Tom Lehrer’s “Wernher von Braun” and Britain’s Foreign Minister James Cleverly

“Once the rockets are up, who cares where they come down?
That’s not my department,” says Wernher von Braun.

When I was an undergraduate at Harvard in the 1960s, a local bard with a wicked tongue was greatly loved by the student body.  Tom Lehrer was then an instructor in math at nearby MIT. His songs were always at the cutting edge, sometimes in terrible taste (Poisoning Pigeons in the Park) but always with a message that spoke directly to my generation.

Our view of the world was shaped at the outset by the 1962 Cuban Missile Crisis and the near- miss nuclear Armageddon that it signified. At the other end, at our graduation in 1967, there was the call-up by our draft boards to serve in Viet Nam. And so we were particularly receptive to the lyrics of We Will All Go Together When We Go. That song about the very brief but final nuclear war to come had the punch of Stanley Kubrick’s Dr. Strangelove but was much shorter and hit the streets much earlier. See the link below.

However, in my analysis of today’s news I bring up the lyrics of Tom Lehrer from another song, ‘Wernher von Braun.’ The punch lines are cited just below my title for the day.  And what is the relevance to geopolitics in 2023, and specifically to the war in and about Ukraine?  The relevance is direct and stunning.

I have in mind the video recorded and widely broadcast answer of British Foreign Minister James Cleverly to a question from a journalist yesterday. She was requesting clarification of Britain’s view of the previous day’s Ukrainian strikes on civilian targets inside the Russian Federation using latest long-range missiles provided by the UK and other NATO member states.

James Cleverly was forthright, as these things go:  Britain leaves it to the judgment of the Ukrainian authorities to decide what is the appropriate use. Moreover, Britain agrees that Ukraine can defend itself by striking at Russian military objects inside the RF.

The logic here is one to one with that attributed by Lehrer to Wernher von Braun.

The point of Cleverly’s statement was picked up at once in Moscow, where the recording of his answer to the journalist was shown on major news stations. The same day, former president Dmitry Medvedev issued a statement that now all British functionaries in civil and military roles are fair game for Russian military attack.

Ladies and gentlemen:  all the talk of our Talking Heads in the West these days is about whether the Russian attack on Ukraine in February 2022 was “unprovoked” as Biden and the US Government insist when they call it a war of aggression and justify the imposition of sanctions and military assistance to Kiev. Or was it a “preventive war” initiated by Putin in response to the immediate threat to the Donbas and to Russian Federation territory by the Ukrainian forces gathered at the line of demarcation and ready to strike?

Allow me to say that these discussions are a pure distraction from the hellish immediate future that awaits us when the Russians move beyond making war on the “weapon” or instrument, meaning the Zelensky regime in Ukraine, and begin to make war on the real enemy, which they now openly identify as the UK and the USA.  There will be no need to debate whether that coming Russian attack on military facilities and populations in the West was provoked or not. Mr. Cleverly yesterday gave the Russians full cause to destroy Britain in self-defense.

Link to Wernher von Braun https://www.youtube.com/watch?v=QEJ9HrZq7Ro

Lyrics

And what is it that put America in the forefront of the nuclear nations? And what is it that will make it possible to spend twenty billion dollars of your money to put some clown on the moon? Well, it was good old American know how, that’s what, as provided by good old Americans like Dr. Wernher von Braun!

Gather ’round while I sing you of Wernher von Braun,
A man whose allegiance
Is ruled by expedience.
Call him a Nazi, he won’t even frown,
“Ha, Nazi, Schmazi, ” says Wernher von Braun.

Don’t say that he’s hypocritical,
Say rather that he’s apolitical.
“Once the rockets are up, who cares where they come down?
That’s not my department, ” says Wernher von Braun.

Some have harsh words for this man of renown,
But some think our attitude
Should be one of gratitude,
Like the widows and cripples in old London town,
Who owe their large pensions to Wernher von Braun.

You too may be a big hero,
Once you’ve learned to count backwards to zero.
“In German oder English I know how to count down,
Und I’m learning Chinese!” says Wernher von Braun.

We Will All Go Together https://www.youtube.com/watch?v=frAEmhqdLFs

Translations below into German (Andreas Mylaeus), Spanish (Hugo Guido), French (Youri) and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

Tom Lehrers “Wernher von Braun” und der britische Außenminister James Cleverly

“Wenn die Raketen einmal oben sind, wen kümmert es, wo sie herunterkommen?
Das ist nicht meine Baustelle”, sagt Wernher von Braun.

Als ich in den 1960er Jahren in Harvard studiert habe, war ein lokaler Barde mit böser Zunge bei den Studenten sehr beliebt. Tom Lehrer war damals Dozent für Mathematik am nahe gelegenen MIT. Seine Lieder waren immer auf der Höhe der Zeit, manchmal geschmacklos (Poisoning Pigeons in the Park), aber immer mit einer Botschaft, die meine Generation direkt ansprach.

Unser Weltbild wurde zu Beginn von der Kubakrise 1962 und dem damit verbundenen Beinahe-Nukleargau geprägt. Am anderen Ende, bei unserem Schulabschluss 1967, wurden wir von unseren Einberufungsbehörden zum Dienst in Vietnam einberufen. Und so waren wir besonders empfänglich für den Text von We Will All Go Together When We Go. Dieses Lied über den sehr kurzen, aber endgültigen Atomkrieg hatte die Wucht von Stanley Kubricks Dr. Strangelove, war aber viel kürzer und kam viel früher auf die Straße. Siehe den Link unten.

In meiner Analyse der heutigen Nachrichten bringe ich jedoch den Text von Tom Lehrer aus einem anderen Lied, Wernher von Braun, zur Sprache. Die Pointe steht direkt unter meinem Titel für diesen Tag. Und welche Bedeutung hat sie für die Geopolitik im Jahr 2023 und insbesondere für den Krieg in und um die Ukraine? Die Relevanz ist direkt und verblüffend.

Ich denke dabei an die per Video aufgezeichnete und weit verbreitete Antwort des britischen Außenministers James Cleverly auf die Frage einer Journalistin von gestern. Sie wollte wissen, wie Großbritannien zu den am Vortag erfolgten ukrainischen Angriffen auf zivile Ziele in der Russischen Föderation steht, bei denen neueste Langstreckenraketen eingesetzt wurden, die vom Vereinigten Königreich und anderen NATO-Mitgliedstaaten bereitgestellt wurden.

James Cleverly war direkt, wie es sich gehört: Großbritannien überlässt es dem Urteil der ukrainischen Behörden zu entscheiden, was der angemessene Einsatz ist. Außerdem stimmt Großbritannien zu, dass die Ukraine sich verteidigen kann, indem sie russische Militärobjekte innerhalb der RF angreift.

Die Logik hier ist eins zu eins mit der, die Lehrer Wernher von Braun zuschreibt.

Die Aussage von Cleverly wurde in Moskau sofort aufgegriffen, und die Aufzeichnung seiner Antwort an die Journalistin wurde von den großen Nachrichtensendern ausgestrahlt. Am selben Tag gab der ehemalige Präsident Dmitri Medwedew eine Erklärung ab, wonach nun alle britischen Funktionäre in zivilen und militärischen Funktionen für einen russischen Militärschlag in Frage kommen.

Meine Damen und Herren: Unsere Sprachrohre im Westen reden in diesen Tagen nur darüber, ob der russische Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 “unprovoziert” war, wie Biden und die US-Regierung betonen, wenn sie ihn als Angriffskrieg bezeichnen und die Verhängung von Sanktionen und Militärhilfe für Kiew rechtfertigen. Oder war es ein “Präventivkrieg”, der von Putin als Reaktion auf die unmittelbare Bedrohung des Donbass und des Territoriums der Russischen Föderation durch die an der Demarkationslinie versammelten und zum Angriff bereiten ukrainischen Streitkräfte initiiert wurde?

Erlauben Sie mir zu sagen, dass diese Diskussionen eine reine Ablenkung von der höllischen unmittelbaren Zukunft sind, die uns erwartet, wenn die Russen nicht mehr nur der “Waffe” oder dem “Instrument”, d.h. dem Zelenski-Regime in der Ukraine, den Krieg erklären, sondern dem wahren Feind, den sie jetzt offen als Großbritannien und die USA bezeichnen. Es muss nicht mehr darüber diskutiert werden, ob der kommende russische Angriff auf militärische Einrichtungen und die Bevölkerung im Westen provoziert wurde oder nicht. Herr Cleverly hat gestern den Russen vollen Anlass gegeben, Großbritannien in Notwehr zu zerstören.

Link zu Wernher von Braun https://www.youtube.com/watch?v=QEJ9HrZq7Ro

Text:

Und was ist es, was Amerika an die Spitze der Nuklearnationen gebracht hat? Und was macht es möglich, zwanzig Milliarden Dollar von Ihrem Geld auszugeben, um irgendeinen Clown auf den Mond zu schicken? Nun, es war das gute alte amerikanische Know-How, das von guten alten Amerikanern wie Dr. Wernher von Braun zur Verfügung gestellt wurde!

Setzt Euch her, während ich euch von Wernher von Braun singe,
Einem Mann, dessen Loyalität
von Zweckmäßigkeit bestimmt ist.
Nenn ihn einen Nazi und er runzelt nicht mal die Stirn,
“Ha, Nazi, Schmazi”, sagt Wernher von Braun.

Sage nicht, dass er heuchlerisch ist,
Sag lieber, dass er unpolitisch ist.
“Wenn die Raketen oben sind, wen kümmert es, wo sie runterkommen?
Das ist nicht meine Baustelle”, sagt Wernher von Braun.

Manche haben harte Worte für diesen berühmten Mann,
Doch manche meinen, unsere Haltung
sollte eine Haltung der Dankbarkeit sein,
wie die Witwen und Krüppel in der alten Stadt London,
die ihre hohen Renten Wernher von Braun verdanken.

Auch du kannst ein großer Held sein,
wenn du gelernt hast, rückwärts bis Null zu zählen.
“Auf Deutsch oder Englisch weiß ich, wie man rückwärts zählt,
Und ich lerne Chinesisch!” sagt Wernher von Braun.

We Will All Go Together https://www.youtube.com/watch?v=frAEmhqdLFs

Wernher von Braun de Tom Lehrer y el ministro de Relaciones Exteriores de Gran Bretaña, James Cleverly.

“Una vez que los cohetes están arriba, ¿a quién le importa dónde caen? Ese no es mi departamento”, dice Wernher von Braun.

Cuando era estudiante en Harvard en la década de 1960, un bardo local con una lengua malvada era muy querido por el alumnado. Tom Lehrer era entonces instructor de matemáticas en el cercano MIT. Sus canciones siempre estuvieron a la vanguardia, a veces de pésimo gusto (Poisoning Pigeons in the Park) pero siempre con un mensaje que hablaba directamente a mi generación.

Nuestra visión del mundo fue moldeada desde el principio por la crisis de los misiles cubanos de 1962 y el apenas evitado Armagedón nuclear que significó. En el otro extremo, en nuestra graduación en 1967, hubo el llamamiento de nuestras juntas de reclutamiento para servir en Viet Nam. Así que fuimos particularmente receptivos a la letra de We Will All Go Together When We Go. Esa canción sobre la brevísima pero definitiva guerra nuclear por venir tenía el impacto de Dr. Strangelove de Stanley Kubrick, pero era mucho más corta y llegó a las calles mucho antes. Vea el enlace a continuación.

