U.S. in the past hour or so are saying the missiles which landed in Poland were Ukrainian air defense missiles, not downed Russian cruise missiles.  Since the US has recorded the trajectory of the missiles by one of its spy planes on location near the border, they know from where the missiles were launched and whether air defense units were there. They also have the missile fragments from the crash site and can identify exactly what type they were if they so wish.  For their part, the Poles are indicating that they will not activate Article 4 provisions of the Alliance after all. We may assume that knowing what they do, they would prefer to remove this whole incident from public discussion as quickly as possible.   The Russians say their attack on infrastructure came nowhere near the Ukrainian border with Poland, and that is completely believable: they want to avoid precisely what happened yesterday. So what is the chief lesson of this event: that the Americans understand it was a provocation by the Zelensky regime and they were quick to snuff it out because they absolutely want to avoid any possibility of the conflict going out of their control and escalating to nuclear war.

Ennesime cattive notizie

Ennesime cattive notizie: il nuovo centro di coordinamento statunitense a Stoccarda per le operazioni in Ucraina – una pietra miliare sulla via della Terza Guerra Mondiale

Oggi ho ricevuto un’e-mail dal mio buon amico Francis A. Boyle, professore di diritto all’Università dell’Illinois, riguardante la creazione a Stoccarda di un nuovo centro di coordinamento americano per le operazioni di guerra in Ucraina, diretto da un generale a tre stelle. La notizia sembra essere stata messa in secondo piano la scorsa settimana a causa dell’attenzione prestata dai maggiori media occidentali al ritiro russo da Kherson e dell’ingresso delle forze ucraine in quella città.  Ma a giudicare dall’interpretazione di Boyle, ci sono tutte le ragioni per puntare i riflettori su questo evento e per cercare di stimolare una discussione più ampia possibile sui media alternativi, sia digitali che tradizionali.

Offro la seguente citazione dall’e-mail di Boyle con il suo permesso:

La storia che segue è una classica notizia da copertina del Pentagono. Non c’è bisogno di un generale a tre stelle e di uno staff di 300 persone per tenere d’occhio le armi americane fornite all’Ucraina. Si tratta di un vero e proprio comando militare per condurre una guerra contro la Russia. L’ultima volta che ho avuto a che fare personalmente con un generale a 3 stelle è stato quando ho tenuto una conferenza a West Point sulla deterrenza nucleare, di fronte, tra gli altri, ad un generale a 3 stelle responsabile di operazioni di guerra al Pentagono. Il Pentagono mette un generale a 3 stelle a capo di operazioni di guerra, non per tenere un’inventario. E non c’è bisogno di uno staff di 300 persone per fare fare verifiche di questo genere. È un quartier generale di guerra. Entreremo in guerra contro la Russia, a meno che il popolo americano non trovi un modo per fermarla!

Francis A. Boyle

Professore di diritto

STOCCARDA, Germania – Un generale a tre stelle guiderà un nuovo quartier generale dell’esercito americano stazionato in Germania e composto da circa 300 addetti responsabili per il coordinamento dell’assistenza alla sicurezza in Ucraina, ha dichiarato questa settimana un alto funzionario militare statunitense.

Fine delle virgolette

Per coloro che non conoscono Francis Boyle, rimando alla sua breve biografia sul sito dell’Università dell’Illinois:https://law.illinois.edu/faculty-research/faculty-profiles/francis-boyle/ 

A questo posso aggiungere che i suoi studi di scienze politiche per master e dottorato ad Harvard vertevano principalmente sulle relazioni russo/sovietiche, e che nel periodo trascorso ad Harvard ha lavorato con molti dei miei stessi professori. In questo senso, Boyle è un conoscitore della Russia ben qualificato, anche se all’universita’ dell’Illinois si occupa principalmente di studi sulla difesa dei diritti umani. Quest’anno Francis è stato anche particolarmente degno di nota per i suoi sforzi nel promuovere, come hanno fatto anche diversi membri chiave del Congresso americano, gli articoli di impeachment contro il Presidente Biden, che ha redatto lui stesso. L’ accusa: condurre una guerra non dichiarata alla Russia in violazione della Costituzione. Finora l’iniziativa ha avuto poco seguito, ma quando il nuovo Congresso a maggioranza repubblicana si insedierà nel 2023 le prospettive di trovare supporto potrebbero migliorare notevolmente.

