“Several Ukrainian Officials Are Fired as Corruption Scandal Balloons”

This is the headline in the latest online edition of The New York Times.

The article goes on to say:

“The dismissals included governors of several regions in the biggest upheaval in President Volodymyr Zelensky’s government since the Russian invasion began.”

For its part, The Financial Times also has a front page report on the same entitled “Ukraine officials resign as Volodymyr Zelensky moves to ease corruption concerns.” The subtitle goes on to inform us: “Deputy ministers, officials and regional governors among those replaced as president seeks to clean up public life.”

So what is going on?

To their credit, the FT do offer an explanation for the purge, telling us that “President Volodymyr Zelenskyy…sought to defuse concerns over corruption at a time when he is requesting more western weaponry to repel Russian forces.” We are told the resignations and firings are all about “misuse of state and military funds.”

One of the officials forced out was publicly accused of concluding deals to procure food supplies to the army at inflated prices. Can you imagine that? Others were said to have traveled abroad at the expense of foreign donors. Gosh!

The FT concludes its article with an upbeat comment from the President of the Kyiv School of Economics: “it’s a good sign that the system responded to public pressure. It’s also a sign that democracy here works.”

So much for mainstream spin. Now I take pleasure in offering another analysis of what is going on which does not differ from the link of causality buried in the FT article but takes it several steps further into how the real world works.

My source for this alternative news is the Russian talk show Time Will Tell (Vremy Pokazhet) which by chance I found when flipping channels on the satellite television in my hotel located on the remote and colonial ambiance island La Digue in the Seychelles.

For a more precise geographical positioning, I am now 500 meters from the Plantation House build in 1818, now a national museum-park, where the soft porn movie “Return of Emmanuel” was filmed, and where some Bacardi rum adverts were also filmed. Population of the island – 2,613. Sole industry – tourism.

This is not a bad place to sit out a full-blown NATO -Russia war. Maybe the Russian tourists here know something. In any case my hotel subscribes to Russia’s state broadcaster Pervy Kanal, the hosts to Time Will Tell.

This particular show I know well as a legitimate competitor to the Evening with Solovyov programs that I have cited in my reporting of the past couple of years. The European ban on Russian satellite television has prevented me from following Pervy Kanal. But here we are together again on La Digue.

Today’s show dealt with a number of issues, starting with Polish ambitions to seize the Lvov region of Western Ukraine and to establish ‘colonial control’ over a rump state of Ukraine reaching as far east as the Dnepr. The presenter also informed the audience about the request Polish officials are now quietly passing along to the European Union that they be reimbursed for the cost of the Leopard tanks that Warsaw is about to gift to Kiev.

Then the show moved on to the issue before us, the purge of high officials in the Zelensky regime. The presenter gave us the missing link on a platter, a link that our Western media giants just seem to have overlooked: namely the connection between the ongoing purge and the visit of CIA director William Burns to Kiev last week for talks with Zelensky.

That unexpected visit had been described on CNN as serving to reassure Zelensky of steadfast U.S. support, as well as to share U.S. intelligence on likely Russian military action in the foreseeable future. Of course, there are other U.S. officials who could do this as well or better than Burns, particularly those wearing military uniforms. How much more logical that a CIA Director would be briefing Zelensky on what he must do to clean the stables, to publicly throw out his corrupt buddies if he is to have any chance of getting further funding from the now Republican controlled House It would not be inappropriate to call this ‘regime change’

Panelists on the talk show identified leading members of Zelensky’s Servant of the People party who have been forced from office as folks who were aligned with Boris Johnson. Their replacements are expected to be people more closely aligned with the United States.

So much for democracy at work in Ukraine, Messrs Financial Times..

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations into German (Andreas Mylaeus), Italian (Roberto Pozzi) French (Youri) and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

“Mehrere ukrainische Beamte werden gefeuert, während ein Korruptionsskandal hochgeht”

So lautet die Schlagzeile in der jüngsten Online-Ausgabe der New York Times.

Weiter heißt es im Artikel:

“Zu den Entlassenen gehörten auch die Gouverneure mehrerer Regionen – der größte Umbruch in der Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj seit Beginn der russischen Invasion.”

Die “Financial Times” hat ihrerseits einen Bericht auf der Titelseite mit dem Titel “Rücktritt ukrainischer Beamter: Wolodymyr Selenskyj versucht, Korruptionsvorwürfe zu entkräften”. Der Untertitel informiert uns weiter: “Stellvertretende Minister, Beamte und Regionalgouverneure gehören zu denjenigen, die ersetzt werden, da der Präsident versucht, das öffentliche Leben zu säubern.”

Was ist also los?

Der FT ist es anzurechnen, dass sie eine Erklärung für die Säuberungen liefert: “Präsident Volodymyr Selenskyj… versuchte, Bedenken wegen Korruption zu einer Zeit zu zerstreuen, in der er mehr westliche Waffen zur Abwehr der russischen Streitkräfte anfordert.” Es heißt, bei den Rücktritten und Entlassungen gehe es um den “Missbrauch von Staatsgeldern und Geldern für das Militär”.

Einer der entlassenen Beamten wurde öffentlich beschuldigt, Geschäfte zur Beschaffung von Nahrungsmitteln für die Armee zu überhöhten Preisen abgeschlossen zu haben. Können Sie sich das vorstellen? Andere sollen auf Kosten ausländischer Geber ins Ausland gereist sein. Oh je!

Die FT schließt ihren Artikel mit einem optimistischen Kommentar des Präsidenten der Kiewer Wirtschaftshochschule: “Es ist ein gutes Zeichen, dass das System auf den öffentlichen Druck reagiert hat. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass die Demokratie hier funktioniert.”

So viel zum Mainstream-Spin. Ich freue mich nun, eine weitere Analyse des Geschehens anbieten zu können, die sich nicht von dem im FT-Artikel versteckten Kausalitätszusammenhang unterscheidet, sondern einige Schritte weiter geht und zeigt, wie die reale Welt funktioniert.

Meine Quelle für diese alternativen Nachrichten ist die russische Talkshow “Die Zeit wird es zeigen” (Vremy Pokazhet), auf die ich zufällig stieß, als ich in meinem Hotel auf der abgelegenen und kolonialen Insel La Digue auf den Seychellen durch die Kanäle des Satellitenfernsehers schaltete.

Für eine genauere geografische Positionierung befinde ich mich jetzt 500 Meter vom Plantation House entfernt, das 1818 erbaut wurde und heute ein nationaler Museumspark ist, in dem der Softpornofilm “Return of Emmanuel” gedreht wurde und in dem auch einige Bacardi-Rum-Werbefilme gedreht wurden. Einwohnerzahl der Insel – 2.613. Einziger Wirtschaftszweig – Tourismus.

Dies ist kein schlechter Ort, um einen ausgewachsenen Krieg zwischen der NATO und Russland auszusitzen. Vielleicht wissen die russischen Touristen hier etwas. Auf jeden Fall hat mein Hotel den russischen Staatssender Pervy Kanal abonniert, der Moderator von “Die Zeit wird es zeigen”.

Diese spezielle Sendung kenne ich gut als angemessenen Konkurrenten der Sendungen “Abend mit Solovyov”, die ich in meiner Berichterstattung der letzten Jahre zitiert habe. Das europäische Verbot des russischen Satellitenfernsehens hat mich daran gehindert, den Pervy Kanal zu verfolgen. Aber hier sind wir wieder beisammen auf La Digue.

Die heutige Sendung befasste sich mit einer Reihe von Themen, angefangen bei den polnischen Ambitionen, die Region Lemberg in der Westukraine zu erobern und eine “koloniale Kontrolle” über einen Rumpfstaat der Ukraine zu errichten, der bis zum Dnepr reicht. Der Moderator informierte die Zuschauer auch über die Forderung polnischer Beamter an die Europäische Union, ihnen die Kosten für die Leopard-Panzer zu erstatten, die Warschau demnächst an Kiew verschenken wird.

Dann ging die Sendung zum eigentlichen Thema über, nämlich der Säuberung hoher Beamter des Selenskyj-Regimes. Der Moderator servierte uns das fehlende Glied auf dem Tablett, ein Glied, das unsere westlichen Mediengiganten einfach übersehen zu haben scheinen: nämlich die Verbindung zwischen der laufenden Säuberung und dem Besuch des CIA-Direktors William Burns in Kiew letzte Woche zu Gesprächen mit Selenskyj.

Dieser unerwartete Besuch wurde auf CNN so beschrieben, dass er dazu diente, Selenskyj die unerschütterliche Unterstützung der USA zuzusichern und US-Informationen über wahrscheinliche russische Militäraktionen in der absehbaren Zukunft weiterzugeben. Wie viel logischer wäre es, dass ein CIA-Direktor Selenskyj darüber informiert, was er tun muss, um die Ställe zu säubern und seine korrupten Kumpel öffentlich aus dem Weg zu räumen, wenn er eine Chance haben will, weitere Mittel von dem jetzt von den Republikanern kontrollierten Repräsentantenhaus zu erhalten. Es wäre nicht unangemessen, dies als “Regimewechsel” zu bezeichnen.

In der Talkshow wurden führende Mitglieder von Selenskyjs Partei “Diener des Volkes”, die aus dem Amt gedrängt wurden, als Leute identifiziert, die mit Boris Johnson verbündet waren. Es wird erwartet, dass sie durch Personen ersetzt werden, die den Vereinigten Staaten näherstehen.

So viel zum Thema “funktionierende Demokratie” in der Ukraine, meine Herren von der “Financial Times“…

“Diversi funzionari ucraini vengono licenziati mentre lo scandalo della corruzione esplode”.

Questo è il titolo dell’ultima edizione online del New York Times.

L’articolo prosegue dicendo che:

“Tra i licenziati ci sono i governatori di diverse regioni, nel più grande sconvolgimento del governo del presidente Volodymyr Zelensky dall’inizio dell’invasione russa”.

Da parte sua, anche il “Financial Tiimes” ha un articolo in prima pagina intitolato “Funzionari ucraini si dimettono mentre Volodymyr Zelensky si muove per alleviare le preoccupazioni sulla corruzione”. Il sottotitolo prosegue informandoci che: “Vice ministri, funzionari e governatori regionali tra quelli sostituiti, mentre il presidente cerca di ripulire la vita pubblica”.

Quindi cosa sta succedendo?

A loro merito, il FT offre una spiegazione per l’epurazione, dicendoci che “il presidente Volodymyr Zelenskyy… ha cercato di disinnescare le preoccupazioni sulla corruzione in un momento in cui sta richiedendo più armi occidentali per respingere le forze russe”. Ci dicono che le dimissioni e i licenziamenti riguardano “l’uso improprio di fondi statali e militari”.

Uno dei funzionari ad essere licenziati è stato pubblicamente accusato di aver concluso accordi per l’acquisto di forniture di cibo per l’esercito a prezzi gonfiati. Ve lo immaginate? Altri avrebbero viaggiato all’estero a spese di donatori stranieri. Perbacco!

Il FT conclude l’articolo con un commento ottimistico del presidente della Kyiv School of Economics: “è un buon segno che il sistema abbia risposto alle pressioni dell’opinione pubblica. È anche un segno che la democrazia qui funziona”.

Alla faccia del mainstream spin. Ora ho il piacere di offrire un’altra analisi di ciò che sta accadendo, che non si discosta dal nesso di causalità sepolto nell’articolo del FT, ma fa diversi passi avanti nel funzionamento del mondo reale.

La mia fonte per questa notizia alternativa è il talk show russo “Time Will Tell (Vremy Pokazhet)”, che ho trovato per caso girando i canali del televisore satellitare nel mio hotel situato nella remota e coloniale isola di La Digue, alle Seychelles.

Per un posizionamento geografico più preciso, mi trovo a 500 metri dalla Plantation House costruita nel 1818, ora museo-parco nazionale, dove è stato girato il film soft porno “Return of Emmanuel” e dove sono state girate anche alcune pubblicità del rum Bacardi. Popolazione dell’isola – 2.613 abitanti. Unica industria: il turismo.

Non è un brutto posto per aspettare una vera e propria guerra tra la NATO e la Russia. Forse i turisti russi qui sanno qualcosa. In ogni caso, il mio hotel è abbonato all’emittente statale russa Pervy Kanal, che ospita “Time Will Tell”.

Questo programma in particolare lo conosco bene in quanto è un legittimo concorrente dei programmi “Serata con Solovyov” che ho citato nei miei reportage negli ultimi due anni. Il divieto europeo di accesso alla televisione satellitare russa mi ha impedito di seguire Pervy Kanal… ma eccoci di nuovo insieme a La Digue.

La trasmissione di oggi parla di diversi temi, tra cui le ambizioni polacche di impadronirsi della regione di Lvov nell’Ucraina occidentale e di stabilire un “controllo coloniale” su un nuovo Stato ucraino che si estenda fino al Dnepr. Il conduttore ha anche informato il pubblico della richiesta che i funzionari polacchi stanno inoltrando all’Unione Europea di essere rimborsati per il costo dei carri armati Leopard che Varsavia sta per regalare a Kiev.

Poi la trasmissione è passata al tema in questione, l’epurazione degli alti funzionari del regime di Zelensky. Il conduttore ci ha fornito su un piatto d’argento l’anello mancante, un anello che i giganti dei media occidentali sembrano aver trascurato: il collegamento tra l’epurazione in corso e la visita del direttore della CIA William Burns a Kiev la settimana scorsa per un colloquio con Zelensky.

Questa visita inaspettata è stata descritta dalla CNN come un’occasione per rassicurare Zelensky sul costante sostegno degli Stati Uniti e per condividere le informazioni di intelligence statunitensi sulle probabili azioni militari russe nel prossimo futuro. Naturalmente, ci sono altri funzionari statunitensi che potrebbero farlo altrettanto bene o meglio di Burns, in particolare quelli che indossano uniformi militari. Quanto è più logico che un direttore della CIA informi Zelensky su ciò che deve fare per ripulire le stalle, per cacciare pubblicamente i suoi amici corrotti se vuole avere qualche possibilità di ottenere ulteriori finanziamenti dalla Camera ora controllata dai repubblicani Non sarebbe inappropriato chiamarlo “cambio di regime”.

I relatori del talk show hanno identificato i principali membri del partito Servant of the People di Zelensky che sono stati costretti a lasciare il loro incarico come persone allineate con Boris Johnson. Si prevede che i loro sostituti saranno persone più strettamente allineate con gli Stati Uniti.

Alla faccia della democrazia in Ucraina, signori del “Financial Times”.

« Plusieurs fonctionnaires ukrainiens sont licenciés alors que le scandale de la corruption prend de l’ampleur ».

Tel est le titre de la dernière édition en ligne du New York Times.

L’article poursuit :

« Les limogeages concernaient notamment les gouverneurs de plusieurs régions, dans le plus grand remaniement du gouvernement du président Volodymyr Zelensky depuis le début de l’invasion russe. »

De son côté, le Financial Times publie également un article en première page intitulé « Les fonctionnaires ukrainiens démissionnent alors que Volodymyr Zelensky s’efforce d’apaiser les craintes de corruption ». Le sous-titre poursuit en nous informant : « Des vice-ministres, des fonctionnaires et des gouverneurs régionaux figurent parmi les personnes remplacées alors que le président cherche à assainir la vie publique. »

Alors, que se passe-t-il ?

Le FT a le mérite d’offrir une explication à cette purge, en nous disant que « le président Volodymyr Zelensky… a cherché à désamorcer les inquiétudes concernant la corruption à un moment où il demande plus d’armes occidentales pour repousser les forces russes ». On nous dit que les démissions et les licenciements sont tous liés à « l’utilisation abusive de fonds publics et militaires. »

L’un des fonctionnaires évincés a été publiquement accusé d’avoir conclu des accords pour fournir des denrées alimentaires à l’armée à des prix excessifs. Pouvez-vous imaginer cela ? D’autres auraient voyagé à l’étranger aux frais des donateurs étrangers. Bon sang !

Le FT conclut son article par un commentaire optimiste du président de l’école d’économie de Kiev : « c’est un bon signe que le système ait répondu à la pression publique. C’est aussi un signe que la démocratie fonctionne ici ».

Voilà pour le discours dominant. J’ai maintenant le plaisir de proposer une autre analyse de ce qui est en train de se passer, qui ne diffère pas du lien de causalité dissimulé dans l’article du FT mais qui va beaucoup plus loin dans le fonctionnement du monde réel.

Ma source pour ces nouvelles alternatives est le talk-show russe Time Will Tell (Vremy Pokazhet) que j’ai trouvé par hasard en changeant de chaîne sur la télévision par satellite de mon hôtel situé sur l’île isolée à l’ambiance coloniale de La Digue aux Seychelles.

Pour un positionnement géographique plus précis, je suis maintenant à 500 mètres de la Plantation House construite en 1818, aujourd’hui un parc-musée national, où le film porno soft « Return of Emmanuel » a été tourné, et où certaines publicités pour le rhum Bacardi ont également été tournées. Population de l’île – 2 613 habitants. Unique industrie – le tourisme.

Ce n’est pas un mauvais endroit pour se reposer pendant une guerre totale entre l’OTAN et la Russie. Peut-être que les touristes russes sont au courant de la situation. En tout cas, mon hôtel est abonné à Pervy Kanal, le média d’État russe, qui accueille Time Will Tell.

Je connais bien cette émission particulière, qui est un concurrent sérieux des programmes « Evening with Solovyov » que j’ai cités dans mes reportages de ces deux dernières années. L’interdiction européenne de la télévision russe par satellite m’a empêché de suivre Pervy Kanal. Mais nous voici de nouveau réunis à La Digue.

L’émission d’aujourd’hui a abordé un certain nombre de sujets, à commencer par les ambitions polonaises de s’emparer de la région de Lvov en Ukraine occidentale et d’établir un « contrôle colonial » sur un État ukrainien croupion s’étendant jusqu’au Dniepr à l’est. Le présentateur a également informé le public de la demande que les responsables polonais transmettent discrètement à l’Union européenne pour être remboursés du coût des chars Léopard que Varsovie s’apprête à offrir à Kiev.

Puis l’émission est passée au sujet qui nous occupe, la purge des hauts fonctionnaires du régime Zelensky. Le présentateur nous a offert sur un plateau le chaînon manquant, un chaînon que nos géants médiatiques occidentaux semblent avoir négligé : à savoir le lien entre la purge en cours et la visite du directeur de la CIA William Burns à Kiev la semaine dernière pour des entretiens avec Zelensky.

Cette visite inattendue a été décrite sur CNN comme visant à rassurer Zelensky sur le soutien indéfectible des États-Unis, ainsi qu’à partager les renseignements américains sur les actions militaires russes probables dans un avenir proche. Bien sûr, il existe d’autres responsables américains qui pourraient faire cela aussi bien que Burns, voire mieux, en particulier ceux qui portent un uniforme militaire. Il est tout à fait logique qu’un directeur de la CIA informe Zelensky de ce qu’il doit faire pour nettoyer les écuries, pour mettre publiquement à la porte ses amis corrompus s’il veut avoir une chance d’obtenir des fonds supplémentaires de la Chambre des représentants, désormais contrôlée par les Républicains. Il ne serait pas inapproprié d’appeler cela un « changement de régime ».

Les intervenants du talk-show ont identifié les principaux membres du parti Serviteur du peuple de Zelensky qui ont été chassés de leurs fonctions comme étant des personnes alignées sur Boris Johnson. Leurs remplaçants devraient être des personnes plus proches des États-Unis.

Voilà pour la démocratie au travail en Ukraine, Messieurs du Financial Times

“Vários Altos Funcionários Ucranianos Demitidos com Revelações do Escândalo de Corrupção”

Esta é a manchete da última edição online do The New York Times.

O artigo continua dizendo:

“As demissões incluíram governadores de várias regiões na maior reviravolta no governo do presidente Volodymyr Zelensky desde o início da invasão russa.”

De sua parte, o Financial Times também publicou uma reportagem de primeira página sobre o mesmo assunto, intitulada “Autoridades ucranianas renunciam enquanto Volodymyr Zelensky atenua as preocupações com corrupção”. O subtítulo continua informando: “Vice-ministros, funcionários e governadores regionais entre os substituídos enquanto o presidente busca limpar o serviço público”.

O que está acontecendo?

Para seu crédito, o Financial Times oferece uma explicação para o expurgo, dizendo-nos que “o presidente Volodymyr Zelenskyy… procurou dissipar as preocupações com a corrupção em um momento em que ele está solicitando mais armamento ocidental para repelir as forças russas”. Dizem-nos que as renúncias e demissões são todas sobre “mau uso de fundos estatais e militares”.

Um dos funcionários forçados a sair foi acusado publicamente de fechar acordos para fornecer alimentos ao exército a preços superfaturados. Se consegue imaginar isso? Outros teriam viajado para o exterior às custas de doadores estrangeiros. Poxa!

O Financial Times conclui seu artigo com um comentário otimista do presidente da Escola de Economia de Kyiv: “é um bom sinal de que o sistema respondeu à pressão pública. É também um sinal de que a democracia aqui funciona.”

Tal é o malabarismo convencional. Agora, tenho o prazer de oferecer outra análise do que está acontecendo, que não difere do vínculo de causalidade enterrado no artigo do Financial Times, mas dá vários passos adiante em como o mundo real funciona.

Minha fonte para esta análise alternativa é o programa de entrevistas russo O Tempo Dirá (Время Покажет), que por acaso encontrei ao mudar de canal na televisão via satélite em meu hotel localizado na remota e colonial ilha de La Digue, nas Seychelles.

Para um posicionamento geográfico mais preciso, estou agora a 500 metros do Casarão construído em 1818, agora um museu e parque nacional, onde foi filmado o filme erótico “Return of Emmanuel” e onde também foram filmados alguns anúncios do rum Bacardi. População da ilha: 2.613. Única indústria: turismo.

Este não é um lugar ruim para se ficar de fora de uma guerra entre a OTAN e a Rússia em pleno andamento. Talvez os turistas russos aqui saibam de alguma coisa. De qualquer forma, meu hotel assina a emissora estatal russa Canal 1 (Первый Канал), que veicula O Tempo Dirá.

Conheço bem este programa em particular como um concorrente legítimo dos programas Noite com Solovyov que citei em minhas reportagens nos últimos dois anos. A proibição européia da televisão por satélite russa me impediu de acompanhar o Canal 1. Mas aqui estamos juntos novamente em La Digue.

O programa de hoje tratou de uma série de questões, começando com as ambições polonesas de tomar a região de Lvov, na Ucrânia Ocidental, e estabelecer o “controle colonial” sobre um estado remanescente da Ucrânia, atingindo o extremo leste até o Dnepr. O apresentador também informou ao público sobre o pedido que as autoridades polonesas estão agora repassando discretamente à União Européia para que sejam reembolsados pelo custo dos tanques Leopard com os quais Varsóvia está prestes a presentear Kiev.

Em seguida, o programa passou para a questão diante de nós, o expurgo de altos funcionários do regime de Zelensky. O apresentador nos deu o elo que faltava em uma bandeja, um elo que nossos gigantes da mídia ocidental parecem ter esquecido: ou seja, a conexão entre o expurgo em andamento e a visita do diretor da CIA William Burns a Kiev na semana passada para conversas com Zelensky.

Essa visita inesperada foi descrita na CNN como servindo para assegurar a Zelensky o firme apoio dos EUA, bem como para compartilhar a inteligência dos EUA sobre uma provável ação militar russa em um futuro previsível. Claro, existem outros funcionários americanos que poderiam fazer isso tão bem ou melhor do que Burns, particularmente aqueles que usam uniformes militares. É muito mais lógico que um diretor da CIA esteja informando Zelensky sobre o que ele deve fazer para limpar os estábulos, para expulsar publicamente seus amigos corruptos se quiser ter alguma chance de obter mais financiamento da agora controlada Câmara pelos Republicanos. Não seria inapropriado chamar isto de ‘mudança de regime’

Os entrevistados no programa identificaram os principais membros do partido Servo do Povo de Zelensky que foram forçados a deixar o cargo como pessoas alinhadas com Boris Johnson. Espera-se que seus substitutos sejam pessoas mais alinhadas com os Estados Unidos.

Tal é a democracia funcionando na Ucrânia, senhores Financial Times.


Withdraw from Artyomovsk!

This is the advice which social media say the U.S. Government is today giving to the Zelensky regime in Kiev. It follows by a day or two the public release by German intelligence operatives of their own assessment of the latest course of the war, saying that the stubborn resistance of the Ukrainian Armed Forces to advancing Russian ground units in Artyomovsk (Bakhmut), just as the defense of Soledar (lost to the Russians a week ago) was and is a death trap set by the Russians for the Ukrainians. As the U.S. overlords understand today, continued losses of Ukrainian forces in these hopeless PR stunts are compromising any chances of their making a spring counteroffensive when the advanced military gear now being shipped to them arrives and is put into the field.

What conclusion can we reach from “withdraw from Artyomovsk”?  Very simply that the notion of 1:1 death and ingured rates that the Anglosaxon news disseminators have been shouting for weeks to slant the news towards some “stalemate” between the opposing sides is pure nonsense.  It would be safer to follow the figures put out by the Russian military, which indicate a 10:1 imbalance in casualties on the Ukrainian side.

Meanwhile, the big news in the past 24 hours was the meeting of the Ukraine Contact Group in the German army base at Ramstein. This was most notable for the failure of the defense ministers of the 50 participating countries to reach any agreement over delivery of tanks to the Ukrainians. Tanks are allegedly needed to support Ukraine’s spring counter offensive, with the objective not merely to push back the Russians to the line of demarcation in Donbas prior to the start of the Special Military Operation, but even to recapture the Crimea.

The central issue at Ramstein was German Chancellor Scholz’s refusal to send in German Leopard heavy tanks or to allow the many NATO countries where Leopards are held in the inventory to send any of their tanks to Kiev.  Scholz is said to insist the Americans first ship their own Abrams tanks to Kiev before Germany will lift a finger.  And why is he being so stubborn in resisting all the jackal states in NATO on this very issue? Western reports say he is fearful of leading the pack on delivery of tanks and incurring special Russian wrath. 

Let us decode this message:  the German chancellor is not some indecisive imbecile, as our newspapers hint.  No, he is a cunning fox who is unwilling to allow Washington to send him and Europe to hell in what could easily become a Russia-NATO hot war if the Russian red lines forbidding heavy armaments deliveries are crossed.

So all the Ukrainians will get by way of new weapon systems as per the decisions announced yesterday in Ramstein are token deliveries of armored personnel carriers and armored machine gun and cannon vehicles that one might just call light tanks.   That and a lot more howitzers of every variety coming from several different NATO countries.

But in terms of the big picture, what difference would tanks make?   The vision of big tank warfare across the Ukrainian steppes that underlies the Washington war scenario is fallacious.  As I have pointed out repeatedly, despite the lies and PR blasts from Washington and London, the war is being fought according to the Russian scheme, not the U.S. scheme.  

We have heard how poorly the Russians coordinate air and ground.  We have heard how they just cannot put together any good shock and awe. But this is beside the point.  The Russians are waging an artillery war for good reasons:  they have the world’s largest manufacturing industry of cannon, multi-rocket field launchers and munitions and they are waging a war of attrition on the ground which can only favor their armies.

If the slaughter of Ukrainians continues at its present rate, if the United States and its allies cannot ramp up munitions production, if the destruction of the Ukrainian energy infrastructure continues, if the logistics for conveying Western military supplies to the front are further impaired, then the Russians will find themselves against a disarmed Ukrainian army some time in the early spring, and they may get the capitulation they seek without shock and awe heroics.

In saying this, I acknowledge my own misreading of the Russian war plans, since I expected them to deliver the death blow to Kiev some time ago.  But then I am joined in this misreading by many others who actually have military expertise guiding their assessments, such as Col. Douglas MacGregor. 

Who laughs last, laughs best.  And that may well explain the sardonic smile we see from time to time in President Putin’s public statements about the course of the war effort.

That is not to say that we can sleep calmly in the belief that the end of the war is nigh.  There are risks arising as the inevitability of a Russian victory sinks into thick skulls at the Pentagon.  The latest risks come from those saying publicly in Washington that the Ukrainians must be given longer range missiles so that they can strike directly at Russian military installations in Crimea if not in Central Russia.   Such extravagant plans for the conquest of Russia can lead only to a nuclear response from Moscow and…the end of civilization as we know it.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into French (Youri), German (Andreas Mylaeus), Italian (Roberto Pozzi) and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

Retirez-vous d’Artyomovsk !

Voici le conseil que, selon les médias sociaux, le gouvernement américain donne aujourd’hui au régime de Zelensky à Kiev. Il suit d’un jour ou deux la publication par les services de renseignement allemands de leurs estimations sur le déroulement actuel de la guerre, selon lesquelles la résistance obstinée des forces armées ukrainiennes à l’avancée des unités terrestres russes à Artyomovsk (Bakhmut), tout comme la défense de Soledar (perdue au profit des Russes il y a une semaine) était et reste un piège mortel tendu par les Russes aux Ukrainiens. Comme les maîtres américains le comprennent aujourd’hui, les pertes continues des forces ukrainiennes dans ces opérations désespérées de PR (Public Relations) compromettent toute chance de contre-offensive de printemps lorsque l’équipement militaire avancé qui leur est maintenant expédié arrivera et sera mis sur le terrain.

Quelle conclusion pouvons-nous tirer du “retrait d’Artyomovsk” ?  Tout simplement que la notion de taux de mortalité et de blessures de 1:1 que les diffuseurs de nouvelles anglosaxons ont crié pendant des semaines pour orienter les nouvelles vers une certaine “impasse” entre les camps opposés est une pure absurdité.  Il serait plus sûr de suivre les chiffres publiés par l’armée russe, qui indiquent un déséquilibre de 10:1 dans les pertes du côté ukrainien.

Entre-temps, la grande nouvelle de ces dernières 24 heures a été la réunion du groupe de contact sur l’Ukraine sur la base militaire allemande de Ramstein. Cette réunion a surtout été marquée par l’incapacité des ministres de la défense des 50 pays participants à trouver un accord sur la livraison de chars aux Ukrainiens. Les chars seraient nécessaires pour soutenir la contre-offensive de printemps de l’Ukraine, dont l’objectif n’est pas seulement de repousser les Russes jusqu’à la ligne de démarcation dans le Donbass avant le début de l’opération militaire spéciale, mais également de reconquérir la Crimée.

La question centrale à Ramstein était le refus du chancelier allemand Scholz d’envoyer des chars lourds Léopard allemands ou d’autoriser les nombreux pays de l’OTAN qui possèdent des Léopard en stock à envoyer l’un de leurs chars à Kiev.  Scholz insisterait pour que les Américains envoient d’abord leurs propres chars Abrams à Kiev avant que l’Allemagne ne lève le petit doigt.  Et pourquoi s’entête-t-il à résister à tous les États chacals de l’OTAN sur ce point précis ? Selon les rapports occidentaux, il craint de prendre la tête du peloton pour la livraison des chars et de s’attirer les foudres de la Russie.

Décodons ce message : le chancelier allemand n’est pas un imbécile sans discernement, comme le laissent entendre nos journaux.  Non, c’est un renard rusé qui ne veut pas permettre à Washington de l’envoyer, lui et l’Europe, en enfer dans ce qui pourrait facilement devenir une guerre chaude Russie-OTAN si les lignes rouges russes interdisant les livraisons d’armements lourds sont franchies.

Ainsi, tout ce que les Ukrainiens obtiendront comme nouveaux systèmes d’armes, conformément aux décisions annoncées hier à Ramstein, ce sont des livraisons symboliques de véhicules blindés de transport de troupes et de véhicules blindés à mitrailleuses et à canons que l’on pourrait appeler des chars légers.  Tout cela, ainsi qu’un grand nombre d’obusiers de toutes sortes provenant de plusieurs pays de l’OTAN.

Mais en termes de vision d’ensemble, quelle différence les chars feraient-ils ?  La vision d’une guerre de grands chars dans les steppes ukrainiennes que sous-tend le scénario de guerre de Washington est fallacieuse.  Comme je l’ai souligné à plusieurs reprises, malgré les mensonges et les campagnes de relations publiques de Washington et de Londres, la guerre se déroule selon le plan russe, et non selon le plan américain. 

Nous avons entendu que les Russes coordonnent mal les opérations aériennes et terrestres.  Nous avons entendu dire qu’ils ne peuvent tout simplement pas mettre en place un bon “shock and awe”. Mais ce n’est pas la question.  Les Russes mènent une guerre d’artillerie pour de bonnes raisons : ils possèdent la plus grande industrie de fabrication de canons, de lance-roquettes et de munitions au monde et ils mènent une guerre d’usure sur le terrain qui ne peut que favoriser leurs armées.