Sin embargo, en mi análisis de las noticias de hoy traigo a colación la letra de Tom Lehrer sobre otra canción, Wernher von Braun. Las frases clave se citan justo debajo de mi título de hoy. ¿Y cuál es la relevancia para la geopolítica en 2023, y específicamente para la guerra en y sobre Ucrania? La relevancia es directa y sorprendente.

Me refiero a la respuesta grabada y ampliamente difundida del ministro de Asuntos Exteriores británico James Cleverly a una pregunta de una periodista ayer. Ella estaba pidiendo una aclaración respecto a la posición de Gran Bretaña sobre los ataques ucranianos del día anterior contra objetivos civiles dentro de la Federación Rusa, utilizando los últimos misiles de largo alcance proporcionados por el Reino Unido y otros estados miembros de la OTAN.

James Loverly fue franco, como son estas cosas: Gran Bretaña deja al juicio de las autoridades ucranianas decidir cuál es su uso apropiado. Además, Gran Bretaña está de acuerdo en que Ucrania puede defenderse atacando objetivos militares rusos dentro de la FR.

La lógica aquí es exactamente la atribuida por Lehrer a Wernher von Braun.

La esencia de la declaración de Loverly fue recogido de inmediato en Moscú, donde la grabación de su respuesta a la periodista se mostró en las principales estaciones de noticias. Ese mismo día, el ex presidente Dmitry Medvedev emitió una declaración de que ahora todos los funcionarios británicos en roles civiles y militares son objetivos al ataque militar ruso.

Damas y caballeros: todo lo que dicen nuestras Cabezas Parlantes en Occidente en estos días es sobre si el ataque ruso contra Ucrania en febrero de 2022 fue “no provocado”, como insisten Biden y el Gobierno de los Estados Unidos cuando lo llaman una guerra de agresión y justifican la imposición de sanciones y asistencia militar a Kiev. ¿O fue una “guerra preventiva” iniciada por Putin en respuesta a la amenaza inmediata al Donbas y al territorio de la Federación Rusa por parte de las fuerzas ucranianas reunidas en la línea de demarcación y listas para atacar?

Permítanme decir que estas discusiones son una pura distracción del infernal futuro inmediato que nos espera cuando los rusos vayan más allá de hacer la guerra al “arma” o instrumento, es decir, al régimen de Zelensky en Ucrania y comiencen a hacer la guerra al verdadero enemigo, que ahora identifican abiertamente como el Reino Unido y los Estados Unidos. No habrá necesidad de debatir si ese próximo ataque ruso contra instalaciones militares y poblaciones en Occidente fue provocado o no. Ayer el Sr. Cleverly dio a los rusos una causa justa para destruir Gran Bretaña en defensa propia.

Enlace a Wernher von Braun https://www.youtube.com/watch?v=QEJ9HrZq7Ro

Letra

¿Y qué es lo que puso a Estados Unidos a la vanguardia de las naciones nucleares? ¿Y qué es lo que hará posible gastar veinte mil millones de dólares de tu dinero para poner a algún payaso en la luna? Bueno, es el buen saber hacer estadounidense, eso es, ¡según lo dispuesto por estadounidenses viejos y buenos como el Dr. Wernher von Braun!

Reúnanse mientras les canto de Wernher von Braun,

Un hombre cuya alianza

Se rige por la conveniencia.

Llámenlo nazi, ni siquiera fruncirá el ceño,

“Ja, nazi, Schmazi”, dice Wernher von Braun.

No digas que es hipócrita,

Di más bien que es apolítico.

“Una vez que los cohetes están arriba, ¿a quién le importa dónde caen?

Ese no es mi departamento”, dice Wernher von Braun.

Algunos tienen palabras duras para este hombre de renombre,

Pero algunos piensan que nuestra actitud

Debería ser de gratitud,

Como las viudas y los lisiados de la vieja ciudad de Londres,

Que deben sus grandes pensiones a Wernher von Braun.

Tú también puedes ser un gran héroe,

Una vez que hayas aprendido a contar hacia atrás hasta cero

“En alemán o inglés sé cómo hacer la cuenta al revés,

¡Y estoy aprendiendo chino!”, dice Wernher von Braun. We Will All Go Together https://www.youtube.com/watch?v=frAEmhqdLFs

Le « Wernher von Braun » de Tom Lehrer et le ministre britannique des Affaires étrangères James Cleverly

« Une fois que les missiles sont lancés, qui se soucie de savoir où ils retombent ?

Ce n’est pas mon domaine », déclare Wernher von Braun.

Lorsque j’étais étudiant à Harvard dans les années 1960, un barde local à la langue bien pendue était très apprécié des étudiants. Tom Lehrer était alors professeur de mathématiques au MIT. Ses chansons étaient toujours à la pointe du progrès, parfois de très mauvais goût (Empoisonnement des pigeons dans le parc), mais toujours porteuses d’un message qui s’adressait directement à ma génération.

Notre vision du monde a été façonnée dès le départ par la crise des missiles de Cuba de 1962 et l’Armageddon nucléaire qu’elle a failli provoquer. À l’autre extrémité, lors de la remise de notre diplôme en 1967, nous avons été appelés par nos comités de sélection à servir au Viêt Nam. Nous étions donc particulièrement réceptifs aux paroles de We Will All Go Together When We Go (Nous serons tous ensemble lorsque nous partirons). Cette chanson sur la très brève mais définitive guerre nucléaire à venir avait le même punch que le Dr. Strangelove de Stanley Kubrick, mais elle était beaucoup plus courte et est apparue dans les rues bien plus tôt. Voir le lien ci-dessous.

Cependant, dans mon analyse des nouvelles du jour, je rappelle les paroles de Tom Lehrer tirées d’une autre chanson, Wernher von Braun. La chute est citée juste en dessous de mon titre du jour.  Quel est le rapport avec la géopolitique en 2023, et plus particulièrement avec la guerre en Ukraine et autour de l’Ukraine ? La pertinence est directe et stupéfiante.

Je pense à la réponse du ministre britannique des affaires étrangères, James Cleverly, enregistrée sur vidéo et largement diffusée, à une question posée hier par une journaliste. Elle demandait des éclaircissements sur le point de vue de la Grande-Bretagne concernant les frappes ukrainiennes de la veille sur des cibles civiles à l’intérieur de la Fédération de Russie, à l’aide des derniers missiles à longue portée fournis par le Royaume-Uni et d’autres États membres de l’OTAN.

James Cleverly a été franc, comme on peut l’être dans ce genre de situation :  la Grande-Bretagne laisse aux autorités ukrainiennes le soin de décider de l’usage approprié. En outre, la Grande-Bretagne reconnaît que l’Ukraine peut se défendre en frappant des objets militaires russes à l’intérieur de la Fédération de Russie.

La logique ici est la même que celle attribuée par Lehrer à Wernher von Braun.

La déclaration de Loverly a été immédiatement reprise à Moscou, où l’enregistrement de sa réponse au journaliste a été diffusé sur les principales chaînes d’information. Le même jour, l’ancien président Dmitri Medvedev a déclaré que tous les fonctionnaires britanniques occupant des fonctions civiles et militaires étaient désormais susceptibles d’être attaqués par l’armée russe.

Mesdames et Messieurs : ces jours-ci, les experts occidentaux se demandent si l’attaque russe contre l’Ukraine en février 2022 était « non provoquée », comme le soulignent Biden et le gouvernement américain lorsqu’ils la qualifient de guerre d’agression et justifient l’imposition de sanctions et l’octroi d’une assistance militaire à Kiev. Ou s’agissait-il d’une « guerre préventive » lancée par Poutine en réponse à la menace immédiate que représentaient pour le Donbass et le territoire de la Fédération de Russie les forces ukrainiennes rassemblées sur la ligne de démarcation et prêtes à frapper ?

Permettez-moi de dire que ces discussions sont une pure distraction par rapport à l’avenir immédiat et infernal qui nous attend lorsque les Russes dépasseront le stade de la guerre contre « l’arme » ou l’instrument, c’est-à-dire le régime Zelensky en Ukraine, et commenceront à faire la guerre contre le véritable ennemi, qu’ils identifient désormais ouvertement comme étant le Royaume-Uni et les États-Unis. Il ne sera plus nécessaire de débattre de la question de savoir si l’attaque russe à venir contre des installations militaires et des populations en Occident a été provoquée ou non. Hier, M. Cleverly a donné aux Russes toutes les raisons de détruire la Grande-Bretagne en état de légitime défense.

Lien vers Wernher von Braun : https://www.youtube.com/watch?v=QEJ9HrZq7Ro

Paroles

Et qu’est-ce qui a permis à l’Amérique d’être à l’avant-garde des nations nucléaires ? Et qu’est-ce qui permettra de dépenser vingt milliards de dollars de votre argent pour envoyer un clown sur la lune ? Eh bien, c’est le bon vieux savoir-faire américain, fourni par de bons vieux Américains comme le Dr Wernher von Braun !

Je vais vous parler de Wernher von Braun,

Un homme dont l’allégeance

Est gouvernée par l’opportunisme.

Traitez-le de nazi, il ne froncera même pas les sourcils,

« Ha, Nazi, Schmazi », dit Wernher von Braun.

Ne dites pas qu’il est hypocrite,

Dites plutôt qu’il est apolitique.

« Une fois que les missiles sont lancés, qui se soucie de l’endroit où ils retombent ?

Ce n’est pas mon domaine », déclare Wernher von Braun.

Certains ont des mots durs pour cet homme de renom,

Mais certains pensent que notre attitude

Devrait être une attitude de gratitude,

Comme les veuves et les infirmes de la vieille ville de Londres,

Qui doivent leur pension à Wernher von Braun.

Toi aussi, tu peux devenir un grand héros,

Une fois que tu auras appris à compter à rebours jusqu’à zéro.

« En allemand ou en anglais, je sais compter à rebours,

Et j’apprends le chinois », dit Wernher von Braun.

We Will All Go Together (Nous partirons tous ensemble) : https://www.youtube.com/watch?v=frAEmhqdLFs

Wernher von Braun” de Tom Lehrer e o Chanceler britânico James Cleverly

“Depois que os foguetes foram lançados, quem se importa onde eles caem? Este não é o meu departamento”, dizia Wernher von Braun.

Quando era estudante de graduação em Harvard, na década de 1960, um bardo local, com uma língua perversa, era muito amado pelo corpo discente. Tom Lehrer era então professor de matemática no vizinho MIT. Suas canções eram sempre de ponta, às vezes de péssimo gosto, como “Envenenando Pombos no Parque“, mas sempre com uma mensagem que falava diretamente à minha geração.

Nossa visão do mundo foi moldada desde o início pela Crise dos Mísseis de Cuba em 1962 e pelo Armageddon nuclear que ela significou. Na outra ponta, em nossa formatura em 1967, houve a convocação por nossas juntas de alistamento militar para servirmos no Vietnã. E então fomos particularmente receptivos à letra de “Iremos Todos Juntos Quando Morrermos“. Esta música sobre a breve, mas final, guerra nuclear que estava por vir teve o impacto de Dr. Strangelove, de Stanley Kubrick, mas era muito mais curta e chegou às ruas muito antes.

No entanto, em minha análise das notícias de hoje, trago a letra de Tom Lehrer de outra música, “Wernher von Braun“. O remate é citado logo abaixo do título acima. E o quão relevante é para a geopolítica em 2023, especificamente para a guerra na e sobre a Ucrânia? A relevância é direta e impressionante.