Nonostante le notizie preoccupanti o allarmanti di cui sopra, chiudo questo articolo con un barlume di speranza che il mondo non sia ancora completamente impazzito.  Dalla persona che gentilmente traduce i miei articoli in tedesco, ho appreso la notizia dell’inizio di quello che potrebbe essere un movimento nazionale nella Repubblica Federale all’insegna dello slogan “Ami Go Home”. Il movimento comincerà con una manifestazione a Lipsia, nella Germania dell’Est, il 26 novembre. Le proteste si ispirano al pensiero di Oskar Lafontaine, un politico tedesco che ha ricoperto posizioni di primo piano nella SPD (il Partito Social Democratico tedesco) e poi in Die Linke (La Sinistra): ovvero, l’idea che sia giunto il momento che le “forze di occupazione” americane lascino la Germania in modo che il paese possa finalmente e pienamente recuperare la propria sovranità. Chi non conosce bene la politica tedesca può identificare più facilmente Lafontaine come il marito dell’eloquente membro dell’opposizione del Bundestag Sahra Wagenknecht.

Mi sembra opportuno aggiungere che, secondo il consiglio del mio traduttore quando mi ha trasmesso le notizie sulla manifestazione ‘Ami Go Home’, i veri organizzatori non appartengono alla sinistra tedesca ma, al contrario, all’estrema destra. Questa interpretazione è stata riconfermata da un lettore ben informato che vive a Berlino. Se volete, chiamatelo un altro esempio di impersonificazione o di sindrome dell’impostore. Stiamo vivendo tempi davvero interessanti.

Translation into Italian from the English source text by Roberto Pozzi

Noch mehr schlechte Nachrichten

Noch mehr schlechte Nachrichten: das neu geschaffene U.S. coordination center in Stuttgart for Ukraine operations ist ein Wahrzeichen auf dem Weg zum Dritten Weltkrieg

Heute habe ich eine email meines guten Freundes Professor of Law an der University of Illinois Francis A. Boyle erhalten bezüglich der Schaffung des neuen U.S. coordination center for war operations in Ukraine in Stuttgart, geführt von einem drei-Sterne-General. Diese Nachricht scheint diese Woche von den westlichen Mainstream Medien durch die Berichterstattung über den Rückzug der Russen aus Cherson und den Einmarsch der ukrainischen Streitkräfte in diese Stadt beiseitegeschoben worden zu sein. Aber nach der Einschätzung von Boyle gibt es gewichtige Gründe dafür, diese Angelegenheit in den alternativen elektronischen und Printmedien so breit wie möglich und genau zu beleuchten.

Ich verbreite hier das folgende Zitat aus der email von Boyle mit seiner Erlaubnis:

Die nachstehende Meldung ist ein klarer Etikettenschwindel des Pentagon. Man braucht keinen 3-Sterne-General und kein Personal von 300 Leuten, um die Schalthebel der Waffen der USA in der Ukraine zu kontrollieren. Dies ist ein Kriegskommando für einen Krieg gegen Russland. Das letzte Mal, dass ich persönlich mit einem 3-Sterne-General zu tun hatte war, als ich in West Point in der dortigen hochrangigen Konferenz über „Nukleare Abschreckung“ unter anderem vor einem 3-Sterne-General referiert habe, der für Kriegseinsätze – und nicht für das Inventar – zuständig war. Und man braucht keinen Hauptquartier-Stab von 300 Leuten für eine Buchprüfung oder Inventur. Dies ist ein Stab für ein Hauptquartier. Wir werden gegen Russland in den Krieg ziehen, wenn die amerikanische Bevölkerung nicht einen Weg findet, das zu stoppen!

Francis A. Boyle

Professor of Law

STUTTGART, Deutschland — Ein 3-Sterne-General wird ein neues Hauptquartier der Armee in Deutschland führen, in dem ungefähr 300 Militärangehörige der USA für die Koordinierung der Unterstützung für die ukrainische Sicherheit zuständig sein werden, sagte ein hochrangiger US-Militärbeamter diese Woche.