Si le massacre des Ukrainiens se poursuit à son rythme actuel, si les États-Unis et leurs alliés ne parviennent pas à augmenter la production de munitions, si la destruction de l’infrastructure énergétique ukrainienne se poursuit, si la logistique permettant d’acheminer les fournitures militaires occidentales vers le front est encore perturbée, les Russes se retrouveront face à une armée ukrainienne désarmée au début du printemps, et ils obtiendront peut-être la capitulation qu’ils recherchent sans avoir à recourir à des actions héroïques de type “shock and awe”.

En disant cela, je reconnais que j’ai mal interprété les plans de guerre de la Russie, puisque je m’attendais à ce qu’elle porte le coup fatal à Kiev depuis un certain temps déjà.  Mais je suis rejoint dans cette mauvaise interprétation par beaucoup d’autres personnes qui ont une expertise militaire pour guider leurs évaluations, comme le colonel Douglas MacGregor.

Rira bien qui rira le dernier.  Et cela pourrait bien expliquer le sourire sardonique que nous voyons de temps en temps dans les déclarations publiques du président Poutine sur l’évolution de l’effort de guerre.

Cela ne veut pas dire que nous pouvons dormir tranquillement en croyant que la fin de la guerre est proche.  Des risques apparaissent à mesure que l’inévitabilité d’une victoire russe s’enfonce dans les crânes épais du Pentagone.  Les risques les plus récents proviennent de ceux qui disent publiquement à Washington qu’il faut donner aux Ukrainiens des missiles de plus longue portée afin qu’ils puissent frapper directement les installations militaires russes en Crimée, sinon en Russie centrale.   Des plans aussi extravagants pour la conquête de la Russie ne peuvent conduire qu’à une réponse nucléaire de Moscou et… à la fin de la civilisation telle que nous la connaissons.

Rückzug aus Artjomowsk!

Dies ist der Ratschlag, den die US-Regierung laut sozialen Medien heute dem Selenski-Regime in Kiew gibt. Er folgt ein oder zwei Tage nach der Veröffentlichung einer eigenen Einschätzung des jüngsten Kriegsverlaufs durch deutsche Geheimdienstmitarbeiter, die besagt, dass der hartnäckige Widerstand der ukrainischen Streitkräfte gegen die vorrückenden russischen Bodentruppen in Artjomowsk (auch bekannt als Bachmut) ebenso wie die Verteidigung von Soledar (vor einer Woche an die Russen verloren) eine von den Russen für die Ukrainer aufgestellte Todesfalle war. Wie die US-Oberherren heute wissen, gefährden die anhaltenden Verluste der ukrainischen Streitkräfte bei diesen hoffnungslosen PR-Stunts die Chancen auf eine Gegenoffensive im Frühjahr, wenn die moderne Militärausrüstung, die ihnen jetzt geliefert wird, eintrifft und ins Feld gebracht wird.

Welche Schlussfolgerung können wir aus “Rückzug aus Artjomowsk” ziehen?  Ganz einfach, dass die Vorstellung von einem Verhältnis von 1:1 bei den Toten und Verwundeten, die die angelsächsischen Nachrichtensprecher seit Wochen verbreiten, um die Nachrichten in Richtung einer “Pattsituation” zwischen den gegnerischen Seiten zu lenken, reiner Unsinn ist.  Es wäre sicherer, sich an die vom russischen Militär veröffentlichten Zahlen zu halten, die ein Ungleichgewicht von 10:1 bei den Opfern auf ukrainischer Seite ausweisen.

Die wichtigste Nachricht der letzten 24 Stunden war das Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe auf dem deutschen Militärstützpunkt Ramstein. Dabei konnten sich die Verteidigungsminister der 50 teilnehmenden Staaten nicht über die Lieferung von Panzern an die Ukraine einigen. Die Panzer werden angeblich zur Unterstützung der ukrainischen Frühjahrs-Gegenoffensive benötigt, deren Ziel es ist, die Russen nicht nur bis zu der Demarkationslinie im Donbass zurückzudrängen, die vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation bestand, sondern sogar die Krim zurückzuerobern.

Das zentrale Thema in Ramstein war die Weigerung von Bundeskanzler Scholz, deutsche schwere Leopard-Panzer zu entsenden oder den vielen NATO-Ländern, in denen Leopard-Panzer stationiert sind, zu gestatten, einen ihrer Panzer nach Kiew zu schicken.  Scholz soll darauf bestehen, dass die Amerikaner zuerst ihre eigenen Abrams-Panzer nach Kiew schicken, bevor Deutschland einen Finger rührt.  Und warum widersetzt er sich gerade in dieser Frage so hartnäckig allen Schakal-Staaten in der NATO? Westlichen Berichten zufolge fürchtet er, bei der Lieferung von Panzern die Nase vorn zu haben und sich den besonderen Zorn Russlands zuzuziehen.

Lassen Sie uns diese Botschaft entschlüsseln: Der deutsche Bundeskanzler ist kein unentschlossener Schwachkopf, wie unsere Zeitungen suggerieren.  Nein, er ist ein schlauer Fuchs, der nicht zulassen will, dass Washington ihn und Europa in die Hölle schickt, was leicht zu einem heißen Krieg zwischen Russland und der NATO werden könnte, wenn die russischen roten Linien, die die Lieferung schwerer Waffen verbieten, überschritten werden.

Alles, was die Ukrainer nach den gestern in Ramstein verkündeten Beschlüssen an neuen Waffensystemen erhalten werden, sind also symbolische Lieferungen von gepanzerten Mannschaftstransportwagen und gepanzerten Maschinengewehr- und Kanonenfahrzeugen, die man auch als leichte Panzer bezeichnen könnte.  Das und eine Menge weiterer Haubitzen aller Art aus verschiedenen NATO-Ländern.

Aber welchen Unterschied würden Panzer im Großen und Ganzen machen?  Die Vision eines großen Panzerkriegs in der ukrainischen Steppe, die dem Washingtoner Kriegsszenario zugrunde liegt, ist ein Trugschluss.  Wie ich wiederholt betont habe, wird der Krieg trotz der Lügen und PR-Botschaften aus Washington und London nach dem russischen Schema geführt, nicht nach dem US-amerikanischen.

Wir haben gehört, wie schlecht die Russen Luft- und Bodenangriffe koordinieren.  Wir haben gehört, dass sie einfach keine gute “shock and awe”-Methode anwenden können. Aber das ist nicht der Punkt.  Die Russen führen aus guten Gründen einen Artilleriekrieg: Sie verfügen über die weltweit größte Fertigungsindustrie für Kanonen, Mehrfachraketenwerfer und Munition, und sie führen einen Zermürbungskrieg am Boden, der ihren Armeen nur zugutekommen kann.

Wenn das Abschlachten der ukrainischen Bevölkerung in diesem Tempo weitergeht, wenn die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten die Munitionsproduktion nicht hochfahren können, wenn die Zerstörung der ukrainischen Energieinfrastruktur weitergeht, wenn die Logistik für den Transport westlicher Militärgüter an die Front weiter beeinträchtigt wird, dann werden die Russen irgendwann im Frühjahr auf eine entwaffnete ukrainische Armee treffen, und sie könnten die Kapitulation, die sie anstreben, ohne Schock- und Furcht-Heldentaten erreichen.

Damit gebe ich zu, dass ich die russischen Kriegspläne falsch eingeschätzt habe, denn ich hatte schon vor einiger Zeit erwartet, dass sie Kiew den Todesstoß versetzen würden.  Aber in dieser Fehleinschätzung schließe ich mich vielen anderen an, die sich bei ihren Einschätzungen von militärischem Sachverstand leiten lassen, wie etwa Oberst Douglas MacGregor.

Wer zuletzt lacht, lacht am besten.  Und das mag auch das sardonische Lächeln erklären, das wir von Zeit zu Zeit in den öffentlichen Erklärungen von Präsident Putin über den Verlauf der Kriegsanstrengungen sehen.

Das heißt aber nicht, dass wir ruhig schlafen können in dem Glauben, dass das Ende des Krieges nahe ist.  Es gibt Risiken, die entstehen, wenn sich die Unvermeidlichkeit eines russischen Sieges in den Dickschädeln des Pentagon festsetzt.  Die neuesten Risiken gehen von denjenigen aus, die in Washington öffentlich erklären, dass die Ukrainer mit Raketen mit größerer Reichweite ausgestattet werden müssen, damit sie russische Militäreinrichtungen auf der Krim, wenn nicht sogar in Zentralrussland, direkt angreifen können.  Solche extravaganten Pläne zur Eroberung Russlands können nur zu einer nuklearen Antwort Moskaus führen und … zum Ende der Zivilisation, wie wir sie kennen.

Ritiratevi da Artyomovsk!

Questo è il consiglio che, secondo i social media, il governo degli Stati Uniti starebbe dando oggi al regime di Zelensky. Segue di un giorno o due la pubblicazione da parte dei servizi segreti tedeschi della loro valutazione dell’ultimo corso della guerra, secondo cui l’ostinata resistenza delle forze armate ucraine all’avanzata delle unità di terra russe ad Artyomovsk, così come la difesa di Soledar (persa dai russi una settimana fa) e la difesa di Bakhmut (ancora in bilico) erano e sono trappole mortali tese dai russi agli ucraini. Come anche i padroni americani ormai capiscono, le continue perdite delle forze ucraine in queste spericolate acrobazie di pubbliche relazioni stanno compromettendo ogni possibilità di una loro controffensiva primaverile, quando arriveranno e saranno messi in campo gli avanzati equipaggiamenti militari che ora vengono loro spediti.

Quale conclusione possiamo trarre dal “ritiro da Artyomovsk”? Semplicemente che l’idea che il rapporto di morti e feriti 1:1 che i media anglosassoni diffondono da settimane per sostenere il concetto di “stallo” tra le parti opposte è una pura assurdità. Sembrano invece piu’ attendibili le cifre diffuse dalle forze armate russe, che indicano uno rapporto di 10:1 di perdite da parte ucraina.

Nel frattempo, la notizia delle ultime 24 ore è stata la riunione del Gruppo di contatto sull’Ucraina nella base militare tedesca di Ramstein. L’incontro si è distinto soprattutto per il fallimento da parte dei ministri della Difesa dei 50 paesi partecipanti nel raggiungere un accordo sulla consegna di carri armati agli ucraini. I carri armati sarebbero necessari per sostenere la controffensiva di primavera dell’Ucraina, con l’obiettivo non solo di respingere i russi fino alla linea di demarcazione nel Donbas prima dell’inizio dell’operazione militare speciale, ma anche di riconquistare la Crimea.

La questione centrale a Ramstein è stato il rifiuto del cancelliere tedesco Scholz di inviare i carri armati pesanti Leopard tedeschi o di permettere ai molti paesi della NATO che dispongono dei Leopard di inviare i loro carri armati a Kiev. Si dice che Scholz abbia messo in chiaro che dovranno essere gli americani ad inviare i loro carri armati Abrams a Kiev prima che la Germania muova un dito. E perché si ostina a resistere a tutti gli stati sciacalli della NATO proprio su questo tema? Secondo i rapporti occidentali, teme di fare da apripista alla consegna dei carri armati e di incorrere nell’ira speciale della Russia. 

Decodifichiamo questo messaggio: il cancelliere tedesco non è un imbecille indeciso, come lasciano intendere i nostri giornali. No, è una volpe astuta che non vuole permettere a Washington di mandare lui e l’Europa all’inferno in quella che potrebbe facilmente diventare una guerra calda tra Russia e NATO se si superano le linee rosse russe che vietano la consegna di armamenti pesanti.

Quindi, tutto ciò che gli ucraini otterranno in termini di nuovi sistemi d’armamento, secondo le decisioni annunciate ieri a Ramstein, sono consegne simboliche di veicoli corazzati per il trasporto di personale e di veicoli corazzati con mitragliatrici e cannoni, ovvero semplicemente carri armati “leggeri”. Questo e molti altri obici di ogni tipo provenienti da diversi paesi della NATO.

Ma nel quadro generale della guerra, che differenza farebbero i carri armati? La visione di una guerra tra carri armati nelle steppe ucraine, alla base dello scenario bellico di Washington, è un errore. Come ho sottolineato più volte, nonostante le menzogne e le dichiarazioni di facciata di Washington e Londra, la guerra viene combattuta secondo lo schema russo, non secondo quello americano.  

Abbiamo sentito quanto sia scarso il coordinamento aereo e terrestre dei russi. Abbiamo sentito come non riescano a mettere insieme una strategia di “shock and awe”. Ma questo non è il punto. I russi stanno conducendo una guerra di artiglieria per buone ragioni: hanno la più grande industria manifatturiera al mondo di cannoni, lanciatori multirazzo e munizioni, e stanno conducendo una guerra di logoramento sul terreno che può solo favorire i loro eserciti.

Se il massacro degli ucraini continuerà al ritmo attuale, se gli Stati Uniti e i loro alleati non riusciranno a incrementare la produzione di munizioni, se la distruzione delle infrastrutture energetiche ucraine continuerà, e se la logistica per il trasporto dei rifornimenti militari occidentali al fronte sarà ulteriormente compromessa, allora i russi si troveranno contro un esercito ucraino disarmato all’inizio della primavera e potrebbero ottenere la capitolazione che cercano senza azioni plateali da “shock and awe”.

Nel dire questo, riconosco di avere io stesso interpretato male i piani di guerra russi, perché mi aspettavo che avrebbero dato il colpo di grazia a Kiev qualche tempo fa. Ma a me si uniscono in questa errata lettura molti altri che hanno ben altre competenze militari, come il Col. Douglas MacGregor. 

Ride bene chi ride ultimo. E questo potrebbe spiegare il sorriso sardonico che di tanto in tanto vediamo fare a Putin durante le sue dichiarazioni pubbliche sull’andamento del conflitto.

Questo non significa che possiamo dormire tranquilli nella convinzione che la fine della guerra sia vicina. Ci sono rischi che emergono man mano che l’inevitabilità di una vittoria russa entra nelle teste ottuse del Pentagono. I maggiori rischi sono causati da chi dice pubblicamente a Washington che gli ucraini devono essere dotati di missili a più lunga gittata in modo da poter colpire direttamente le installazioni militari russe in Crimea, se non nella Russia centrale. Questi piani stravaganti per la conquista della Russia possono portare solo a una risposta nucleare da parte di Mosca e… alla fine della civiltà come la conosciamo.


Retire-se de Artyomovsk!

Este é o conselho que a mídia social diz que o governo dos EUA está dando hoje ao regime de Zelensky em Kiev. Segue-se um dia ou dois depois da divulgação pública por agentes da inteligência alemã de sua própria avaliação dos últimos eventos da guerra, dizendo que a obstinada resistência das Forças Armadas ucranianas ao avanço das unidades terrestres russas em Artyomovsk, assim como a defesa de Soledar (perdida para os russos há uma semana) e a defesa de Bakhmut (ainda em jogo) foram e são armadilhas mortais armadas pelos russos para os ucranianos. Como os senhores supremos dos EUA entendem hoje, as perdas contínuas de forças ucranianas nessas desesperadas acrobacias de relações públicas estão comprometendo quaisquer chances de se fazer uma contra-ofensiva de primavera, quando o equipamento militar avançado que agora está sendo enviado para eles chegar e for colocado em campo.

A que conclusão podemos chegar de “retire-se de Artyomovsk”? Muito simplesmente, a noção de uma taxa de 1:1 de mortos e de feridos que os disseminadores de notícias anglo-saxões vêm gritando há semanas para distorcer as notícias para algum “impasse” entre os lados opostos é pura bobagem. Seria mais seguro seguir os números divulgados pelos militares russos, que indicam um desequilíbrio de 10:1 nas baixas do lado ucraniano.

Enquanto isto, a manchete das últimas 24 horas foi a reunião do Grupo de Contato da Ucrânia na base Ramstein na Alemanha. Ela foi mais notável pelo fracasso dos ministros da defesa dos 50 países participantes em chegar a qualquer acordo sobre a entrega de tanques aos ucranianos. Os tanques são supostamente necessários para apoiar a contra-ofensiva de primavera da Ucrânia, com o objetivo não apenas de empurrar os russos de volta à linha de demarcação em Donbass antes do início da Operação Militar Especial, mas também de recapturar a Crimeia.

A questão central em Ramstein foi a recusa do chanceler alemão Scholz em enviar os tanques pesados Leopard alemães ou em permitir que os muitos países da OTAN onde os Leopards são mantidos em inventário enviassem qualquer um de seus tanques para Kiev. Diz-se que Scholz insiste que os americanos primeiro enviem seus próprios tanques Abrams para Kiev antes que a Alemanha levante um dedo. E por que ele está sendo tão teimoso em resistir a todos os estados chacais da OTAN nesta exata questão? Rumores ocidentais dizem que ele receia liderar o grupo na entrega de tanques e incorrer uma ira russa particular.

Decodifiquemos esta mensagem: o chanceler alemão não é um imbecil indeciso, como insinuam nossos jornais. Não, ele é uma raposa astuta que não está disposto a permitir que Washington mande ele e a Europa para o inferno no que poderia facilmente se tornar uma guerra quente entre a Rússia e a OTAN, se as linhas vermelhas russas que proíbem entregas de armamento pesado forem cruzadas.

Assim, tudo o que os ucranianos obterão na forma de novos sistemas de armas, de acordo com as decisões anunciadas ontem em Ramstein, são entregas simbólicas de veículos blindados de transporte de pessoal e veículos blindados de metralhadoras e de canhão que podem ser chamados de tanques leves. Isto e muito mais obuses de todas as variedades vindos de vários países diferentes da OTAN.

Mas em termos gerais, que diferença os tanques fariam? A visão de grandes batalhas de tanques nas estepes ucranianas que fundamenta o cenário de guerra de Washington é falaciosa. Como indiquei repetidamente, apesar das mentiras e estrondos de relações públicas de Washington e Londres, a guerra está sendo travada de acordo com o esquema russo, não com o esquema dos EUA.

Ouvimos como os russos coordenam mal o ar e o solo. Ouvimos como eles simplesmente não conseguem montar nenhum bom “shock and awe“. Mas isto não vem ao caso. Os russos estão travando uma guerra de artilharia por boas razões: eles têm a maior indústria de manufatura de canhões, lançadores de foguetes e munições do mundo e estão travando uma guerra de desgaste na área que só pode favorecer seus exércitos.

Se a chacina de ucranianos continuar no ritmo atual, se os Estados Unidos e seus aliados não puderem aumentar a produção de munições, se a destruição da infraestrutura energética ucraniana continuar, se a logística para transportar suprimentos militares ocidentais para o front for ainda mais prejudicada, então os russos se encontrarão com um exército ucraniano desarmado em logo no início da primavera e podem obter a capitulação que buscam sem peripécias de “shock and awe“.

Ao dizer isto, reconheço minha própria leitura errônea dos planos de guerra russos, já que esperava que eles desferissem o golpe mortal em Kiev há algum tempo. Mas estou na companhia de muitos outros que têm uma experiência militar real orientando suas avaliações, como o coronel Douglas MacGregor.

Quem ri por último, ri melhor. E isto pode muito bem explicar o sorriso sardônico que vemos de vez em quando nas declarações públicas do presidente Putin sobre o curso do esforço de guerra.

Isto não quer dizer que podemos dormir tranquilos acreditando que o fim da guerra está próximo. Existem riscos surgindo à medida que a inevitabilidade de uma vitória russa afunda em cabeças duras no Pentágono. Os riscos mais recentes vêm daqueles que dizem publicamente em Washington que os ucranianos devem receber mísseis de longo alcance para que possam atacar diretamente as instalações militares russas na Criméia, se não mesmo o interior da Rússia. Tais planos extravagantes para a conquista da Rússia só podem levar a uma resposta nuclear de Moscou e… ao fim da civilização como a conhecemos.

Further thoughts on the Russian capture of Soledar and appointment of General Gerasimov as supreme commander of the Ukrainian operation

In last night’s Press TV (Iran) panel discussion of latest developments in the Russia-Ukraine war, there was a fine opportunity to explain the significance of Russia’s conquest of the Donbas city of Soledar and also the appointment of Russian Chief of the General Staff Gerasimov to overall command of the operation in Ukraine. Needless to say both developments have meanings 180 degrees at variance with what The Financial Times and other mainstream Western media are saying about them.

See Russian troops try to break through Ukrainian defenses in Soledar | Urmedium

Dominic, the ‘other’ Lieven and the opposition of White Russian noble descendants to the Ukraine war

Once again I make reference to the Comments section of my website on which some readers have pointed to journalist, think tank associate Anatol Lieven’s older brother Dominic as the true academic in the family. Anatol is put down as merely the careerist in the family who writes what is demanded by his publishers and promoters.

From my experience, things are not that simple, not in the Lieven family, not more generally among descendants of the nobility who emigrated in the waves of White Russians after the 1917 Revolution when we consider on which side of the barricades they are now planted with regard to the Ukraine-Russia war.

I agree with readers who have directed attention to Dominic Lieven’s seriousness as a scholar of Russian history. To my estimation, he is the greatest living historian of Imperial Russia in the West. His book on Russia’s war with Napoleon broke new ground and will not easily be surpassed for decades to come. He was the first Western historian of the period to make extensive use of Russian sources, as opposed to British and French sources which were all that his predecessors used.  He was the first to break with the tradition established by Lev Tolstoy in the novel War and Peace, which ended the description of the conflict with the expulsion of the invading Grande Armée in 1812.  Lieven took the narrative straight to the end in 1815, and, as a consequence, he reevaluated in an entirely new manner the role of Alexander I in arranging the decisive victory thanks to his brilliant personal direction of the diplomacy which made the winning alliance of forces possible.  He is the historian who rejected the simplistic explanation of the French defeat inn 1812 by General Winter, meaning by the climatic conditions for which their army was not properly prepared and which they faced after the pointless taking and destruction of Moscow led to looting and breakdown of discipline in their ranks.  He is the historian who documented how the massive Russian superiority in cavalry horses, the tanks of the day, favored Russian victory.

In short, this one book, which was prepared in time for celebrations of the two hundredth anniversary of the 1812 war, established Dominic Lieven as a worthy heir to the traditions of his forebears, the Baltic barons, who loyally served the House of Romanov for three centuries or more. Other books by Dominic Lieven used extensive archival research in Russia to tell us who constituted the ruling officialdom of the Empire.

In acknowledgement of Dominic’s well earned reputation as a fair-minded reader of Russian history to Western students and academics, he was several years ago invited to participate in one of the annual gatherings of the Valdai Club in Sochi in the presence of President Putin.

Regrettably, that invitation is just one more proof of how Putin’s assistants misjudge who is who in the West. It ranks with the utterly foolish annual invitations extended to Georgetown University’s house Russophobe professor, Angela Stent.

Why do I say this?  Because a couple of months ago Dominic Lieven came out publicly with a harsh condemnation of the Special Military Operation in Ukraine. He could have just remained silent, but he did not do so.

What motivated Dominic to take this stand is hard to say.  Perhaps he understood that failure to do so would do irreparable damage to his standing in British academic society which is almost entirely anti-Russian

However, Dominic Lieven’s public stance against the Kremlin highlights the schism among the descendants of noble White Russian families. During Soviet days, they were nearly all aligned against Moscow.  Following 1991, many returned to Russia to inspect what was left of their family estates. Some few among them actually were given rooms in surviving manor houses for their use in perpetuity. And the claimant to the Romanov throne, a certain Grand Duchess Leonida Georgievna Bagration, was flattered to receive the attentlon of Moscow mayor Luzhkov while rumors swirled in the 1990s about a possible restoration of the monarchy.  I had a personal connectlon with this issue insofar as one of my early accomplishments as Managing Director of one of the world’s leading wine and spirits companies in 1998 was precisely to cut the sponsorship funds the company had been paying to sustain this fraud. 

In essays which I published on my website in the two years before the onset of the Covid 19 pandemic, I wrote about one of the most important events of the French-speaking royal social club where I am a member, their annual dinner early in January in honor of Russian Christmas. These dinners had as their honorary patrons the RF Ambassador to the Kingdom of Belgium and the head of the society of Russian noblemen in Paris, Prince Trubetskoy.

As I mentioned in 2019, these Russian dinners were well attended by the cream of Belgium’s French-speaking monarchists, who, to my understanding, were sympathetic to the traditions of Russian-Belgian cultural and economic ties going back to the times of Peter the Great. The Tsar had famously visited the waters of Spa during his travels in the Low Countries.

Now, under conditions of the Russian-Ukraine war, I see a cardinal shift in the thinking of these social and business elite members of my Cercle. As table mates have explained to me, the democratic world is now engaged in a life or death struggle with the forces of autocracy led by Mr. Putin. And this new ideologically driven thinking seems to have captured the minds of descendants of the White Russians who are counted among our Cercle’s leading members.

This year’s celebratory dinner on 5 January was dedicated to Orthodox Christmas and all the entertainment which enlivened the dinners past was renamed in Ukrainian. And so the former Kuban Cossack singers were this year Zaporozhye Cossack singers and their songs are called Ukrainian national songs. Of course, all that changed was the names, not the content. But at the head of this farce we had the very same Prince Trubetskoy from Paris! 

In short, White Russians stood against the Soviet regime.  Now all too many of them stand against the Russian Federation. These are the sad facts of a country that has had a centuries-long problem with its identity.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into German (Andreas Mylaeus), French (Youri) and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

Dominic, der ‘andere‘ Lieven und die Opposition der Nachfahren der Weißen Russischen Adligen gegen den Krieg in der Ukraine

Ich verweise noch einmal auf die Kommentare auf meiner Website, in denen einige Leser den älteren Bruder Dominic des Journalisten und Think-Tank-Mitarbeiters Anatol Lieven als den wahren Akademiker in der Familie bezeichnet haben. Anatol wird als der Karrierist in der Familie hingestellt, der nur das schreibt, was seine Verleger und Förderer verlangen.

Meiner Erfahrung nach sind die Dinge nicht so einfach, nicht in der Familie Lieven, und auch nicht generell unter den Nachkommen des Weißen Russischen Adels, der nach der Revolution von 1917 in den Wellen ausgewandert sind, wenn man bedenkt, auf welcher Seite der Barrikade sie jetzt im Hinblick auf den Krieg zwischen der Ukraine und Russland stehen.

Ich schließe mich den Lesern an, die auf die Seriosität von Dominic Lieven als Wissenschaftler der russischen Geschichte hingewiesen haben. Meiner Einschätzung nach ist er der größte lebende Historiker des kaiserlichen Russlands im Westen. Sein Buch über den Krieg Russlands gegen Napoleon war bahnbrechend und wird auf Jahrzehnte hinaus nicht leicht zu übertreffen sein. Er war der erste westliche Historiker dieser Zeit, der ausgiebig auf russische Quellen zurückgegriffen hat, im Gegensatz zu britischen und französischen Quellen, die seine Vorgänger ausschließlich verwendet haben. Er war der erste, der mit der von Lew Tolstoi in seinem Roman Krieg und Frieden begründeten Tradition brach, in der die Beschreibung des Konflikts mit der Vertreibung der eingedrungenen Grande Armée vom russischen Boden im Jahr 1812 endete. Lieven führte die Erzählung bis zum Jahr 1815 weiter und bewertete die Rolle Alexanders I. völlig neu, die Alexander bei der Erringung des entscheidenden Sieges dank seiner brillanten persönlichen diplomatischen Leistung spielte, die das siegreiche Bündnis ermöglichte. Er ist der Historiker, der die vereinfachende Erklärung zurückwies, wonach die französische Niederlage von 1812 auf General Winter zurückzuführen sei. Danach sei nämlich die französische Armee auf die klimatischen Bedingungen nicht richtig vorbereitet gewesen und die sinnlose Einnahme und Zerstörung Moskaus habe zu Plünderungen und zu einem Zusammenbruch der Disziplin in ihren Reihen geführt. Er ist der Historiker, der dokumentiert hat, wie die massive russische Überlegenheit bei den Kavalleriepferden, den Panzern der damaligen Zeit, den russischen Sieg begünstigt hat.

Kurz gesagt, dieses eine Buch, das rechtzeitig zu den Feierlichkeiten zum zweihundertsten Jahrestag des Krieges von 1812 fertiggestellt wurde, machte Dominic Lieven zu einem würdigen Erben der Traditionen seiner Vorfahren, der baltischen Barone, die dem Haus Romanow mehr als drei Jahrhunderte lang treu gedient haben. In anderen Büchern hat Dominic Lieven anhand umfangreicher Archivrecherchen in Russland aufgezeigt, woraus die herrschende Beamtenschaft des Reiches bestand.

In Anerkennung von Dominics wohlverdientem Ruf als fairer Autor der russischen Geschichte für westliche Studenten und Akademiker wurde er vor einigen Jahren eingeladen, an einer der jährlichen Versammlungen des Valdai-Clubs in Sotschi in Anwesenheit von Präsident Putin teilzunehmen.

Bedauerlicherweise ist diese Einladung nur ein weiterer Beweis dafür, wie Putins Assistenten falsch einschätzen, wer im Westen wer ist. Sie reiht sich ein in die völlig törichten jährlichen Einladungen an die russophobe Hausprofessorin der Georgetown University, Angela Stent.

Warum sage ich das? Weil Dominic Lieven vor ein paar Monaten die militärische Sonderoperation in der Ukraine öffentlich scharf verurteilt hat. Er hätte einfach schweigen können, aber das hat er nicht getan.

Was Dominic dazu bewogen hat, diesen Standpunkt einzunehmen, ist schwer zu sagen. Vielleicht war ihm klar, dass er seinem Ansehen in der britischen akademischen Gesellschaft, die fast ausschließlich antirussisch eingestellt ist, irreparablen Schaden zufügen würde, wenn er dies nicht täte.

Dominic Lievens öffentliche Haltung gegen den Kreml verdeutlicht jedoch die Spaltung unter den Nachkommen der Weißen Russischen Adelsfamilien. Zu Sowjetzeiten waren sie fast alle gegen Moskau verbündet. Nach 1991 kehrten viele von ihnen nach Russland zurück, um zu inspizieren, was von ihren Familiengütern übriggeblieben war. Einige wenige von ihnen erhielten sogar Zimmer in den noch vorhandenen Herrenhäusern zur dauerhaften Nutzung. Und die Anwärterin auf den Romanow-Thron, eine gewisse Großherzogin Leonida Georgievna Bagration, fühlte sich geschmeichelt, als sie die Aufmerksamkeit des Moskauer Bürgermeisters Luschkow erhielt, während in den 1990er Jahren Gerüchte über eine mögliche Wiederherstellung der Monarchie die Runde machten. Ich hatte insofern eine persönliche Verbindung zu diesem Thema, als eine meiner ersten Amtshandlungen als Geschäftsführer eines der weltweit führenden Wein- und Spirituosenunternehmen im Jahr 1998 gerade darin bestand, die Sponsorengelder zu streichen, die das Unternehmen zur Unterstützung dieses Betrugs gezahlt hatte.

In Aufsätzen, die ich in den zwei Jahren vor dem Ausbruch der Covid 19-Pandemie auf meiner Website veröffentlicht habe, habe ich über eine der wichtigsten Veranstaltungen des französischsprachigen königlichen Gesellschaftsklubs geschrieben, in dem ich Mitglied bin, nämlich das jährliche Abendessen Anfang Januar zu Ehren des russischen Weihnachtsfestes. Zu den Ehrengästen dieser Abendessen gehörten der Botschafter der Russischen Föderation im Königreich Belgien und das Oberhaupt der Gesellschaft russischer Adliger in Paris, Fürst Trubetskoy.

Wie ich bereits 2019 erwähnt habe, waren diese russischen Abendessen von der Crème de la Crème der französischsprachigen Monarchisten Belgiens gut besucht, die, soweit ich weiß, mit den Traditionen der russisch-belgischen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen sympathisierten, die bis in die Zeit Peters des Großen zurückreichen. Der Zar hatte auf seinen Reisen durch die Niederlande die Bäder von Spa besucht.

Heute, unter den Bedingungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, sehe ich einen grundlegenden Wandel im Denken dieser Mitglieder der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Elite dieses Kreises. Wie mir meine Tischnachbarn erklärt haben, befindet sich die demokratische Welt nun in einem Kampf auf Leben und Tod mit den Kräften der Autokratie unter der Führung von Herrn Putin. Und dieses neue ideologisch geprägte Denken scheint auch die Nachfahren der Weißen Russen erfasst zu haben, die zu den führenden Mitgliedern unseres Kreises zählen.

Das diesjährige Festessen am 5. Januar war der orthodoxen Weihnacht gewidmet, und alle Unterhaltungsprogramme, die in der Vergangenheit die Abendessen belebten, wurden auf Ukrainisch umbenannt. So waren die ehemaligen Kuban Kosaken-Sänger in diesem Jahr Saporoger Kosaken-Sänger und ihre Lieder sind nun ukrainische Nationallieder. Natürlich wurden nur die Namen geändert, nicht der Inhalt. Aber an der Spitze dieser Farce stand derselbe Prinz Trubetskoy aus Paris!