Tenho em mente a resposta gravada em vídeo, amplamente divulgada, do ministro das Relações Exteriores britânico, James Cleverly, a uma pergunta de um jornalista ontem. Ela estava pedindo esclarecimentos sobre a visão da Grã-Bretanha sobre os ataques ucranianos do dia anterior contra alvos civis dentro da Federação Russa, usando os mais recentes mísseis de longo alcance fornecidos pelo Reino Unido e outros estados membros da OTAN.

James Cleverly foi direto, no que diz respeito a estas coisas: a Grã-Bretanha deixa a critério das autoridades ucranianas decidirem qual é seu uso apropriado. Além disso, a Grã-Bretanha concorda que a Ucrânia pode se defender atacando objetos militares russos dentro da Federação Russa.

A lógica aqui é idêntica à atribuída por Lehrer a Wernher von Braun.

O ponto da declaração de Cleverly foi captado imediatamente em Moscou, onde a gravação de sua resposta ao jornalista foi exibida nos principais canais de notícias. No mesmo dia, o ex-presidente Dmitry Medvedev divulgou uma declaração de que agora todos os funcionários britânicos em cargos civis e militares são alvos para um ataque militar russo.

Senhoras e senhores: toda a conversa de nossos líderes de opinião no Ocidente hoje em dia é sobre se o ataque russo à Ucrânia em fevereiro de 2022 “foi provocado” mesmo, como Biden e o governo dos EUA insistem quando a chamam de guerra de agressão e justificam a imposição de sanções e a assistência militar a Kiev. Ou se foi uma “guerra preventiva”, iniciada por Putin em resposta à ameaça imediata ao Donbas e ao território da Federação Russa pelas forças ucranianas prontas para atacar, reunidas na linha de demarcação.

Permita-me dizer que estas discussões são uma pura distração do futuro infernal imediato que nos espera quando os russos deixarem de fazer guerra contra à “arma” ou ao instrumento, ou seja, ao regime de Zelensky na Ucrânia, e começarem a fazer guerra contra o verdadeiro inimigo, que agora identificam abertamente como o Reino Unido e os EUA. Não haverá necessidade de se debater se o próximo ataque russo a instalações militares e populações no Ocidente seria provocado ou não. Ontem, o Sr. Cleverly deu aos russos plenos motivos para destruir a Grã-Bretanha em legítima defesa.

Wernher von Braun

Letra

E o que colocou os Estados Unidos na vanguarda das nações nucleares? E o que possibilitará se gastarem vinte bilhões de dólares de seu dinheiro para se colocar um palhaço na lua? Bem, é o bom e velho conhecimento estadunidense, isso é o que, fornecido por bons e velhos estadunidenses como o Dr. Wernher von Braun!

Cheguem mais enquanto canto sobre Wernher von Braun, um homem cuja lealdade é governada pela conveniência. Chame-o de nazista, ele nem franzirá a testa, “Hã, nazi, Schmazi”, diz Wernher von Braun.

Não diga que ele é hipócrita. Em vez disto, diga que ele é apolítico. “Depois que os foguetes são lançados, quem se importa onde eles caem? Este não é o meu departamento”, diz Wernher von Braun.

Alguns têm palavras duras para este homem de renome. Mas alguns pensam que nossa atitude deveria ser de gratidão. Como as viúvas e aleijados na velha cidade de Londres, que devem suas grandes pensões a Wernher von Braun.

Você também pode ser um grande herói, depois de aprender a contar regressivamente até zero.“Em alemão ou inglês, eu sei contar regressivamente e estou aprendendo chinês!”, diz Wernher von Braun.

More WION, Indian English-language television

Live broadcast on the rumored hospitalization in Moscow of Belarus President Lukashenko

It was a pleasure to participate in this morning’s Newspoint discussion program on WION, in which my fellow ‘panelist’ was Dr. Malcolm Davis, Senior Analyst at the Australian Strategic Policy Institute, Canberra. Our task was to evaluate claims by a Belarus opposition leader that President Alexander Lukashenko is now in a critical condition in a Moscow hospital following a closed-door meeting with Vladimir Putin. It was further alleged by the Opposition that Lukashenko had possibly been poisoned by the Russians. The whole story is not yet in your morning’s New York Times, but in the U.K. it has been carried by The Mirror and The Daily Mail.

For those unfamiliar with this television channel, I note that they have 7.49 million subscribers. The show’s presenter was clearly on top of the situation and alert to openings in our remarks allowing him to dig deeper into questions and maintain a lively and relevant discussion of what to Indians is surely a rather exotic geopolitical news item.

The program is accessible by both youtube.com and twitter.

Translations below into French (Youri), German (Andreas Mylaeus) and Spanish (Hugo Guido)

Plus de WION, la télévision indienne de langue anglaise

Retransmission en direct de la rumeur d’hospitalisation à Moscou du président biélorusse Loukachenko

J’ai eu le plaisir de participer ce matin à l’émission de discussion Newspoint sur WION, dans laquelle mon collègue « panéliste » était le Dr Malcolm Davis, analyste principal à l’Australian Strategic Policy Institute, à Canberra. Notre tâche consistait à évaluer les affirmations d’un dirigeant de l’opposition biélorusse selon lesquelles le président Alexandre Loukachenko se trouve actuellement dans un état critique dans un hôpital de Moscou à la suite d’une réunion à huis clos avec Vladimir Poutine. L’opposition a également affirmé que M. Loukachenko avait peut-être été empoisonné par les Russes. Le New York Times de ce matin n’a pas encore publié toute l’histoire, mais au Royaume-Uni, elle a été rapportée par le Mirror et le Daily Mail.

Pour ceux qui ne connaissent pas cette chaîne de télévision, je précise qu’elle compte 7,49 millions d’abonnés. Le présentateur de l’émission était clairement au fait de la situation et attentif aux brèches dans nos remarques, ce qui lui a permis d’approfondir les questions et de maintenir une discussion animée et pertinente sur ce qui, pour les Indiens, est sans doute une actualité géopolitique plutôt exotique.

L’émission est accessible sur youtube.com et sur twitter.

Noch mehr WION, indisches Fernsehen in englischer Sprache

Live-Sendung über den mutmaßlichen Krankenhausaufenthalt des weißrussischen Präsidenten Lukaschenko in Moskau

Es war mir ein Vergnügen, heute Morgen an der Newspoint-Diskussionssendung auf WION teilzunehmen, an der auch Dr. Malcolm Davis, Senior Analyst am Australian Strategic Policy Institute in Canberra, teilnahm. Unsere Aufgabe bestand darin, die Behauptungen eines weißrussischen Oppositionsführers zu bewerten, wonach sich Präsident Alexander Lukaschenko nach einem Treffen mit Wladimir Putin hinter verschlossenen Türen in einem Moskauer Krankenhaus in einem kritischen Zustand befindet. Die Opposition behauptete ferner, dass Lukaschenko möglicherweise von den Russen vergiftet worden sei. Die ganze Geschichte steht noch nicht in der New York Times von heute Morgen, aber im Vereinigten Königreich wurde sie von The Mirror und The Daily Mail übernommen.

Für diejenigen, die diesen Fernsehsender nicht kennen, möchte ich darauf hinweisen, dass er 7,49 Millionen Abonnenten hat. Der Moderator der Sendung war eindeutig auf dem Laufenden und er war beweglich genug, auf unsere weiterführenden Äußerungen einzugehen, so dass er die Fragen vertiefen und eine lebhafte und sachdienliche Diskussion über ein für Inder sicherlich eher exotisches geopolitisches Thema führen konnte.

Die Sendung ist sowohl über youtube.com als auch über Twitter zugänglich.

Más WION, televisión de la India en inglés

Transmisión en vivo sobre la rumoreada hospitalización en Moscú del presidente bielorruso Lukashenko

Fue un placer participar en el programa de discusión Newspoint de esta mañana en WION, en el que mi compañero “panelista” fue el Dr. Malcolm Davis, analista senior del Instituto Australiano de Política Estratégica, Canberra. Nuestra tarea consistió en evaluar las afirmaciones de un líder de la oposición bielorrusa de que el presidente Alexander Lukashenko se encuentra ahora en estado crítico en un hospital de Moscú después de una reunión a puerta cerrada con Vladimir Putin. La oposición alegó además que Lukashenko posiblemente había sido envenenado por los rusos. La historia aún no está en The New York Times de esta mañana, pero en el Reino Unido ha sido publicada por The Mirror y The Daily Mail.

Para aquellos que no están familiarizados con este canal de televisión, observo que tienen 7,49 millones de suscriptores. El presentador del programa estaba claramente al tanto de la situación y alerta a nuestros primeros comentarios, lo que le permitió profundizar en las preguntas y mantener una discusión animada y relevante sobre lo que para la gente de la India es seguramente una noticia geopolítica bastante exótica.

El programa es accesible tanto por youtube.com como por twitter.

Advertisement in NYT: “The U.S. Should Be a Force for Peace in the World”

In the week gone by the New York Times published a full page advertisement under the heading cited above. The dense basic text is remarkable. The subtitles are eye-catching:  ‘The Potential for Peace,’ ‘U.S. Actions and Russia’s Invasion of Ukraine,’ and most particularly ‘Seeing the War Through Russia’s Eyes.’  You involuntarily ask yourself when is the last time that a mainstream U.S. media outlet cared to see anything through Russia’s eyes.

The Timeline on the right of the page shows key events in the chain of causality that led from the 1990 pledge by the U.S. to Russia that NATO would not expand towards its border to the Russian invasion of Ukraine on 24 February 2022.

The point of the advertisement is set out in three sentences in the opening section of the dense text:

We deplore the violence, war crimes, indiscriminate missile strikes, terrorism, and other atrocities that are part of this war. The solution to this shocking violence is not more weapons or more war, with their guarantee of further death and destruction.

As Americans and national security experts, we urge President Biden and Congress to use their full power to end the war speedily through diplomacy, especially given the grave dangers of military escalation that could spiral out of control.

Wow! This runs directly against the editorial line and daily pro-Kiev reporting of the newspaper hosting the advertisement! And the publication of this message has to be seen as an important political action given that serious money stands behind it. I assume that the Eisenhower Media Network, who paid for it and promote it on their website home page, paid the going rate for such advertising in the print edition, meaning between $100,000 and $150,000.

Yet, to the present day, I see almost no discussion of this advertisement among our political commentators of all stripes.  In Google Search, I came across just one online article by a certain Matt Bivens, who is not a household name.  In the 1990s, for some years Matt was the editor in chief of the leading English language daily newspaper in Russia, The Moscow Times. He later changed careers, took a degree in medicine and is a practicing emergency room doctor today. However, he clearly never lost his interest in big issues: he is a member of Physicians for Social Responsibility. Regrettably, Matt’s essay on the advertisement is rambling, unfocused to my reading. And there are serious questions open for discussion.  So let’s begin.

                                                                           *****

First, I call attention to the 14 Signers of the appeal who are named at the bottom of the advertisement. Besides the Director and Associate Director of the Eisenhower Media Network, all but two are experts connected to the EMN; and all of those experts, like the directors, have career backgrounds in the U.S. military or intelligence. The two “outsiders” are Jack Matlock and Jeffrey Sachs. Matlock was the close adviser to President Reagan in his summit meetings with Mikhail Gorbachev, and ended his government career as U.S. Ambassador to the USSR just months before the Union dissolved and the Russian Federation emerged.  Sachs is a professor at Columbia University with a long involvement in Russian economic and political affairs going back to the 1990s and also with service to secretaries general of the United Nations on environmentalism and other big causes.