Zitat Ende

Für alle, die Francis Boyle nicht kennen, verweise ich auf seine kurze Biographie auf der Website der University of Illinois:

https://law.illinois.edu/faculty-research/faculty-profiles/francis-boyle/   Hinzufügen kann ich, dass sein Studium der Politikwissenschaften für seinen Master und sein Ph.D. in Harvard vorwiegend russische/sowjetische Angelegenheiten betrafen und dass er in seiner Zeit in Harvard unter vielen Professoren gearbeitet hat wie ich. Vor diesem Hintergrund ist Boyle ein ausgewiesener Russland-Experte, wenngleich sein primärer Schwerpunkt in Illinois auf dem Schutz der Menschenrechte liegt. Hervorzuheben ist in diesem Jahr vor allem sein Einsatz gemeinsam mit einigen führenden Kongressabgeordneten für einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Präsident Biden, den er formuliert hat; der Vorwurf – Führung eines nicht erklärten Krieges gegen Russland in Verletzung der amerikanischen Verfassung. Bisher hat dies nur wenig Zugkraft entwickelt, aber wenn der neue Kongress mit einer republikanischen Mehrheit 2023 seine Arbeit aufnimmt, steigen die Chancen, dafür Sponsoren zu finden, signifikant.

Trotz der vorstehenden besorgniserregenden und alarmierenden Nachricht schließe ich diesen Essay mit einem Hoffnungsschimmer, dass die Welt noch nicht komplett verrückt geworden ist. Von meinem deutschen ehrenamtlichen Übersetzer in Deutschland habe ich erfahren, dass in der Bundesrepublik eine landesweite Bewegung mit dem Motto „Ami Go Home“ an den Start geht. Sie wird mit Massendemonstrationen in der ostdeutschen Stadt Leipzig am 26. November beginnen. Die Proteste sind von den Gedanken von Oskar Lafontaine inspiriert, einem deutschen Politiker, der Führungspositionen in der SPD und später in Die Linke innegehabt hat: insbesondere die Auffassung, dass die Besatzungstruppen der Vereinigten Staaten Deutschland verlassen sollten, damit das Land seine Souveränität wieder erlangen kann. Diese für Deutschland neue Politik kann ohne weiteres Lafontaine als den Ehemann von Sahra Wagenknecht kennzeichnen, der beredten oppositionellen Bundestagsabgeordneten. Es geziemt sich für mich hinzuzufügen, dass nach dem Hinweis meines Übersetzers als er mir die Nachricht über die „Ami Go Home“ Demonstration übermittelt hat, dass die tatsächlichen Organisatoren nicht aus der deutschen Linken sondern im Gegenteil aus der harten Rechten stammen. Diese Interpretation wurde von einem gutinformierten Leser bestätigt, der in Berlin lebt. Man könnte das vielleicht als eine weiteres „impersonation“ oder imposter-Phänomen bezeichnen. Wir leben in interessanten Zeiten.

Nichtsdestotrotz müssen wir uns freuen, wo wir können, und so biete ich diesen Link zu einem Lied an, das sicherlich bei den Demonstrationen in Deutschland wieder auftauchen wird:   https://www.youtube.com/watch?v=kIEEwgljX34

Translation into German from the English source text by Andreas Mylaeus

Autres mauvaises nouvelles

Autres mauvaises nouvelles : le centre américain de coordination récemment créé à Stuttgart pour les opérations en Ukraine est un jalon sur la voie de la troisième guerre mondiale.

Plus tôt dans la journée, j’ai reçu un courriel de mon bon ami Francis A. Boyle, professeur de droit à l’université de l’Illinois, concernant la création à Stuttgart d’un nouveau centre de coordination américain pour les opérations de guerre en Ukraine, dirigé par un général trois étoiles. Cette nouvelle semble avoir été reléguée au second plan la semaine dernière en raison de la couverture médiatique occidentale du retrait russe de Kherson et de l’entrée des forces ukrainiennes dans cette ville.  Cependant, à en juger par l’interprétation de M. Boyle, il y a toutes les raisons de mettre l’accent sur cette question et de susciter la discussion la plus large possible dans les médias électroniques et imprimés de la presse alternative.