Kurz gesagt, die Weißen Russen waren gegen das Sowjetregime. Jetzt sind allzu viele von ihnen gegen die Russische Föderation. Dies sind die traurigen Tatsachen eines Landes, das seit Jahrhunderten ein Problem mit seiner Identität hat.

Dominic, « l’autre » Lieven et l’opposition des descendants de la noblesse russe blanche à la guerre d’Ukraine

Une fois de plus, je me réfère à la section des commentaires de mon site web, dans laquelle certains lecteurs ont désigné le frère aîné d’Anatol Lieven, journaliste et associé à un groupe de réflexion, Dominic, comme le véritable universitaire de la famille. Anatol est considéré comme le carriériste de la famille qui écrit ce que ses éditeurs et commanditaires lui demandent.

D’après mon expérience, les choses ne sont pas aussi simples, ni dans la famille Lieven, ni plus généralement parmi les descendants de la noblesse qui ont émigré dans les vagues de Russes blancs après la révolution de 1917, si l’on examine de quel côté des barricades ils sont maintenant campés en ce qui concerne la guerre Ukraine-Russie.

Je suis d’accord avec les lecteurs qui ont attiré l’attention sur le sérieux de Dominic Lieven en tant que spécialiste de l’histoire russe. À mon avis, il est le plus grand historien vivant de la Russie impériale en Occident. Son livre sur la guerre entre la Russie et Napoléon a marqué un tournant et ne sera pas facilement surpassé avant des décennies. Il a été le premier historien occidental de la période à faire un usage intensif des sources russes, par opposition aux sources britanniques et françaises que ses prédécesseurs utilisaient exclusivement.  Il a été le premier à rompre avec la tradition établie par Lev Tolstoï dans le roman Guerre et Paix, qui mettait fin à la description du conflit avec l’expulsion de la Grande Armée d’invasion en 1812. Lieven a mené le récit jusqu’à la fin, en 1815, et, par conséquent, il a réévalué de manière entièrement nouvelle le rôle d’Alexandre Ier dans l’organisation de la victoire décisive, grâce à sa brillante gestion personnelle de la diplomatie qui a rendu possible l’alliance gagnante entre les forces.  Il est l’historien qui a rejeté l’explication simpliste de la défaite française en 1812 par le général Winter, à savoir les conditions climatiques auxquelles les troupes n’étaient pas correctement préparées et auxquelles elles ont été confrontées après la prise et la destruction inutiles de Moscou, ce qui a conduit au pillage et à l’effondrement de la cohésion dans leurs rangs.  Il est l’historien qui a documenté comment la supériorité massive des Russes en chevaux de cavalerie, les chars de l’époque, a favorisé la victoire russe.

En bref, ce seul livre, qui a été élaboré à temps pour les célébrations du bicentenaire de la guerre de 1812, a fait de Dominic Lieven le digne héritier des traditions de ses ancêtres, les barons baltes, qui ont loyalement servi la Maison des Romanov pendant trois siècles ou plus. D’autres livres de Dominic Lieven se sont appuyés sur des recherches approfondies dans les archives russes pour nous dire qui constituait l’élite dirigeante de l’Empire.

En reconnaissance de la renommée bien méritée de Dominic en tant que lecteur impartial de l’histoire russe auprès des étudiants et universitaires occidentaux, il a été invité il y a plusieurs années à participer à l’une des réunions annuelles du Valdaï Club à Sotchi en présence du président Poutine.

Malheureusement, cette invitation n’est qu’une preuve de plus de la façon dont les assistants de Poutine se trompent sur qui est qui en Occident. Elle vient s’ajouter aux invitations annuelles totalement stupides adressées au professeur russophobe de l’université de Georgetown, Angela Stent.

Pourquoi est-ce que je dis cela ?  Parce qu’il y a quelques mois, Dominic Lieven s’est exprimé publiquement pour condamner sévèrement l’opération militaire spéciale en Ukraine. Il aurait pu rester silencieux, mais il ne l’a pas fait.

Il est difficile de dire ce qui a motivé Dominic à prendre cette position.  Il a peut-être compris qu’en cas d’échec, son statut dans la société universitaire britannique, qui est presque entièrement anti-Russe, serait irrémédiablement compromis.

Cependant, la position publique de Dominic Lieven contre le Kremlin met en lumière le schisme entre les descendants des nobles familles de Russes blancs. À l’époque soviétique, ils étaient presque tous alignés contre Moscou.  Après 1991, beaucoup sont retournés en Russie pour inspecter ce qui restait de leurs propriétés familiales. Quelques-uns d’entre eux ont même reçu des chambres dans les manoirs restants, qu’ils pourront utiliser à perpétuité. Et la prétendante au trône des Romanov, une certaine grande-duchesse Leonida Georgievna Bagration, a été flattée de recevoir l’attention du maire de Moscou, Luzhkov, alors que des rumeurs couraient dans les années 1990 sur une possible restauration de la monarchie.  J’avais un lien personnel avec cette question dans la mesure où l’une de mes premières missions en tant que directeur général de l’une des principales sociétés de vins et spiritueux au monde, en 1998, a été précisément de couper les fonds de mécénat que la société avait versés pour soutenir cette supercherie.

Dans les articles que j’ai publiés sur mon site Web au cours des deux années qui ont précédé le début de la pandémie de Covid 19, j’ai évoqué l’un des événements les plus importants du cercle social royal francophone dont je suis membre, à savoir le dîner annuel organisé début janvier en l’honneur du Noël russe. Ces dîners avaient pour patrons d’honneur l’ambassadeur de la Fédération de Russie auprès du Royaume de Belgique et le chef de la société des nobles russes à Paris, le prince Troubetskoï.

Comme je l’ai mentionné en 2019, ces dîners russes étaient bien fréquentés par la crème des monarchistes francophones de Belgique, qui, à ma connaissance, étaient favorables à la tradition des liens culturels et économiques russo-belges remontant à l’époque de Pierre le Grand. Le tsar avait visité les eaux de Spa lors de son voyage aux Pays-Bas.

Aujourd’hui, dans les conditions de la guerre russo-ukrainienne, je constate un changement majeur dans la pensée de ces membres de l’élite sociale et économique de mon Cercle. Comme mes voisins de table me l’ont expliqué, le monde démocratique est maintenant engagé dans une lutte à mort contre les forces de l’autocratie dirigée par M. Poutine. Et cette nouvelle pensée idéologique semble s’être emparée de l’esprit des descendants des Russes blancs qui comptent parmi les membres dirigeants de notre Cercle.

Le dîner de célébration du 5 janvier de cette année était consacré au Noël orthodoxe et tous les divertissements qui ont animé les dîners passés ont été renommés en ukrainien. Ainsi, les anciens chanteurs cosaques de Kouban sont devenus cette année des chanteurs cosaques de Zaporozhye et leurs chansons ont été appelées chansons nationales ukrainiennes. Bien sûr, tout ce qui a changé, ce sont les noms, pas le contenu. Mais à la tête de cette farce, nous avions le même Prince Troubetskoï de Paris !

En bref, les Russes blancs étaient contre le régime soviétique.  Aujourd’hui, beaucoup trop d’entre eux s’opposent à la Fédération de Russie. Tels sont les tristes faits d’un pays qui, depuis des siècles, a un problème d’identité.

Dominic, o outro Lieven, e a oposição dos descendentes nobres bielorrussos à guerra na Ucrânia

Mais uma vez, faço referência à seção de comentários do meu sítio, na qual alguns leitores indicaram que o irmão mais velho do jornalista e associado de laboratórios de idéias Anatol Lieven, Dominic, como o verdadeiro acadêmico da família. Anatol é considerado apenas o carreirista da família que escreve o que é exigido por seus editores e promotores.

Pela minha experiência, as coisas não são tão simples, não na família Lieven, nem em geral entre os descendentes da nobreza que emigraram nas ondas de russos brancos após a Revolução de 1917, quando consideramos de que lado das barricadas eles agora se colocam em relação à guerra entre a Ucrânia e a Rússia.

Concordo com os leitores que chamaram a atenção para a seriedade de Dominic Lieven como estudioso da história russa. Na minha opinião, ele é o maior historiador vivo da Rússia Imperial no Ocidente. Seu livro sobre a guerra da Rússia com Napoleão inovou e não será facilmente superado nas próximas décadas. Ele foi o primeiro historiador ocidental do período a fazer uso extensivo de fontes russas, em oposição às fontes britânicas e francesas, que foram tudo o que seus predecessores usaram. Ele foi o primeiro a romper com a tradição estabelecida por Lev Tolstoi no romance Guerra e paz, que encerrou a descrição do conflito com a expulsão do Grande Armée invasor em 1812. Lieven levou a narrativa até o final em 1815, e , como consequência, ele reavaliou de uma maneira totalmente nova o papel de Alexandre I na obtenção da vitória decisiva, graças à sua brilhante direção pessoal da diplomacia que tornou possível a aliança das forças vitoriosas. Ele é o historiador que rejeitou a explicação simplista da derrota francesa em 1812 pelo general Inverno, ou seja, pelas condições climáticas para as quais seu exército não estava devidamente preparado e que enfrentaram depois que a tomada e destruição inútil de Moscou levaram a saques e ao colapso de disciplina em suas fileiras. Ele é o historiador que documentou como a enorme superioridade russa em cavalos de cavalaria, os tanques da época, favoreceu a vitória russa.

Em suma, este livro, que foi preparado a tempo das comemorações do bicentenário da guerra de 1812, estabeleceu Dominic Lieven como um digno herdeiro das tradições de seus antepassados, os barões bálticos, que serviram lealmente à Casa Romanov por três séculos ou mais. Outros livros de Dominic Lieven usaram uma extensa pesquisa de arquivos na Rússia para nos dizer quem constituía o governo oficial do Império.

Em reconhecimento à merecida reputação de Dominic como um leitor imparcial da história russa para estudantes e acadêmicos ocidentais, ele foi convidado há vários anos para participar de uma das reuniões anuais do Clube Valdai em Sochi, com a presença do presidente Putin.

Lamentavelmente, este convite é apenas mais uma prova de como os assistentes de Putin julgam mal quem é quem no Ocidente. Se equiparando à total tolice de anualmente se estender o convite à professora russófoba da Universidade de Georgetown, Angela Stent.

Por que digo isto? Porque, há alguns meses atrás, Dominic Lieven saiu publicamente com uma dura condenação da Operação Militar Especial na Ucrânia. Ele poderia ter ficado em silêncio, mas não o fez.

O que motivou Dominic a tomar esta posição é difícil dizer. Talvez ele tenha entendido que deixar de fazê-lo causaria danos irreparáveis a sua posição na sociedade acadêmica britânica, que é quase inteiramente anti-russa.

No entanto, a posição pública de Dominic Lieven contra o Kremlin destaca o cisma entre os descendentes de nobres famílias russas brancas. Durante os dias soviéticos, eles estavam quase todos alinhados contra Moscou. Depois de 1991, muitos retornaram à Rússia para inspecionar o que restava das propriedades de suas famílias. Alguns poucos dentre eles realmente receberam quartos em mansões sobreviventes para seu uso perpétuo. E a pretendente ao trono Romanov, uma certa grã-duquesa Leonida Georgievna Bagration, ficou lisonjeada ao receber a atenção do prefeito de Moscou, Luzhkov, enquanto circulavam rumores na década de 1990 sobre uma possível restauração da monarquia. Eu tinha uma ligação pessoal com esta questão, pois uma de minhas primeiras realizações como diretor administrativo de uma das principais empresas de vinhos e destilados do mundo em 1998 foi precisamente cortar os fundos de patrocínio que a empresa vinha pagando para sustentar esta fraude.

Em ensaios que publiquei em meu sítio nos dois anos anteriores ao início da pandemia de Covid 19, escrevi sobre um dos eventos mais importantes do clube social real francófono do qual sou membro, seu jantar anual no início de janeiro em homenagem ao Natal russo. Estes jantares tiveram como padrinhos de honra o Embaixador da Federação Russa no Reino da Bélgica e o chefe da sociedade de nobres russos em Paris, Príncipe Trubetskoy.

Como mencionei em 2019, estes jantares russos foram bem frequentados pela nata dos monarquistas francófonos da Bélgica, que, a meu ver, simpatizavam com as tradições dos laços culturais e econômicos russo-belgas desde os tempos de Pedro, o Grande. O tsar visitou notoriamente as águas de Spa durante suas viagens aos Países Baixos.

Agora, nas condições da guerra russo-ucraniana, vejo uma mudança fundamental no pensamento destes membros da elite social e empresarial do meu círculo. Como os colegas de mesa me explicaram, o mundo democrático está agora envolvido em uma luta de vida ou morte com as forças da autocracia lideradas pelo Sr. Putin. E este novo pensamento orientado ideologicamente parece ter capturado as mentes dos descendentes dos russos brancos que são contados entre os principais membros do nosso Círculo.

O jantar comemorativo deste ano, no dia 5 de janeiro, foi dedicado ao Natal ortodoxo e todo o entretenimento que animava os jantares anteriores foi renomeado para ucraniano. E assim os ex-cantores cossacos de Kuban foram este ano cantores cossacos de Zaporozhye e suas canções são chamadas de canções nacionais ucranianas. Claro, tudo o que mudou foram os nomes, não o conteúdo. Mas à frente desta farsa tínhamos o mesmo príncipe Trubetskoy de Paris!

Em suma, os russos brancos se opuseram ao regime soviético. Agora, muitos deles estão contra a Federação Russa. Estes são os tristes fatos de um país que tem um problema de identidade há séculos.

Doctoral dissertations and lifelong intellectual prejudices

My latest essay, a critique of writings by Anatol Lieven on the likely outcome of the Ukraine-Russia war, elicited many comments from readers, including one string relating to another well placed holder of the Ph.D. degree who gives U.S. higher education a bad name, Yale professor Timothy Snyder. In his periodical articles in The New York Review of Books and in his lectures around the States, around Europe Snyder was a fervent propagandist on behalf of Ukraine and passionate Russophobe long before 2014, when the clash between Russia and Ukraine first took a warlike dimension.  He has not changed his stripes ever since.

What the authors of the comments on my website would not know is that Snyder’s prejudices, which deny factual reality, may be taken back to his years as a researcher of his Ph.D. dissertation, which later became a sensation in the academic world (The Bloodlands) because of his applying his knowledge of numerous languages and of numerous archival sources never previously used by authors of the Holocaust. That very research in Ukraine and Poland gave Snyder an emotional attachment to those two countries which we may call a prejudice, pure and simple. And so he is today an utterly unreasonable promoter of the ravings of Kaczynski in Poland and of Zelensky in Ukraine, while his writings on Putin are nothing less than defamation.

Snyder’s case of over-attachment to the experiences of researching his doctoral dissertation is pretty commonplace, if never, ever acknowledged by professionals.  

In this brief essay, I point to two other well known academics whose love for their doctoral research subjects seems to have heavily influenced, or to be less flattering, seems to have distorted their political judgment for decades afterwards. The first is Stephen Cohen, who was arguably the most important American historian of Russia in the second half of the twentieth century. The second is S. Frederic Starr, who over the course of half a century pursued a varied but highly visible career as professor, academic administrator and think tank chief preparing security analyses for various agencies of the U.S Government with respect to the post-Soviet trans-Caucasus and Central Asia. I have had a more than passing acquaintance with both scholars and know whereof I speak. Lastly, out of an obligation to be totally transparent, I have a word to say about how my own political mindset to this day, call it a prejudice if you will, was shaped by doctoral research back in the early 1970s. The point is that when you invest, and researching what is essentially a book is investing, you are bound hand and foot.

About Cohen, I will state the obvious, that as the author of the ground-breaking biography of the Communist leader Nikolai Bukharin, Cohen rode that book to fame and harbored an affection for his hero that he would deny, that others refused to see. Bukharin was for Cohen the road not taken in Soviet history, the “Communism with a human face” that Stalin crushed. Does this hint to a broader sympathy for Soviet Russia? I think so, but will not belabor the point. The Bukharin book was Cohen’s ticket to a close friendship with Mikhail Gorbachev, which in turn gave him access to people and inside information which put him on American television as a political commentator. It made him no friend of the Yeltsin regime and wild capitalism that took control of Russia in the 1990s. 

My second case, Frederick Starr came to mind a week ago when he made a rare return to public discourse about Russia by writing an article explaining how military defeat in the war with Ukraine might well be good for Russia. Here Starr was relying on his findings from his doctoral research and book about the Great Reforms of Alexander II in the 1860s which transformed government and economics of the Russian Empire.  These reforms were made possible, Starr argues, by the defeat in the Crimean War, which discredited the very conservative state policies of Nicholas I and made it possible to reshuffle the deck in dramatic and constructive ways.

All of that may well be true, but how, one must ask, does it relate to Mr. Putin’s Russia in 2023? Reforms? What reforms does Starr have in mind?  To put Alexei Navalny in power?  To divide up Russia in a Yugoslav-like collapse that the United States and the jackal-states in the European Union could then control?  It is not clear, but I do not think that Starr has the interests of Russians and Russia in mind when he advances his latest proposal for reforms via military defeat. I see a sharp turn to aggressive nationalism by any likely successor to Putin and direct nuclear confrontation with the United States, that could turn out badly for us all.

I close with a note on my own firm predisposition to give Russian officialdom the benefit of the doubt whenever there is a question of its competence and patriotic commitment to the welfare of the citizenry. This comes directly from my doctoral studies in the Russian state archives in 1971-72 when I researched reforms of the Russian state institutions, namely the introduction of a parliament, the State Duma, against the background of a revolution that was induced by military defeat – the disastrous Russian-Japanese War of 1904-05.  What I found was that those who created the new institutions, including electoral laws, were very well educated, on a par with their best counterparts in Vienna or Berlin, and that the essence of reform already existed on paper in the office drawers of the state counselors who waited patiently for the right moment to introduce them. The ideas did not come from the street but from inside the government.

Those in power in Russia today are not beholden to hereditary monarchs.  They are far better prepared to lead Russia to a prosperous and democratic future than the Liberal opposition figures who have now fled the country or than seemingly well intentioned foreign scholars like S. Frederick Starr.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into German (Andreas Mylaeus), French (Youri)) and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

Doktorarbeiten und lebenslange intellektuelle Vorurteile

Mein letzter Aufsatz, eine Kritik an den Schriften von Anatol Lieven über den wahrscheinlichen Ausgang des Krieges zwischen der Ukraine und Russland, hat viele Kommentare von Lesern hervorgerufen, darunter auch einen Strang, der sich auf einen anderen gut platzierten Inhaber des Doktortitels bezieht, der der Hochschulbildung in den USA einen schlechten Ruf verleiht, den Yale-Professor Timothy Snyder. In seinen regelmäßigen Artikeln in der New York Review of Books und in seinen Vorträgen in den USA und in Europa war Snyder ein glühender Propagandist für die Ukraine und ein leidenschaftlicher Russophobe, und das schon lange vor 2014, als der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine erstmals eine kriegerische Dimension annahm. Seitdem hat er seine Haltung nicht geändert.

Was die Verfasser der Kommentare auf meiner Website nicht wissen, ist, dass Snyders Vorurteile, die die faktische Realität leugnen, auf seine Jahre als Forscher für seine Doktorarbeit zurückgehen, die später in der akademischen Welt zu einer Sensation wurde (The Bloodlands), weil er seine Kenntnisse zahlreicher Sprachen und zahlreicher archivarischer Quellen anwandte, die von den Autoren des Holocaust nie zuvor verwendet wurden. Eben diese Forschungen in der Ukraine und in Polen haben Snyder eine emotionale Bindung an diese beiden Länder verliehen, die man schlicht und einfach als Vorurteil bezeichnen kann. So ist er heute ein völlig unvernünftiger Befürworter der Tiraden von Kaczynski in Polen und von Selenskyi in der Ukraine, während seine Schriften über Putin nichts anderes als Diffamierung sind.

Snyders übermäßige Bindung an die Erfahrungen, die er bei der Recherche für seine Dissertation gemacht hat, ist ziemlich alltäglich, wenn auch von Fachleuten nie zugegeben.

In diesem kurzen Aufsatz weise ich auf zwei weitere bekannte Wissenschaftler hin, deren Liebe zu ihren Promotionsthemen ihr politisches Urteil über Jahrzehnte hinweg stark beeinflusst oder – weniger schmeichelhaft ausgedrückt – verzerrt zu haben scheint. Der erste ist Stephen Cohen, der wohl der wichtigste amerikanische Historiker Russlands in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts war. Der zweite ist S. Frederic Starr, der im Laufe eines halben Jahrhunderts eine abwechslungsreiche, aber unübersehbare Karriere als Professor, akademischer Verwalter und Leiter einer Denkfabrik machte, die für verschiedene Stellen der US-Regierung Sicherheitsanalysen in Bezug auf den postsowjetischen Transkaukasus und Zentralasien erstellte. Ich habe beide Wissenschaftler mehr als nur flüchtig kennengelernt und weiß, wovon ich spreche. Schließlich möchte ich aus der Verpflichtung heraus, völlig transparent zu sein, ein Wort darüber verlieren, wie meine eigene politische Einstellung bis heute – nennen Sie es ein Vorurteil, wenn Sie so wollen – durch meine Doktorarbeit in den frühen 1970er Jahren geprägt wurde. Der Punkt ist, dass man, wenn man investiert, und ein Buch zu recherchieren ist im Grunde eine Investition, mit Händen und Füßen gebunden ist.

Zu Cohen möchte ich das Offensichtliche sagen: Als Autor der bahnbrechenden Biografie des kommunistischen Führers Nikolai Bucharin wurde Cohen mit diesem Buch berühmt und hegte eine Zuneigung zu seinem Helden, die er leugnete und die andere nicht sehen wollten. Bucharin war für Cohen der Weg, der in der sowjetischen Geschichte nicht eingeschlagen wurde, der “Kommunismus mit menschlichem Antlitz”, der von Stalin zerschlagen wurde. Deutet dies auf eine breitere Sympathie für Sowjetrussland hin? Ich denke ja, aber ich will nicht weiter darauf eingehen. Das Buch über Bucharin war Cohens Eintrittskarte zu einer engen Freundschaft mit Michail Gorbatschow, die ihm wiederum Zugang zu Personen und Insiderinformationen verschaffte, die ihn als politischen Kommentator im amerikanischen Fernsehen bekannt machten. Das machte ihn nicht zum Freund des Jelzin-Regimes und des wilden Kapitalismus, der in den 1990er Jahren die Kontrolle über Russland übernahm.

Mein zweiter Fall, Frederick Starr, kam mir vor einer Woche in den Sinn, als er mit einem Artikel, in dem er erklärte, dass eine militärische Niederlage im Krieg mit der Ukraine durchaus gut für Russland sein könnte, eine seltene Rückkehr in den öffentlichen Diskurs über Russland vollzog. Starr stützte sich dabei auf seine Erkenntnisse aus seiner Doktorarbeit und seinem Buch über die Großen Reformen Alexanders II. in den 1860er Jahren, die die Regierung und die Wirtschaft des Russischen Reiches veränderten. Ermöglicht wurden diese Reformen, so Starr, durch die Niederlage im Krimkrieg, die die sehr konservative Staatspolitik von Nikolaus I. diskreditierte und es ermöglichte, die Karten auf dramatische und konstruktive Weise neu zu mischen.

All das mag ja stimmen, aber wie, so muss man fragen, verhält sich das zu Putins Russland im Jahr 2023? Reformen? Welche Reformen hat Starr im Sinn? Alexej Nawalny an die Macht zu bringen? Russland in einem Jugoslawien-ähnlichen Zusammenbruch aufzuteilen, den die Vereinigten Staaten und die Schakal-Staaten in der Europäischen Union dann kontrollieren könnten? Es ist nicht klar, aber ich glaube nicht, dass Starr die Interessen der Russen und Russlands im Auge hat, wenn er seinen jüngsten Vorschlag für Reformen durch eine militärische Niederlage vorbringt. Ich sehe eine scharfe Hinwendung zu aggressivem Nationalismus durch einen möglichen Nachfolger Putins und eine direkte nukleare Konfrontation mit den Vereinigten Staaten, die für uns alle schlecht ausgehen könnte.

Ich schließe mit einer Bemerkung zu meiner eigenen festen Neigung, der russischen Staatsmacht im Zweifelsfall den Vorzug zu geben, wenn es um ihre Kompetenz und ihr patriotisches Engagement für das Wohl der Bürger geht. Dies geht direkt auf meine Doktorarbeit in den russischen Staatsarchiven in den Jahren 1971-72 zurück, als ich die Reformen der russischen Staatsinstitutionen untersuchte, insbesondere die Einführung eines Parlaments, der Staatsduma, vor dem Hintergrund einer Revolution, die durch eine militärische Niederlage – den verheerenden russisch-japanischen Krieg von 1904-05 – ausgelöst wurde. Ich stellte fest, dass diejenigen, die die neuen Institutionen, einschließlich der Wahlgesetze, schufen, sehr gut ausgebildet waren, auf Augenhöhe mit ihren besten Kollegen in Wien oder Berlin, und dass der Kern der Reformen bereits auf dem Papier in den Büroschubladen der Staatsberater existierte, die geduldig auf den richtigen Moment warteten, um sie einzuführen. Die Ideen kamen nicht von der Straße, sondern aus dem Inneren der Regierung.

Diejenigen, die heute in Russland an der Macht sind, sind nicht den Erbmonarchen verpflichtet. Sie sind weitaus besser darauf vorbereitet, Russland in eine blühende und demokratische Zukunft zu führen, als die liberalen Oppositionellen, die jetzt aus dem Land geflohen sind, oder als scheinbar wohlmeinende ausländische Gelehrte wie S. Frederick Starr.

Thèses de doctorat et préjugés intellectuels à vie

Mon dernier essai, une critique des écrits d’Anatol Lieven sur l’issue probable de la guerre Ukraine-Russie, a suscité de nombreux commentaires de lecteurs, dont une série relative à un autre titulaire bien placé du doctorat qui donne une mauvaise réputation à l’enseignement supérieur américain, le professeur de Yale Timothy Snyder. Dans ses articles périodiques parus dans The New York Review of Books et dans ses conférences aux quatre coins des États-Unis et de l’Europe, Snyder était un fervent propagandiste en faveur de l’Ukraine et un russophobe passionné bien avant 2014, lorsque l’affrontement entre la Russie et l’Ukraine a pris une dimension guerrière.  Il n’a pas changé de galons depuis lors.

Ce que les auteurs des commentaires sur mon site web ne savent pas, c’est que les préjugés de Snyder, qui nient la réalité factuelle, peuvent être rattachés à ses années de recherche pour sa thèse de doctorat, qui a fait sensation par la suite dans le monde universitaire (The Bloodlands) en raison de la mise en pratique de sa connaissance de nombreuses langues et de nombreuses sources d’archives jamais utilisées auparavant par les auteurs de l’Holocauste. Ces mêmes recherches en Ukraine et en Pologne ont donné à Snyder un attachement émotionnel à ces deux pays, que l’on peut qualifier de préjugé pur et simple. C’est ainsi qu’il est aujourd’hui un promoteur tout à fait déraisonnable des délires de Kaczynski en Pologne et de Zelensky en Ukraine, tandis que ses écrits sur Poutine ne sont rien d’autre que de la diffamation.

Le cas d’attachement excessif de Snyder aux expériences vécues lors de la recherche de sa thèse de doctorat est assez courant, même s’il n’est jamais reconnu par les professionnels. 

Dans ce bref essai, j’évoque deux autres universitaires bien connus que l’amour pour leurs sujets de recherche doctorale semble avoir fortement influencés, ou pour être moins flatteur, semble avoir déformé leur jugement politique pendant les décennies qui ont suivi. Le premier est Stephen Cohen, qui était sans doute le plus important historien américain de la Russie dans la seconde moitié du vingtième siècle. Le second est S. Frederic Starr, qui, pendant un demi-siècle, a mené une carrière variée mais très visible en tant que professeur, administrateur universitaire et chef de groupe de réflexion, préparant des analyses de sécurité pour diverses agences du gouvernement américain en ce qui concerne la Transcaucasie post-soviétique et l’Asie centrale. J’ai eu une connaissance plus que succincte de ces deux universitaires et je sais de quoi je parle. Enfin, par obligation de transparence totale, j’ai un mot à dire sur la façon dont ma propre mentalité politique, que vous qualifierez de préjugé si vous le souhaitez, a été façonnée par des recherches doctorales effectuées au début des années 1970. Le fait est que lorsque vous investissez, et faire des recherches sur ce qui est essentiellement un livre représente un investissement, vous êtes pieds et poings liés.

En ce qui concerne Cohen, je dirai ce qui est évident, à savoir qu’en tant qu’auteur de la biographie révolutionnaire du dirigeant communiste Nikolaï Boukharine, Cohen a fait de ce livre un objet de gloire et a nourri pour son héros une affection qu’il nie, et que les autres refusent de voir. Pour Cohen, Boukharine était le chemin non emprunté de l’histoire soviétique, le “communisme à visage humain” que Staline a écrasé. Cela laisse-t-il entrevoir une sympathie plus large pour la Russie soviétique ? Je pense que oui, mais je ne m’attarderai pas sur ce point. Le livre de Boukharine a permis à Cohen de nouer des liens d’amitié étroits avec Mikhaïl Gorbatchev, ce qui lui a donné accès à des personnes et à des informations privilégiées qui lui ont permis de passer à la télévision américaine en tant que commentateur politique. Il n’était pas un ami du régime Eltsine et du capitalisme sauvage qui a pris le contrôle de la Russie dans les années 90.

Mon deuxième cas, Frederick Starr, m’est venu à l’esprit il y a une semaine lorsqu’il a fait un rare retour dans le discours public sur la Russie en écrivant un article expliquant comment la défaite militaire dans la guerre avec l’Ukraine pourrait bien être bonne pour la Russie. Starr s’est appuyé sur les conclusions de ses recherches doctorales et de son livre sur les grandes réformes d’Alexandre II dans les années 1860, qui ont transformé le gouvernement et l’économie de l’Empire russe.  Ces réformes ont été rendues possibles, selon Starr, par la défaite de la guerre de Crimée, qui a discrédité les politiques d’État très conservatrices de Nicolas Ier et a permis de redistribuer les cartes de manière spectaculaire et constructive.

Tout cela est peut-être vrai, mais comment, peut-on se demander, cela se rapporte-t-il à la Russie de M. Poutine en 2023 ? Des réformes ? Quelles réformes Starr a-t-il en tête ?  Mettre Alexei Navalny au pouvoir ?  Pour diviser la Russie dans un effondrement de type yougoslave que les États-Unis et les États chacals de l’Union européenne pourraient alors contrôler ?  Ce n’est pas clair, mais je ne pense pas que Starr ait les intérêts des Russes et de la Russie à l’esprit lorsqu’il avance sa dernière proposition de réformes via une défaite militaire. Je vois un virage brutal vers un nationalisme agressif de la part de tout successeur probable de Poutine et une confrontation nucléaire directe avec les États-Unis, qui pourrait mal tourner pour nous tous.

Je terminerai par une note sur ma propre prédisposition à accorder à l’administration russe le bénéfice du doute chaque fois qu’il est question de sa compétence et de son engagement patriotique envers le bien-être des citoyens. Cela me vient directement de mes études doctorales dans les archives de l’État russe en 1971-72, lorsque j’ai étudié les réformes des institutions de l’État russe, à savoir l’introduction d’un parlement, la Douma d’État, dans le contexte d’une révolution provoquée par une défaite militaire – la désastreuse guerre russo-japonaise de 1904-05.  J’ai découvert que ceux qui ont créé les nouvelles institutions, y compris les lois électorales, étaient très instruits, au même titre que leurs meilleurs homologues de Vienne ou de Berlin, et que l’essence de la réforme existait déjà sur papier dans les tiroirs des conseillers d’État qui attendaient patiemment le bon moment pour les introduire. Les idées ne venaient pas de la rue mais de l’intérieur du gouvernement.

Les personnes au pouvoir en Russie aujourd’hui ne sont pas redevables aux monarques héréditaires.  Ils sont bien mieux préparés à conduire la Russie vers un avenir prospère et démocratique que les figures de l’opposition libérale qui ont maintenant fui le pays ou que des universitaires étrangers apparemment bien intentionnés comme S. Frederick Starr.

Dissertações de doutorado e preconceitos intelectuais por toda a vida

Meu último ensaio, uma crítica aos escritos de Anatol Lieven sobre o provável resultado da guerra Ucrânia-Rússia, suscitou muitos comentários dos leitores, incluindo um tópico relacionado a outro bem situado detentor de Ph.D. que dá má fama ao ensino superior dos EUA, o professor de Yale Timothy Snyder. Em seus artigos periódicos no The New York Review of Books e em suas palestras nos Estados Unidos e em toda a Europa, Snyder era um fervoroso propagandista em nome da Ucrânia e um russófobo impetuoso muito antes de 2014, quando o conflito entre a Rússia e a Ucrânia assumiu pela primeira vez uma dimensão bélica. Ele continua o mesmo desde então.