Over the past three months there have been various public appeals to end the war that were structured rather differently from the NYT advertisement. I think of the appeal made in Germany by the Leftist Member of the Bundestag Sahra Wagenknecht on one side and by a feminist cause champion on the other side. They called upon Chancellor Scholz to stop sending arms to Ukraine. In support of this message the appeal was opened to signing by the broad public, aiming to obtain 500,000 signatures. In fact, they harvested more than 700,000.  

Then there was the far more modest appeal of four Members of the European Parliament and representatives of various social and political groupings across Europe published following a Round Table discussion in the European Parliament building on 20 March. I have written about this in a couple of essays and most recently I posted a video taken within that Round Table discussion. The appeal to end the war at once and without preconditions attracted several hundred signers.

I mention these facts because they highlight the special nature of the EMN advertisement, which did not seek support from outside its own ranks, with the exception of the two named trophy experts.

The really big question is where did the money come from? Did the EMN take it from its own budget or was there an unnamed backer?

The website of the EMN has a page soliciting donations. They ask interested parties to send in $50, $100, etc. And I suppose some people do that.  But that seems an improbable way to build a budget sufficient to cover a spontaneous 150,000 dollar outlay for one advertisement in one newspaper.

Usually such organizations have corporate sponsors, government sponsors and the like.  There is no mention of such financial backers on the website and my email to the EMN asking for clarification got no response.

The default explanation of financing could be someone like George Soros, who keeps this kind of money for small change and who would enjoy supporting the logical contradiction that exists in the text of the appeal. This would be in line with his general practice of sowing discord and chaos in whatever he touches. If anyone has a better name to put forward, please do not be bashful.

                                                                  *****

What is the logical contradiction in the text of the appeal?

On the one hand the overarching argument of the appeal is that actions by the U.S. over the course of decades set the stage for the war in Ukraine.

The immediate cause of this disastrous war in Ukraine is Russia’s invasion. Yet the plans and actions to expand NATO to Russia’s borders served to provoke Russian fears. And Russian leaders made this point for 30 years. A failure of diplomacy led to war. Now diplomacy is urgently needed to end the war before it destroys Ukraine and endangers humanity.

On the other hand the perfect clarity of the foregoing is muddied by the following sentence further down the page.

Our attempt at understanding the Russian perspective on their war does not endorse the invasion and occupation, nor does it imply the Russians had no other option but this war.

And what “other option” Vladimir Putin may have had in February 2022 the authors do not say.

I am not surprised by the explicit statement that the authors “do not endorse the invasion and occupation.” I see this as the Hail Mary that had to be included if the advertisement would be accepted by The New York Times. The aforementioned appeal by Sahra Wagenknecht tried even harder to get past the Russia-bashing political thinking in Germany by putting right at the front of their text a direct condemnation of Russia for waging a war of aggression. Less than that would have been a non-starter in Germany.

The contradiction in the EMN text seems to have touched off a public discussion in the United States though without mention of the advertisement itself. The day after the advertisement appeared, Jeffrey Sachs published an article in Common Dreams that goes further than the advertisement in hammering home the message in its title: “The War in Ukraine Was Provoked – and Why That Matters to Achieve Peace.”  Sachs pulls back the fig leaf and shows what big game he is going after:

The Biden team uses the word ‘unprovoked’ incessantly, most recently in Biden’s major speech on the first-year anniversary of the war, in a recent NATO statement, and in the most recent G7 statement. Mainstream media friendly to Biden simply parrot the White House. The New York Times is the lead culprit, describing the invasion as ‘unprovoked’ no fewer than 26 times, in five editorials, 14 opinion columns by NYT writers, and seven guest op-eds!

Understandably these are things that Sachs could not work into the advertising text being submitted to the NYT but which he believes must be said.

Quite separately, the former CIA analyst and founding member of Veteran Intelligence Professionals for Sanity Ray McGovern published on his website this past Monday an article entitled ‘Did Putin Have Other Options on Ukraine.’ And McGovern followed this up and expanded upon it in an interview with Judge Andrew Napolitano (Judging Freedom) on Tuesday. I am uncertain if the NYT advertisement sparked this exchange but the contradiction I have called out is addressed directly in their talk on air, now available on the internet.

                                                                      *****

I close this brief examination of the NYT advertisement with a message of gratitude to all those responsible for preparing the text (if we may overlook the line on “other options”) and paying for its publication.  Bravo!  May others also come forward in public space with the message of immediate peace with no pre-conditions.

Postscript, 29.05.23: One reader kindly sent in what looks like the answer to the question of who funded the NYT advertisement, namely the key donor behind the Eisenhower Media Network, Ben Cohen, the founder of the ice cream vendor Ben & Jerry’s. See https://news.yahoo.com/ben-jerry-founder-top-donor-083050646.html

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into German (Andreas Mylaeus), Spanish (Hugo Guido) and French (Youri)

Anzeige in der New York Times: “Die USA sollten eine Kraft für den Frieden in der Welt sein”

In der vergangenen Woche veröffentlichte die New York Times eine ganzseitige Anzeige unter der oben zitierten Überschrift. Der dichte Grundtext ist bemerkenswert. Die Untertitel sind auffällig: “Das Potenzial für Frieden”, “Das Vorgehen der USA und Russlands Invasion in der Ukraine” und vor allem “Den Krieg mit Russlands Augen sehen”. Unwillkürlich fragt man sich, wann sich ein US-Medienorgan das letzte Mal dafür interessiert hat, etwas mit den Augen Russlands zu sehen.

Die Zeitleiste auf der rechten Seite zeigt die wichtigsten Ereignisse in der Kausalkette, die von der Zusage der USA an Russland im Jahr 1990, die NATO werde sich nicht in Richtung seiner Grenze ausdehnen, bis zum russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar 2022 führte.

Die Pointe der Anzeige wird in drei Sätzen im ersten Abschnitt des dichten Textes dargelegt:

Wir beklagen die Gewalt, die Kriegsverbrechen, die wahllosen Raketenangriffe, den Terrorismus und andere Gräueltaten, die Teil dieses Krieges sind. Die Lösung für diese schockierende Gewalt ist nicht mehr Waffen oder mehr Krieg mit der Garantie von weiterem Tod und Zerstörung.

Als Amerikaner und nationale Sicherheitsexperten fordern wir Präsident Biden und den Kongress dringend auf, ihre volle Macht zu nutzen, um den Krieg auf diplomatischem Wege rasch zu beenden, insbesondere angesichts der großen Gefahren einer militärischen Eskalation, die außer Kontrolle geraten könnte.

Wow! Das steht in direktem Widerspruch zur redaktionellen Linie und zur täglichen Pro-Kiew-Berichterstattung der Zeitung, in der die Anzeige erscheint! Und die Veröffentlichung dieser Nachricht muss als eine wichtige politische Aktion angesehen werden, wenn man bedenkt, dass dahinter viel Geld steht. Ich gehe davon aus, dass das Eisenhower Media Network, das die Anzeige bezahlt und auf seiner Homepage beworben hat, den üblichen Preis für eine solche Werbung in der Printausgabe gezahlt hat, d.h. zwischen 100.000 und 150.000 Dollar.

Doch bis zum heutigen Tag sehe ich bei unseren politischen Kommentatoren aller Couleur fast keine Diskussion über diese Anzeige. Bei der Google-Suche stieß ich nur auf einen einzigen Online-Artikel von einem gewissen Matt Bivens, der nicht gerade ein bekannter Name ist. In den 1990er Jahren war Matt einige Jahre lang Chefredakteur der führenden englischsprachigen Tageszeitung in Russland, der Moscow Times. Später wechselte er den Beruf, absolvierte ein Medizinstudium und ist heute praktizierender Arzt in der Notaufnahme. Sein Interesse an großen Themen hat er aber offensichtlich nie verloren: Er ist Mitglied der Physicians for Social Responsibility. Bedauerlicherweise ist Matts Essay über die Anzeige weitschweifig und unkonzentriert. Und es gibt ernsthafte Fragen, die zur Diskussion stehen. Fangen wir also an.

                                                                           *****

Zunächst möchte ich die Aufmerksamkeit auf die 14 Unterzeichner des Aufrufs lenken, die am Ende der Anzeige genannt werden. Außer dem Direktor und dem stellvertretenden Direktor des Eisenhower Media Network (EMN) sind alle bis auf zwei Experten mit dem EMN verbunden; und alle diese Experten haben, wie die Direktoren, einen beruflichen Hintergrund im US-Militär oder im Geheimdienst. Die beiden “Außenseiter” sind Jack Matlock und Jeffrey Sachs. Matlock war enger Berater von Präsident Reagan bei seinen Gipfeltreffen mit Michail Gorbatschow und beendete seine Regierungslaufbahn als US-Botschafter in der UdSSR nur wenige Monate vor der Auflösung der Union und der Entstehung der Russischen Föderation. Sachs ist Professor an der Columbia University und beschäftigt sich seit langem mit den wirtschaftlichen und politischen Angelegenheiten Russlands, die bis in die 1990er Jahre zurückreichen, sowie mit der Arbeit für die Generalsekretäre der Vereinten Nationen im Bereich des Umweltschutzes und anderer wichtiger Themen.

In den letzten drei Monaten gab es verschiedene öffentliche Appelle zur Beendigung des Krieges, die etwas anders strukturiert waren als die NYT-Anzeige. Ich denke an den Aufruf, der in Deutschland von der linken Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht auf der einen Seite und von einer feministischen Vorkämpferin auf der anderen Seite gemacht wurde. Sie forderten Bundeskanzler Scholz auf, keine Waffen mehr in die Ukraine zu liefern. Zur Unterstützung dieser Botschaft wurde der Appell zur Unterzeichnung durch die breite Öffentlichkeit freigegeben, mit dem Ziel, 500.000 Unterschriften zu sammeln. Tatsächlich kamen mehr als 700.000 Unterschriften zusammen.

Dann war da noch der weitaus bescheidenere Aufruf von vier Mitgliedern des Europäischen Parlaments und Vertretern verschiedener sozialer und politischer Gruppierungen aus ganz Europa, der im Anschluss an eine Diskussion am Runden Tisch im Gebäude des Europäischen Parlaments am 20. März veröffentlicht wurde. Ich habe darüber in einer Reihe von Aufsätzen geschrieben und kürzlich ein Video veröffentlicht, das bei dieser Diskussion am Runden Tisch aufgenommen wurde. Der Appell, den Krieg sofort und ohne Vorbedingungen zu beenden, fand mehrere hundert Unterzeichner.

Ich erwähne diese Fakten, weil sie die Besonderheit der EMN-Werbung unterstreichen, die mit Ausnahme der beiden genannten Trophäenexperten nicht um Unterstützung aus den eigenen Reihen nachgesucht hat.

Die wirklich große Frage ist, woher das Geld kam? Hat das EMN es aus seinem eigenen Budget genommen oder gab es einen ungenannten Geldgeber?

Auf der Website des EMN gibt es eine Seite, auf der um Spenden gebeten wird. Dort werden Interessenten gebeten, 50, 100 Dollar usw. zu spenden. Und ich nehme an, dass einige Leute das tun. Aber das scheint ein unwahrscheinlicher Weg zu sein, um ein Budget aufzubauen, das ausreicht, um spontan 150.000 Dollar für eine Anzeige in einer Zeitung auszugeben.

Normalerweise haben solche Organisationen Unternehmenssponsoren, staatliche Förderer und dergleichen. Auf der Website werden solche Geldgeber nicht erwähnt, und auf meine E-Mail an das EMN mit der Bitte um Klärung erhielt ich keine Antwort.