Je vous propose la citation suivante, extraite du courriel de M. Boyle, avec son autorisation :

L’histoire décrite ci-dessous est une pure dissimulation de la part du Pentagone. Vous n’avez pas besoin d’un général 3 étoiles et d’un état-major de 300 personnes pour surveiller les armes américaines en Ukraine. C’est un commandement de guerre pour faire la guerre à la Russie. La dernière fois que j’ai eu affaire personnellement à un général 3 étoiles, c’était lorsque j’ai donné une conférence à West Point sur la “dissuasion nucléaire” dans le cadre de leur conférence sur ce sujet, devant, entre autres, le général 3 étoiles en charge des opérations de guerre au Pentagone. Le Pentagone place un général 3 étoiles à la tête des opérations de guerre, pas de la gestion des stocks. Et vous n’avez pas besoin d’un état-major de 300 personnes pour faire un inventaire. C’est un état-major de guerre. Nous allons entrer en guerre contre la Russie, à moins que le peuple américain ne trouve un moyen de l’arrêter !

Francis A. Boyle

Professeur de droit

STUTTGART, Allemagne – Un général trois étoiles dirigera un nouveau quartier général de l’armée en Allemagne qui comprendra environ 300 militaires américains chargés de coordonner l’aide en matière de sécurité pour l’Ukraine, a déclaré cette semaine un haut responsable militaire américain.

Fin de citation

Je renvoie ceux qui ne connaissent pas Francis Boyle à sa brève biographie sur le site Web de l’Université de l’Illinois. J’ajouterai que ses études de « sciences politiques » en vue de l’obtention d’une maîtrise et d’un doctorat à Harvard portaient essentiellement sur les affaires russes/soviétiques et que, pendant son séjour à Harvard, il a travaillé sous la direction de plusieurs des mêmes professeurs que moi. En ce sens, M. Boyle est un expert de la Russie tout à fait qualifié, même si, à I’ Université de l’Illinois, il est avant tout considéré comme un défenseur des droits de l’homme.  Il est également particulièrement connu cette année pour ses efforts visant à promouvoir auprès de plusieurs membres clés du Congrès les articles de mise en accusation contre le président Biden qu’il a rédigés ; les accusations étant de mener une guerre non déclarée contre la Russie en violation de la Constitution. Jusqu’à présent, ces articles n’ont pas eu beaucoup de succès, mais lorsque le nouveau Congrès à majorité républicaine prendra ses fonctions en 2023, les chances de trouver des soutiens pourraient être nettement meilleures.

En dépit des nouvelles inquiétantes ou alarmantes ci-dessus, je termine cet essai avec une lueur d’espoir que le monde n’est pas encore devenu complètement fou. Grâce à mon traducteur bénévole en Allemagne, j’ai appris le lancement de ce qui devrait être un mouvement national « Ami Go Home » en République fédérale. Il débutera par des manifestations de masse dans la ville est-allemande de Leipzig le 26 novembre. Les manifestations s’inspirent de la pensée d’Oskar Lafontaine, un homme politique allemand qui a occupé des fonctions de premier plan au sein du SPD puis de Die Linke, qui estime qu’il est grand temps que les forces d’occupation américaines quittent l’Allemagne afin que le pays puisse retrouver sa souveraineté. Ceux qui ne connaissent pas la politique allemande peuvent plus facilement désigner Lafontaine comme étant le mari de l’éloquente membre de l’opposition au Bundestag, Sahra Wagenknecht. Il m’incombe d’ajouter, sur les conseils de mon traducteur lorsqu’il m’a transmis des informations sur la manifestation « Ami Go Home », que les véritables organisateurs ne sont pas de la gauche allemande mais, au contraire, de la droite dure. Cette interprétation a été reconfirmée par un lecteur bien renseigné vivant à Berlin. Appelez cela un autre phénomène « d’usurpation d’identité » ou de substitution, si vous voulez. Nous vivons des moments intéressants.

Pour conclure, je recommande aux lecteurs le lien suivant vers une chanson qui réapparaîtra probablement lors des prochaines manifestations en Allemagne.

https://www.youtube.com/watch?v=kIEEwgljX34

Translation into French of the English source text by Youri