O que os autores dos comentários em meu sítio não saberiam é que os preconceitos de Snyder, que negam a realidade dos fatos, remontam aos seus anos como pesquisador de dia dissertação de doutorado, que mais tarde se tornara uma sensação no mundo acadêmico (The Bloodlands) por causa do uso de seu conhecimento de vários idiomas e de inúmeras fontes de arquivo nunca antes usadas pelos autores sobre o Holocausto. Essa mesma pesquisa sobre a Ucrânia e a Polônia deu a Snyder um apego emocional a esses dois países que podemos chamar de preconceito puro e simples. E assim ele é hoje um promotor totalmente irracional dos desvarios de Kaczynski na Polônia e de Zelensky na Ucrânia, enquanto seus escritos sobre Putin são nada menos que difamação.

O caso de apego excessivo de Snyder às experiências de pesquisar para sua dissertação de doutorado é bastante comum, se nunca, jamais ser reconhecido pelos profissionais.

Neste breve ensaio, apresento dois outros acadêmicos conhecidos cujo amor por seus temas de pesquisa de doutorado parecem ter influenciado fortemente, ou, para ser menos lisonjeiro, parecem ter distorcido seu julgamento político por várias décadas. O primeiro é Stephen Cohen, indiscutivelmente o mais importante historiador estadunidense da Rússia na segunda metade do século XX. O segundo é S. Frederic Starr, que ao longo de meio século seguiu uma carreira variada, mas altamente visível, como professor, administrador acadêmico e chefe de laboratório de idéias, preparando análises de segurança para várias agências do governo dos EUA com relação ao trans-Cáucaso e Ásia Central pós-soviéticos. Conheci ambos os estudiosos mais do que de passagem e sei do que estou falando. Por fim, a fim de ser totalmente transparente, tenho uma palavra a dizer sobre como minha própria mentalidade política até hoje, chame-a de preconceito, se quiser, fora moldada por pesquisas de doutorado no início dos anos 1970. A questão é que, quando você investe, e pesquisar para o que é essencialmente um livro é investir, você está com os pés e as mãos amarrados.

Sobre Cohen, direi o óbvio: como autor da biografia inovadora do líder comunista Nikolai Bukharin, Cohen levou esse livro à fama e nutriu por seu herói uma afeição que ele negaria, e que outros se recusavam a ver. Bukharin foi para Cohen o caminho não percorrido na história soviética, o “comunismo com rosto humano” que Stálin esmagou. Isso indica uma simpatia mais ampla pela Rússia soviética? Acho que sim, mas não vou insistir no assunto. O livro sobre Bukharin foi o ingresso de Cohen para uma amizade próxima com Mikhail Gorbachev, que por sua vez lhe deu acesso a pessoas e informações privilegiadas que o colocaram na televisão estadunidense como comentarista político. Não o tornou amigo do regime de Yeltsin e do capitalismo selvagem que assumiu o controle da Rússia na década de 1990.

O segundo, Frederick Starr, me veio à mente há uma semana, quando ele fez um raro retorno ao discurso público sobre a Rússia, escrevendo um artigo explicando como a derrota militar na guerra com a Ucrânia pode muito bem ser boa para a Rússia. Aqui, Starr estava contando com suas descobertas em sua pesquisa de doutorado e livro sobre as Grandes Reformas de Alexandre II na década de 1860, que transformaram o governo e a economia do Império Russo. Essas reformas foram possíveis, argumenta Starr, pela derrota na Guerra da Criméia, que desacreditou as políticas estatais muito conservadoras de Nicolau I e tornou possível reorganizar o estado de maneiras drásticas e construtivas.

Tudo isso pode ser verdade, mas como, deve-se perguntar, isso se relaciona com a Rússia de Putin em 2023? Reformas? Que reformas Starr tem em mente? Colocar Alexei Navalny no poder? Dividir a Rússia com um colapso semelhante ao da Iugoslávia que os Estados Unidos e os estados-chacais da União Européia poderiam então controlar? Não está claro, mas não acho que Starr tenha os interesses dos russos e da Rússia em mente quando avança com sua recente proposta de reformas por meio da derrota militar. Vejo uma forte virada para o nacionalismo agressivo por parte de qualquer provável sucessor de Putin e um confronto nuclear direto com os Estados Unidos, que poderia acabar mal para todos nós.

Concluo com uma nota sobre minha firme predisposição de dar à burocracia russa o benefício da dúvida sempre que houver uma questão de sua competência e compromisso patriótico com o bem-estar dos cidadãos. Isso vem diretamente de meus estudos de doutorado nos arquivos do estado russo em 1971-72, quando pesquisei as reformas das instituições estatais russas, ou seja, a introdução de um parlamento, a Duma, no contexto de uma revolução induzida por derrota militar: a desastrosa Guerra Russo-Japonesa de 1904-05. O que descobri foi que aqueles que criaram as novas instituições, incluindo as leis eleitorais, eram muito cultos, a par de seus melhores congêneres em Viena ou Berlim, e que a essência da reforma já existia no papel nas gavetas do escritório dos conselheiros do estado que esperaram pacientemente o momento certo para apresentá-los. As idéias não vieram da rua, mas de dentro do governo.

Os que estão no poder na Rússia hoje não têm dívida com monarcas hereditários. Eles estão muito mais bem preparados para conduzir a Rússia a um futuro próspero e democrático do que as figuras da oposição liberal que agora fugiram do país ou do que estudiosos estrangeiros aparentemente bem-intencionados como S. Frederick Starr.

Pseudo-academic writings on the outcome of the Russia-Ukraine War

In this essay, I offer a short critique of the article by Anatol Lieven newly published in Responsible Statecraft entitled “Where the war in Ukraine could be headed in 2023.” 

There are many articles on this subject appearing in Western media as we enter the new calendar year.  I single out Lieven because he brings to the subject a certain expertise in Russian affairs, impressive academic credentials earned at respected institutions of higher education and a reasonably long period of service as a professor.  In a word, what we have here is an apparently academic contribution to the discussion presented by an apparently academic minded publisher.

However, let the buyer beware. What I see here in reality is pseudo-academic writing in a pseudo-academic think tank environment.

The author offers three scenarios for the conclusion of the war this year, namely by Ukrainian victory, by Russian victory and by stalemate. So far, so good. However, as we go into each scenario it is clear that Lieven has cut the narrative to lead to a predetermined outcome which just happens to provide encouragement to the people who are paying his way. The notion that this writer could be following the truth wherever it leads him relates to some other world, not the one in which Lieven operates.

Lest the reader seek to raise the same objection to my writing, I state here and now that, unlike Lieven, I have no prediction on the war’s outcome, because the strategic, let alone the tactical intentions of the Russian military in particular are at this moment entirely opaque, which is a credit to the Kremlin’s ability to hold a secret.

War reporting presently coming from Kiev and from Moscow is totally contradictory and if you do not have money on one or the other horse, you do well to guard your silence till the power balance on the ground becomes clearer thanks to an offensive launched by one side or the other.

Back to Lieven and his first scenario of an outright Ukrainian victory, by which he means the recapture of the territories occupied by Russia, a breakthrough to the Sea of Azov. He acknowledges that this would require Kiev to overcome “a major challenge” posed by Russia, and yet he holds it out as a possibility given the way the Ukrainian forces have surprised us by their valor in this war. 

Let us be frank. Even among the Capitol Hill hawks, we now see outright acknowledgement these days that the chances of Ukraine liberating its lost territories are negligible. This particular scenario is offered by Lieven as red meat to the war hawks in Washington, who want to believe in the Ukrainian chance of success to justify the billions in aid now being sent their way. To make the scenario still more worthy of time and attention, and to throw a sop to its backers given its unlikelihood, Lieven sets out the risks inherent in a Russian defeat, namely some insane escalation such as Russia’s bombing Poland, Romania or other country delivering the arms to Ukraine, leading to a direct confrontation between Moscow and Washington. But a nuclear showdown, says Lieven, could point to a peace agreement in Ukraine, one that might be sweetened for Washington if at the same time Putin were removed from power.

Putin removed from power?  How, and by whom? 

As I have said in the past to those in the West calling for Putin’s removal, think carefully about what you wish for. Given the present day atmosphere of wartime Russia and profound social consolidation behind the armed forces, any successor to Putin coming from the ruling elites will be far more aggressive than the urbane and restrained Vladimir Vladimirovich.  There are today Russian patriots calling for the removal of Lavrov as Minister of Foreign Affairs and of Shoigu as Minister of Defense and their replacement by much tougher, no nonsense statesmen. A replacement for Putin will surely arrive with his finger on the button, ready to launch a first strike nuclear attack.

Lieven’s narrative with respect to a Russian victory is equally cut to meet his preferred outcome, not an outcome dictated by the facts.  From the very start, he argues that the Russians are stuck in defensive posture and have no near term plans for an offensive.  And what is meant by the near term?  And why not look just beyond that time period?

From this, without further ado, Lieven argues essentially that the two forces are in stalemate, his third scenario.  Why stalemate? Because they have each suffered 100,000 or more casualties.   Says who?  Here we have the issue of Lieven’s uncritical reliance on US and British intelligence estimates.  And what if the actual correlation of losses is 10 Ukrainians to 1 Russian, as some Russian estimates claim? 

Just take a look at the latest development in the war on the ground. Yesterday, the Russian military command announced the results of their “revenge” strike against the Ukrainian forces in retaliation for the loss of 93 dead during the New Year’s eve Ukrainian artillery barrage on a Russian barracks in Makeyevka, Donbas.  The Russians now targeted Ukrainian barracks in Kramatorsk, where there also were high concentrations of soldiers, and they claim to have killed 600 Ukrainian soldiers.  Six to one.  A reasonable figure to use in our calculations of losses of the sides generally.  No better or worse than 1:1.

In closing, I remind readers that I have directed attention to one of the more seemingly judicious and informed journalists reporting to Western media on the war.  Yet, here too the Piper plays the tune he is given..

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into German (Andreas Mylaeus), French (Youri) and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

Pseudo-akademische Texte über das Resultat des Krieges zwischen Russland und der Ukraine

In diesem Aufsatz biete ich eine kurze Kritik des Artikels von Anatol Lieven an, der kürzlich in Responsible Statecraft mit dem Titel “Wohin der Krieg in der Ukraine im Jahr 2023 führen könnte” veröffentlicht wurde.

Zu Beginn des neuen Kalenderjahres erscheinen in den westlichen Medien viele Artikel zu diesem Thema. Ich wähle Lieven aus, weil er ein gewisses Fachwissen über russische Angelegenheiten, beeindruckende akademische Zeugnisse, die er an angesehenen Hochschulen erworben hat, und eine recht lange Dienstzeit als Professor mitbringt. Mit einem Wort, wir haben es hier mit einem scheinbar akademischen Diskussionsbeitrag zu tun, der von einem scheinbar akademisch gesinnten Verleger vorgelegt wird.

Der Käufer sollte sich jedoch vorsehen. Was ich hier in Wirklichkeit sehe, ist ein pseudoakademischer Text in einem pseudoakademischen Think-Tank-Umfeld.

Der Autor bietet drei Szenarien für das Ende des Krieges in diesem Jahr an, nämlich einen ukrainischen Sieg, einen russischen Sieg und eine Pattsituation. So weit, so gut. Im Laufe der Betrachtung der einzelnen Szenarien wird jedoch deutlich, dass Lieven das Narrativ so zugeschnitten hat, dass es zu einem vorherbestimmten Ergebnis führt, das zufällig diejenigen Leute ermutigt, die seinen Lebensunterhalt bezahlen. Die Vorstellung, dass dieser Schriftsteller der Wahrheit folgen könnte, wohin auch immer sie ihn führt, bezieht sich auf eine andere Welt, nicht auf die, in der Lieven agiert.

Damit der Leser nicht denselben Einwand gegen meinen Text erhebt, stelle ich hier und jetzt fest, dass ich im Gegensatz zu Lieven keine Vorhersage über den Ausgang des Krieges machen kann, denn die strategischen, geschweige denn die taktischen Absichten insbesondere des russischen Militärs sind derzeit völlig undurchsichtig, was der Fähigkeit des Kremls, ein Geheimnis zu bewahren, zur Ehre gereicht.

Die Kriegsberichterstattung, die derzeit aus Kiew und aus Moskau kommt, ist völlig gegensätzlich, und wer nicht auf das eine oder das andere Pferd setzt, tut gut daran, sich in Schweigen zu hüllen, bis das Kräfteverhältnis vor Ort durch eine Offensive der einen oder anderen Seite klarer wird.

Zurück zu Lieven und seinem ersten Szenario eines vollständigen ukrainischen Sieges, womit er die Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete und einen Durchbruch zum Asowschen Meer meint. Er räumt ein, dass dies von Kiew die Überwindung einer “großen Herausforderung” durch Russland erfordern würde, und dennoch hält er es angesichts der Art und Weise, wie die ukrainischen Streitkräfte uns in diesem Krieg durch ihre Tapferkeit überrascht haben, für möglich.

Lassen Sie uns offen sein. Selbst unter den Falken auf dem Capitol Hill wird heutzutage offen zugegeben, dass die Chancen der Ukraine, ihre verlorenen Gebiete zu befreien, verschwindend gering sind. Dieses spezielle Szenario wird von Lieven als rotes Fleisch für die Kriegsfalken in Washington angeboten, die an die ukrainischen Erfolgschancen glauben wollen, um die Milliardenhilfen zu rechtfertigen, die jetzt in die Ukraine fließen. Um dem Szenario noch mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen und den Befürwortern angesichts seiner Unwahrscheinlichkeit ein Bonbon zukommen zu lassen, führt Lieven die Risiken einer russischen Niederlage auf, nämlich eine wahnwitzige Eskalation wie die Bombardierung Polens, Rumäniens oder eines anderen Landes, das Waffen an die Ukraine liefert, was zu einer direkten Konfrontation zwischen Moskau und Washington führen würde. Aber ein nuklearer Showdown, so Lieven, könnte auf ein Friedensabkommen in der Ukraine hindeuten, das für Washington damit versüßt werden könnte, dass gleichzeitig Putin von der Macht entfernt würde.

Putin von der Macht entfernt? Wie, und durch wen?

Wie ich bereits in der Vergangenheit zu denjenigen im Westen gesagt habe, die Putins Absetzung fordern, sollten Sie sich genau überlegen, was Sie sich wünschen. In der heutigen Atmosphäre des kriegerischen Russlands und der tiefgreifenden sozialen Konsolidierung hinter den Streitkräften wird jeder Nachfolger Putins, der aus den Reihen der herrschenden Eliten kommt, weitaus aggressiver sein als der weltgewandte und zurückhaltende Wladimir Wladimirowitsch. Es gibt heute russische Patrioten, die die Absetzung von Lawrow als Außenminister und von Schoigu als Verteidigungsminister und ihre Ersetzung durch viel härtere, unbestechliche Staatsmänner fordern. Ein Ersatz für Putin wird sicherlich mit dem Finger auf dem Knopf kommen, bereit, einen nuklearen Erstschlag zu starten.

Lievens Darstellung eines russischen Sieges ist ebenfalls auf das von ihm bevorzugte Ergebnis zugeschnitten und nicht auf ein Ergebnis, das von den Fakten diktiert wird. Von Anfang an argumentiert er, dass die Russen in einer defensiven Haltung verharren und keine kurzfristigen Pläne für eine Offensive haben. Was aber ist mit “kurzfristig” gemeint? Und warum nicht gleich über diesen Zeitraum hinaus?

Daraus folgert Lieven kurzerhand, dass sich die beiden Kräfte in einer Patt-Situation befinden, seinem dritten Szenario. Warum Pattsituation? Weil sie jeweils 100.000 oder mehr Verluste erlitten haben. Sagt wer? Hier haben wir das Problem, dass Lieven sich unkritisch auf die Schätzungen der amerikanischen und britischen Geheimdienste verlässt. Und was ist, wenn die tatsächliche Relation der Verluste bei 10 Ukrainern zu 1 Russe liegt, wie einige russische Schätzungen behaupten?

Werfen Sie einen Blick auf die jüngste Entwicklung im Krieg vor Ort. Gestern gab die russische Militärführung die Ergebnisse ihres “Rache”-Schlags gegen die ukrainischen Streitkräfte als Vergeltung für den Verlust von 93 Toten während des ukrainischen Artilleriebeschusses in der Silvesternacht auf eine russische Kaserne in Makejewka im Donbass bekannt. Die Russen haben nun ukrainische Kasernen in Kramatorsk angegriffen, wo sich ebenfalls viele Soldaten aufhielten, und behaupten, 600 ukrainische Soldaten getötet zu haben. Sechs zu eins. Eine realistische Zahl, die wir für unsere Berechnungen der Verluste der beiden Seiten im Allgemeinen verwenden können. Nicht besser oder schlechter als 1:1.

Abschließend möchte ich die Leser daran erinnern, dass ich die Aufmerksamkeit auf einen der scheinbar umsichtigeren und sachkundigeren Journalisten gelenkt habe, der in den westlichen Medien über den Krieg berichtet. Doch auch hier gibt der Pfeifer den Ton an.

Écrits pseudo-académiques sur l’issue de la guerre Russie-Ukraine

Dans cet essai, je propose une courte critique de l’article d’Anatol Lieven récemment publié dans Responsible Statecraft et intitulé « Où la guerre en Ukraine pourrait se diriger en 2023. »

De nombreux articles sur ce sujet paraissent dans les médias occidentaux alors que nous entrons dans la nouvelle année civile. J’ai choisis Lieven parce qu’il apporte au sujet une certaine expertise dans les affaires russes, qu’il a des diplômes académiques impressionnants obtenus dans des établissements d’enseignement supérieur respectés et une expérience raisonnablement longue en tant que professeur. En un mot, ce que nous avons ici est une contribution apparemment académique à la discussion présentée par un éditeur apparemment académique.

Cependant, que l’acheteur se méfie. Ce que je vois ici en réalité, c’est une écriture pseudo-académique dans un environnement de groupe de réflexion pseudo-académique.

L’auteur propose trois scénarios pour la conclusion de la guerre cette année, à savoir par la victoire ukrainienne, par la victoire russe et par l’impasse. Jusqu’ici tout va bien. Cependant, au fur et à mesure que nous examinons chaque scénario, il devient évident que Lieven a adapté le récit pour aboutir à un résultat prédéterminé qui revient juste à approuver les personnes qui le paient. L’idée que cet auteur pourrait suivre la vérité à la trace se rapporte à un autre monde, pas celui dans lequel Lieven opère.

De crainte que le lecteur ne cherche à soulever la même objection à mon écriture, je déclare ici et maintenant que contrairement à Lieven, je ne fais aucune prédiction sur l’issue de la guerre, car les intentions stratégiques, et surtout tactiques, de l’armée russe en particulier, sont à ce stade entièrement opaques, ce qui fait honneur à la capacité du Kremlin à détenir un secret.

Les reportages de guerre venant actuellement de Kiev et de Moscou sont totalement contradictoires et si vous n’avez pas misé sur l’un ou l’autre cheval, vous feriez bien de garder le silence jusqu’à ce que le rapport de force sur le terrain se clarifie grâce à une offensive lancée d’un côté ou l’autre.

Revenons à Lieven et son premier scénario de victoire ukrainienne pure et simple, par lequel il entend la reconquête des territoires occupés par la Russie et une percée vers la mer d’Azov. Il reconnaît que cela nécessiterait que Kiev surmonte « un défi majeur » posé par la Russie, et pourtant il le présente comme une possibilité étant donné la façon dont les forces ukrainiennes nous ont surpris par leur valeur dans cette guerre.

Soyons francs. Même pour les faucons de Capitol Hill, on constate aujourd’hui que les chances que l’Ukraine libère ses territoires perdus sont négligeables. Ce scénario particulier est proposé par Lieven comme de la viande rouge aux faucons de guerre à Washington, qui veulent croire aux chances de succès de l’Ukraine pour justifier les milliards d’aide qui lui ont été envoyés. Pour rendre le scénario encore plus digne de temps et d’attention, et pour donner un coup de pouce à ses partisans compte tenu de son improbabilité, Lieven expose les risques inhérents à une défaite russe, à savoir une escalade insensée comme le bombardement russe de la Pologne, de la Roumanie ou d’un autre pays livrant les armes à l’Ukraine, conduisant à une confrontation directe entre Moscou et Washington. Mais une confrontation nucléaire, dit Lieven, pourrait déboucher sur un accord de paix en Ukraine, lequel pourrait être favorable pour Washington si, en même temps, Poutine était chassé du pouvoir.

Poutine écarté du pouvoir ? Comment et par qui ?

Comme je l’ai dit dans le passé à ceux qui, en Occident, réclamaient la destitution de Poutine, réfléchissez bien à ce que vous souhaitez. Compte tenu de l’atmosphère actuelle de la Russie en temps de guerre et de la profonde cohésion sociale derrière les forces armées, tout successeur de Poutine issu des élites dirigeantes sera bien plus agressif que le courtois et mesuré Vladimir Vladimirovitch. Il y a aujourd’hui des patriotes russes qui réclament la destitution de Lavrov au poste de ministre des Affaires étrangères et de Choïgou au poste de ministre de la Défense et leur remplacement par des hommes d’État bien plus durs et pragmatiques. Un remplaçant de Poutine arrivera sûrement le doigt sur le bouton, prêt à lancer une première attaque nucléaire.

Le récit de Lieven concernant une victoire russe est également biaisé pour atteindre un résultat voulu, et non un résultat dicté par les faits. Dès le début, il soutient que les Russes sont coincés dans une posture défensive et n’ont aucun plan à court terme pour une offensive. Et qu’entend-on par court terme ? Et pourquoi ne pas regarder juste au-delà de cette période ?

À partir de là, sans plus tarder, Lieven soutient essentiellement que les deux forces sont dans l’impasse, son troisième scénario. Pourquoi impasse ? Parce qu’ils ont subi chacun 100 000 victimes ou plus. Cela a été dit par qui ? Nous avons ici le problème de la confiance dépourvue d’esprit critique de Lieven dans les estimations des services de renseignement américains et britanniques. Et si la corrélation réelle des pertes était de 10 Ukrainiens pour 1 Russe, comme le prétendent certaines estimations russes ?

Jetez un coup d’œil aux derniers développements de la guerre sur le terrain. Hier, le commandement militaire russe a annoncé les résultats de sa frappe de « vengeance » contre les forces ukrainiennes en représailles à la perte de 93 morts lors du barrage d’artillerie ukrainien de la nuit de la Saint-Sylvestre sur une caserne russe à Makeïevka, dans le Donbass. Les Russes ont maintenant pris pour cible les casernes ukrainiennes de Kramatorsk, où il y avait également de fortes concentrations de soldats, et ils affirment avoir tué 600 soldats ukrainiens. Six contre un. Un chiffre raisonnable à utiliser dans nos calculs de pertes des deux côtés. Ni meilleur ni pire que 1:1.

Pour terminer, je rappelle aux lecteurs que j’ai attiré l’attention sur l’un des journalistes apparemment les plus judicieux et les plus informés qui ont rendu compte de la guerre dans les médias occidentaux. Pourtant, ici aussi le joueur de pipeau joue la partition qu’on lui donne.

Obras pseudo-acadêmicas sobre o resultado da Guerra Russo-ucraniana

Neste ensaio, ofereço uma breve crítica do artigo por Anatol Lieven recém publicado em Responsible Statecraft, entitulado “Para onde poderia se encaminhar a guerra na Ucrânia em 2023”. 

Há muitos artigos sobre este assunto aparecendo na mídia ocidental ao começar este novo ano. Destaco o de Lieven porque ele contribui à discussão com certa competência em assuntos russos, credenciais acadêmicas impressionantes de respeitadas instituições de educação de nível superior e um período relativamente longo como professor. Em suma, se tem aqui aparentemente uma contribuição acadêmica à discussão apresentada por uma editora aparentemente voltada à academia.

Entretanto, é preciso cuidado. O que vejo aqui de fato é uma obra pseudo-científica num ambiente pseudo-acadêmico de centro de especialistas.

O autor propõe três cenários para a conclusão da guerra neste ano. A saber, com a vitória da Ucrânia, com a vitória da Rússia e com um impasse. Até agora, tudo bem. Porém, ao se entrar em cada cenário, fica claro que o Lieven abreviou a narrativa para levar a uma conclusão predeterminada que, por acaso, encoraja as pessoas que o pagam. A noção de que este autor poderia estar perseguindo a verdade onde quer que ela o levasse se refere a um outro mundo, não ao mundo em que o Lieven opera.

Para que o leitor não tente levantar a mesma objeção à meu ensaio, afirmo aqui e agora que, ao contrário de Lieven, não tenho nenhuma previsão sobre o resultado da guerra, porque a estratégia, sem mencionar as particulares táticas dos militares russos, está neste momento totalmente obscura, o que é um crédito à capacidade do Kremlin de manter um segredo.

Os relatórios de guerra vindos atualmente de Kiev e de Moscou são totalmente contraditórios e, se não se fizeram apostas num ou noutro cavalo, melhor manter-se o silêncio até que o equilíbrio de forças na área fique mais claro, graças a uma ofensiva lançada por um ou pelo outro lado.

De volta a Lieven e a seu primeiro cenário de uma completa vitória da Ucrânia, com o que ele quer dizer a retomada dos territórios ocupados pela Rússia, um avanço para o Mar de Azov. Ele reconhece que isso exigiria que Kiev superasse “um grande desafio” colocado pela Rússia, mas ele considera uma possibilidade, dada a forma como as forças ucranianas surpreenderam com sua bravura nesta guerra.

Sejamos francos. Mesmo entre os membros belicistas do Capitólio, agora os vemos admitirem abertamente que as chances da Ucrânia libertar seus territórios perdidos são mínimas. Este cenário particular é oferecido por Lieven como isca para os belicistas em Washington, que querem acreditar na chance da Ucrânia ter sucesso para justificar os bilhões em ajuda que agora estão sendo enviados para ela. Para tornar o cenário ainda mais digno de tempo e atenção, e para consolar seus apoiadores, dada a sua improbabilidade, Lieven expõe os riscos inerentes a uma derrota russa, ou seja, uma escalada insana, como a Rússia bombardeando a Polônia, a Romênia ou outro país, entregando armas para a Ucrânia, levando a um confronto direto entre Moscou e Washington. Mas um confronto nuclear, diz Lieven, pode sugerir um acordo de paz na Ucrânia, que pode apaziguar Washington se ao mesmo tempo Putin for removido do poder.

Putin afastado do poder? Como e por quem?

Como disse antes, para aqueles no Ocidente pedindo a remoção de Putin, que pensem cuidadosamente sobre o que desejam. Dada a atmosfera atual na Rússia em tempo de guerra e a profunda consolidação social por trás das forças armadas, qualquer sucessor de Putin vindo das elites governantes será muito mais agressivo do que o cortês e comedido Vladimir Vladimirovich. Há hoje patriotas russos pedindo a remoção de Lavrov como Ministro das Relações Exteriores e de Shoigu como Ministro da Defesa e sua substituição por estadistas muito mais firmes e sem contra-senso. Um substituto para Putin certamente chegará com seu dedo no “botão”, pronto para lançar um primeiro ataque nuclear.

A narrativa de Lieven em relação a uma vitória russa é igualmente moldada para satisfazer seu resultado preferido, não um resultado ditado pelos fatos. Desde o início, ele argumenta que os russos estão atrelados a uma postura defensiva e que não têm planos de curto prazo para uma ofensiva. E o que se entende por curto prazo? E por que não se considerar além desse período de tempo?

A partir disto, sem mais delongas, Lieven argumenta basicamente que as duas forças estão num impasse, seu terceiro cenário. Por que um impasse? Porque cada um deles sofreu 100.000 ou mais baixas. Quem disse? Aqui temos de questionar a confiança pouco crítica de Lieven sobre as estimativas das inteligências dos EUA e da Grã-Bretanha. E se a correlação real de perdas for de 10 ucranianos para 1 russo, como alegam algumas estimativas russas?

Basta dar uma olhada no mais recente desenvolvimento da guerra na área. Ontem, o comando militar russo anunciou os resultados de seu ataque de “revidada” contra as forças ucranianas, em retaliação pela perda de 93 mortos durante a barragem de artilharia ucraniana na véspera de Ano Novo num quartel russo em Makeyevka, Donbas. Os russos agora visavam os quartéis ucranianos em Kramatorsk, onde também havia grandes concentrações de soldados, e afirmam ter matado 600 soldados ucranianos. Seis a um. Um valor razoável para se usar em nossos cálculos de perdas de ambos lados em geral. Nem melhor, nem pior do que 1:1.

Em suma, lembro aos leitores que chamei a atenção para um dos jornalistas que relatam a guerra na mídia ocidental aparentemente mais criterioso e informado. No entanto, aqui também o Flautista toca a melodia que lhe é dada.

The view from Dubai

The purpose of this brief posting is to present the link to last night’s Press TV, Iran program about latest developments in the Ukraine-Russia war. I had the pleasure of sharing the panel with Fred Weir, long time foreign correspondent in Moscow who is most closely associated with the Boston newspaper Christian Science Monitor.

I have several comments to add here to the discussion last night. But first I wish to share some impressions on my whereabouts, Dubai.  I arrived here a couple of days ago and like so many arrivals in Dubai, I am here on a brief rest period before moving on. I will be headed to Muscat and thence to the Seychelles.  Given my journalistic interests, what all of these stopping points have in common besides attractive warmth and sunshine in the midst of the European winter is a seasonal influx of Russians. By that I mean Russian tourists in all price categories, who are drawn here by the visa-free regime of the emirate and also by its transit status to the world at large.  In this sense, Dubai stands alongside Istanbul as the Russian gateway for international air travelers under conditions of the Europe-imposed air embargo on Russia.

We ran into a couple of Russian tourist groups at the entrance to one of Dubai’s better known souks, where their guides had deposited them for 40 minutes of shopping.  I hasten to add that the busloads of Russian tourists were much more fortunate in having professional Russian guides from their tour organizer who actually knew something about Dubai and who actually could communicate that to them in flawless Russian.  My wife and I were less fortunate to have been assigned by our hotel a “local” Pakistani driver-guide. His van was impeccable and he meant well, but his “special English” was unintelligible and his knowledge of the history and culture of Dubai was nil. Needless to say, we paid a hefty price for his services. But in Dubai, who counts money, after all?

At the end of the day, we did get a good impression of the distinctions between Old Dubai, dating back two hundred years but mostly built 60 to 40 years ago, and New Dubai which is an ongoing construction site. I take my hat off to the emirs and their advisers: new Dubai is fantastic, a kind of London City, Manhattan and Singapore rolled into one and set on the tip of Arabia. We made a brief visit to the justly famous Palm residential complex that is now being duplicated in a second “frond” that is set for release in 2027.

The Bollywood stars and top business executives who are the basic clientele will be spoiled for choice. Add to them the very wealthy Russians who are establishing residences here to compensate for their losses to confiscation in Greater London.

I expect in later essays to have a word to say about the Russians I meet en passant during my sojourn. But first I want to share my thoughts from the last part of my flight into Dubai from Brussels.  As we passed over Basra, Mosul and then the stretch of Iranian coastline in our approach to landing in Dubai, I was reminded of the devastating consequences of United States interventions in this part of the world, both by proxy, as in the case of the Iran-Iraq war and by direct invasion of American forces in the two wars on Iraq, in the Syrian civil war, not to mention in Afghanistan. 

And how does this relate to the topic of the day, the Ukraine-Russia war? There is a direct line inasmuch as all of these events form part of the American effort to maintain and enforce its post-Cold War global hegemony. Of course, in Europe this point is missed entirely. The mindset accepts without qualms the destruction of entire cultures with their historical monuments, the murder of hundreds of thousands if not millions of civilians as collateral damage to American tank columns and carpet bombing. That is the way of the world. What racist Europe cannot tolerate is that white, blue-eyed Ukrainians on their doorstep, living on the same continent, might be victims of war.

The Emirates Airline map of the greater Middle Eastern region on which our flight path was projected gave me a different but valuable lesson on geography.  Till now I had seen maps showing Afghanistan or Uzbekistan drawn from the perspective of Europe and or of Russia. Now these countries were shown from the perspective of the South, and it instantly became clear just how close geographically Kabul or Tashkent are to Iraq, to Iran. This may sound trivial, but it changes your mindset 180 degrees.

Now, allow me to add one comment to what you are going to see in the video of last night’s Press TV program. The moderator first asked about the 36-hour cease-fire which President Putin had proposed to respect Orthodox Christmas, January 6-7.  What was missing from the question and also from my fellow panelist’s answer is that the very proposal was controversial because of recent measures taken by the breakaway Ukrainian Orthodox Church within the context of its rejection of everything Russian:  namely, the Kievan church hierarchs have renounced the pre-Revolutionary calendar used by the Russian Church and are now officially celebrating Christmas on December 25th.  In this context, the very reason for a cease-fire was absent as seen from the perspective of Zelensky’s regime.