Die Standarderklärung für die Finanzierung könnte jemand wie George Soros sein, der diese Art von Geld als Kleingeld ansieht und dem es Spaß machen würde, den logischen Widerspruch zu unterstützen, der im Text des Aufrufs besteht. Dies würde seiner allgemeinen Praxis entsprechen, Zwietracht und Chaos in allem zu säen, was er anfasst. Wenn jemand einen besseren Namen vorzuschlagen hat, schämen Sie sich bitte nicht.

                                                                  *****

Worin besteht der logische Widerspruch im Text des Aufrufs?

Einerseits lautet das Hauptargument des Appells, dass das jahrzehntelange Handeln der USA die Voraussetzungen für den Krieg in der Ukraine geschaffen hat.

Die unmittelbare Ursache für diesen katastrophalen Krieg in der Ukraine ist die russische Invasion. Doch die Pläne und Maßnahmen zur Ausweitung der NATO auf die Grenzen Russlands dienten dazu, russische Ängste zu schüren. Und die russische Führung hat diesen Punkt 30 Jahre lang betont. Ein Versagen der Diplomatie hat zum Krieg geführt. Jetzt ist Diplomatie dringend erforderlich, um den Krieg zu beenden, bevor er die Ukraine zerstört und die Menschheit gefährdet.

Andererseits wird die perfekte Klarheit des Vorangegangenen durch den folgenden Satz weiter unten auf der Seite getrübt.

Unser Versuch, die russische Sichtweise auf ihren Krieg zu verstehen, bedeutet weder, dass wir die Invasion und die Besatzung gutheißen, noch, dass die Russen keine andere Wahl als diesen Krieg hatten.

Und welche “andere Option” Wladimir Putin im Februar 2022 gehabt haben soll, sagen die Autoren nicht.

Die ausdrückliche Erklärung, dass die Autoren “die Invasion und Besatzung nicht gutheißen”, überrascht mich nicht. Ich sehe dies als das Ave Maria, das aufgenommen werden musste, damit die Anzeige von der New York Times akzeptiert wurde. Der bereits erwähnte Appell von Sahra Wagenknecht versuchte sogar noch stärker, die russlandfeindliche politische Denkweise in Deutschland zu überwinden, indem er eine direkte Verurteilung Russlands für die Führung eines Angriffskrieges an den Anfang seines Textes stellte. Weniger als das wäre in Deutschland nicht möglich gewesen.

Der Widerspruch im EMN-Text scheint in den Vereinigten Staaten eine öffentliche Diskussion ausgelöst zu haben, ohne dass die Anzeige selbst erwähnt wurde. Am Tag nach dem Erscheinen der Anzeige veröffentlichte Jeffrey Sachs in Common Dreams einen Artikel, der in seiner Überschrift noch weiter geht als die Anzeige und die Botschaft unterstreicht: “Der Krieg in der Ukraine wurde provoziert – und warum das wichtig ist, um Frieden zu erreichen”. Sachs reißt das Feigenblatt herunter und sagt, welches „große Spiel“ er meint:

Das Biden-Team verwendet das Wort “unprovoziert” unaufhörlich, zuletzt in Bidens großer Rede zum ersten Jahrestag des Krieges, in einer kürzlichen NATO-Erklärung und in der jüngsten G7-Erklärung. Die Biden-freundlichen Mainstream-Medien machen es dem Weißen Haus einfach nach. Die New York Times ist der Hauptschuldige: Sie bezeichnete die Invasion nicht weniger als 26 Mal als “unprovoziert”, in fünf Leitartikeln, 14 Meinungskolumnen von NYT-Autoren und sieben Gastbeiträgen!

Verständlicherweise sind dies Dinge, die Sachs nicht in den Text der NYT-Anzeige einarbeiten konnte, die aber seiner Meinung nach gesagt werden müssen.

Unabhängig davon veröffentlichte der ehemalige CIA-Analyst und Gründungsmitglied der Veteran Intelligence Professionals for Sanity, Ray McGovern, am vergangenen Montag auf seiner Website einen Artikel mit dem Titel “Did Putin Have Other Options on Ukraine”. Und McGovern hat diesen Artikel am Dienstag in einem Interview mit Judge Andrew Napolitano (Judging Freedom) weiterverfolgt und ausgebaut. Ich bin mir nicht sicher, ob die Anzeige in der NYT der Auslöser für diesen Austausch war, aber der von mir genannte Widerspruch wird in dem Gespräch, das jetzt im Internet verfügbar ist, direkt angesprochen.

                                                                      *****

Ich schließe diese kurze Untersuchung der NYT-Anzeige mit einer Botschaft des Dankes an alle, die für die Erstellung des Textes (wenn wir die Zeile über “andere Optionen” einmal beiseitelassen dürfen) und die Bezahlung seiner Veröffentlichung verantwortlich sind. Bravo! Mögen auch andere im öffentlichen Raum mit der Botschaft eines sofortigen Friedens ohne Vorbedingungen hervortreten.

Desplegado en el NYT: Estados Unidos debería ser una fuerza para la paz en el mundo”

La semana pasada, The New York Times publicó un desplegado de página completa bajo el título citado anteriormente. El denso texto básico es notable. Los subtítulos son llamativos: “El potencial para la paz”, “Acciones estadounidenses y la invasión rusa de Ucrania” y, más particularmente, “Ver la guerra a través de los ojos de Rusia”. Involuntariamente uno se pregunta cuándo fue la última vez que un medio de comunicación estadounidense se preocupó por ver algo a través de los ojos de Rusia.

La línea de tiempo a la derecha de la página muestra eventos clave en la cadena de causalidades que condujo desde la promesa en 1990 de los Estados Unidos a Rusia de que la OTAN no se expandiría hacia su frontera, hasta la invasión rusa de Ucrania el 24 de febrero de 2022.

El punto del desplegado se establece en tres oraciones en la sección inicial del texto denso:

Deploramos la violencia, los crímenes de guerra, los ataques indiscriminados con misiles, el terrorismo y otras atrocidades que forman parte de esta guerra. La solución a esta violencia escandalosa no es más armas o más guerra, con su garantía de más muerte y destrucción.

Como estadounidenses y expertos en seguridad nacional, instamos al presidente Biden y al Congreso a usar todo su poder para poner fin a la guerra rápidamente a través de la diplomacia, especialmente dados los graves peligros de una escalada militar que podría salirse de control.

¡Guau!¡Esto va directamente en contra de la línea editorial y los informes diarios pro-Kiev del periódico que aloja el desplegado! Y la publicación de este mensaje tiene que ser visto como una acción política importante dado que hay mucho dinero detrás de ella. Supongo que Eisenhower Media Network, que pagó por ello y lo promocionó en la página de inicio de su sitio web, pagó la tarifa vigente por dicha publicidad en la edición impresa, lo que significa entre $ 100,000 y $ 150,000 dólares.

Sin embargo, hasta el día de hoy, casi no veo ninguna discusión sobre este desplegado entre nuestros comentaristas políticos de todas las tendencias. En la búsqueda de Google, me encontré con un solo artículo en línea de un tal Matt Bivens, que no es un nombre familiar. En la década de 1990, durante algunos años Matt fue el editor en jefe del principal diario en inglés en Rusia, The Moscow Times. Más tarde cambió de carrera, obtuvo un título en medicina y hoy es médico practicante de la sala de emergencias. Sin embargo, claramente nunca perdió el interés por los grandes temas: es miembro de Médicos por la Responsabilidad Social. Lamentablemente, el ensayo de Matt sobre el desplegado es divagante, desenfocado a mi modo de ver. Y hay serias preguntas abiertas a discusión. Así que comencemos.

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Primero, llamo la atención sobre los 14 firmantes de la apelación que se nombran en la parte inferior del desplegado. Además del director y director asociado de la Eisenhower Media Network, todos menos dos son expertos conectados a la EMN; y todos esos expertos, al igual que los directores, tienen antecedentes profesionales en el ejército o la inteligencia de los Estados Unidos. Los dos “forasteros” son Jack Matlock y Jeffrey Sachs. Matlock fue un asesor cercano del presidente Reagan en sus reuniones cumbre con Mikhail Gorbachev, y terminó su carrera gubernamental como embajador de Estados Unidos en la URSS pocos meses antes de que la Unión se disolviera y surgiera la Federación Rusa. Sachs es profesor en la Universidad de Columbia con una larga participación en asuntos económicos y políticos rusos que se remontan a la década de 1990 y también asesorando a los secretarios generales de las Naciones Unidas sobre ambientalismo y otras grandes causas.

En los últimos tres meses ha habido varios llamamientos públicos para poner fin a la guerra que se estructuraron de manera bastante diferente al desplegado del NYT. Pienso en el llamamiento hecho en Alemania por la miembro izquierdista del Bundestag Sahra Wagenknecht por un lado y por una defensora de la causa feminista por el otro. Pidieron al canciller Scholz que dejara de enviar armas a Ucrania. En apoyo de este mensaje, el llamamiento se abrió a la firma del público en general, con el objetivo de obtener 500.000 firmas. De hecho, cosecharon más de 700,000.

Luego esta el llamamiento mucho más modesto de cuatro diputados del Parlamento Europeo y representantes de diversos grupos sociales y políticos de toda Europa publicado tras una mesa redonda celebrada en el edificio del Parlamento Europeo el 20 de marzo. He escrito sobre esto en un par de ensayos y más recientemente publiqué un video tomado durante esa discusión de la Mesa Redonda. El llamamiento para poner fin a la guerra de inmediato y sin condiciones previas atrajo varios cientos de firmantes.

Menciono estos hechos porque resaltan la naturaleza especial del desplegado de la EMN, que no buscó apoyo fuera de sus propias filas, con la excepción de los dos expertos en trofeos nombrados.

La gran pregunta es ¿de dónde vino el dinero? ¿La EMN lo tomó de su propio presupuesto o hubo un patrocinador anónimo?

El sitio web de la EMN tiene una página solicitando donaciones. Piden a las partes interesadas que envíen $ 50, $ 100, etc. Y supongo que algunas personas hacen precisamente eso. Pero eso parece una forma improbable de construir un presupuesto suficiente como para cubrir un desembolso espontáneo de 150,000 dólares para un desplegado en un periódico.

Por lo general, tales organizaciones tienen patrocinadores corporativos, patrocinadores gubernamentales y similares. No hay mención de tales patrocinadores financieros en su sitio web y mi correo electrónico a la EMN pidiendo una aclaración no obtuvo respuesta.

La explicación predeterminada de la financiación podría ser de alguien como George Soros, quien reserva este tipo de morralla y que disfrutaría apoyando la contradicción lógica que existe en el texto de la apelación. Esto estaría en línea con su práctica general de sembrar discordia y caos en todo lo que toca. Si alguien tiene un mejor adjetivo para definirlo, por favor que no les gane la timidez.

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¿Cuál es la contradicción lógica en el texto de la apelación?

Por un lado, el argumento general de la apelación es que las acciones de Estados Unidos a lo largo de décadas prepararon el escenario para la guerra en Ucrania.

La causa inmediata de esta desastrosa guerra en Ucrania es la invasión de Rusia. Sin embargo, los planes y acciones para expandir la OTAN a las fronteras de Rusia sirvieron para provocar temores rusos. Y los líderes rusos lo señalaron durante 30 años. Un fracaso de la diplomacia llevó a la guerra. Ahora se necesita urgentemente la diplomacia para poner fin a la guerra antes de que destruya Ucrania y ponga en peligro a la humanidad.

Por otro lado, la perfecta claridad de lo anterior se ve enturbiada por la siguiente oración más abajo en la página.

Nuestro intento de comprender la perspectiva rusa sobre su guerra no respalda la invasión y ocupación, ni implica que los rusos no tuvieran tenido otra opción que esta guerra.

Y qué “otra opción” pudo haber tenido Vladimir Putin en febrero de 2022, los autores no lo dicen.

No me sorprende la declaración explícita de que los autores “no respaldan la invasión y ocupación”. Veo esto como el Ave María que tenía que ser incluido para que el desplegado fuera aceptado por The New York Times. El mencionado llamamiento de Sahra Wagenknecht se esforzó aún más por reforzar el pensamiento político predominante en Alemania, de atacar a Rusia al poner justo al frente de su texto una condena directa a Rusia por librar una guerra de agresión. Menos que eso habría impedido siquiera considerar su publicación en Alemania.

La contradicción en el texto de la EMN parece haber desencadenado una discusión pública en los Estados Unidos, aunque sin mencionar el desplegado en sí. Al día siguiente de que apareciera el desplegado, Jeffrey Sachs publicó un artículo en Common Dreams que va más allá del desplegado al enfatizar el mensaje de su título: “La guerra en Ucrania fue provocada, y por qué eso es importante para lograr la paz”. Sachs retira la hoja de parra y muestra cuál es el gran juego que está persiguiendo:

El equipo de Biden usa la palabra “no provocado” incesantemente, más recientemente en el discurso principal de Biden en el primer aniversario de la guerra, en una declaración reciente de la OTAN y en la declaración más reciente del G7. Los principales medios de comunicación amigables con Biden simplemente repiten como loros lo que dice la Casa Blanca. The New York Times es el principal culpable, describiendo la invasión como “no provocada” no menos de 26 veces, en cinco editoriales, 14 columnas de opinión de escritores del NYT y siete artículos de opinión de invitados.

Comprensiblemente, estas son cosas que Sachs no pudo incluir en el texto del desplegado que se envía al NYT, pero que él cree que deben decirse.

Por otro lado, el ex analista de la CIA y miembro fundador de Veteran Intelligence Professionals for Sanity Ray McGovern publicó en su sitio web el lunes pasado un artículo titulado “¿Putin tenía otras opciones respecto a Ucrania?”. Y McGovern elaboró sobre esto y lo amplió en una entrevista con el juez Andrew Napolitano (Judging Freedom) el martes. No estoy seguro de si el desplegado del NYT provocó este intercambio, pero la contradicción que he señalado se aborda directamente en su charla al aire, ahora disponible en Internet.

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Cierro este breve examen del desplegado del NYT con un mensaje de gratitud a todos los responsables de preparar el texto (si podemos pasar por alto la línea sobre “otras opciones”) y quienes pagaron por su publicación. ¡Bravo! Que otros también se presenten en el espacio público con el mensaje de paz inmediata y sin condiciones predeterminadas.

Annonce dans le NYT :

« Les États-Unis devraient être une force de paix dans le monde »

La semaine dernière, le New York Times a publié une pleine page de publicité sous le titre cité ci-dessus. Le texte de base très dense est remarquable. Les sous-titres attirent l’attention : « Le potentiel de paix », « Les actions des États-Unis et l’invasion de l’Ukraine par la Russie » et, plus particulièrement, « Voir la guerre à travers les yeux de la Russie ».  On se demande automatiquement à quand remonte la dernière fois qu’un grand média américain s’est soucié de voir quelque chose à travers les yeux de la Russie.

La chronologie sur la droite de la page montre les événements clés de la chaîne de causalité qui a conduit de la promesse faite en 1990 par les États-Unis à la Russie que l’OTAN ne s’étendrait pas vers sa frontière à l’invasion russe de l’Ukraine le 24 février 2022.

L’objectif de la publication est énoncé en trois phrases dans la section d’ouverture du texte détaillé :

Nous déplorons la violence, les crimes de guerre, les frappes de missiles aveugles, le terrorisme et les autres atrocités qui font partie de cette guerre. La solution à cette violence choquante n’est pas plus d’armes ou plus de guerre, avec leur garantie de plus de mort et de destruction.

En tant qu’Américains et experts en sécurité nationale, nous demandons instamment au président Biden et au Congrès d’user de tout leur pouvoir pour mettre fin rapidement à la guerre par la diplomatie, compte tenu notamment des graves dangers d’une escalade militaire qui pourrait devenir incontrôlable.

Ça alors ! Cela va directement à l’encontre de la ligne éditoriale et des reportages quotidiens pro-Kiev du journal qui héberge la publicité ! La publication de ce message doit être considérée comme une action politique importante, étant donné qu’elle est financée par des fonds importants. Je suppose que le réseau Eisenhower Media Network, qui a payé cette publicité et en fait la promotion sur la page d’accueil de son site web, a payé le tarif en vigueur pour ce type de publicité dans l’édition imprimée, c’est-à-dire entre 100 000 et 150 000 dollars.

Pourtant, à ce jour, je ne vois pratiquement aucune discussion sur cette annonce parmi nos commentateurs politiques de tous bords.  En effectuant une recherche sur Google, je suis tombé sur un seul article en ligne rédigé par un certain Matt Bivens, qui n’est pas un grand nom.  Dans les années 1990, Matt a été pendant quelques années le rédacteur en chef du principal quotidien de langue anglaise en Russie, le Moscow Times. Il a ensuite changé de carrière, a obtenu un diplôme de médecine et exerce aujourd’hui en tant que médecin urgentiste. Cependant, il n’a jamais perdu son intérêt pour les grandes questions : il est membre de Physicians for Social Responsibility (Médecins pour la responsabilité sociale). Malheureusement, l’essai de Matt sur la publicité est décousu et peu ciblé à mon sens. Il y a pourtant de sérieuses questions à débattre. Commençons donc.

*****

Tout d’abord, j’attire l’attention sur les 14 signataires de l’appel dont le nom figure au bas de la publication. Outre le directeur et le directeur adjoint de l’Eisenhower Media Network, tous sauf deux sont des experts liés au EMN ; et tous ces experts, comme les directeurs, ont fait carrière dans l’armée ou les services de renseignement américains. Les deux « outsiders » sont Jack Matlock et Jeffrey Sachs. Matlock a été le proche conseiller du président Reagan lors de ses rencontres au sommet avec Mikhaïl Gorbatchev et a terminé sa carrière gouvernementale en tant qu’ambassadeur des États-Unis auprès de l’URSS quelques mois avant la dissolution de l’Union et l’émergence de la Fédération de Russie. Sachs est professeur à l’université de Columbia et s’intéresse depuis longtemps aux affaires économiques et politiques russes depuis les années 1990. Il a également travaillé pour des secrétaires généraux des Nations unies dans le domaine de l’environnement et d’autres grandes causes.

Au cours des trois derniers mois, plusieurs appels publics à mettre fin à la guerre ont été lancés, avec une structure assez différente de celle de l’annonce du NYT. Je pense à l’appel lancé en Allemagne par la députée de gauche du Bundestag Sahra Wagenknecht, d’une part, et par une championne de la cause féministe, d’autre part. Elles ont demandé au chancelier Scholz de cesser d’envoyer des armes à l’Ukraine. Pour appuyer ce message, l’appel a été ouvert à la signature du grand public, dans le but d’obtenir 500 000 signatures. En fait, elles en ont récolté plus de 700 000.

Ensuite, il y a eu l’appel beaucoup plus modeste de quatre membres du Parlement européen et de représentants de divers groupes sociaux et politiques à travers l’Europe, publié à la suite d’une table ronde dans le bâtiment du Parlement européen le 20 mars. J’ai écrit à ce sujet dans quelques essais et, plus récemment, j’ai mis en ligne une vidéo prise lors de cette table ronde. L’appel à mettre fin à la guerre immédiatement et sans conditions préalables a attiré plusieurs centaines de signataires.

Je mentionne ces faits parce qu’ils soulignent la nature particulière de la publicité du EMN, qui n’a pas cherché de soutien en dehors de ses propres rangs, à l’exception des deux experts cités ci-dessus.

La grande question est de savoir d’où vient l’argent. Le EMN l’a-t-il prélevé sur son propre budget ou y a-t-il eu un bailleur de fonds anonyme ?

Le site web du EMN comporte une page de sollicitation de dons. Il demande aux personnes intéressées d’envoyer 50, 100, etc. Et je suppose que certaines personnes le font.  Mais cela semble être un moyen peu probable de constituer un budget suffisant pour couvrir une dépense soudaine de 150 000 dollars pour une annonce dans un seul journal.

En général, ces organisations ont des sponsors, des gouvernements, etc. Le site web ne mentionne pas de tels bailleurs de fonds et le courriel que j’ai envoyé au EMN pour demander des éclaircissements est resté sans réponse.

L’explication par défaut du financement pourrait être quelqu’un comme George Soros, qui garde ce genre d’argent pour les petites dépenses et qui prendrait plaisir à soutenir la contradiction logique qui existe dans le texte de l’appel. Cela serait conforme à sa pratique générale consistant à semer la discorde et le chaos dans tout ce qu’il touche. Si quelqu’un a un meilleur nom à proposer, qu’il ne se gêne pas.

*****

Quelle est la contradiction logique dans le texte de l’appel ?

D’une part, l’argument principal de l’appel est que les actions des États-Unis au cours des décennies ont préparé le terrain pour la guerre en Ukraine.

La cause immédiate de cette guerre désastreuse en Ukraine est l’invasion de la Russie. Pourtant, les plans et les actions visant à étendre l’OTAN jusqu’aux frontières de la Russie ont suscité les craintes de cette dernière. Les dirigeants russes ont fait valoir ce point de vue pendant 30 ans. L’échec de la diplomatie a conduit à la guerre. Aujourd’hui, la diplomatie est indispensable pour mettre fin à la guerre avant qu’elle ne détruise l’Ukraine et ne mette l’humanité en danger.

D’autre part, la parfaite clarté de ce qui précède est brouillée par la phrase suivante, plus bas dans la page.

Notre tentative de comprendre le point de vue des Russes sur leur guerre ne cautionne pas l’invasion et l’occupation, pas plus qu’elle n’implique que les Russes n’avaient pas d’autre choix que cette guerre.

Et quelle « autre option » Vladimir Poutine pouvait-il avoir en février 2022, les auteurs ne le disent pas.

Je ne suis pas surpris par la déclaration explicite selon laquelle les auteurs « n’approuvent pas l’invasion et l’occupation ». Je considère qu’il s’agit de l’Ave Maria qu’il fallait inclure pour que la campagne soit acceptée par le New York Times. L’appel susmentionné de Sahra Wagenknecht a essayé encore plus fort de passer outre la pensée politique anti-Russie en Allemagne en plaçant au début de son texte une condamnation directe de la Russie pour avoir mené une guerre d’agression. Moins que cela aurait été un refus de la part de l’Allemagne.

La contradiction dans le texte de l’EMN semble avoir déclenché un débat public aux États-Unis, sans toutefois mentionner la publication de l’annonce elle-même. Le lendemain de la parution de l’annonce, Jeffrey Sachs a publié un article dans Common Dreams qui va plus loin que l’annonce en martelant le message de son titre : « La guerre en Ukraine a été provoquée – et pourquoi cela importe pour parvenir à la paix ».  Sachs retire la feuille de vigne et montre le grand jeu auquel il s’attaque :

L’équipe Biden utilise sans cesse le mot « non provoqué », tout récemment dans le grand discours de Biden à l’occasion du premier anniversaire de la guerre, dans une récente déclaration de l’OTAN et dans la dernière déclaration du G7. Les grands médias favorables à Biden se contentent de répéter les propos de la Maison-Blanche. Le New York Times est le principal coupable, qualifiant l’invasion de « non provoquée » pas moins de 26 fois, dans cinq éditoriaux, 14 colonnes d’opinion rédigées par des rédacteurs du NYT et sept articles d’opinion rédigés par des invités !