As regards, the second issue under discussion, Russia’s hypersonic missiles, namely the Zircon that was fitted on the Admiral Gorshkov frigate that Putin sent out to sea this past week, I remarked that this missile is primarily intended as a destroyer of aircraft carriers and their escorts. It can be launched from surface vessels like the frigates, but also by submarines from under water 30 or 40 meters down. And in addition to threatening enemy navies, it can serve as a strategic weapon against land targets.  I assume that in this assignment, a frigate like the Gorshkov could be posted in the Atlantic to target Washington, D.C. or other American cities. The whole point of the launch of the Gorshkov just now was to remind the Pentagon that there will be a price to pay if the supply of advanced offensive military hardware to Ukraine crosses certain red lines, not to mention if American warplanes based on aircraft carriers in the Mediterranean were to intervene directly in the Ukraine war.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into Italian (Robert Pozzi), French (Youri), German (Andreas Mylaeus) and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

La vista da Dubai

Lo scopo di questo breve post è di presentare il video della mia intervista al programma della Press TV iraniana di ieri sera sugli ultimi sviluppi della guerra Ucraina-Russia. Ho avuto il piacere di essere stato intervistato insieme a Fred Weir, corrispondente estero di lunga data a Mosca e che collabora strettamente con il quotidiano di Boston Christian Science Monitor.

Ho diversi commenti da aggiungere alla discussione di ieri sera. Ma prima vorrei condividere alcune impressioni sul luogo in cui mi trovo, Dubai.  Sono arrivato qui un paio di giorni fa e, come molti altri arrivi a Dubai, sono qui per un breve periodo di riposo prima di spostarmi. Mi dirigerò a Muscat e poi alle Seychelles.  Considerati i miei interessi giornalistici, ciò che accomuna tutti questi punti di sosta, oltre al clima e al sole nel bel mezzo dell’inverno europeo, è l’afflusso stagionale di russi. Mi riferisco ai turisti russi che vengono qui sia perche’ non hanno bisogno di nessuna visto sia perche’ Dubai e’ la porta di transito per il resto del mondo.  In questo senso, Dubai, insieme a Istanbul, e’ diventata per i viaggiatori russi la porta d’accesso al resto del mondo visto l’embargo aereo imposto dall’Europa.

Abbiamo incontrato un paio di gruppi di turisti russi all’ingresso di uno dei souk più noti di Dubai, dove le loro guide li avevano depositati per 40 minuti di shopping.  Mi affretto ad aggiungere che i pullman di turisti russi erano molto più fortunati di noi perché avevano guide russe professioniste che sapevano davvero qualcosa di Dubai e che potevano comunicarglielo in un russo impeccabile.  Io e mia moglie siamo stati meno fortunati perché il nostro hotel ci ha assegnato un autista-guida pakistano “locale”. Il suo furgoncino era impeccabile e voleva essere utile ma il suo inglese era incomprensibile e la sua conoscenza della storia e della cultura di Dubai inesistente. Inutile dire che abbiamo pagato cari i suoi servizi. Ma a Dubai, dopo tutto, chi conta i soldi?

Alla fine della giornata, ci siamo fatti una buona idea della differenza tra la Dubai vecchia, nata duecento anni fa ma costruita per lo più negli ultimi 40-60 anni, e la nuova Dubai, che è un cantiere in corso d’opera. Tanto di cappello agli emiri e ai loro consiglieri: la nuova Dubai è fantastica, una specie di City londinese, Manhattan e Singapore messe insieme. Abbiamo fatto una breve visita al Palm, il famoso complesso residenziale di cui stanno costruendo una seconda “fronda” che sarà’ completata nel 2027.

Le star di Bollywood e i dirigenti d’azienda che costituiscono la clientela di base di questi posti avranno l’imbarazzo della scelta. A loro si aggiungono i ricchi russi che stanno spostando qui la loro residenza dopo che le loro proprietà sono a Londra sono state confiscate.

Nei prossimi articoli parlero’ ancora un po’ dei russi incontrati en passant durante il mio soggiorno. Ma prima voglio condividere le mie riflessioni sull’ultima parte del mio volo da Bruxelles a Dubai.  Mentre sorvolavamo Bassora, Mosul e poi il tratto di costa iraniana nella fase di atterraggio a Dubai, mi sono venute in mente le devastanti conseguenze degli interventi degli Stati Uniti in questa parte del mondo, sia per procura, come nel caso della guerra Iran-Iraq, sia con l’invasione diretta delle forze americane nelle due guerre in Iraq, nella guerra civile siriana, per non parlare dell’Afghanistan. 

E come si collega tutto questo al tema del giorno, la guerra Ucraina-Russia? La risposta e’ semplice: tutti questi eventi fanno parte dello sforzo americano per mantenere e imporre la propria egemonia globale post-guerra fredda. In Europa questa questione viene completamente ignorata, perche’ pare che siamo perfettamente in grado di accettare che intere civilizzazioni vengano distrutte, che vengano uccisi centinaia di migliaia, se non milioni, di civili – il “danno collaterale” delle colonne di carri armati e dei bombardamenti a tappeto americani. Cosi’ il modo in cui va il mondo, si dice. Ma quello che questa Europa razzista non può tollerare è che gli ucraini, bianchi, con occhi azzurri e che vivono alle loro porte, possano essere vittime di una guerra.

La mappa della regione mediorientale che la Emirates Airline ci ha messo a disposizione mi ha dato un’altra interessante lezione di geografia.  Finora avevo visto mappe che mostravano l’Afghanistan o l’Uzbekistan viste dalla prospettiva dell’Europa o della Russia. Ma ora nella mappa che avevo in mano questi paesi venivano mostrati da una prospettiva diversa, dal sud, e mi è apparso subito chiaro quanto Kabul o Tashkent siano geograficamente vicine all’Iraq e all’Iran. Può sembrare banale, ma la cosa cambia completamente il modo di vedere le cose.

Permettetemi ora di aggiungere un commento a ciò che vedrete nel video del programma di Press TV di ieri sera. Il moderatore ha fatto domande prima di tutto sul cessate il fuoco di 36 ore che il presidente Putin ha proposto per rispettare il Natale ortodosso, il 6-7 gennaio.  Ciò che è sfuggito alla domanda e anche alla risposta del collega è che la proposta era controversa a causa delle recenti misure adottate dalla Chiesa ortodossa ucraina, separatasi nel contesto del suo rifiuto di tutto ciò che è russo: in particolare, i gerarchi della Chiesa di Kiev hanno rinunciato al calendario pre-rivoluzionario utilizzato dalla Chiesa russa e ora celebrano ufficialmente il Natale il 25 dicembre.  Evidentemente, dal punto di vista del regime di Zelensky, era venuta a mancare la ragione stessa del cessate il fuoco.

La seconda domanda, sui missili ipersonici russi, in particolare lo Zircon montato sulla fregata Admiral Gorshkov che Putin ha mandato in mare la scorsa settimana, ho fatto notare che questo missile è destinato principalmente a distruggere le portaerei e le flotte che le scortano. Può essere lanciato da navi di superficie come le fregate, ma anche da sottomarini a 30 o 40 metri di profondità. Oltre a minacciare le marine nemiche, può servire come arma strategica contro obiettivi terrestri.  Immagino che in questo caso una fregata come la Gorshkov potrebbe essere inviata nell’Atlantico per colpire Washington D.C. o altre città americane. Lo scopo del varo della Gorshkov è stato quello di ricordare al Pentagono che ci sarà un prezzo da pagare se la fornitura di hardware militare offensivo avanzato all’Ucraina supererà certe “linee rosse”, per non parlare del caso in cui gli aerei da guerra americani basati sulle portaerei nel Mediterraneo dovessero intervenire direttamente nella guerra in Ucraina.

Vue depuis Dubaï

Le but de ce bref message est de présenter le lien vers l’émission d’hier soir de Press TV, Iran, sur les derniers développements de la guerre Ukraine-Russie. J’ai eu le plaisir de partager le plateau avec Fred Weir, correspondant étranger de longue date à Moscou, qui est plus particulièrement associé au journal Christian Science Monitor de Boston.

J’ai plusieurs commentaires à ajouter ici à la discussion d’hier soir. Mais d’abord, je souhaite partager quelques impressions sur mon lieu de résidence, Dubaï.  Je suis arrivé ici il y a quelques jours et, comme beaucoup d’autres arrivants à Dubaï, je suis ici pour une brève période de repos avant de repartir. Je vais me rendre à Mascate et de là aux Seychelles.  Compte tenu de mes intérêts journalistiques, ce que tous ces points d’arrêt ont en commun, outre la chaleur et le soleil au milieu de l’hiver européen, c’est l’afflux saisonnier de Russes. J’entends par là les touristes russes de toutes les catégories et qui sont attirés ici par le régime sans visa de l’émirat et par son statut de transit vers le monde entier.  En ce sens, Dubaï est, avec Istanbul, la porte d’entrée de la Russie pour les touristes internationaux dans le contexte de l’embargo aérien imposé par l’Europe à la Russie.

Nous sommes tombés sur deux groupes de touristes russes à l’entrée d’un des souks les plus connus de Dubaï, où leurs guides les avaient déposés pour 40 minutes de shopping.  Je m’empresse d’ajouter que les bus remplis de touristes russes ont eu beaucoup plus de chance d’avoir des guides russes professionnels de la part de leur organisateur de voyage, qui connaissaient vraiment quelque chose de Dubaï et qui pouvaient leur communiquer cela dans un russe impeccable.  Ma femme et moi avons eu moins de chance d’avoir été assignés par notre hôtel à un chauffeur-guide pakistanais « local ». Sa camionnette était impeccable et il voulait bien faire, mais son « anglais spécial » était inintelligible et sa connaissance de l’histoire et de la culture de Dubaï était nulle. Inutile de dire que nous avons payé un prix élevé pour ses services. Mais à Dubaï, qui compte l’argent, finalement ?

En fin de journée, nous avons pu nous rendre compte des distinctions entre le vieux Dubaï, vieux de deux cents ans mais construit pour l’essentiel il y a 60 à 40 ans, et le nouveau Dubaï qui est un chantier en cours. Je tire mon chapeau aux émirs et à leurs conseillers : le nouveau Dubaï est fantastique, une sorte de London City, de Manhattan et de Singapour réunis en un seul endroit, situé à la pointe de l’Arabie. Nous avons fait une brève visite du très célèbre complexe résidentiel Palm qui est en train d’être dupliqué dans une deuxième « fronde » dont la mise en service est prévue pour 2027.

Les stars de Bollywood et les hauts dirigeants d’entreprise qui constituent la clientèle de base auront l’embarras du choix. Ajoutez à cela les Russes très fortunés qui choisissent d’établir leur résidence ici pour compenser leurs pertes dues à la confiscation dans le Grand Londres.

Je compte bien, dans des essais ultérieurs, dire un mot des Russes que je rencontre en chemin pendant mon séjour. Mais d’abord, je veux partager mes réflexions sur la dernière partie de mon vol de Bruxelles à Dubaï.  Alors que nous survolions Bassora, Mossoul et ensuite la partie du littoral iranien dans notre approche de l’atterrissage à Dubaï, je me suis souvenu des conséquences dévastatrices des interventions des États-Unis dans cette partie du monde, à la fois par proxy, comme dans le cas de la guerre Iran-Irak, et par invasion directe des forces américaines dans les deux guerres contre l’Irak, dans la guerre civile syrienne, sans oublier l’Afghanistan.

Et quel est le lien avec le sujet du jour, la guerre Ukraine-Russie ? Il y a un lien direct dans la mesure où tous ces événements font partie de l’effort américain pour maintenir et renforcer son hégémonie mondiale de l’après-guerre froide. Bien entendu, en Europe, ce point est totalement ignoré. La mentalité accepte sans scrupules la destruction de cultures entières avec leurs monuments historiques, le meurtre de centaines de milliers, voire de millions de civils comme dommages collatéraux des colonnes de chars et des bombardements en tapis américains. C’est ainsi que va le monde. Ce que l’Europe raciste ne peut tolérer, c’est que des Ukrainiens blancs aux yeux bleus, vivant sur le même continent, puissent être des victimes de guerre.

La carte de la compagnie Emirates Airlines de la grande région du Moyen-Orient sur laquelle était projetée notre trajectoire de vol m’a donné une leçon de géographie différente mais précieuse.  Jusqu’à présent, j’avais vu des cartes montrant l’Afghanistan ou l’Ouzbékistan du point de vue de l’Europe ou de la Russie. Ces pays étaient maintenant représentés du point de vue du Sud, et j’ai tout de suite compris à quel point Kaboul ou Tachkent étaient géographiquement proches de l’Irak et de l’Iran. Cela peut paraître anodin, mais cela change votre état d’esprit à 180 degrés.

Maintenant, permettez-moi d’ajouter un commentaire à ce que vous allez voir dans la vidéo de l’émission de Press TV d’hier soir. Le modérateur a d’abord posé une question sur le cessez-le-feu de 36 heures que le président Poutine avait proposé pour respecter le Noël orthodoxe, les 6 et 7 janvier.  Ce qui manquait à la question et à la réponse de mon collègue intervenant, c’est que la proposition même était controversée en raison des récentes mesures prises par l’Église orthodoxe ukrainienne dissidente dans le cadre de son rejet de tout ce qui est russe : à savoir, les hiérarques de l’Église de Kiev ont renoncé au calendrier prérévolutionnaire utilisé par l’Église russe et célèbrent désormais officiellement Noël le 25 décembre.  Dans ce contexte, la raison même d’un cessez-le-feu était inexistante du point de vue du régime de Zelensky.

En ce qui concerne le deuxième sujet de discussion, les missiles hypersoniques russes, à savoir le Zircon qui a été monté sur la frégate Amiral Gorshkov que Poutine a envoyée en mer la semaine dernière, j’ai fait remarquer que ce missile est principalement destiné à détruire les porte-avions et leurs escortes. Il peut être lancé à partir de navires de surface comme les frégates, mais aussi par des sous-marins depuis une profondeur de 30 ou 40 mètres. Et en plus de menacer les marines ennemies, il peut servir d’arme stratégique contre des cibles terrestres.  Je suppose que dans le cadre de cette mission, une frégate comme le Gorshkov pourrait être postée dans l’Atlantique pour cibler Washington ou d’autres villes américaines. Le lancement du Gorshkov juste maintenant avait pour but de rappeler au Pentagone qu’il y aura un prix à payer si la fourniture de matériel militaire offensif avancé à l’Ukraine franchit certaines lignes rouges, sans parler du fait que des avions de guerre américains basés sur des porte-avions en Méditerranée pourraient intervenir directement dans la guerre en Ukraine.

Der Blick aus Dubai

Mit diesem kurzen Posting möchte ich den Link zum Programm von Press TV, Iran, von gestern Abend über die neuesten Entwicklungen im Krieg zwischen der Ukraine und Russland veröffentlichen. Ich hatte das Vergnügen, das Podium mit Fred Weir zu teilen, einem langjährigen Auslandskorrespondenten in Moskau, der eng mit der Bostoner Zeitung Christian Science Monitor verbunden ist.

Ich habe der Diskussion von gestern Abend einige Kommentare hinzuzufügen. Doch zunächst möchte ich einige Eindrücke von meinem Aufenthaltsort Dubai schildern. Ich bin vor ein paar Tagen hier angekommen, und wie so viele, die in Dubai ankommen, lege ich hier eine kurze Ruhepause ein, bevor ich weiterreise. Ich werde nach Muscat und von dort auf die Seychellen weiterreisen. In Anbetracht meiner journalistischen Interessen haben alle diese Zwischenstationen neben der attraktiven Wärme und der Sonne mitten im europäischen Winter etwas gemeinsam: den saisonalen Zustrom von Russen. Damit meine ich russische Touristen aller Preiskategorien, die von der Visafreiheit des Emirats und auch von seinem Transitstatus in die ganze Welt angezogen werden. In diesem Sinne ist Dubai neben Istanbul das russische Einfallstor für internationale Flugreisende unter den Bedingungen des von Europa verhängten Luftverkehrsembargos gegen Russland.

Am Eingang zu einem der bekannteren Souks in Dubai trafen wir auf ein paar russische Touristengruppen, die von ihren Reiseführern zum 40-minütigen Einkaufen abgesetzt wurden. Ich beeile mich, hinzuzufügen, dass die Busladungen russischer Touristen viel mehr Glück hatten, weil sie von ihrem Reiseveranstalter professionelle russische Reiseführer bekamen, die tatsächlich etwas über Dubai wussten und ihnen das auch in einwandfreiem Russisch vermitteln konnten. Meine Frau und ich hatten weniger Glück, dass unser Hotel uns einen “einheimischen” pakistanischen Fahrer-Guide zugewiesen hatte. Sein Wagen war tadellos und er meinte es gut, aber sein “Spezial-Englisch” war unverständlich und sein Wissen über die Geschichte und Kultur Dubais war gleich Null. Unnötig zu sagen, dass wir einen hohen Preis für seine Dienste zahlten. Aber wer zählt in Dubai schon Geld?

Am Ende des Tages bekamen wir einen guten Eindruck von den Unterschieden zwischen dem alten Dubai, das zweihundert Jahre alt ist, aber größtenteils vor 60 bis 40 Jahren gebaut wurde, und dem neuen Dubai, das eine ständige Baustelle ist. Ich ziehe meinen Hut vor den Emiren und ihren Beratern: Das neue Dubai ist fantastisch, eine Art London City, Manhattan und Singapur in einem und an der Spitze Arabiens gelegen. Wir besuchten kurz die zu Recht berühmte Palmenwohnanlage, die jetzt in einem zweiten “Wedel” dupliziert wird, der 2027 freigegeben werden soll.

Die Bollywood-Stars und Top-Manager aus der Wirtschaft, die die Hauptklientel bilden, werden die Qual der Wahl haben. Hinzu kommen die sehr wohlhabenden Russen, die sich hier niederlassen, um ihre Verluste durch Beschlagnahmungen im Großraum London auszugleichen.

Ich erwarte, dass ich in späteren Aufsätzen ein Wort über die Russen sagen werde, die ich während meines Aufenthalts en passant getroffen habe. Doch zunächst möchte ich meine Gedanken über den letzten Teil meines Fluges von Brüssel nach Dubai teilen. Als wir auf dem Weg zur Landung in Dubai Basra, Mosul und dann den iranischen Küstenstreifen überflogen, wurde ich an die verheerenden Folgen der Interventionen der Vereinigten Staaten in diesem Teil der Welt erinnert, sowohl durch Stellvertreter, wie im Fall des iranisch-irakischen Krieges, als auch durch direkte Invasion amerikanischer Streitkräfte in den beiden Kriegen gegen den Irak, im syrischen Bürgerkrieg und nicht zuletzt in Afghanistan.

Und was hat das mit dem Thema des Tages zu tun, dem Krieg zwischen der Ukraine und Russland? Es gibt eine direkte Verbindung, da alle diese Ereignisse Teil der amerikanischen Bemühungen sind, ihre globale Hegemonie nach dem Kalten Krieg aufrechtzuerhalten und durchzusetzen. In Europa wird dieser Punkt natürlich völlig übersehen. Man nimmt die Zerstörung ganzer Kulturen mit ihren historischen Denkmälern, die Ermordung von Hunderttausenden, wenn nicht Millionen von Zivilisten als Kollateralschaden amerikanischer Panzerkolonnen und Bombenteppiche ohne Skrupel hin. Das ist der Lauf der Welt. Was das rassistische Europa nicht tolerieren kann, ist, dass weiße, blauäugige Ukrainer vor seiner Haustür, die auf demselben Kontinent leben, Opfer eines Krieges werden könnten.

Die Karte der Emirates Airline vom Großraum des Nahen Ostens, auf die unsere Flugroute projiziert wurde, gab mir eine andere, aber wertvolle Lektion in Geografie. Bislang hatte ich Karten gesehen, auf denen Afghanistan oder Usbekistan aus der Perspektive Europas oder Russlands dargestellt waren. Nun wurden diese Länder aus der Perspektive des Südens gezeigt, und es wurde sofort klar, wie nahe Kabul oder Taschkent geografisch am Irak, am Iran liegen. Das mag trivial klingen, aber es verändert die Denkweise um 180 Grad.

Erlauben Sie mir nun, eine Bemerkung zu dem hinzuzufügen, was Sie im Video der gestrigen Press-TV-Sendung sehen werden. Der Moderator fragte zunächst nach der 36-stündigen Waffenruhe, die Präsident Putin vorgeschlagen hatte, um das orthodoxe Weihnachtsfest am 6. und 7. Januar zu respektieren. Was in der Frage und auch in der Antwort meines Gesprächspartners fehlte, war die Tatsache, dass dieser Vorschlag wegen der jüngsten Maßnahmen der abtrünnigen ukrainischen orthodoxen Kirche, die alles Russische ablehnt, umstritten war: Die Hierarchen der Kiewer Kirche haben sich nämlich vom vorrevolutionären Kalender der russischen Kirche losgesagt und feiern Weihnachten nun offiziell am 25. Dezember. In diesem Zusammenhang fehlte der eigentliche Grund für einen Waffenstillstand aus der Sicht des Selenskyi-Regimes.

Was den zweiten Diskussionspunkt, die russischen Hyperschallraketen, betrifft, nämlich die Fregatte “Admiral Gorschkow”, deren Auslaufen Putin in der vergangenen Woche befohlen hat, so habe ich angemerkt, dass diese Rakete in erster Linie zur Zerstörung von Flugzeugträgern und deren Eskorte gedacht ist. Sie kann von Überwasserschiffen wie den Fregatten, aber auch von U-Booten aus 30 oder 40 Metern Tiefe abgeschossen werden. Und neben der Bedrohung feindlicher Seestreitkräfte kann er auch als strategische Waffe gegen Landziele eingesetzt werden. Ich gehe davon aus, dass eine Fregatte wie die Gorshkov in diesem Fall im Atlantik stationiert werden könnte, um Washington, D.C. oder andere amerikanische Städte anzugreifen. Mit dem Auslaufen der Gorschkow sollte das Pentagon daran erinnert werden, dass es einen Preis zu zahlen hat, wenn die Lieferung fortschrittlicher offensiver militärischer Ausrüstung an die Ukraine bestimmte rote Linien überschreitet, ganz zu schweigen davon, falls amerikanische Kampfflugzeuge, die auf Flugzeugträgern im Mittelmeer stationiert sind, direkt in den Ukraine-Krieg eingreifen würden.

A vista de Dubai

O objetivo deste breve artigo é apresentar o enlace para o programa iraniano da Press TV da noite passada sobre os últimos desenvolvimentos na guerra entre a Ucrânia e a Rússia. Tive o prazer de compartilhar o painel com Fred Weir, correspondente estrangeiro de longa data em Moscou, associado principalmente ao jornal Christian Science Monitor de Boston.

Tenho vários comentários a acrescentar aqui à discussão da noite passada. Mas primeiro gostaria de compartilhar algumas impressões sobre meu paradeiro, Dubai. Cheguei aqui há alguns dias e, como tantas chegadas em Dubai, estou aqui em um breve período de descanso antes de seguir em frente. Vou para Mascate e daí para as Seychelles. Considerando meus interesses jornalísticos, o que todos esses pontos de parada têm em comum, além do calor e do sol no meio do inverno europeu, é um influxo sazonal de russos. Com isto, quero dizer turistas russos em todas as categorias de preços, que são atraídos para cá pelo regime de isenção de visto do emirado e também por sua posição como conexão para o mundo em geral. Neste sentido, Dubai fica ao lado de Istambul como a porta de entrada para viajantes russos para o exterior, sob as condições do embargo de vôos imposto pela Europa à Rússia.

Encontramos alguns grupos de turistas russos na entrada de um dos bazares mais conhecidos de Dubai, onde seus guias os deixaram por 40 minutos para fazerem compras. Devo acrescentar que os ônibus cheios de turistas russos tiveram muito mais sorte em ter guias profissionais russos da empresa de turismo que realmente sabiam algo sobre Dubai e que realmente podiam comunicar isto a eles em um russo impecável. Minha esposa e eu tivemos menos sorte por termos sido designados pelo nosso hotel a um guia de motorista paquistanês “local”. Sua perua estava impecável e ele tinha boas intenções, mas seu “inglês especial” era ininteligível e seu conhecimento da história e cultura de Dubai, nulo. Desnecessário dizer que pagamos um preço alto por seus serviços. Mas afinal, em Dubai, quem está contando o dinheiro?

No final do dia, tivemos uma boa impressão das diferenças entre a Velha Dubai, que remonta a duzentos anos atrás, mas construída principalmente nos últimos 40 a 60 anos, e a Nova Dubai, que é um canteiro de obras em andamento. Tiro o chapéu para os emires e seus conselheiros: a nova Dubai é fantástica, uma espécie de City de Londres, Manhattan e Cingapura reunidas em uma só e situada na ponta da Arábia. Fizemos uma breve visita ao justamente famoso complexo residencial Palm que agora está sendo duplicado em uma segunda “palma” com lançamento previsto para 2027.

As estrelas de Bollywood e os principais executivos de negócios, que são a clientela básica, serão mimados pela escolha. Adicione a eles os russos riquíssimos que estão estabelecendo residências aqui para compensarem suas perdas com o confisco na Grande Londres.

Espero, em ensaios posteriores, ter mais a dizer sobre os russos que conheci de passagem durante minha estada. Mas primeiro quero compartilhar minhas reflexões sobre a última parte do meu vôo de Bruxelas para Dubai. Ao passarmos por Basra, Mosul e depois pelo trecho da costa iraniana em nossa aproximação para desembarcar em Dubai, lembrei-me das consequências devastadoras das intervenções dos Estados Unidos nesta parte do mundo, tanto por procuração, como no caso do guerra entre o Irã e o Iraque, como pela invasão direta das forças americanas nas duas guerras do Iraque, na guerra civil síria e sem falar no Afeganistão.

E como isto se relaciona com o tema do dia, a guerra entre a Ucrânia e a Rússia? Há uma linha direta, na medida em que todos esses eventos fazem parte do esforço dos EUA para manter e reforçar sua hegemonia global após a Guerra Fria. É claro que, na Europa, este detalhe é totalmente ignorado. Sua perspectiva aceita sem escrúpulos a destruição de culturas inteiras com seus monumentos históricos, o assassinato de centenas de milhares, senão milhões, de civis como danos colaterais às colunas de tanques e bombardeios indiscriminados pelos EUA. Assim é o mundo. O que a Europa racista não pode tolerar é que ucranianos brancos de olhos azuis, à sua porta, vivendo no mesmo continente, possam ser vítimas da guerra.

O mapa da Emirates da grande região do Oriente Médio em que nossa rota de vôo foi projetada me deu uma lição diferente, mas valiosa, sobre geografia. Até agora eu tinha visto mapas mostrando o Afeganistão ou o Uzbequistão desenhados da perspectiva da Europa ou da Rússia. Agora, estes países foram mostrados da perspectiva do Sul, e instantaneamente ficou claro o quão perto geograficamente Cabul ou Tashkent estão do Iraque e do Irã. Isto pode parecer trivial, mas muda seu ponto de vista em 180 graus.

Agora, acrescento um comentário ao que se verá no vídeo do programa da Press TV de ontem à noite. O moderador primeiro perguntou sobre o cessar-fogo de 36 horas que o presidente Putin havia proposto para respeitar o Natal ortodoxo, de 6 a 7 de janeiro. O que faltou na pergunta, e também na resposta do meu colega sendo entrevistado, é que a própria proposta era controversa por causa de medidas recentes tomadas pela Igreja Ortodoxa Ucraniana dissidente no contexto de sua rejeição de tudo o que é russo: a saber, os hierarcas da igreja de Kiev renunciaram ao calendário [Juliano] usado pela Igreja Russa e agora celebra oficialmente o Natal em 25 de dezembro [no calendário Gregoriano]. Neste contexto, a própria razão para um cessar-fogo estava ausente do ponto de vista do regime de Zelensky.

No que diz respeito à segunda questão em discussão, os mísseis hipersônicos da Rússia, ou seja, o Zircon que foi instalado na fragata Almirante Gorshkov que Putin lançou ao mar na semana passada, observei que este míssil se destina principalmente a destruir porta-aviões e suas escoltas. Pode ser lançado de embarcações de superfície, como as fragatas, mas também de submarinos a 30 ou 40 metros de profundidade. E além de ameaçar as marinhas inimigas, pode servir como arma estratégica contra alvos terrestres. Presumo que, nesta missão, uma fragata como a Gorshkov poderia ser posicionada no Atlântico para atingir Washington, D.C. ou outras cidades nos EUA. O objetivo do lançamento da Gorshkov agora era lembrar ao Pentágono que haverá um preço a pagar se o fornecimento de equipamento militar ofensivo avançado para a Ucrânia cruzar certas linhas vermelhas, para não se mencionar se aviões de guerra estadunidenses baseados em porta-aviões no Mediterrâneo intervirem diretamente na guerra da Ucrânia.


Rising tensions on the Korean peninsula

Iran’s English language broadcaster Press TV yesterday devoted a ten-minute News Review segment to the announcement by U.S. and South Korean authorities of plans to hold joint exercises of nuclear-capable forces in a show of strength meant as their response to the latest ICBM and shorter range missiles by Pyongyang.  Meanwhile, a tight-knit alliance between the United States, Japan and South Korea to counter North Korea seems to be in the making.

I had the pleasure to join Press TV’s correspondent in Seoul, Frank Smith, in a brief analysis of these developments. You will note how the anchorman in Teheran pitched questions to each of us which played to our complementary strengths:  in-depth knowledge of South Korean politics on the one hand, and, on the other hand, knowledge of the global context for the emerging developments on the Korean peninsula.

Translations into German (Andreas Mylaeus) and French (Youri)

Zunehmende Spannungen auf der koreanischen Halbinsel

Gestern hat der iranische englischsprachige Sender Press TV einen zehnminütigen Nachrichtenüberblick gesendet über die Ankündigung von Behörden der US und von Südkorea über Pläne, gemeinsame Manöver mit kernwaffenfähigen Truppen durchzuführen, als Zeichen der Stärke als Reaktion auf die jüngsten ICBM- und Kurzstreckenraketen von Pjöngjang. Unterdessen scheint sich eine enge Allianz zwischen den USA, Japan und Südkorea zur Eindämmung Nordkoreas zu bilden.

Ich hatte das Vergnügen, zusammen mit Press TV’s Korrespondenten in Seoul, Frank Smith, eine kurze Analyse dieser Entwicklungen zu darzustellen. Sie werden bemerken, wie der Moderator in Teheran uns Fragen gestellt hat, die auf unsere jeweiligen Stärken abzielten: tiefgreifendes Wissen um die südkoreanische Politik auf der einen Seite und auf der anderen Seite das Wissen um den globalen Kontext zu der sich entwickelnden Ereignisse auf der koreanischen Halbinsel.

Augmentation des tensions dans la péninsule coréenne

Press TV, le diffuseur iranien de langue anglaise, a consacré hier un reportage de dix minutes à l’annonce par les autorités américaines et sud-coréennes de leur intention d’organiser des exercices conjoints de forces à capacité nucléaire dans une démonstration qui se veut une réponse au dernier ICBM (missile balistique intercontinental) et aux missiles de plus courte portée de Pyongyang.  Entre-temps, une alliance étroite entre les États-Unis, le Japon et la Corée du Sud pour contrer la Corée du Nord semble se dessiner.

J’ai eu le plaisir de me joindre au correspondant de Press TV à Séoul, Frank Smith, pour une brève analyse de ces développements. Vous remarquerez que le présentateur à Téhéran a posé des questions à chacun d’entre nous, ce qui a permis de mettre à profit nos forces complémentaires : une connaissance approfondie de la politique sud-coréenne, d’une part, et, d’autre part, une connaissance du contexte mondial dans lequel s’inscrivent les nouveaux développements dans la péninsule coréenne.

Wars make nations

There has been a lot of commentary in our mainstream media about how the war with Russia that began on 24 February 2022 has forged a nation in Ukraine with a common identity under the brilliant leadership of President Zelensky. This nation found self-confidence in its seeming ability to withstand an armed invasion by the powerful neighbor to the east and even to strike back with success measured in large territorial gains in the Kharkov oblast first, and then in the Kherson oblast. Hardships have been shared. Dreams of victory maintain a buoyant mood, we are told.

That one quarter of the Ukrainian population has now fled the country is not discussed. I am counting here not just those who fled to the West but those who fled to Russia.  And why should the significance of this be discussed?  One quarter of the population of all three Baltic States, one quarter of Romanians and Bulgarians also fled their countries as from the early 1990s when they experienced economic ruin following the breaking of ties with Russia and attempted, unsuccessfully at first, to integrate into the European markets. That Ukrainians are fleeing military action whereas the others I have named were economic refugees, the end result for the residual populations and their re-constituted nation states is the same: a kind of self-inflicted ethnic cleansing and concentration of the more “loyal” strata of the population in the nations that emerged from the crisis.

Meanwhile no observations about nation-building have been made with regard to Russia since the start of the Special Military Operation.  That should come as no surprise, given that our experts in American and European universities and in think tanks have transitioned away from being Russian studies centers, which is how they were set up and financed as from the beginning of the Cold War in 1949.  The Harriman Institute at Columbia University and the Davis Center (formerly, the Russian Research Center) at Harvard have become Ukrainian study centers in all but name. No matter that at Harvard they already had a properly designated and separately sponsored Ukrainian Center dating from the 1970s. University administrators follow the money and the professorate goes along for the ride.

However, studies of the emerging Ukrainian nation will have a near term “sell by” date. This nation run by ultranationalists is doomed by the coming defeat on the battlefield and removal from power of those who have led the nation building exercise down the wrong road of ethnic cleansing and genocide. Meanwhile, the New Russia that is also being shaped by the challenges of all out war will be with us for a long time to come. We will see it in the shifting geopolitical and military balance of forces globally. I would advise our scholars in the United States and Europe to rethink what they are doing with their time if they are to have any relevance to future political decision-making.

In what follows, I will sketch several areas of particular interest in the transformation I see in Russian society, the economy, and international posture as a New Russia is forged by war.

                                                                 *****

The consolidation of Russian society is a much discussed topic these days on Russian talk shows. One dimension of this has been the political cleansing, the voluntary departure or removal of the 1990s vintage West-loving Liberals who, to a large degree, despised their fellow citizens and, whenever possible, spent their free time in Europe or the States.

One of the leading voluntary exiles who left the country just ahead of warrants to appear in court to face corruption charges was Anatoly Chubais, who had built his fame or infamy in the 1990s as a director of the privatization programs that helped to create the circle of so-called oligarchs that dominated Russian political life until they were tamed, imprisoned or expelled by President Putin early in the new millennium. There were, of course, hundreds and thousands of lesser devils who have been a counterweight to the forces of patriotism through the entire Putin presidency.

These anti-Putin personalities have enjoyed untouchable status in such institutions as the Higher School of Economics in Moscow or the Yeltsin Center in Yekaterinburg. 

The latter has been under attack for several years by Russian film director and political commentator Nikita Mikhalkov on his own television program Besogon. Mikhalkov denounced the Yeltsin Center  for disseminating treasonous propaganda and for collusion with the American consulate in Yekaterinburg.

The Yeltsin Center exists under the patronage of Yeltsin’s widow, Naina, and she, like Mayor Anatoly Sobchak’s widow and daughter as well as other odious figures from Boris Nikolayevich’s time in power, has enjoyed the personal protection of Putin. Unlike Western leaders, Vladimir Putin has never gone back on his word, and protection of ‘The Family’ was part of the deal which gave him the presidency in 1999.

Going back 18 months or so, Mikhalkov’s program was taken off the air. It would be safe to say that his remarks on the Yeltsin Center were a major factor in this political decision from on high.  However, today Mikhalkov has been restored to a place of honor. You can find his recent broadcasts of Besogon on youtube. His thinking has been taken up by Vladimir Solovyov among others.  And so the Yeltsin Center is today denounced as the ‘Yeltsin Sedition Center’ by right-thinking political commentators on state television. Most of its directors are now abroad in self-imposed exile.

The Higher School is being cleansed of its worst elements from the standpoint of Russia’s new patriotic leadership. And so it goes up and down the country. I will not attempt to judge here the legality or effectiveness of the processes at work. But that they are at work is undisputable. That the cleansing is popular with the broad Russian population is also undisputable.

However, the consolidation of Russian society is noteworthy not so much for the dross that it has expelled as it is for the closer bonds that it is forging in the population at large based on new self-confidence and support for the war effort in Ukraine.

In past essays, I mentioned the phenomenon of volunteer work across the Russian Federation to solicit and collect contributions in money and kind to support the Russian soldiers in the field. I spoke about the letters to the soldiers from school children, about the food and clothing sent to the front by newly formed local NGOs.  I add to this the phenomenon of volunteering to fight that is remarkable in scope and in who is coming forward. These include Duma members, administrators and legislators from oblasts reaching across European Russia, across Siberia to Kamchatka and the Far East. These volunteers receive military training in specialized units, among them one named “Akhmat” in honor of the father the Chechen leader Ramzan Kadyrov and under his direct supervision.

Time spent in the Donbas by Russian volunteers, even those not directly engaged in battle, is not risk free.  We all learned a week ago of the nearly fatal injuries sustained by Dmitry Rogozin, one-time RF Ambassador to NATO here in Brussels and for a number of years the head of Roskosmos.  We do not know what tasks he was performing in Donbas as a volunteer, but we do know that he was caught in an artillery barrage and that he had to undergo an operation to remove metal fragments from the vertebrae of his neck.

Meanwhile, Russian cities, led by Moscow and St Petersburg, have made collective contributions of manpower to assist the war effort, something you will not read about in The Financial Times. In the time since the September mobilization, while the proper conditions for a major offensive against the Ukrainian army are not yet met, the Russians have been busy doing groundwork to ensure that there will be no further Ukrainian breakthroughs along the 1,000 km front such as happened in Kharkov oblast in the late spring. They have dug in and created second and third lines of defense consisting of well executed trenches and pillboxes. And who did much of this?  It was done by the 20,000 municipal workers sent down to the Donbas by Mayor Sobyanin of Moscow and an additional 10,000 civilian workers sent by Petersburg.

News of these volunteer works has spurred feelings of pride across Russia. At the same time, the country’s resilience in the face of economic warfare by the Collective West has been evident to everyone. The policy of import substitution has turned into a broad program of reindustrialization. Success stories are featured daily on the news.

The government is giving cheap credits to manufacturing start-ups to provide encouragement. With new, high paying positions being created, it is no wonder that the Russian unemployment rate has moved down close to 3%. That all by itself favors confidence and pride in society.

The other side of the same coin is growing contempt for Europe and the Collective West.  Russian news is providing accurate, not propagandistic coverage of the energy crisis, rampant inflation and anxiety of European populations. This, in combination with the acts of vandalism and destruction perpetrated against Russian war monuments in the Eastern states of the EU, in combination with other manifestations of Russophobia in Europe in the cultural and tourism domains, has turned even the hitherto Western leaning Russian intelligentsia into patriots by necessity.

In my most recent comments on the New Year’s celebration on Russian state television, I remarked on how recruitment to Russia’s leadership cadres in the future is likely to come from among the heroes on the battlefield today.

For guidance in this matter, I look back to what happened in the several decades following the launch of Yuri Gagarin into orbit. Those who followed Gagarin also set down new records and feats in space that other countries, including the United States, only duplicated years later. These included the first woman in space, the first space walk or the longest time in orbit. These heroic men and women were not given just ticker tape parades in the capital. They were given seats in the (largely ceremonial) legislative organs of the USSR.  

We may well expect today’s decorated soldiers similarly to be offered preferment and find places in the Russian Federation legislative and administrative bodies. But there is a lot more to expect in terms of advancement today. Given that field officers have very practical and useful experience for running commercial enterprises, whereas astronauts generally did not and do not, we may expect to see the decorated officers take an honored place among the top managerial caste in Russia as it retools and industrializes. There is nothing extraordinary in that.  After WWII, after the Korean War, most top executive positions in American corporations went to veterans.

I have spoken about re-industrialization. But there are also other changes in Russia coming out of this war that are driven by the US-led sanctions. The forced abandonment of Europe as its largest economic partner has compelled Russia to expand ties with China, with India, with the Global South. This is grudgingly getting some attention in The Financial Times and other Western media, which have reported on the new infrastructure being built and being planned to increase energy exports to China and India, for example. A week ago, a gas field in Eastern Siberia using a newly completed 800 km long pipeline is now feeding directly into the Power of Siberia main pipeline to China.

There is even mention in our media of the astonishing cooperation developing between Russia and Iran to realize a North-South logistics project that was first planned in the year 2000 but never found practical application. Today this multi-modal rail, river and sea corridor stretching from St Petersburg in the north to Mumbai in the south and traversing  Iran is showing impressive first deliveries of grain cargos and holds the promise of changing supply chains in Eurasia in a cardinal manner, sharply reducing transit times and costs.

Of course, the most important changes within Russia forced by the war in Ukraine concern foreign relations. Our media have already speculated extensively about the Russian-Chinese relationship which is self-described as closer than an alliance. But there are new commercial, political and military relationships between Russia and Iran, between Russia and North Korea. And there is the Russian outreach to Africa, Latin America and Southeast Asia, i.e. to the Global South for the sake of de-dollarization of trade and promotion of a multipolar world order.

These last-named changes in global commerce and furtherance of a multipolar world have, as I say, gotten some expert attention in the West. What remains to be done is to link them to the changes within Russian society in connection with the new Russian self-awareness and confidence that I spoke about at the start of this essay.  There will be a lot of catch-up work for the Western expert community once its infatuation with Zelensky’s newly forged Ukraine passes into the dustbin of history.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into German (Andreas Mylaeus), Italian (Roberto Pozzi), French (Youri) and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

Kriege formen Nationen

In unseren Mainstream-Medien gab es viele Kommentare darüber, wie der Krieg mit Russland, der am 24. Februar 2022 begann, in der Ukraine unter der brillanten Führung von Präsident Selenski eine Nation mit einer gemeinsamen Identität geformt hat. Diese Nation fand Selbstvertrauen in ihrer scheinbaren Fähigkeit, einer bewaffneten Invasion durch den mächtigen Nachbarn im Osten zu widerstehen und sogar erfolgreich zurückschlagen zu können, wie anhand der großen Geländegewinne in dem Oblast Charkow und dann in dem Oblast Cherson zu sehen war. Die Schwierigkeiten wurden gemeinsam ertragen. Träume vom Sieg halten die Stimmung aufrecht, wird uns erzählt.

Dass ein Viertel der ukrainischen Bevölkerung aus dem Land geflüchtet ist, wird nicht diskutiert. Ich zähle hier nicht nur diejenigen, die in den Westen geflüchtet sind, sondern auch diejenigen, die nach Russland geflüchtet sind. Und warum sollte die Bedeutung dieser Tatsache diskutiert werden? Ein Viertel der Bevölkerung aller drei baltischen Staaten, ein Viertel der Rumänen und Bulgaren sind auch aus ihren Ländern geflüchtet, als sie zu Beginn der 1990er Jahre wirtschaftlich ruiniert waren, nachdem die Beziehungen zu Russland zerbrochen waren und sie versucht haben, anfangs erfolglos, die Integration in die europäischen Märkte herzustellen. Dass die Ukrainer vor dem Krieg fliehen, während die anderen vorgenannten Wirtschaftsflüchtlinge waren, das Endergebnis für die verbleibende Bevölkerung und ihre rekonstituierten Nationen: eine Art von selbst verursachter ethnischer Säuberung und Konzentration der „treueren“ Schichten der Bevölkerung in den Nationen, die aus der Krise hervorgegangen sind.

In der Zwischenzeit wurden keine Beobachtungen über Nation-Building im Hinblick auf Russland seit Beginn der militärischen Sonderoperation angestellt. Das ist keine Überraschung, da sich unsere Experten in den amerikanischen und europäischen Universitäten und in den Thinktanks von der Russlandforschung wegbewegt haben, die seit Beginn des Kalten Krieges im Jahr 1949 eingerichtet und finanziert worden war. Das Harriman Institute an der Columbia University und das Davis Center (früher das Russian Research Center) an der Harvard University sind in allen Belangen ungeachtet ihres Namens zu Studienzentren für die Ukraine geworden. Dies unabhängig davon, dass es an der Harvard University bereits seit den 1970er Jahren ein entsprechend benanntes und gesondert gefördertes Ukrainian Center gab. Universitätsverwaltungen folgen dem Geld und die Professorenschaft geht mit.

Die Studien über die neu entstehende ukrainische Nation haben jedoch ein „Verfallsdatum“ in der nahen Zukunft. Diese von Ultranationalisten geführte Nation ist durch die bevorstehende Niederlage auf dem Schlachtfeld und die Absetzung derer, die die Entstehung der Nation falsch in die Richtung von ethnischer Säuberung und Völkermord geführt haben, zum Scheitern verurteilt. Währenddessen wird uns das Neue Russland, das ebenfalls durch die Herausforderungen des umfassenden Krieges geformt wird, noch lange erhalten bleiben. Wir werden es in der Verschiebung der geopolitischen und militärischen Machtverhältnisse auf der ganzen Welt sehen. Ich würde unseren Gelehrten in den USA und in Europa empfehlen, ihr Tun zu überdenken, wenn sie für zukünftige politische Entscheidungen von Belang sein wollen.

Im Folgenden werde ich einige besonders interessierende Bereiche skizzieren, in denen ich Änderungen in der russischen Gesellschaft, in der Wirtschaft und in der außenpolitischen Haltung sehe, während ein Neues Russland durch den Krieg geformt wird.

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Die Konsolidierung der russischen Gesellschaft ist in letzter Zeit ein oft diskutiertes Thema in russischen Talk-Shows. Eine Dimension davon war die politische Säuberung, der freiwillige Abschied oder die Entfernung der westfreundlichen Liberalen aus den 1990er Jahren, die weitgehend ihre Mitbürger verachteten und, wann immer möglich, ihre Freizeit in Europa oder den Staaten verbrachten.

Einer der führenden freiwilligen Exilanten, die das Land kurz ihrer Verhaftung verließen, weil sie sich vor Gericht wegen Korruptionsvorwürfen hätte verantworten müssen, war Anatoly Chubais, der sich in den 1990er Jahren als Direktor der Privatisierungsprogramme einen Namen gemacht hatte, die dazu beitrugen, den Kreis der sogenannten Oligarchen zu schaffen, der die russische politische Landschaft beherrschte, bis sie von Präsident Putin Anfang des neuen Jahrtausends gezähmt, eingesperrt oder ausgewiesen wurden. Natürlich gab es Hunderte und Tausende von kleineren Teufeln, die während der gesamten Präsidentschaft Putins ein Gegengewicht zu den Kräften des Patriotismus gewesen sind.

Diese anti-Putin-Persönlichkeiten haben in Institutionen wie der Higher School of Economics in Moskau oder dem Jelzin-Center in Jekaterinburg einen unantastbaren Status genossen.

Letzterer wurde seit mehreren Jahren von dem russischen Filmregisseur und politischen Kommentator Nikita Mikhalkov in dessen eigener Fernsehsendung Besogon angegriffen. Mikhalkov verurteilte das Jelzin-Center wegen der Verbreitung verräterischer Propaganda und wegen der Konspiration mit dem amerikanischen Konsulat in Jekaterinburg.

Das Jelzin-Center besteht unter der Schirmherrschaft von Jelzins Witwe Naina und sie, wie auch die Witwe des früheren Bürgermeisters Anatoly Sobchak und deren Tochter sowie andere verhasste Figuren aus der Zeit von Boris Nikolayevich an der Macht, genossen den persönlichen Schutz von Putin. Im Gegensatz zu westlichen Führern hat Vladimir Putin nie sein Wort gebrochen, und der Schutz „der Familie“ war Teil des Deals, der ihm 1999 das Präsidentenamt brachte.

Vor etwa 18 Monaten wurde Mikhalkovs Programm vom Netz genommen. Man kann davon ausgehen, dass seine Bemerkungen über das Jelzin-Center ein wichtiger Faktor für diese politische Entscheidung von oben waren. Jetzt wurde Mikhalkov jedoch wieder rehabilitiert. Seine jüngsten Sendungen von Besogon auf YouTube finden. Seine Gedanken wurden unter anderem von Vladimir Solovyov aufgegriffen. Und so wird das Jelzin-Center heute von den korrekt-denkenden politischen Kommentatoren auf dem Staatsfernsehen als „Jelzin Sedition Center“ verurteilt. Die meisten seiner Direktoren befinden sich heut im Ausland im freiwilligen Exil.

Die Hochschulen werden von ihren aus Sicht der neuen patriotischen Führung Russlands schlimmsten Elementen gereinigt. Ich werde hier nicht versuchen, die Legalität oder Wirksamkeit der im Gange befindlichen Prozesse zu beurteilen. Aber dass sie im Gange sind, ist unbestreitbar. Dass die Reinigung bei der breiten russischen Bevölkerung beliebt ist, ist ebenfalls unbestreitbar.

Die Konsolidierung der russischen Gesellschaft ist jedoch nicht so sehr wegen des Schunds bemerkenswert, den sie ausgeschieden hat, sondern wegen der engeren Bindungen, die sie in der Bevölkerung im Allgemeinen aufgrund des neuen Selbstbewusstseins und der Unterstützung für die Kriegsanstrengungen in der Ukraine hervorbringt.

In früheren Essays habe ich das Phänomen der Freiwilligenarbeit in der gesamten Russischen Föderation erwähnt, bei der Beiträge in Geld und Sachleistungen gesammelt werden, um die russischen Soldaten vor Ort zu unterstützen. Ich habe über Briefe von Schulkindern an die Soldaten, über die Nahrungsmittel und die Kleidung gesprochen, die von neu gegründeten lokalen NGOs an die Front geschickt werden. Ich füge dem das Phänomen des freiwilligen Kriegsdienstes hinzu, das bemerkenswert in seinem Umfang und hinsichtlich der Personen ist, die sich melden. Dazu gehören Mitglieder der Duma, Verwaltungsbeamte und Abgeordnete aus den Oblast-Parlamenten, die sich über Europa bis nach Sibirien und Kamtschatka und den Fernen Osten erstrecken. Diese Freiwilligen erhalten militärische Ausbildung in spezialisierten Einheiten, darunter eine namens „Akhmat“ zu Ehren des Vaters des tschetschenischen Führers Ramzan Kadyrov und unter dessen direkter Supervision.

Die Zeit, die die russischen Freiwilligen im Donbass verbringen, ist nicht risikofrei, selbst wenn sie nicht direkt im Kampf eingesetzt werden. Vor einer Woche haben wir alle von den fast tödlichen Verletzungen erfahren, die Dmitry Rogozin davongetragen hat, ehemaliger RF-Botschafter bei der NATO in Brüssel und während einiger Jahre Leiter von Roskosmos. Wir wissen nicht, welche Aufgaben er als Freiwilliger im Donbass erfüllte, aber wir wissen, dass er in einem Artilleriebeschuss gefangen war und operiert werden musste, weil Metallfragmente aus seinen Halswirbeln entfernt werden mussten.

Inzwischen haben russische Städte, angeführt von Moskau und St. Petersburg, gemeinsame Beiträge in Form von Arbeitskräften geleistet, um die Kriegsanstrengungen zu unterstützen, etwas, was Sie in der Financial Times nicht lesen werden. Seit der September-Mobilisierung haben die Russen daran gearbeitet, sicherzustellen, dass es entlang der 1.000 km langen Front keine weiteren Durchbrüche der Ukraine geben wird, wie dies im späten Frühjahr in der Charcow-Oblast passiert ist, auch wenn die Voraussetzungen für einen großangelegten Angriff gegen die ukrainische Armee noch nicht gegeben sind. Sie haben sich eingegraben und zweite und dritte Verteidigungslinien in Form von gut ausgeführten Gräben und kleine ebenerdige Bunker errichtet. Und wer hat viel davon gemacht? Es waren die 20.000 kommunalen Arbeiter, die von Moskaus Bürgermeister Sobyanin in den Donbass geschickt wurden, sowie zusätzliche 10.000 zivile Arbeiter, die von St. Petersburg geschickt wurden.

Die Nachrichten über diese Freiwilligenarbeiten haben in ganz Russland Stolz hervorgerufen. Gleichzeitig ist die Widerstandsfähigkeit des Landes gegenüber der wirtschaftlichen Kriegsführung durch den kollektiven Westen für jeden offensichtlich geworden. Die Import-Ersatz-Politik hat sich zu einem breiten Programm der Reindustrialisierung entwickelt. Täglich werden Erfolgsgeschichten in den Nachrichten vorgestellt.

Die Regierung vergibt billige Kredite an produzierende Start-Ups, um Anreize zu schaffen. Angesichts der neuen, gut bezahlten Stellen, die geschaffen werden, ist es kein Wunder, dass die Arbeitslosenquote in Russland unter 3% gesunken ist. All das fördert Vertrauen und Stolz in der Gesellschaft.

Die andere Seite derselben Medaille ist die wachsende Verachtung für Europa und den kollektiven Westen. Die russischen Nachrichten bieten eine genaue, nicht propagandistische Berichterstattung über die Energiekrise, die ansteigende Inflation und die Angst der europäischen Bevölkerungen. Dies, in Kombination mit den Aktionen des Vandalismus und der Zerstörung, die gegen russische Kriegsdenkmäler in den östlichen EU-Staaten verübt wurden, in Kombination mit anderen Manifestationen von Russophobie in Europa in den kulturellen und touristischen Bereichen, hat sogar die bisher dem Westen zugewandte russische Intelligenzija notwendigerweise zu Patrioten gemacht.

In meinen jüngsten Kommentaren zur Neujahrsfeier im russischen Staatsfernsehen habe ich darauf hingewiesen, dass die Rekrutierung von Russlands Führungskräften in der Zukunft wahrscheinlich aus der Reihe der Helden auf dem heutigen Schlachtfeld stammen wird.

Als Orientierung in dieser Angelegenheit schaue ich zurück auf das, was in den mehreren Jahrzehnten nach dem Start von Yuri Gagarin in den Orbit passiert ist. Diejenigen, die Gagarin gefolgt sind, haben auch neue Rekorde und Leistungen im Weltraum aufgestellt, die andere Länder, einschließlich der Vereinigten Staaten, erst Jahre später nachvollzogen haben. Dazu gehörten die erste Frau im Weltraum, der erste Weltraumspaziergang oder die längste Zeit im Orbit. Diese heldenhaften Männer und Frauen wurden nicht nur mit Konfettiparaden in der Hauptstadt geehrt. Sie wurden in den (weitgehend zeremoniellen) Gesetzgebungsorganen der UdSSR platziert.

Wir können davon ausgehen, dass den heutigen ausgezeichneten Soldaten ebenfalls Vorzugsbehandlungen und Plätze in den Gesetzgebungs- und Verwaltungsorganen der Russischen Föderation angeboten werden. Aber es ist heute noch viel mehr zu erwarten hinsichtlich der Förderung. Da Feldoffiziere sehr praktische und nützliche Erfahrungen für die Führung von Wirtschaftsunternehmen haben, die Astronauten nicht hatten und haben, können wir erwarten, dass die dekorierten Offiziere einen Ehrenplatz in der obersten Managerkaste in Russland einnehmen werden, während es sich umrüstet und industrialisiert. Das ist nichts Außergewöhnliches. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Koreakrieg gingen die meisten Spitzenpositionen in amerikanischen Unternehmen an Veteranen.

Ich habe über Reindustrialisierung gesprochen. Aber es gibt auch andere Veränderungen in Russland, die aus diesem Krieg resultieren und die von den von den USA getriebenen Sanktionen getrieben werden. Die erzwungene Aufgabe Europas als größter wirtschaftlicher Partner hat Russland dazu gezwungen, die Beziehungen zu China, zu Indien und zum globalen Süden auszubauen. Dies wird zögerlich in der Financial Times und anderen westlichen Medien beachtet, die über die neuen Infrastrukturen berichtet haben, die gebaut und geplant werden, um beispielsweise Energieexporte nach China und Indien zu erhöhen. Vor einer Woche hat ein Gasfeld in Ostsibirien mittels einer kürzlich fertig gestellten 800 km langen Pipeline Gas direkt in die Power of Siberia Hauptpipeline nach China eingeleitet.

Es wird sogar in unseren Medien von der erstaunlichen Zusammenarbeit zwischen Russland und Iran gesprochen, in der ein Nord-Süd-Logistikprojekt umgesetzt wird, das zum ersten Mal im Jahr 2.000 geplant, aber nie praktisch umgesetzt wurde. Heute verwirklicht dieser multimodale Bahn-, Fluss- und Seekorridor, der von St. Petersburg im Norden bis nach Mumbai im Süden und durch Iran verläuft, beeindruckende erste Lieferungen von Getreidefrachten und hält das Versprechen, die Lieferketten in Eurasien in einer grundlegenden Weise zu verändern und die Transitzeiten und die Kosten deutlich zu reduzieren.

Natürlich betreffen die wichtigsten Veränderungen innerhalb Russlands, die durch den Krieg in der Ukraine erzwungen werden, die Außenpolitik. Unsere Medien haben bereits ausführlich über die russisch-chinesische Beziehung spekuliert, die als enger als eine Allianz beschrieben wird. Es gibt aber auch neue wirtschaftliche, politische und militärische Beziehungen zwischen Russland und Iran, zwischen Russland und Nordkorea. Und es gibt die russische Annäherung an Afrika, Lateinamerika und Südostasien, d.h. an den globalen Süden, um die De-Dollarisierung des Handels und die Förderung einer multipolaren Weltordnung zu erreichen.

Diese letztgenannten Veränderungen im globalen Handel und der Förderung einer multipolaren Welt haben, wie gesagt, im Westen etwas Expertenaufmerksamkeit erhalten. Was noch zu tun bleibt, ist, sie mit den Veränderungen innerhalb der russischen Gesellschaft in Verbindung mit dem neuen russischen Selbstbewusstsein und dem Vertrauen in Zusammenhang zu bringen, über die ich am Anfang dieses Essays gesprochen habe. Es wird für die westliche Expertengemeinschaft noch viel Nachholarbeit geben, sobald ihre Schwärmerei für Selenskis neu geformte Ukraine in den Mülleimer der Geschichte wandert.

Le guerre creano le nazioni

Nei media tradizionali si è parlato molto di come la guerra con la Russia, iniziata il 24 febbraio 2022, abbia forgiato l’Ucraina in una nazione sotto la brillante guida del presidente Zelensky. Questa nazione ha trovato fiducia in se stessa nella sua apparente capacità di resistere all’invasione armata da parte del potente vicino a est e persino di contrattaccare con un certo successo, misurabile nei grandi guadagni territoriali nell’oblast di Kharkov prima e in quello di Kherson poi. La nuova nazione ucraina sta condividendo le difficoltà e ci dicono che la speranza della vittoria la tiene unita, per ora.

Del fatto che un quarto della popolazione ucraina abbia abbandonato il paese non si parla. Non sto contando solo quelli che sono fuggiti in occidente, ma anche quelli che sono fuggiti in Russia.  E perché si dovrebbe discutere il significato di questo fatto?  Un quarto della popolazione dei tre stati baltici, un quarto dei rumeni e dei bulgari fuggirono all’inizio degli anni ’90 dopo il crollo delle economie dei loro paesi a seguito alla rottura dei legami commerciali con la Russia e mentre questi paesi tentavano, inizialmente senza successo, di integrarsi nei mercati europei. Che gli ucraini fuggano ora da una guerra mentre quelli di prima erano rifugiati economici, il risultato finale per chi rimane non cambia: e’ una specie di pulizia etnica autoinflitta che sfocia nella costituzione di una nazione politicamente piu’ omogenea dopo la crisi.

Nel frattempo, dall’inizio della “Operazione militare speciale”, nessuno Jha parlato di come si sta formando una nuova nazione in Russia.  La cosa non deve sorprendere ovviamente dato che i nostri esperti nelle università americane ed europee e nei centri studi hanno ormai smesso di essere centri studi sulla Russia, che era la loro funzione quando furono creati e per cui ricevono finanziamenti dall’inizio della guerra fredda nel 1949.  L’Harriman Institute della Columbia University e il Davis Center (ex Centro di ricerca sulla Russia) di Harvard sono diventati centri di studio sull’Ucraina in tutto e per tutto. Non importa che ad Harvard avessero già un centro di ricerca sull’Ucraina, istituito e sponsorizzato separatamente fin dagli anni ’70. Ma come accade spesso, gli amministratori dell’università seguono il profumo dei soldi, e il corpo docente si accoda.

Ma gli studi sulla nazione ucraina che sta emergendo avranno vita breve. Nella forma attuale, questa nazione gestita da ultranazionalisti è condannata a morte dalla sconfitta che inevitabilmente subira’ sul campo di battaglia, cui fara’ seguito la rimozione dal potere di coloro che hanno condotto il paese sulla strada – sbagliata – della pulizia etnica e del genocidio. Nel frattempo, la Nuova Russia, anch’essa plasmata dalle sfide di una guerra totale, rimarrà con noi ancora per molto tempo e cosa che vedremo nei mutevoli equilibri geopolitici e militari globali. Consiglierei ai nostri studiosi negli Stati Uniti e in Europa di pensare bene a come impiegare il proprio tempo, se vogliono avere una qualche rilevanza nelle decisioni di politica internazionale nel prossimo futuro.

Ma in questo articolo mi limiterò a delineare alcune aree di particolare interesse per la trasformazione che vedo profilarsi nella società russa, nella sua economia e nella sua posizione internazionale, cosi’ come questa Nuova Russia viene formandosi a causa della guerra.

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Il consolidamento della società è un tema molto discusso in questi giorni nei talk show russi. Una delle ragioni del consolidamento sta nella “pulizia politica”, ovvero la partenza volontaria o l’allontanamento dei liberali innamorati dell’occidente che negli anni ’90, in gran parte, disprezzavano i loro concittadini e, per quanto possibile, passavano le loro vacanze in Europa o negli Stati Uniti.

Uno dei piu’ egregi esempi di questi esiliati volontari e che ha lasciato il paese giusto in tempo per evitare di ricevere mandati di comparizione in tribunale con l’accusa di corruzione, è stato Anatoly Chubais. Chubais costrui’ la sua fama – o infamia – negli anni ’90 come direttore dei programmi di privatizzazione che contribuirono a creare la cerchia dei cosiddetti oligarchi, quelli che dominarono la vita politica russa fino a quando non vennero “domati”, imprigionati o espulsi dal Putin nei primi anni del nuovo millennio. Ci furono naturalmente qualche centinaia o migliaia di personaggi di minore rilievo e potere che fecero da contrappeso alle forze nazionalistiche durante l’intera presidenza Putin e che anno goduto di uno status di intoccabilita’ in istituzioni come la Scuola Superiore di Economia di Mosca o il Centro Eltsin di Ekaterinburg. 

Quest’ultimo venne attaccato politicamente per anni dal regista e commentatore russo Nikita Mikhalkov nel suo programma televisivo Besogon. Mikhalkov denuncio’ il Centro Eltsin per svolgere attivita’ di propaganda sovversiva dello stato per collusione con il consolato americano a Ekaterinburg.

Il Centro Eltsin e’ tuttora sotto il patrocinio della vedova di Eltsin, Naina, e lei, come anche la vedova e la figlia di Anatoly Sobchak, che fu sindaco di San Pietroburgo [tra il 1991-96, mentore di Putin e uno degli autori della costituzione della Federazione russa], e altre figure odiose del periodo di Boris Nikolaevich [Eltsin] al potere, hanno tutti goduto della protezione personale di Putin. A differenza dei leader occidentali, Vladimir Putin non si è mai rimangiato la parola data e la protezione della “famiglia” faceva parte dell’accordo che gli diede la presidenza nel 1999.

Da 18 mesi il programma di Mikhalkov non va più in onda e forse a causa delle sue denunce sul Centro Eltsin. Ma dopo l’inizio della guerra, Mikhalkov è stato riabilitato ed e’ anche possibile trovare recenti trasmissioni di Besogon su YouTube, e la sua linea di pensiero è stata ripresa, tra gli altri, da Vladimir Solovyov [nel suo programma televisivo].  E così il Centro Eltsin oggi viene nuovamente denunciato e chiamato”Centro di sedizione Eltsin” dai commentatori politici di destra della televisione di Stato. La maggior parte dei direttori del centro si trova ora all’estero, in un esilio autoimposto.

La Scuola Superiore sta venendo ripulita dai suoi elementi peggiori dal punto di vista della nuova leadership nazionalista russa. E così succede un po’ in tutto il paese. Non cercherò di giudicare qui la legalità o l’efficacia dei processi in corso. Ma che stiano avvenendo è indiscutibile. E che la “pulizia” ricevano il sostegno della maggior della popolazione russa è altrettanto indiscutibile.

Ma il consolidamento della società russa è degno di nota non tanto per le scorie che sta espellendo, quanto per i legami più stretti che si stanno creando nella popolazione in generale, basati su una nuova fiducia in se stessi e sul sostegno allo sforzo bellico in Ucraina.