Il s’agit là de choses que Sachs n’a pas pu intégrer dans le texte de l’annonce soumise au NYT, mais qu’il estime nécessaire de dire.

Par ailleurs, l’ancien analyste de la CIA et membre fondateur de Veteran Intelligence Professionals for Sanity Ray McGovern a publié lundi dernier sur son site web un article intitulé “Did Putin Have Other Options on Ukraine ?” (Poutine avait-il d’autres options pour l’Ukraine ?). Et McGovern a poursuivi et développé cet article dans une interview avec le juge Andrew Napolitano (Judging Freedom) mardi. Je ne sais pas si la publication du NYT est à l’origine de cet échange, mais la contradiction que j’ai relevée est abordée directement dans leur entretien, désormais disponible sur internet.

*****

Je termine ce bref examen de la publication du NYT par un message de gratitude à l’égard de tous ceux qui ont préparé le texte (si l’on peut faire abstraction de la ligne sur les « autres options ») et qui ont payé pour sa publication. Bravo ! Puissent d’autres personnes se manifester dans l’espace public avec le message d’une paix immédiate sans conditions préalables.

Post scriptum du 29.05.23: Un lecteur a gentiment envoyé ce qui semble être la réponse à la question de savoir qui a financé la campagne du NYT, à savoir le principal donateur du Eisenhower Media Network, Ben Cohen, le fondateur de la chaîne de distribution de crèmes glacées Ben & Jerry’s.

Iran’s Press TV is back!

Iran’s Press TV is back! Latest “Spotlight” on the “Europe Cost of Living Crisis”

The cat and mouse game between Iran’s broadcaster and Collective West state censors continues. Those who complained that links I posted a week ago were no longer accessible will rejoice that the problem has been resolved by the roll-out of new web addresses.

Last night’s broadcast of the Spotlight program dealt with strikes across Europe in a variety of countries relating to the cost of living crisis that manifests itself most generally in high price inflation in energy and food. I was joined on the program by a UK-based political economist, Clive Menzies, who set out a narrative on economic crisis at the theoretical level without reference to the war. As usual, I stayed mainly with the here and now, and with security issues resulting from the escalating war in and about Ukraine.

The link: https://www.presstv.ir/Detail/2023/05/27/704222/Europe-Cost-of-Living-Crisis

Translations below into French (Youri), German (Andreas Mylaeus) and Spanish (Hugo Guido)

Press TV de retour

La télévision iranienne Press TV est de retour ! Dernier « Spotlight » sur la « crise du coût de la vie en Europe ».

Le jeu du chat et de la souris entre la chaîne iranienne et les censeurs de l’Occident collectif se poursuit. Ceux qui se sont plaints que les liens que j’ai publiés il y a une semaine n’étaient plus accessibles se réjouiront que le problème ait été résolu par le déploiement de nouvelles adresses web.

L’émission Spotlight diffusée hier soir traitait des grèves menées dans divers pays d’Europe en rapport avec la crise du coût de la vie qui se manifeste le plus souvent par une forte inflation des prix de l’énergie et des denrées alimentaires. J’ai été rejoint dans l’émission par un économiste politique basé au Royaume-Uni, Clive Menzies, qui a présenté un récit sur la crise économique au niveau théorique sans référence à la guerre. Comme d’habitude, je me suis concentré sur le présent et sur les questions de sécurité résultant de l’escalade de la guerre en Ukraine et autour de l’Ukraine.

Le lien :  https://www.presstv.ir/Detail/2023/05/27/704222/Europe-Cost-of-Living-Crisis

Iran’s Press TV ist zurück

Iran’s Press TV ist zurück! Neuestes “Spotlight” über die „Krise der europäischen Lebenshaltungskosten”

Das Katz- und Mausspiel zwischen dem iranischen Rundfunk und der kollektiven westlichen Staatszensur geht weiter. Diejenigen, die sich darüber beschwert haben, dass Links, die ich vor einer Woche gepostet habe, nicht mehr zugänglich waren, werden sich freuen, dass das Problem durch die Einführung neuer Webadressen gelöst wurde.

In der gestrigen Spotlight-Sendung ging es um Streiks in ganz Europa in einer Reihe von Ländern im Zusammenhang mit der Lebenshaltungskosten-Krise, die sich vor allem in einer hohen Inflation bei Energie und Lebensmitteln äußert. In der Sendung war auch der britische Volkswirt Clive Menzies zu Gast, der die Wirtschaftskrise auf theoretischer Ebene ohne Bezug zum Krieg erläutert hat. Wie üblich habe ich mich hauptsächlich mit dem Hier und Jetzt und mit Sicherheitsfragen befasst, die sich aus dem eskalierenden Krieg in der und um die Ukraine ergeben.

¡Press TV de Irán está de vuelta!

¡Press TV de Irán está de vuelta! Con el último “Spotlight” sobre la “Crisis del Coste de la Vida en Europa”

El juego del gato y el ratón entre la emisora de Irán y los censores estatales del Colectivo Occidental continúa. Aquellos que se quejaron de que los enlaces que publiqué hace una semana ya no eran accesibles se regocijarán de que el problema se haya resuelto mediante el despliegue de nuevas direcciones web.

La emisión de anoche del programa Spotlight trató sobre huelgas en toda Europa en una variedad de países relacionadas con la crisis del costo de vida que se manifiesta de manera más general en la alta inflación de precios en energía y alimentos. Me acompañó en el programa un especialista en política económica con sede en el Reino Unido, Clive Menzies, quien expuso una narrativa sobre la crisis económica a nivel teórico sin hacer referencia a la guerra. Como de costumbre, me circunscribí principalmente al aquí y ahora, y los problemas de seguridad resultantes de la escalada de la guerra en Ucrania y sus implicaciones.

El enlace: https://www.presstv.ir/Detail/2023/05/27/704222/Europe-Cost-of-Living-Crisis

Three part documentary on Bakhmut / WION WideAngle

At the start of this past week, I was contacted by the pr,oduction team at the English-language Indian broadcasting company WION and asked to give them time for an interview to be used in a documentary on the outcome of the battle for Bakhmut that they would be airing on Wednesday and would be posting on the internet yesterday, Friday. 

We agreed and the interview over Zoom duly took place.  It lasted for perhaps 20 minutes and was notable, in my eyes, for somewhat peculiar questions. They were peculiar in that they sought my commentary on rather extravagant statements from Zelensky: his denial that the city had fallen a day after the Russians posted videos of their raising their flag over the city and claimed total victory) and his assertion at the G7 gathering that the destruction of Bakhmut was like the destruction of Hiroshima at the end of WWII. They were also keen for comment on the Wagner military company and on the accusations their boss Prigozhin has made against the regular Russian army for incompetence and hindering his progress in the city.

Here is the final product as released on the internet in three parts.  I appear at 2.30 minutes in Part 2 for 45 seconds and at 2.30 in Part 3 for just under one minute.  The other interviewees show themselves to be firm defenders of the Washington-Kiev narrative on every aspect of the Bakhmut battle and the war in general.

The fact that 20 minutes of interview was picked over by their team to find a little over one minute of airtime appropriate to their corporate message is nothing new in broadcasting.  CNN, for example, has used this practice with interviewees for decades.  However, I hold it up in contrast to my more recent experience with other “Global South” broadcasters like Turkey’s TRT and Iran’s Press TV, who exercise no censorship over their interviewees or panelists: 20 minutes of taping there yields 20 minutes on air. 

My perception was that the editorial stance of the broadcaster is carefully positioned somewhere between the two warring parties with perhaps the greater weight on the Ukrainian side of the argument. If so, it could be said to roughly represent the divisions in Indian society today between those favoring close relations with the United States and those favoring close relations with Russia.

I leave it to viewers to decide where the producers at WION have planted their feet.

Translations below into German (Andreas Mylaeus), Spanish (Hugo Guido) and French (Youri)

Dreiteilige Dokumentation über Bakhmut / WION WideAngle

Zu Beginn der vergangenen Woche wurde ich vom Produktionsteam des englischsprachigen indischen Senders WION kontaktiert und gebeten, ihnen Zeit für ein Interview zu geben, das in einem Dokumentarfilm über den Ausgang der Schlacht um Bakhmut verwendet werden sollte, der am Mittwoch ausgestrahlt und gestern, Freitag, ins Internet gestellt werden sollte.

Wir stimmten zu, und das Interview über Zoom fand ordnungsgemäß statt. Es dauerte vielleicht 20 Minuten und zeichnete sich in meinen Augen durch etwas merkwürdige Fragen aus. Sie waren insofern merkwürdig, als sie meinen Kommentar zu den recht extravaganten Äußerungen von Zelensky verlangten: seine Leugnung, dass die Stadt gefallen sei (einen Tag, nachdem die Russen Videos veröffentlicht hatten, auf denen sie ihre Flagge über der Stadt gehisst und den totalen Sieg behauptet haben) und seine Behauptung auf dem G7-Treffen, die Zerstörung von Bakhmut sei wie die Zerstörung von Hiroshima am Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie waren auch an einer Stellungnahme zum Militärunternehmen Wagner und zu den Vorwürfen ihres Chefs Prigoschin gegen die reguläre russische Armee, sie sei inkompetent und behindere seine Fortschritte in der Stadt, interessiert.

Hier ist das Endprodukt, wie es in drei Teilen im Internet veröffentlicht wurde. Ich komme in Teil 2 ab Minute 2.30 Uhr für 45 Sekunden und in Teil 3 um 2.30 Uhr für knapp eine Minute vor. Die anderen Interviewpartner erweisen sich als entschiedene Verteidiger des Washington-Kiewer Narrativs zu jedem Aspekt der Bakhmut-Schlacht und des Krieges im Allgemeinen.

Die Tatsache, dass 20 Minuten Interview von ihrem Team zerpflückt wurden, um etwas mehr als eine Minute Sendezeit zu finden, die für ihre Unternehmensbotschaft geeignet ist, ist nichts Neues im Rundfunk. CNN zum Beispiel wendet diese Praxis bei Interviewpartnern seit Jahrzehnten an. Ich stelle dies jedoch in den Gegensatz zu meinen neueren Erfahrungen mit anderen Sendern des “Globalen Südens” wie TRT in der Türkei und Press TV im Iran, die keine Zensur über ihre Interviewpartner oder Podiumsteilnehmer ausüben: 20 Minuten Aufnahme ergeben dort 20 Minuten Sendezeit.

Ich hatte den Eindruck, dass die redaktionelle Haltung des Senders sorgfältig zwischen den beiden Konfliktparteien angesiedelt ist, wobei die ukrainische Seite des Arguments vielleicht das größere Gewicht hat. Wenn dem so ist, könnte man sagen, dass er in etwa die Spaltung der heutigen indischen Gesellschaft zwischen den Befürwortern enger Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und den Befürwortern enger Beziehungen zu Russland widerspiegelt.

Ich überlasse es den Zuschauern, zu entscheiden, auf welchem Boden die Produzenten von WION stehen.

Documental de tres partes sobre Bakhmut / WION WideAngle

A principios de la semana pasada, el equipo de producción de la compañía de radiodifusión india en inglés WION se puso en contacto conmigo y me pidió que les concediera tiempo para una entrevista que se utilizaría en un documental sobre el desenlace de la batalla por Bakhmut que emitirían el miércoles y publicarían en Internet ayer viernes.