Negli articoli precedenti parlavo del fenomeno del volontariato in tutta la Federazione Russa per la raccolta di contributi in denaro e in natura a sostegno dei soldati russi. Parlavo delle lettere ai soldati da parte dei bambini delle scuole, del cibo e del vestiario inviati al fronte da ONG locali di recente costituzione.  A questo aggiungo il fenomeno di un altro tipo di volontariato, notevole per portata e per i personaggi in questione. Si tratta di membri della Duma, amministratori e legislatori provenienti dalle regioni piu’ svariate, dalla Russia europea alla Siberia, la Kamchatka e l’Estremo Oriente. A questi volontari viene impartito un addestramento militare in unità specializzate, tra cui una denominata “Akhmat”, in onore del padre del leader ceceno Ramzan Kadyrov e sotto la sua diretta supervisione.

Il tempo trascorso nel Donbas da questi volontari, anche se non direttamente impegnati in battaglia, non è privo di rischi.  Una settimana fa abbiamo appreso delle ferite quasi mortali riportate da Dmitry Rogozin, un tempo ambasciatore della RF presso la NATO qui a Bruxelles e per alcuni anni a capo di Roskosmos [L’Agenzia Spaziale di Stato].  Non sappiamo quali compiti stesse svolgendo nel Donbas come volontario, ma sappiamo che è stato ferito in un bombardamento e che ha dovuto subire un’operazione per rimuovere frammenti di metallo dalle vertebre del collo.

Nel frattempo, le stesse città russe, a partire da Mosca e San Pietroburgo, hanno contribuito con la loro forza lavoro allo sforzo bellico, cosa che non leggerete sul Financial Times. Nel periodo successivo alla mobilitazione di settembre, in assenza delle condizioni per una grande offensiva contro l’esercito ucraino, i russi si sono messi al lavoro per evitare ulteriori sfondamenti ucraini lungo i 1.000 km di fronte, come è accaduto nell’oblast’ di Kharkov verso la fine della scorsa primavera. Si sono trincerati e hanno creato seconde e terze linee di difesa costituite da una serie di trincee e casematte ben ordinate. E chi ha fatto gran parte di tutto questo? 20.000 lavoratori comunali inviati nel Donbas dal sindaco di Mosca Sobyanin e altri 10.000 impiegati comunali inviati da Pietroburgo.

Le notizie di queste opere di volontariato suscitano sentimenti di orgoglio in tutta la Russia. Allo stesso tempo, la resistenza del paese di fronte alla guerra economica imposta dall’occidente è evidente a tutti. La politica di sostituzione delle importazioni si è trasformata in un ampio programma di reindustrializzazione. I telegiornali riportano ogni giorno notizie di questi “miracoli  economici”.

Il governo concede crediti agevolati alle nuove imprese manifatturiere per incoraggiarne la produzione. Con la creazione di nuovi posti di lavoro altamente retribuiti, non c’è da stupirsi che il tasso di disoccupazione sia sceso vicino al 3%. Questo favorisce di per sé fiducia e orgoglio nella società russa.

Un’altra faccia della stessa medaglia è il crescente disprezzo per l’Europa e l’occidente in generale.  I notiziari russi forniscono una copertura relativamente accurata e non propagandistica della crisi energetica, dell’inflazione dilagante e dell’ansia delle popolazioni europee. Questo, insieme agli atti di vandalismo perpetrati contro i monumenti di guerra russi negli stati orientali dell’UE, insieme ad altre manifestazioni di russofobia in Europa in ambito culturale e turistico, sta facendo cambiare idea anche all’intellighenzia russa, fino ad ora filo-occidentale… patrioti per forza di cose.

Nel mio ultimo commento sui festeggiamenti di capodanno alla televisione di stato russa, sottolineavo come il reclutamento dei quadri dirigenti del paese sarà probabilmente fatto tra gli eroi sui campi di battaglia odierni.

Che poi e’ quello che accadde nei decenni successivi al lancio in orbita di Yuri Gagarin. Coloro che seguirono Gagarin stabilirono anche nuovi record e imprese nello spazio che altri paesi, Stati Uniti compresi, riuscirono a compiere solo anni dopo. Tra questi, la prima donna nello spazio, la prima passeggiata nello spazio o la permanenza più lunga in orbita. A questi eroici uomini e donne non furono concesse solo parate celebrative nella capitale. Gli vennero dati seggi negli organi legislativi dell’URSS, anche se in gran parte cerimoniali.  

Possiamo aspettarci che anche ai soldati decorati di oggi vengano offerto simili privilegi e che trovino posto negli organi legislativi e amministrativi della Federazione Russa. Ma oggi c’è molto di più da aspettarsi in termini di avanzamento. Dato che gli ufficiali hanno un’esperienza molto pratica e utile per la gestione di imprese commerciali, mentre gli astronauti generalmente non l’avevano e non l’hanno, potremmo aspettarci di vedere ufficiali decorati occupare posti d’onore tra i vertici della casta manageriale russia, che nel frattempo e’ in fase di riorganizzazione e industrializzazione. Non ci sarebbe del resto nulla di straordinario in questo.  Dopo la Seconda Guerra Mondiale e dopo la Guerra di Corea, non poche posizioni dirigenziali nelle aziende americane andarono a veterani.

Ho parlato di reindustrializzazione. E a questo riguardo ci sono anche altri cambiamenti causati dalle sanzioni imposte dagli Stati Uniti. L’abbandono forzato dell’Europa come principale partner economico ha costretto la Russia a espandere i legami con la Cina, l’India e il “Sud globale”. Il Financial Times e altri media occidentali stanno dando, a malincuore, un po’ di attenzione a questo tema, parlando delle nuove infrastrutture, in fase di progettazione o anche addirittura in fase gia’ di costruzione, per aumentare le esportazioni di energia verso la Cina e l’India, ad esempio. Una settimana fa, un giacimento di gas nella Siberia orientale avrebbe iniziato ad alimentare direttamente la rete Power of Siberia verso la Cina grazie a un nuovo gasdotto di 800 km appena completato.

I nostri media parlano anche della sorprendente cooperazione che si sta sviluppando tra la Russia e l’Iran per realizzare un progetto logistico nord-sud, pianificato gia’ nel 2000 ma che non era mai partito. Oggi questo corridoio multimodale ferroviario, fluviale e marittimo, e che si estende da San Pietroburgo a nord fino a Mumbai a sud attraverso l’Iran, sta vedendo le prime considerevoli forniture di cereali e promette di trasformare radicalmente le linee di approvvigionamento in Eurasia, riducendo drasticamente tempi e costi di trasporto.

Naturalmente, i cambiamenti più importanti, imposti dalla guerra in Ucraina, riguardano le relazioni estere. I nostri media hanno già speculato ampiamente sulle relazioni russo-cinesi, che i diretti interessati definiscono come più che un’alleanza. Ma ci sono nuove relazioni commerciali, politiche e militari anche tra Russia e Iran, tra Russia e Corea del Nord. E c’è l’apertura russa verso l’Africa, l’America Latina e il Sud-Est asiatico, cioè verso il “Sud globale” per la de-dollarizzazione del commercio e la promozione di un ordine mondiale multipolare.

Questi ultimi cambiamenti nel commercio globale e la promozione di un mondo multipolare hanno ricevuto, come ho detto, una certa attenzione da parte di esperti in Occidente. Ciò che resta da fare è metterli in relazione ai cambiamenti che stanno avvenendo all’interno della società russa, ovvero a quella nuova coscienze di e fiducia in se stessi di cui parlavo all’inizio di questo articolo.  Ci sarà molto lavoro da fare per la comunità di esperti occidentale, una volta che la sua infatuazione per la nuova Ucraina di Zelensky sarà passata nel dimenticatoio della storia.

Les guerres créent des nations

Nos médias grand public ont beaucoup commenté la manière dont la guerre avec la Russie, qui a débuté le 24 février 2022, a forgé en Ukraine une nation dotée d’une identité commune sous la brillante direction du président Zelensky. Cette nation a trouvé sa confiance en elle-même dans sa capacité apparente à résister à une invasion armée du puissant voisin de l’Est et même à riposter avec un succès mesuré par d’importants gains territoriaux dans l’oblast de Kharkov d’abord, puis dans l’oblast de Kherson. Les difficultés ont été partagées. Les rêves de victoire maintiennent la bonne humeur, nous dit-on.

Le fait qu’un quart de la population ukrainienne ait désormais fui le pays n’est pas évoqué. Je compte ici non seulement ceux qui ont fui vers l’Ouest, mais aussi ceux qui ont fui vers la Russie.  Et pourquoi faudrait-il en discuter la signification ?  Un quart de la population des trois États baltes, un quart des Roumains et des Bulgares ont également fui leur pays à partir du début des années 1990, lorsqu’ils ont connu la ruine économique suite à la rupture des liens avec la Russie et qu’ils ont tenté, sans succès au début, de s’intégrer aux marchés européens. Si les Ukrainiens fuient l’action militaire alors que les autres que j’ai cités étaient des réfugiés économiques, le résultat final pour les populations résiduelles et leurs États-nations reconstitués est le même : une sorte de nettoyage ethnique auto-infligé et une concentration des strates les plus « loyales » de la population dans les nations qui ont émergé de la crise.

Entre-temps, aucune observation sur la construction de la nation n’a été faite en ce qui concerne la Russie depuis le début de l’opération militaire spéciale. Cela ne devrait pas surprendre étant donné que nos experts dans les universités américaines et européennes et dans les groupes de réflexion ont cessé d’être des centres d’études russes, ce qui correspond à la façon dont ils ont été créés et financés dès le début de la guerre froide en 1949. L’Institut Harriman de l’Université Columbia et le Centre Davis (anciennement le Centre de recherche russe) de Harvard sont devenus des centres d’études ukrainiennes, qui n’en ont que le nom. Peu importe qu’à Harvard, il existait déjà un centre ukrainien dûment désigné et financé séparément depuis les années 1970. Les administrateurs universitaires suivent l’argent et le corps professoral suit le mouvement.

Cependant, les études sur la nation ukrainienne émergente seront bientôt périmées. Cette nation dirigée par des ultranationalistes est condamnée par la défaite imminente sur le champ de bataille et l’éviction du pouvoir de ceux qui ont mené le processus de construction de la nation sur la mauvaise voie du nettoyage ethnique et du génocide. Entre-temps, la nouvelle Russie, qui est également façonnée par les défis de la guerre totale, sera avec nous pendant longtemps encore. Nous le verrons dans l’évolution de l’équilibre géopolitique et militaire des forces au niveau mondial. Je conseillerais à nos universitaires des États-Unis et d’Europe de repenser à ce qu’ils font de leur temps s’ils veulent avoir une quelconque pertinence pour les futures décisions politiques.

Dans ce qui suit, je présenterai plusieurs domaines présentant un intérêt particulier pour la transformation que j’entrevois dans la société, l’économie et la position internationale de la Russie, alors qu’une nouvelle Russie est forgée par la guerre.

*****

La consolidation de la société russe est un sujet très discuté ces jours-ci dans les talk-shows russes. L’une des dimensions de ce processus a été l’épuration politique, le départ volontaire ou le retrait des libéraux occidentaux de la cuvée des années 1990 qui, dans une large mesure, méprisaient leurs concitoyens et, chaque fois que possible, passaient leur temps libre en Europe ou aux États-Unis.

L’un des principaux exilés volontaires qui a quitté le pays juste avant les mandats d’arrêt pour comparaître devant la justice dans le cadre d’accusations de corruption était Anatoly Chubais, qui avait bâti sa renommée ou son infamie dans les années 1990 en tant que directeur des programmes de privatisation qui ont contribué à créer le cercle des soi-disant oligarques qui ont dominé la vie politique russe jusqu’à ce qu’ils soient domptés, emprisonnés ou expulsés par le président Poutine au début du nouveau millénaire. Il y a eu, bien sûr, des centaines et des milliers de petits démons qui ont fait contrepoids aux forces patriotiques pendant toute la durée de la présidence Poutine.

Ces personnalités anti-Poutine ont bénéficié du statut d’intouchables dans des institutions telles que l’École supérieure d’économie de Moscou ou le Centre Eltsine d’Ekaterinbourg.

Ce dernier est attaqué depuis plusieurs années par le réalisateur et commentateur politique russe Nikita Mikhalkov dans sa propre émission de télévision Besogon. Mikhalkov a dénoncé le Yeltsin Center pour avoir diffusé une propagande de trahison et pour sa collusion avec le consulat américain à Yekaterinburg.

Le Centre Eltsine est placé sous le patronage de la veuve d’Eltsine, Naina, qui, à l’instar de la veuve et de la fille du maire Anatoly Sobchak et d’autres personnages odieux de l’époque où Boris Nikolaïevitch était au pouvoir, a bénéficié de la protection personnelle de Poutine. Contrairement aux dirigeants occidentaux, Vladimir Poutine n’a jamais manqué à sa parole, et la protection de « la famille » faisait partie de l’accord qui lui a permis d’accéder à la présidence en 1999.

Il y a 18 mois environ, l’émission de Mikhalkov a été retirée des ondes. On peut dire que ses remarques sur le Centre Eltsine ont été un facteur important dans cette décision politique prise en haut lieu. Cependant, aujourd’hui, Mikhalkov a retrouvé une place d’honneur. Vous pouvez retrouver ses récentes diffusions de Besogon sur YouTube. Sa pensée a été reprise, entre autres, par Vladimir Solovyov.  Ainsi, le Centre Eltsine est aujourd’hui dénoncé comme le « Centre de sédition Eltsine » par les commentateurs politiques bien-pensants de la télévision d’État. La plupart de ses directeurs sont maintenant à l’étranger, en exil volontaire.

L’école supérieure est nettoyée de ses pires éléments du point de vue de la nouvelle direction patriotique de la Russie. Et il en va ainsi dans tout le pays. Je ne tenterai pas de juger ici de la légalité ou de l’efficacité des processus à l’œuvre. Mais il est indiscutable qu’ils sont à l’œuvre. Que l’épuration soit populaire auprès de la population russe au sens large est également indiscutable.

Cependant, la consolidation de la société russe est remarquable non pas tant pour les scories qu’elle a expulsées que pour les liens plus étroits qu’elle tisse dans l’ensemble de la population sur la base d’une nouvelle confiance en soi et du soutien à l’effort de guerre en Ukraine.

Dans des articles précédents, j’ai évoqué le phénomène du travail bénévole dans toute la Fédération de Russie pour solliciter et collecter des contributions en argent et en nature afin de soutenir les soldats russes sur le terrain. J’ai parlé des lettres adressées aux soldats par des écoliers, de la nourriture et des vêtements envoyés au front par des ONG locales nouvellement créées. J’ajoute à cela le phénomène du volontariat pour combattre, qui est remarquable par son ampleur et par les gens qui se présentent. Il s’agit notamment de membres de la Douma, d’administrateurs et de législateurs provenant d’oblasts s’étendant sur toute la Russie européenne, de la Sibérie au Kamtchatka et à l’Extrême-Orient. Ces volontaires reçoivent une formation militaire dans des unités spécialisées, dont une baptisée « Akhmat » en l’honneur du père du leader tchétchène Ramzan Kadyrov et sous sa supervision directe.

Le temps passé dans le Donbass par les volontaires russes, même ceux qui ne sont pas directement engagés dans les combats, n’est pas sans risque.  Il y a une semaine, nous avons tous appris que Dmitry Rogozin, ancien ambassadeur de la Fédération de Russie auprès de l’OTAN, ici à Bruxelles, et pendant plusieurs années à la tête de Roskosmos, avait subi des blessures ayant failli être fatales.  Nous ne savons pas quelles tâches il accomplissait au Donbass en tant que volontaire, mais nous savons qu’il a été pris dans un barrage d’artillerie et qu’il a dû subir une opération pour retirer des fragments de métal des vertèbres de son cou.

Pendant ce temps, les villes russes, Moscou et Saint-Pétersbourg en tête, ont contribué collectivement à l’effort de guerre, ce que vous ne lirez pas dans le Financial Times. Depuis la mobilisation de septembre, alors que les conditions d’une offensive majeure contre l’armée ukrainienne ne sont pas encore réunies, les Russes ont effectué un travail de fond pour s’assurer qu’il n’y aura pas d’autres percées ukrainiennes le long du front de 1 000 km, comme ce fut le cas dans l’oblast de Kharkov à la fin du printemps. Ils se sont retranchés et ont créé une deuxième et une troisième ligne de défense composées de tranchées et de casemates soigneusement réalisées. Et qui a fait tout cela ?  Les 20 000 travailleurs municipaux envoyés dans le Donbass par le maire de Moscou, M. Sobianine, et les 10 000 travailleurs civils supplémentaires envoyés par Pétersbourg.

La nouvelle de ces travaux bénévoles a suscité des sentiments de fierté dans toute la Russie. Dans le même temps, la résilience du pays face à la guerre économique menée par l’Occident collectif a été évidente pour tous. La politique de substitution des importations s’est transformée en un vaste programme de réindustrialisation. Des exemples de réussite sont présentés quotidiennement dans les journaux télévisés.

Le gouvernement accorde des crédits bon marché aux jeunes entreprises manufacturières pour les encourager. Avec la création de nouveaux postes bien rémunérés, il n’est pas étonnant que le taux de chômage en Russie soit passé à près de 3 %. En soi, cela favorise la confiance et la fierté dans la société.

L’autre face de la même médaille est le mépris croissant pour l’Europe et l’Occident collectif.  Les informations russes fournissent une couverture précise et non propagandiste de la crise énergétique, de l’inflation galopante et de l’anxiété des populations européennes. Cette situation, associée aux actes de vandalisme et de destruction perpétrés à l’encontre des monuments de guerre russes dans les États de l’Est de l’UE, ainsi qu’à d’autres manifestations russophobes en Europe dans les domaines de la culture et du tourisme, a transformé en patriotes par nécessité les membres de l’intelligentsia russe jusqu’alors orientés vers les valeurs occidentales.

Dans mes commentaires les plus récents sur la célébration du Nouvel An à la télévision d’État russe, j’ai fait remarquer que le recrutement des cadres dirigeants de la Russie à l’avenir se fera probablement parmi les héros du champ de bataille d’aujourd’hui.

Pour me guider dans ce domaine, je me réfère à ce qui s’est passé au cours des décennies qui ont suivi la mise en orbite de Youri Gagarine. Ceux qui ont suivi Gagarine ont établi de nouveaux records et exploits dans l’espace que d’autres pays, dont les États-Unis, n’ont fait que reproduire des années plus tard. Il s’agit notamment de la première femme dans l’espace, de la première sortie dans l’espace ou du plus long séjour en orbite. Ces hommes et ces femmes héroïques n’ont pas seulement eu droit à des parades dans la capitale. Ils ont obtenu des sièges dans les organes législatifs (essentiellement cérémoniels) de l’URSS. 

Nous pouvons nous attendre à ce que les soldats décorés d’aujourd’hui se voient également offrir une promotion et trouvent une place dans les organes législatifs et administratifs de la Fédération de Russie. Mais il y a beaucoup plus à attendre en termes d’avancement aujourd’hui. Étant donné que les officiers de terrain ont une expérience très pratique et utile de la gestion d’entreprises commerciales, alors que les astronautes n’en avaient pas et n’en ont toujours pas, nous pouvons nous attendre à voir les officiers décorés prendre une place d’honneur parmi la caste des cadres supérieurs de la Russie au fur et à mesure que celle-ci se réoutille et s’industrialise. Il n’y a rien d’extraordinaire à cela.  Après la Seconde Guerre mondiale et la guerre de Corée, la plupart des postes de direction dans les entreprises américaines sont allés à des anciens combattants.

J’ai parlé de réindustrialisation. Mais il y a aussi d’autres changements en Russie qui découlent de cette guerre et qui sont motivés par les sanctions imposées par les États-Unis. L’abandon forcé de l’Europe comme principal partenaire économique a contraint la Russie à développer ses liens avec la Chine, l’Inde et le Sud global. Le Financial Times et d’autres médias occidentaux s’en préoccupent à contrecœur, en évoquant les nouvelles infrastructures construites et prévues pour accroître les exportations d’énergie vers la Chine et l’Inde, par exemple. Depuis une semaine, un gisement de gaz en Sibérie orientale utilisant un gazoduc de 800 km de long récemment achevé alimente directement le gazoduc principal de Power of Siberia vers la Chine.

Nos médias parlent même de l’étonnante coopération qui s’instaure entre la Russie et l’Iran pour réaliser un projet logistique nord-sud qui avait été planifié pour la première fois en 2000 mais n’avait jamais trouvé d’application pratique. Aujourd’hui, ce corridor multimodal ferroviaire, fluvial et maritime, qui s’étend de Saint-Pétersbourg au nord à Mumbai au sud et traverse l’Iran, enregistre d’impressionnantes premières livraisons de cargaisons de céréales et promet de modifier de manière décisive les chaînes d’approvisionnement en Eurasie, en réduisant fortement les temps et les coûts de transit.

Bien entendu, les changements les plus importants au sein de la Russie, imposés par la guerre en Ukraine, concernent les relations extérieures. Nos médias ont déjà beaucoup spéculé sur les relations russo-chinoises, qui se définissent comme plus étroites qu’une alliance. Mais il existe de nouvelles relations commerciales, politiques et militaires entre la Russie et l’Iran, entre la Russie et la Corée du Nord. Sans oublier l’ouverture de la Russie à l’Afrique, à l’Amérique latine et à l’Asie du Sud-Est, c’est-à-dire au Sud global, dans le but de dédollariser le commerce et de promouvoir un ordre mondial multipolaire.

Ces derniers changements dans le commerce mondial et la promotion d’un monde multipolaire ont, comme je l’ai dit, fait l’objet d’une certaine attention de la part des experts occidentaux. Ce qu’il reste à faire, c’est de les relier aux changements survenus au sein de la société russe, en relation avec la nouvelle conscience et la nouvelle confiance en soi des Russes dont j’ai parlé au début de cet article.  Il y aura beaucoup de travail de rattrapage pour la communauté des experts occidentaux une fois que son engouement pour l’Ukraine nouvellement forgée de Zelensky sera relégué dans les poubelles de l’histoire.

Guerras forjam nações

Há muitos comentários em nossa grande mídia sobre como a guerra com a Rússia, iniciada em 24 de fevereiro de 2022, forjara uma nação na Ucrânia, com uma identidade comum sob a brilhante liderança do presidente Zelensky. Esta nação encontrou autoconfiança em sua aparente capacidade de resistir a uma invasão armada do poderoso vizinho ao leste e até mesmo de contra-atacar com sucesso, medido em grandes ganhos territoriais, primeiro na província de Kharkov e depois na província de Kherson. As dificuldades foram compartilhadas. Sonhos de vitória mantêm um clima alegre, dizem.

Que um quarto da população ucraniana fugira do país não é discutido. Estou contando aqui não apenas aqueles que fugiram para o Ocidente, mas também aqueles que fugiram para a Rússia. E por que o significado disto deve ser discutido? Um quarto da população dos três Estados Bálticos, um quarto dos romenos e búlgaros também, fugiram de seus países desde o início dos anos 1990, quando experimentaram a ruína econômica após o rompimento dos laços com a Rússia e tentaram, a princípio sem sucesso, integrarem-se nos mercados Europeus. Sejam os ucranianos fugindo das operações militares, sejam os outros que mencionei, refugiados econômicos, o resultado final para as populações residuais e suas nações-estados é o mesmo: uma espécie de limpeza étnica autoinfligida e uma concentração dos estratos mais “leais” da população nas nações que emergiram da crise.

Enquanto isto, nenhuma observação sobre transformações na nação russa foi feita desde o início da Operação Militar Especial. Isto não deveria ser uma surpresa, já que nossos especialistas em universidades estadunidenses e européias e em grupos de idéias deixaram de ser centros de estudos russos, que é como eles foram criados e financiados desde o início da Guerra Fria em 1949. O Instituto Harriman na Universidade de Columbia e o Centro Davis (anteriormente, o Centro de Pesquisas Russas) [na Universidade de] Harvard tornaram-se centros de estudo ucranianos em tudo, menos no nome. Não importando que [na Universidade de] Harvard já havia um Centro Ucraniano propriamente designado e patrocinado separadamente desde a década de 1970. Os administradores de universidades seguem o dinheiro e o professorado vai junto.

No entanto, os estudos da nação ucraniana emergente terão uma “data de expiração”. Esta nação governada por ultra-nacionalistas está condenada pela derrota no campo de batalha em breve e pela remoção do poder daqueles que lideraram este exercício em construção de nação pela caminho errado da limpeza étnica e do genocídio. Enquanto isto, a Nova Rússia, que também está sendo moldada pelos desafios duma guerra total, estará conosco por muito tempo. Veremos isto na mudança global do equilíbrio das forças geopolítica e militar. Recomendo que nossos estudiosos nos Estados Unidos e na Europa repensem o que estão fazendo com seu tempo, se quiserem ter alguma relevância para futuras decisões políticas.

A seguir, esboçarei várias áreas de interesse especial na transformação que vejo na sociedade, na economia e na postura internacional russas, à medida que uma Nova Rússia é forjada pela guerra.

A consolidação da sociedade russa é um tema muito discutido atualmente nos programas de entrevistas russos. Uma dimensão disso foi a limpeza política, a partida ou a remoção voluntárias dos liberais afeiçoados ao Ocidente dos anos 1990 que, em grande medida, desprezavam seus concidadãos e, sempre que possível, passavam suas férias na Europa ou nos Estados Unidos.

Um dos principais exilados voluntários que deixou o país, pouco antes da intimação para comparecer ao tribunal para responder a acusações de corrupção, foi Anatoly Chubais, que construiu sua fama, ou infâmia, na década de 1990, como diretor dos programas de privatização que ajudaram a criar certo círculo de oligarcas que dominaram a vida política russa até serem domados, presos ou expulsos pelo presidente Putin no início do novo milênio. Havia, é claro, centenas e milhares de males menores que foram um contrapeso para as forças do patriotismo durante toda a presidência de Putin.

Estas personalidades contrárias ao Putin gozaram de reputação intocável em instituições como a Escola Superior de Economia em Moscou ou o Centro Yeltsin em Yekaterinburg.

Este último está sob ataque há vários anos pelo diretor de cinema e comentarista político russo Nikita Mikhalkov em seu programa de televisão Besogon. Mikhalkov denunciou o Centro Yeltsin por disseminar propaganda de traição e por conluio com o consulado americano em Yekaterinburg.

O Centro Yeltsin existe sob o patrocínio da viúva de Yeltsin, Naina, e ela, como a viúva e a filha do prefeito Anatoly Sobchak, bem como outras figuras odiosas do tempo de Boris Nikolayevich no poder, desfrutou da proteção pessoal de Putin. Ao contrário dos líderes ocidentais, Vladimir Putin nunca voltou atrás em sua palavra, e a proteção da ‘Família’ fazia parte do acordo que lhe deu a presidência em 1999.

Há 18 meses ou mais, o programa de Mikhalkov foi retirado do ar. Seria seguro se dizer que seus comentários sobre o Centro Yeltsin foram um fator importante nesta decisão política de alto escalão. No entanto, hoje Mikhalkov foi restaurado a um lugar de honra. Se podem encontrar suas transmissões recentes de Besogon no YouTube. Seu pensamento foi retomado por Vladimir Solovyov, entre outros. E assim, o Centro Yeltsin é hoje denunciado como o ‘Centro de Sedição Yeltsin’ por comentaristas políticos da linha oficial na televisão estatal. A maioria de seus diretores está agora no exterior em exílio por escolha própria.

A Escola Superior está sendo limpa de seus piores elementos, do ponto de vista da nova liderança patriótica da Rússia. E assim vai subindo e descendo o país. Não tentarei julgar aqui a legalidade ou a eficácia dos processos em andamento. Mas que eles estão funcionando é indiscutível. Que a limpeza é popular entre a ampla população russa também é indiscutível.

No entanto, a consolidação da sociedade russa é notável, nem tanto pela escória que expeliu, mas pelos laços mais estreitos que está forjando na população em geral, com base na nova autoconfiança e no apoio ao esforço de guerra na Ucrânia.

Em ensaios anteriores, mencionei o fenômeno do trabalho voluntário em toda a Federação Russa para pedir e coletar contribuições em dinheiro para se apoiarem os soldados russos em campo. Falei sobre as cartas de crianças em idade escolar para os soldados, sobre alimentos e roupas enviadas para a frente por novas ONGs locais. Acrescento a isto o fenômeno do voluntariado para a luta, que é notável por sua abrangência e por quem se apresenta. Isto inclui membros da Duma, administradores e legisladores de províncias que se estendem por toda a Rússia européia, desde a Sibéria a Kamchatka e ao Extremo Oriente. Estes voluntários recebem treinamento militar em unidades especializadas, entre elas uma chamada “Akhmat”, em homenagem ao pai do líder checheno Ramzan Kadyrov e sob sua supervisão direta.

O tempo gasto no Donbas por voluntários russos, mesmo aqueles que não estão diretamente envolvidos na batalha, não é isento de riscos. Todos soubemos há uma semana dos ferimentos quase fatais sofridos por Dmitry Rogozin, ex-embaixador da Federação Russa na OTAN aqui em Bruxelas e por vários anos chefe da Roskosmos. Não se sabe que tarefas realizava no Donbas como voluntário, mas se sabe que foi apanhado por uma barragem de artilharia e que teve de ser operado para se retirarem fragmentos de metal das vértebras cervicais.

Enquanto isto, as cidades russas, lideradas por Moscou e São Petersburgo, fizeram contribuições coletivas de mão-de-obra para ajudar no esforço de guerra, algo sobre o qual não se lerá no Financial Times. Desde a mobilização de setembro, enquanto as condições adequadas para uma grande ofensiva contra o exército ucraniano ainda não foram atingidas, os russos têm se ocupado trabalhando para garantir que não haja mais avanços ucranianos ao longo da frente de 1.000 km, como aconteceu na província de Kharkov no final da primavera. Eles cavaram e criaram a segunda e a terceira linhas de defesa, consistindo em trincheiras e casamatas bem construídas. E quem fez muito disto tudo? Foi feito pelos 20.000 servidores municipais enviados ao Donbas pelo prefeito Sobyanin de Moscou e mais 10.000 servidores civis enviados por São Petersburgo.

A notícia sobre estes trabalhos voluntários estimulou sentimentos de orgulho em toda a Rússia. Ao mesmo tempo, a resiliência do país diante da guerra econômica do Ocidente em geral é evidente para todos. A política de substituição de importações transformou-se num amplo programa de reindustrialização. Histórias de sucesso são destaque diariamente nos noticiários.

O governo está incentivando com créditos baratos novos empreendimentos de manufatura. Com a criação de novos cargos com altos salários, não é de se admirar que a taxa de desemprego na Rússia caíra a cerca de 3%. Isto por si só favorece a confiança e o orgulho na sociedade.

O outro lado da moeda é o crescente desprezo pela Europa e pelo Ocidente em geral. As notícias russas fornecem uma cobertura precisa e não propagandística da crise energética, da inflação galopante e da ansiedade das populações européias. Isto, em combinação com os atos de vandalismo e destruição perpetrados contra monumentos de guerra russos nos estados orientais da UE, em combinação com outras manifestações de russofobia na Europa nos domínios cultural e turístico, forçou até mesmo a intelectualidade russa, então de tendência ocidental, a se transformar em patriota.

Em meus comentários mais recentes sobre a celebração do Ano Novo na televisão estatal russa, comentei sobre como o recrutamento para os quadros de liderança da Rússia no futuro provavelmente virá dentre os heróis no campo de batalha hoje.

Para norteamento sobre este assunto, olho para o que aconteceu nas várias décadas após o lançamento de Yuri Gagarin em órbita. Os que seguiram Gagarin também estabeleceram novos recordes e feitos no espaço que outros países, inclusive os Estados Unidos, repetiram só anos depois. Entre estes se incluem a primeira mulher no espaço, a primeira caminhada espacial ou o maior tempo em órbita. Estes heróis e heroínas não receberam apenas desfiles na capital. Eles receberam assentos nos órgãos legislativos (em grande parte cerimoniais) da URSS.

Podemos esperar que os soldados condecorados de hoje também recebam preferência e encontrem lugares nos órgãos legislativos e administrativos da Federação Russa. Mas há muito mais o que se esperar em termos de promoções hoje. Dado que os oficiais em campo têm uma experiência muito prática e útil para se administrarem empresas comerciais, enquanto os astronautas geralmente não tinham e não têm, podemos esperar que os oficiais condecorados ocupem um lugar de honra entre a alta casta executiva na Rússia, à medida que ela se reequipa e se industrializa. Não há nada de extraordinário nisto. Após a Segunda Guerra Mundial, após a Guerra da Coréia, a maioria dos altos cargos executivos em corporações estadunidenses foi para veteranos.

Falei sobre a reindustrialização. Mas também há outras mudanças na Rússia decorrentes desta guerra que são impulsionadas pelas sanções conduzidas desde os EUA. O abandono forçado da Europa como sua maior parceira econômica obrigou a Rússia a ampliar os laços com a China, com a Índia, com o Sul Global. Isto está recebendo alguma atenção do Financial Times e de outros meios de comunicação ocidentais, que noticiaram a construção da nova infraestrutura e o planejamento para se aumentarem as exportações de energia para a China e a Índia, por exemplo. Há uma semana, um campo de gás no leste da Sibéria, usando um gasoduto recém-concluído de 800 km de comprimento, está agora alimentando diretamente o principal gasoduto, Poder da Sibéria, para a China.

Há até a menção em nossa mídia da surpreendente cooperação desenvolvida entre a Rússia e o Irã para se criar um projeto de logística Norte-Sul que foi planejado pela primeira vez no ano 2000, mas que nunca encontrou aplicação prática. Hoje, este corredor multimodal ferroviário, fluvial e marítimo, que se estende de São Petersburgo, no norte, a Mumbai, no sul, e atravessa o Irã, está fazendo as primeiras entregas relevantes de cargas de grãos e mantém a promessa de mudar as cadeias de suprimentos na Eurásia de maneira radical, drasticamente reduzindo o tempo e os custos de transporte.

Claro, as mudanças mais importantes na Rússia, forçadas pela guerra na Ucrânia, dizem respeito às relações exteriores. Nossa mídia já especulou extensivamente sobre o relacionamento russo-chinês, que se descreve ele mesmo como mais próximo do que uma aliança. Mas há novas relações comerciais, políticas e militares entre a Rússia e o Irã, entre a Rússia e a Coréia do Norte. E há o envolvimento russo com a África, a América Latina e o Sudeste Asiático, ou seja, com o Sul Global em prol da desdolarização do comércio e da promoção de uma ordem mundial multipolar.

Estas recentes mudanças no comércio global e a promoção dum mundo multipolar, como disse, chamaram a atenção de alguns especialistas no Ocidente. O que resta a ser feito é vinculá-los às mudanças na sociedade russa, em conexão com a nova consciência e confiança sobre as quais falei no início deste ensaio. Haverá muito trabalho para a comunidade de especialistas ocidentais se atualizarem, uma vez que seu entusiasmo pela recém-forjada Ucrânia de Zelensky passe para a lata de lixo da história.

The Kremlin celebrates New Year’s eve

The Kremlin celebrates New Year’s Eve on television:  style evocative of a Greek wedding

Thanks to smotrim.ru, the internet broadcaster of state and commercial television in both live and call-up streaming modes, I was able to sample how Official Russia packaged New Year’s Eve for consumption by an audience numbering tens of millions who tuned in across the Federation.

Though there were amusing vintage Soviet films on offer the whole day long, the party really began only after midnight, following the President’s televised address to the nation. This speech, in which Putin spoke against a background of male and female soldiers in the Southern Military District headquarters, has, to my surprise, been given reasonable coverage on the BBC and on Euronews this morning. Not as much coverage as Zelensky’s rant to his nation last night, but long enough for Putin to be allowed to score several points in his justification for the Special Military Operation.  Accordingly, I will skip directly to the entertainment program which followed.

The show was constructed around a succession of popular songs delivered by well known Russian crooners, male and female, young and old. A string orchestra accompanied some numbers, a sole guitarist or pianist accompanied others. Professional dancers lent support to still others.

 There were a number of presenters. Among them, I would call the lead a certain Andrei Malakhov, fifty years old, who is the television host of a scaled down version of this type of songfest every weekend. Andrei is a warm personality, a gallant, who regularly brings on stage many superannuated singers, mostly women, in the most kindly and respectful manner.

When I say ‘old,’ I mean old. The well-known lady composer of dozens of popular Rusian songs going back decades including those performed last night, Alexandra Pakhmutova, was the piano accompanist to one singer. She is 93. The whole nation was aware of her illness with Covid last year. Judging by last night, she seems to have emerged invincible.

I was not a fan of Malakhov till yesterday, when I paid more attention to the social message that explains his success over many years, and which also explains what the New Year’s Eve show had to convey to the Russian nation.  Yes, the personalities and their music are stale, overly sentimental at times.  But what you saw on stage and in the audience was a mirror image of Russian society as a whole.  Apart from the several svelte singers, apart from the professional dancers, who were by definition, physically very attractive, most of the folks on stage captured by the camera could be your aunts and uncles at a Greek or maybe at a Jewish wedding:  overweight, a bit clumsy, but energized and shaking a leg whenever given a chance. They were determined to have a good time.

If I had to put German words to this homeliness, they would be Gemütlichkeit and Fröhlichkeit. Only the Russians don’t reach back to waltzes and polkas, but rather to their own alternation of two-steps and gypsy rhythms with their wild acceleration. A lot of oriental gestures among the middle aged women dancers. But these were not borrowings from belly dancing classes;  this was the Russian answer to singles dancing in disco bars way back in the 1970s.

In the audience, there were several representatives of High Culture who are known throughout Russia not only for their talent but for their patriotism. Among them, Nikolay Tsiskaridze, former lead ballet dancer of the Bolshoi, presently dean of the prestigious Vaganova Ballet Academy (St Petersburg) and member of the Presidential Council on Culture and the Arts. Another, Yuri Bashmet, is a world renowned viola master and orchestra conductor. Bashmet had in years past headed a foundation he created in The Netherlands and was well established in Europe. We may safely assume that he is spending all of his time now in his homeland.

Present in larger numbers were many well known personalities from Russian state television’s leading shows, including its news services.  Yevgeny Popov and his wife Olga Skabeyeva, presenters of Sixty Minutes, were picked up by the cameras at their table in the audience. Then there was the chief of all Russian television news programming, host of News on Sunday, Dmitry Kiselyov. Another familiar face in the audience was the talk show presenter Vladimir Solovyov.

However, the television journalists who were not only picked up by the cameras at their seats but who were given the microphone to make short presentations were of a different stripe, namely the best known war correspondents covering the Special Military Operation in Ukraine. They were flown in from the front for this show. I will name one here, Yevgeny Yevgenyevich Poddubny.

Here is where last night’s New Years Eve programming was different from any previous New Years show that I have seen on Russian television over the past twenty years or more:  the two war correspondents each introduced four highly decorated heroes from this campaign and each was given the opportunity to address the audience with a New Years greeting .

The casting for the line-up of heroes was intended to make a point that President Putin has repeatedly stressed from the outset of the SMO. It was that Russia is a multi-national, multi-confessional and diverse country. Among the heroes given the microphone was a female officer from the Donbas who has distinguished herself in a tank division. There was also one fighter whose physiognomy was very Far Eastern. Perhaps he is a Mongol. After a brief ‘Happy New Year’ in Russian, he switched to his own (unidentified) language to complete the salutation.

Apart from the Heroes of the Russian Federation, with their beribboned medals pinned to their chests, who were given the microphone and who wished for victory in the war, for the safe return to their families of the reservists who had been called up and for the return to their home bases inside Russia of the contract soldiers, we saw from the camera scans of the audience a number of Russian female officers in uniform. Good looking ladies, all of them, in fighting trim, I might add. Perhaps I am reading too much into the subliminal message here, but I think it was an effective response to the Ukrainian allegations that the Russian armed forces are rapists one and all.

                                                                    *****

Once the war is indeed over, it will be interesting to see what awaits Russia’s many decorated officers from the field, not to mention all other veterans of the SMO.  In Russia’s last big war, in Afghanistan, the returnees came back to a country that was in economic and social disintegration. The disabled, the amputees all got a kick in the ass and little more. In the mid-90s they were used by the corrupt officials around Yeltsin as a cause for granting tax privileges to importers of luxury goods, who were then supposed to pass the savings along to NGOs supporting veterans. Of course, most of those funds were siphoned off to cronies of Yeltsin.

This time around may well be different. Judging by what I saw on television last night, it would be reasonable to expect that the valor of those fighting at the front will be rewarded by fast track promotion in the political and business elites of Russia. This is all the more likely given the nature of Russia’s New Year’s eve televised events from past years, which have resembled 19th century balls at which the ruling noblemen and women come out on the dance floor  in a well choreographed show of unity and strength. Today’s military heroes and heroines have now been given their dance steps.

And for those who evaded the draft, those who ran away to Kazakhstan, Georgia and so on, the ignominy may well be an irremediable stain on their CVs.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into Italian (Roberto Pozzi), German (Andreas Mylaeus) and French (Youri))

Il Cremlino festeggia il Capodanno

Il Cremlino festeggia il Capodanno in televisione: uno stile che evoca un matrimonio greco

Grazie a smotrim.ru, l’emittente internet della televisione di Stato e commerciale sia in diretta che in streaming, ho potuto vedere come la Russia ufficiale ha confezionato la notte di Capodanno per il consumo da parte di un pubblico di decine di milioni di persone sintonizzate in tutta la Federazione.

Anche se per tutto il giorno sono stati proposti divertenti film sovietici d’epoca, la festa è iniziata veramente solo dopo la mezzanotte, dopo il discorso televisivo del Presidente alla nazione. Questo discorso, in cui Putin ha parlato su uno sfondo di soldati – sia uomini che donne – nel quartier generale del distretto militare meridionale, ha avuto, con mia sorpresa, una copertura ragionevole sulla BBC e su Euronews questa mattina. Non tanto quanto lo sproloquio di Zelensky alla sua nazione ieri sera, ma abbastanza a lungo da permettere a Putin di mettere in chiaro parecchi punti delle sue ragioni per “l’operazione militare speciale”.  Quindi passo direttamente al programma di intrattenimento che è seguito.

Lo spettacolo è stato costruito attorno a una successione di canzoni popolari interpretate da noti cantanti russi, uomini e donne, giovani e anziani. Alcuni numeri erano accompagnati da un’orchestra d’archi, altri da un solista alla chitarra o al piano. Altri ancora erano accompagnati da ballerini professionisti.

I presentatori sono stati parecchi. Tra questi, il principale era un certo Andrei Malakhov, un tipo sulla cinquantina che al fine settimana conduce una versione ridotta di questo stesso tipo di festival canoro. Una personalità calorosa che porta regolarmente sul palco molti cantanti in pensione, per lo più donne, nel modo più gentile e rispettoso. Quando dico “vecchi”, intendo vecchi: una nota compositrice che si è esibita ieri sera al piano deve avere novant’anni; l’anno scorso tutta la nazione sapeva che era stata gravemente colpita dal Covid; ma a giudicare da ieri sera, sembra che ne sia uscita invincibile.

Non sono mai stato un fan di Malakhov, ma ieri sera ho prestato maggiore attenzione al messaggio sociale che spiega il successo che ha da molti anni, che e’ lo stesso di quello che ha trasmettere ieri sera alla nazione russa.  Vero, i personaggi e la loro musica sono stantii, a volte troppo sdolcinati.  Ma quello che si e’ visto ieri sul palco e tra il pubblico e’ l’immagine speculare della società russa.  Lasciando da parte cantanti e ballerini professionisti, per definizione con fisici molto attraenti, la maggior parte delle gente catturata dalle telecamere russe ieri sera potrebbero essere le vostre zie e zii a un matrimonio greco o ebraico: un po’ sovrappeso, un po’ goffi ma pieni di energia, sgambettando senza mai perdere un’occasione, determinati a divertirsi.

Se dovessi trovare parole tedesche per questa scena, direi gemuetlich, freulich. Con la differenza che i russi non ballano valzer o polka ma usano invece le loro variazioni di passo doppio e ritmi gitani, con le loro mi improvvise accelerazioni. Molta la gestualità orientale tra le danzatrici di mezza età. Ma non si e’ trattava di reminiscenze dei corsi di danza del ventre; la trasmissione di ieri era la risposta russa alla disco per singles degli anni Settanta.

Tra il pubblico c’erano molte star della televisione di Stato russa, compresi quelle delle news.  Yevgeny Popov e sua moglie Olga Skabeyeva, conduttori di Sixty Minutes, ripresi dalle telecamere al loro tavolo in platea. Poi il capo della programmazione televisiva russa, il conduttore di News on Sunday, Dmitry Kiselyov. E poi un altro volto noto, il conduttore di talk show Vladimir Solovyov.

Ma i giornalisti cui è stato dato il microfono sono stati altri, ovvero i più noti corrispondenti di guerra che coprono l’Operazione militare speciale in Ucraina. Sono stati fatti arrivare in aereo dal fronte appositamente per partecipare alla serata. Tra tutti: Yevgeny Yevgenyevich Poddubny.

E’ stata questa la diversita’ del programma di Capodanno di ieri sera rispetto a a qualsiasi altro programma di Capodanno che ho visto alla televisione russa negli ultimi vent’anni o più: i due corrispondenti di guerra hanno presentato ciascuno quattro eroi di questa campagna, tutti altamente decorati, e a ciascuno è stata data l’opportunità di rivolgersi al pubblico con un saluto per l’anno nuovo.

La scelta di questi eroi di guerra aveva uno scopo bene preciso, ovvero sottolineare un punto caro a Putin: che la Russia è un Paese multinazionale, multiconfessionale e “diverso”. Tra gli eroi a cui è stato dato il microfono c’era un ufficiale donna del Donbas che si è distinta nella sua divisione corazzata. Un altro di questi soldati aveva una fisionomia chiaramente asiatica, probabilmente un mongolo. Dopo un breve accenno di buon anno in russo, ha usato la propria lingua per completare il suo augurio agli spettatori.

Oltre a questi eroi che, con le loro medaglie e decorazioni appuntate al petto, facevano i loro migliori auguri di vittoria e per un ritorno di tutte le truppe alle loro famiglie, le telecamere ci hanno anche fatto vedere alcuni ufficiali donne in uniforme, tutte di bell’aspetto e in assetto da combattimento direi. Forse esagero nel volere interpretare quello che ho visto ma penso che questa presenza femminile sia stata la risposta russa alle accuse ucraine in merito ai presunti stupri perpetrati dai soldati russi.

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Quando la guerra terminerà, sarà interessante vedere cosa attende i numerosi ufficiali russi decorati sul campo, per non parlare di tutti gli altri veterani di questa guerra.  Nell’ultima grande guerra combattuta dalla Russia, quella in Afghanistan, i reduci tornarono in un paese in piena  disintegrazione economica e sociale. Disabili e amputati ricevettero un calcio nel sedere o poco più. A metà degli anni ’90, i funzionari del corrotto governo Eltsin li usarono per concedere privilegi fiscali agli importatori di beni di lusso, che avrebbero poi dovuto trasferire i profitti alle organizzazioni che si occupavano dell’assistenza ai veterani. Ovviamente la maggior parte di quei fondi venne trasferita ai compari di Eltsin.

Questa volta potrebbe andare diversamente. A giudicare da ciò che ho visto ieri sera in televisione, sarebbe ragionevole aspettarsi che il valore di coloro che combattono al fronte venga ricompensato con una rapida promozione nelle élite politiche e imprenditoriali russe. E per coloro che si sono sottratti alla leva, che sono scappati in Kazakistan, in Georgia e così via, l’ignominia potrebbe essere una macchia indelebile sul loro curriculum.

Der Kreml feiert Silvester

Der Kreml feiert Silvester im Fernsehen: nach Art einer griechischen Hochzeit

Dank smotrim.ru, dem Internet-Sender für staatliches und kommerzielles Fernsehen in Live- und call-up Streaming-Sendungen, konnte ich in Stichproben verfolgen, wie das offizielle Russland Silvester für ein Publikum von mehreren Zehnmillionen von Zuschauern verpackt hat, die in der gesamten Föderation eingeschaltet hatten.

Obwohl den ganzen Tag über unterhaltsame, alte sowjetische Filme angeboten wurden, begann die Party erst nach Mitternacht, nachdem der Präsident in einer landesweiten Fernsehansprache gesprochen hatte. Über diese Rede, in der Putin vor dem Hintergrund von männlichen und weiblichen Soldaten im Hauptquartier des südlichen Militärdistrikts sprach, wurde überraschenderweise heute Morgen auf BBC und Euronews hinreichend berichtet. Nicht so ausführlich wie über Selenskis Schimpftirade an sein Land gestern Abend, aber doch ausführlich genug, um Putin Gelegenheit zu geben, die Rechtfertigungsgründe für die Spezielle Militäroperation darzustellen. Daher werde ich direkt zum Unterhaltungsprogramm übergehen, das danach folgte.

Die Show bestand aus einer Reihe von beliebten Liedern, die von bekannten russischen Sängern, männlich und weiblich, jung und alt, vorgetragen wurden. Ein Streichorchester begleitete manche Nummern, ein einzelner Gitarrist oder Pianist begleitete andere. Professionelle Tänzer unterstützten wieder andere.

Es gab eine Reihe von Moderatoren. Unter ihnen hebe ich besonders einen gewissen Andrei Malakhov hervor, fünfzig Jahre alt, der jedes Wochenende Moderator einer abgespeckten Version des heutigen Singfests ist. Andrei ist eine warmherzige Persönlichkeit, ein Galan, der regelmäßig viele überalterte Sänger, meist Frauen, auf die freundlichste und respektvollste Weise auf die Bühne bringt.

Wenn ich „alt“ sage, meine ich alt. Die bekannte Komponistin von Dutzenden von populären russischen Liedern, die mehrere Jahrzehnte zurückreichen, einschließlich derer, die gestern Abend vorgetragen wurden, Alexandra Pakhmutova, trat Pianistin für einen Sänger auf. Sie ist 93 Jahre alt. Das ganze Land wusste letztes Jahr von ihrer Covid-Erkrankung; nach gestern Abend zu urteilen, scheint sie unbesiegbar zu sein.

Ich war bis gestern kein Fan von Malakhov, bis ich mehr Aufmerksamkeit auf die soziale Botschaft gerichtet habe, die seinen Erfolg über viele Jahre erklärt und die auch erklärt, was die Silvestershow der russischen Nation vermitteln musste. Ja, die Persönlichkeiten und ihre Musik sind etwas altbacken und manchmal übermäßig sentimental. Aber was auf der Bühne und im Publikum zu sehen war, war ein Spiegelbild der russischen Gesellschaft insgesamt. Abgesehen von den verschiedenen schlanken Sängern und den professionellen Tänzern, die naturgemäß sehr attraktiv waren, könnten die meisten Menschen, die von der Kamera erfasst wurden, Ihre Tanten oder Onkel bei einer griechischen oder vielleicht sogar bei einer jüdischen Hochzeit sein: übergewichtig, etwas ungeschickt, aber energiegeladen und sie schwangen das Bein, wann immer sie die Gelegenheit dazu hatten. Sie waren entschlossen, sich gut zu amüsieren.

Wenn ich für diese Heimeligkeit deutsche Begriffe wählen müsste, wären es „Gemütlichkeit“ und „Fröhlichkeit“. Nur dass die Russen nicht auf Walzer und Polkas zurückgreifen, sondern auf ihre eigene Variante von Two-Steps und Zigeuner-Rhythmen mit wilder Beschleunigung. Viele orientalische Gesten bei den mittelalten Tänzerinnen. Aber das waren keine Anleihen an Bauchtänze; das war die russische Antwort auf das Single-Tanzen in Disko-Bars in den 1970er Jahren.

Im Publikum fanden sich verschiedene Vertreter der Hochkultur, die russlandweit nicht nur für ihr Talent, sondern auch für ihren Patriotismus bekannt sind. Darunter war Nikolay Tsiskaridze, früherer erster Ballett-Tänzer des Bolshoi, derzeit Direktor der hoch angesehenen Vaganova Ballet Academy (St. Petersburg) und Mitglied des Rats für Kultur und Kunst des Präsidenten. Ein weiterer, Yuri Bashmet, ist ein weltbekannter Geigenvirtuose und Orchesterdirigent. Bashmet war jahrelang Leiter einer von ihm eingerichteten Stiftung in den Niederlanden und war sehr bekannt in Europa. Wir dürfen annehmen, dass er jetzt all seine Zeit in seinem Heimatland verbringt.

Im Publikum fanden sich weiter viele bekannte Persönlichkeiten aus den führenden Shows des russischen Staatsfernsehens, einschließlich seiner Nachrichtensendungen. Yevgeny Popov und seine Frau Olga Skabeyeva, Moderatoren von „Sechzig Minuten“, wurden an ihrem Tisch im Publikum von der Kamera gezeigt. Dann war da der Leiter aller russischen Fernsehnachrichten, der Moderator von „Nachrichten am Sonntag“, Dmitry Kiselyov. Ein weiteres vertrautes Gesicht im Publikum war der Talk-Show-Moderator Vladimir Solovyov.

Die Fernsehjournalisten, die nicht nur von den Kameras an ihren Plätzen erfasst, sondern auch das Mikrophon für eine kurze Präsentation bekommen haben, waren jedoch andere, nämlich die bekanntesten Kriegskommentatoren, die die militärische Spezialoperation in der Ukraine behandeln. Sie wurden von der Front für diese Show eingeflogen. Ich werde hier einen nennen, Yevgeny Yevgenyevich Poddubny.

Hier unterschied sich das Silvesterprogramm der vergangenen Nacht von jeder früheren Silvestershow, die ich in den vergangenen zwanzig Jahren oder mehr im russischen Fernsehen gesehen habe: Die beiden Kriegskommentatoren stellten jeweils vier hochdekorierte Helden aus diesem Feldzug vor und jeder hatte die Gelegenheit, das Publikum mit Neujahrsgrüßen anzusprechen.

Die Besetzung mit den Helden sollte den Punkt verdeutlichen, den Präsident Putin von Beginn an bei der SMO betont hat. Dass Russland ein multi-ethnisches, multi-konfessionelles und vielfältiges Land ist. Unter den Helden, die das Mikrophon bekamen, war eine Offizierin aus dem Donbas, die sich in einer Panzerdivision hervorgetan hat. Es gab auch einen Kämpfer, dessen Physiognomie sehr dem fernöstlichen ähnelte. Vielleicht ist er Mongole. Nach einem kurzen „Frohes Neues Jahr“ auf Russisch wechselte er in seine eigene (mir nicht bekannte) Sprache, um die Grüße zu vollenden.

Neben den Helden der Russischen Föderation mit ihren mit Bändern an der Brust befestigten Orden, die das Mikrophon bekamen und die sich den Sieg im Krieg, die sichere Rückkehr der aufgerufenen Reservisten zu ihren Familien und die Rückkehr der Berufssoldaten in ihre Heimatbasis in Russland wünschten, sahen wir in den Kamerabildern aus dem Publikum eine Reihe von russischen weiblichen Offizieren in Uniform. Alles gutaussehende Damen und alle in kampfbereiter Verfassung, möchte ich hinzufügen. Vielleicht lese ich hier zu viel in die sublime Botschaft hinein, aber ich denke, es war eine wirksame Antwort auf die ukrainischen Vorwürfe, dass die russischen Soldaten sämtlich Vergewaltiger sind.

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Wenn der Krieg einmal tatsächlich vorbei ist, wird es interessant sein zu sehen, was die vielen dekorierten Offiziere von der Front, ganz zu schweigen von allen anderen Veteranen der SMO, erwartet. Nach Russlands letztem großen Krieg in Afghanistan kehrten die Rückkehrer in ein Land zurück, dass sich in wirtschaftlicher und sozialer Zerrüttung befand. Die Behinderten, die Amputierten, bekamen einen Tritt in den Hintern und nicht mehr. Mitte der 90er Jahre wurden sie von den korrupten Beamten um Jelzin zum Anlass genommen, sich Steuervergünstigungen für den Import von Luxusgütern zu verschaffen, die dann an NGOs zur Unterstützung von Veteranen weitergegeben werden sollten. Natürlich wurden die meisten dieser Mittel von Jelzins Kumpanen abgezweigt.

Dieses Mal könnte es anders sein. Nach dem, was ich gestern Abend im Fernsehen gesehen habe, ist vernünftigerweise zu erwarten, dass der Mut derer, die an der Front gekämpft haben, durch eine schnelle Beförderung in der politischen und wirtschaftlichen Elite Russlands belohnt wird. Dies ist umso wahrscheinlicher angesichts des Charakters der russischen Neujahrs-Fernsehsendungen der vergangenen Jahre, die an Bälle des 19. Jahrhunderts erinnerten, bei denen die herrschenden Adligen in einer gut choreographierten Show von Einheit und Stärke auf die Tanzfläche kamen. Die heutigen militärischen Helden und Heldinnen haben jetzt ihre Tanzschritte erhalten.

Und für diejenigen, die dem Wehrdienst entkommen sind, die nach Kasachstan, Georgien und so weiter geflüchtet sind, könnte die Schmach möglicherweise ein unauslöschlicher Fleck auf ihren Lebensläufen sein.

Le Kremlin fête le nouvel an

Le Kremlin célèbre le réveillon du Nouvel An à la télévision dans un style évoquant un mariage grec.

Grâce à smotrim.ru, le diffuseur sur Internet de la télévision d’État et de la télévision commerciale en direct et en différé, j’ai pu voir comment la Russie officielle a présenté le réveillon du Nouvel An à des dizaines de millions de téléspectateurs dans toute la Fédération.

Bien que plusieurs films soviétiques d’époque aient été proposés tout au long de la journée, la fête n’a vraiment commencé qu’après minuit, après le discours télévisé du président à la nation. Ce discours, dans lequel Poutine s’est exprimé devant un parterre de soldats hommes et femmes dans le quartier général du district militaire sud, a, à ma grande surprise, bénéficié d’une couverture raisonnable sur la BBC et sur Euronews ce matin. Pas autant que la diatribe de Zelensky à sa nation hier soir, mais suffisamment pour que Poutine puisse marquer plusieurs points dans sa justification de l’opération militaire spéciale.  En conséquence, je passerai directement au programme de divertissement qui a suivi.

Le spectacle était construit autour d’une succession de chansons populaires interprétées par des crooners russes connus, hommes et femmes, jeunes et vieux. Un orchestre à cordes accompagnait certains numéros, un seul guitariste ou pianiste en accompagnait d’autres. Des danseurs professionnels apportent leur soutien à quelques autres.

Il y avait un certain nombre de présentateurs. Parmi eux, je qualifierais de chef de file un certain Andrei Malakhov, cinquante ans, qui est l’animateur de télévision d’une version réduite de ce type de fête de la chanson chaque week-end. Andrei est une personnalité chaleureuse, un homme galant, qui fait régulièrement monter sur scène de nombreux chanteurs retraités, pour la plupart des femmes, de la manière la plus aimable et la plus respectueuse qui soit.

Quand je dis « vieux », je veux dire vieux. La célèbre compositrice de dizaines de chansons populaires russes remontant à plusieurs décennies, y compris celles interprétées hier soir, Alexandra Pakhmutova, était l’accompagnatrice au piano d’un chanteur. Elle a 93 ans. Toute la nation était au courant de sa maladie, le Covid, l’année dernière. À en juger par la soirée d’hier, elle semble être devenue invincible.

Je n’étais pas un fan de Malakhov jusqu’à hier, lorsque j’ai prêté davantage attention au message social qui explique son succès depuis de nombreuses années, et qui explique également ce que le spectacle du Nouvel An devait transmettre à la nation russe.  Oui, les personnalités et leur musique sont éculées, trop sentimentales par moments.  Mais ce que l’on voit sur scène et dans le public est le reflet de la société russe dans son ensemble.  Hormis les quelques chanteurs sveltes, hormis les danseurs professionnels qui, par définition, sont physiquement très séduisants, la plupart des gens sur scène capturés par la caméra pourraient être vos oncles et tantes à un mariage grec ou peut-être juif : en surpoids, un peu maladroits, mais pleins d’énergie et se trémoussant dès qu’ils en ont l’occasion. Ils étaient déterminés à passer un bon moment.

Si je devais mettre des mots allemands sur cette nostalgie, ce serait Gemütlichkeit et Fröhlichkeit (convivialité et gaieté). Seulement les Russes ne reviennent pas aux valses et aux polkas, mais plutôt à leur propre alternance de pas de deux et de rythmes tziganes avec leurs accélérations sauvages. Beaucoup de gestes orientaux parmi les danseuses d’âge moyen. Mais il ne s’agit pas d’emprunts aux classes de danse du ventre ; c’est la solution russe à la danse des célibataires dans les bars disco dans les années 1970.

Dans le public, il y avait plusieurs représentants de la haute culture qui sont connus dans toute la Russie non seulement pour leur talent mais aussi pour leur patriotisme. Parmi eux, Nikolay Tsiskaridze, ancien premier danseur de ballet du Bolchoï, actuellement doyen de la prestigieuse Académie de ballet Vaganova (Saint-Pétersbourg) et membre du Conseil présidentiel de la culture et des arts. Un autre, Yuri Bashmet, est un maître de l’alto et chef d’orchestre de renommée mondiale. Dans le passé, M. Bashmet a dirigé une fondation qu’il a créée aux Pays-Bas et était bien établi en Europe. On peut supposer qu’il passe désormais tout son temps dans son pays natal.

De nombreuses personnalités connues des principales émissions de la télévision d’État russe, y compris de ses services d’information, étaient présentes en plus grand nombre.  Evgueni Popov et sa femme Olga Skabeyeva, présentateurs de Soixante minutes, ont été filmés par les caméras à leur table dans le public. Puis il y avait le chef de tous les programmes d’information de la télévision russe, l’animateur de News on Sunday, Dmitry Kiselyov. Un autre visage familier dans le public était le présentateur de talk-show Vladimir Solovyov.

Cependant, les journalistes de télévision qui ont non seulement été captés par les caméras à leur place, mais qui ont reçu le micro pour faire de brèves présentations, étaient d’une autre trempe, à savoir les correspondants de guerre les plus connus couvrant l’opération militaire spéciale en Ukraine. Ils sont venus du front en avion pour cette émission. Je vais en nommer un ici, Yevgeny Yevgenyevich Poddubny.

Voici en quoi le programme du réveillon d’hier soir était différent de tous les autres spectacles du Nouvel An que j’ai vus à la télévision russe au cours des vingt dernières années ou plus : les deux correspondants de guerre ont chacun présenté quatre héros hautement décorés de cette campagne et chacun a eu l’occasion de s’adresser au public avec un message de Nouvel An.

Le casting de cette brochette de héros avait pour but de souligner un point sur lequel le président Poutine a insisté à plusieurs reprises depuis le début de l’Opération spéciale. La Russie est un pays multinational, multiconfessionnel et diversifié. Parmi les héros auxquels le micro a été donné, il y avait une femme officier du Donbass qui s’est distinguée dans une division de chars. Il y avait aussi un combattant dont la physionomie était très extrême-orientale. Il s’agit peut-être d’un Mongol. Après un bref « Bonne année » en russe, il est passé à sa propre langue (non identifiée) pour compléter la salutation.

Outre les Héros de la Fédération de Russie, avec leurs médailles en ruban épinglées sur la poitrine, qui ont reçu le micro et qui ont souhaité la victoire dans la guerre, le retour des réservistes appelés dans leurs familles et le retour des soldats sous contrat dans leurs bases en Russie, nous avons vu dans les caméras de l’auditoire un certain nombre d’officiers féminins russes en uniforme. De belles femmes, toutes, en bonne santé, je dois dire. Peut-être que je lis trop dans le message subliminal, mais je pense que c’était une réponse efficace aux allégations ukrainiennes selon lesquelles les forces armées russes sont toutes des violeurs.

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Lorsque la guerre sera effectivement terminée, il sera intéressant de voir ce qui attend les nombreux officiers russes décorés sur le terrain, sans parler de tous les autres vétérans de l’Opération spéciale.  Lors de la dernière grande guerre de la Russie, en Afghanistan, les rapatriés sont revenus dans un pays en pleine désintégration économique et sociale. Les handicapés, les amputés ont tous reçu un coup de pied au cul et guère plus. Au milieu des années 90, les fonctionnaires corrompus de l’entourage d’Eltsine se sont servis d’eux pour accorder des privilèges fiscaux aux importateurs de produits de luxe, qui étaient ensuite censés transmettre les économies réalisées aux ONG soutenant les anciens combattants. Bien entendu, la plupart de ces fonds ont été siphonnés au profit des copains d’Eltsine.

Cette fois-ci pourrait bien être différente. À en juger par ce que j’ai vu à la télévision hier soir, il serait raisonnable de s’attendre à ce que le courage de ceux qui se battent au front soit récompensé par une promotion rapide au sein des élites politiques et économiques de la Russie. Cela est d’autant plus probable compte tenu de la nature des événements télévisés du Nouvel An russe des années passées, qui ressemblaient à des bals du 19e siècle au cours desquels les nobles et les femmes au pouvoir venaient sur la piste de danse dans une démonstration bien chorégraphiée d’unité et de force. Les héros et héroïnes militaires d’aujourd’hui ont maintenant leurs propres pas de danse.

Et pour ceux qui ont échappé au service militaire, ceux qui ont fui au Kazakhstan, en Géorgie, etc., l’ignominie pourrait bien être une tache irrémédiable sur leur CV.