Estuvimos de acuerdo y la entrevista a través de Zoom se llevó a cabo debidamente. Duró quizás 20 minutos y fue notable, a mis ojos, por preguntas algo peculiares. Fueron peculiares en el sentido de que buscaron mi comentario sobre declaraciones bastante extravagantes de Zelensky: su negación de que la ciudad había caído un día después de que los rusos publicaran videos con su bandera sobre la ciudad y reclamaran la victoria total) y su afirmación en la reunión del G7 de que la destrucción de Bakhmut fue como la destrucción de Hiroshima al final de la Segunda Guerra Mundial. También estaban interesados en algún comentario sobre la compañía militar Wagner y sobre las acusaciones que su jefe Prigozhin ha hecho contra el ejército regular ruso por incompetencia y obstaculizar su progreso en la ciudad.

Aquí está el producto final tal como se lanzó en Internet en tres partes. Aparezco durante 45 segundos al minuto 2.30 en la Parte 2 y durante poco menos de un minuto al minuto 2.30 en la Parte 3. Los otros entrevistados se muestran firmes defensores de la narrativa Washington-Kiev en todos los aspectos de la batalla de Bakhmut y la guerra en general.

El hecho de que 20 minutos de entrevista fueran escudriñados por su equipo para utilizar un poco más de un minuto de tiempo de emisión apropiado para su mensaje corporativo no es nada nuevo en la radiodifusión. CNN, por ejemplo, ha utilizado esta práctica con los entrevistados durante décadas. Sin embargo, lo contrasto con mi experiencia más reciente con otras emisoras del “Sur Global” como TRT de Turquía y Press TV de Irán, que no ejercen censura sobre sus entrevistados o panelistas: 20 minutos de grabación allí producen 20 minutos al aire.

Mi percepción fue que la postura editorial de la emisora está cuidadosamente posicionada en algún lugar entre las dos partes en conflicto con quizás el mayor peso en el lado ucraniano del argumento. Si es así, podría decirse que representa aproximadamente las divisiones en la sociedad india de hoy entre aquellos que favorecen las relaciones cercanas con los Estados Unidos y los que favorecen las relaciones cercanas con Rusia.

Dejo que los espectadores decidan dónde han plantado sus pies los productores de WION.

Documentaire en trois parties sur Bakhmut / WION WideAngle

Au début de la semaine dernière, j’ai été contacté par l’équipe de production de la société de radiodiffusion indienne de langue anglaise WION, qui m’a demandé de lui accorder du temps pour une interview à utiliser dans un documentaire sur l’issue de la bataille de Bakhmut qu’elle diffuserait mercredi et mettrait en ligne hier, vendredi.

Nous nous sommes mis d’accord et une interview a eu lieu sur Zoom. Elle a duré environ 20 minutes et s’est distinguée, à mes yeux, par des questions un peu particulières. Elles étaient particulières en ce sens qu’elles sollicitaient mon commentaire sur des déclarations plutôt extravagantes de Zelensky : son refus d’admettre que la ville était tombée un jour après que les Russes eurent posté des vidéos montrant qu’ils hissaient leur drapeau sur la ville et revendiquaient une victoire totale) et son affirmation, lors de la réunion du G7, selon laquelle la destruction de Bakhmut était comparable à la destruction d’Hiroshima à la fin de la Seconde Guerre mondiale. Ils ont également souhaité obtenir des commentaires sur la compagnie militaire Wagner et sur les accusations que son patron, Prigojine, a lancées contre l’armée régulière russe pour incompétence et entrave à sa progression dans la ville.

Voici le produit final tel qu’il a été diffusé sur Internet en trois parties. J’apparais à 2h30 dans la deuxième partie pendant 45 secondes et à 2h30 dans la troisième partie pendant un peu moins d’une minute. Les autres personnes interrogées se montrent de fervents défenseurs de la thèse Washington-Kiev sur tous les aspects de la bataille de Bakhmut et de la guerre en général.

Le fait que 20 minutes d’interview aient été passées à la trappe par leur équipe pour trouver un peu plus d’une minute de temps d’antenne convenant à leur message d’entreprise n’est pas nouveau dans le domaine de la radiodiffusion. CNN, par exemple, utilise cette pratique avec les personnes interviewées depuis des décennies. Cependant, je la compare à mon expérience plus récente avec d’autres radiodiffuseurs du « Sud global », comme la TRT turque et Press TV iranienne, qui n’exercent aucune censure sur leurs interviewés ou leurs panélistes : 20 minutes d’enregistrement donnent 20 minutes à l’antenne.

J’ai eu l’impression que la position éditoriale du radiodiffuseur était soigneusement positionnée quelque part entre les deux parties belligérantes, avec peut-être plus de poids du côté du point de vue ukrainien. Si c’est le cas, on pourrait dire qu’il représente grosso modo les divisions de la société indienne d’aujourd’hui entre ceux qui favorisent des relations étroites avec les États-Unis et ceux qui favorisent des relations étroites avec la Russie.

Je laisse aux téléspectateurs le soin de décider où les producteurs de WION ont mis les pieds.

What the Russians are saying about the nomination of AF General Charles Q. Brown, Jr. as next head of the Joint Chiefs of Staff

As I have commented recently, the Russian state television news and analysis program Sixty Minutes hosted by Olga Skabeyeva and Yevgeny Popov provides excellent daily coverage of Western television broadcasts on topics of interest to their home audience. The video excerpts taken from CNN, Fox News, Euronews and other major channels are not sound bites. They are usually lengthy enough to ensure that nothing is taken out of context.  The anti-Russian aggressiveness of interviewees and of news items on these US and European stations is so clear that it speaks for itself, and the Russian hosts can usually keep to a restrained demeanor.

As for the commentary on news items provided by the expert panelists on this program, it is often well researched and informative.  A case in point was the coverage on Sixty Minutes of the nomination yesterday by Joe Biden of Air Force General Charles Q. Brown, Jr. to replace General Mark Milley as Chairman of the Joint Chiefs of Staff, the second highest post in the U.S. military after the Secretary of Defense and the post responsible for strategic planning, that is to say, the “brains” of the Pentagon. The handover of office will take place in October.

The explanation of who exactly is Charles Brown and the interpretation of what his appointment means for U.S. military policy to come was delivered by the editor in chief of a Russian military journal who frequently appears on Sixty Minutes. The description of Brown’s personal background and professional experience was substantive. We were told that Brown is a third generation military officer, that his father was a colonel and that he rose in the ranks not by “pull” but by dint of hard work and merit which is all the more noteworthy given that he is an African American.

A recent self-promoting video clip by Brown was put on air. In this he presents himself as an accomplished pilot of fighter jets and remarks that once he gets in the cockpit and puts on his headgear, no onlookers know whether he is black or white or Hispanic, whether he is a woman or a man. He is just a skilled flyer ready to “kick butt.”  Yes, the video was acknowledged by the Russian presenters as impressive.

As the expert panelist further explained, Brown has logged more than 3,000 hours in the air, mostly on the F-16s on which he is a leading authority in the States, including or especially as regards their use for delivery of tactical nuclear weapons. Brown served in South Korea and is assumed to have carried out missions near or over the North.  He also served in the Ramstein air base in Germany which is now the coordinating center for the Allied support of Ukraine.

In conclusion the panelist sees in Brown’s appointment a clear indication that as from his taking office in October, the U.S. will be raising its readiness to wage nuclear war on the European continent from the air.

                                                                                ****

The foregoing news and interpretation is a direct answer to the question I posed yesterday about whether the U.S. and NATO have further plans for the war in Ukraine beyond delivery of F-16s to Kiev. This is also a direct answer to my suggestion of the need for a “course correction.”  Regrettably that course correction is in the direction of nuclear war.

It appears that fighting the war in Ukraine to the last Ukrainian will be succeeded by an American formulated plan to fight to the last European. We have to view in this context yesterday’s declaration by German Chancellor Scholz that he opposes any “freezing” of the conflict in and over Ukraine and wants to continue the fight till Ukraine is victorious.

Scholz has already done a great deal to destroy the economy of his country. Yesterday’s declaration of recession in Germany is just the start of news on that country’s economy that goes from bad to worse as deindustrialization picks up speed. Now it would appear that Scholz is keen to see the total destruction of Europe in a U.S.-planned war.  Is Mr. Macron listening?  Or is he too busy greening France?

                                                                               *****

I close this essay with a look at what American media are saying about the prospective appointment of Charles Brown, Jr. as Chairman of the Joint Chiefs of Staff.  One of the first articles you can find online by consulting Google Search is on ABC News, a pillar of the industry. I make reference to “Biden picks history-making general as next head of Joint Chiefs” by Chris Boccia and Alexandra Hutzler, datelined yesterday.

And what do they mean by “history-making”?  Aside from the fact that Brown is a “butt-kicker” (quote Biden), we see the following:

Brown, if confirmed, would become the second Black Joint Chiefs chairman three decades after Army Gen. Colin Powell. For the first time in history, the Pentagon’s top two leaders, Defense Secretary Lloyd Austin and the Joint Chiefs chairman, would be Black men.

But that is not all which especially qualifies Brown in today’s America. We further read:

[In 2020] Brown..made headlines when he spoke out about racism in the military following George Floyd’s murder at the hands of Minneapolis police. ‘I’m thinking about how full I am with emotion not just for George Floyd, but the many African Americans that have suffered the same fate as George Floyd,’ he said in a highly personal video message. ‘I’m thinking about a history of racial issues and my own experiences that didn’t always sing of liberty and equality.’ His nomination on Thursday fell on the third anniversary of Floyd’s death.

In fairness to the authors of the ABC News article, they do mention in passing that Brown was an Air Force F-16 fighter pilot. They also mention that he “held senior leadership roles in the Middle East beginning in 2015 and in 2018 took command of Pacific Air Forces, America’s presence in the skies of the Indo-Pacific.”  Good, but not good enough.

I leave it to readers to decide who will be better informed about what we may expect from General Brown once he assumes his new duties: the average Russian who watches Sixty Minutes or the average American who reads ABC News? Where is there Information? And where is there Dis-Information?

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into German (Andreas Mylaeus), French (Youri), Spanish (Hugo Guido)and Brazilian Portuguese (Evandro Menezes)

Was die Russen über die Ernennung von Air Force General Charles Q. Brown, Jr. zum nächsten Chef der Joint Chiefs of Staff sagen

Wie ich kürzlich kommentiert habe, bietet das Nachrichten- und Analyseprogramm Sechzig Minuten des russischen Staatsfernsehens, moderiert von Olga Skabeyeva und Yevgeny Popov, eine ausgezeichnete tägliche Berichterstattung über westliche Fernsehsendungen zu Themen, die für das heimische Publikum von Interesse sind. Die Videoausschnitte aus CNN, Fox News, Euronews und anderen großen Sendern sind keine kurzen Ausschnitte. Sie sind in der Regel lang genug, um sicherzustellen, dass nichts aus dem Zusammenhang gerissen wird. Die antirussische Aggressivität der Interviewpartner und der Nachrichten auf diesen US-amerikanischen und europäischen Sendern ist so deutlich, dass sie für sich selbst spricht, und die russischen Moderatoren können sich in der Regel in Zurückhaltung üben.

Die Kommentare zu den Nachrichten, die von den Experten in dieser Sendung abgegeben werden, sind oft gut recherchiert und informativ. Ein Beispiel dafür war die Berichterstattung in Sechzig Minuten über die gestrige Ernennung von Air Force General Charles Q. Brown, Jr. durch Joe Biden zum Nachfolger von General Mark Milley als Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff, dem zweithöchsten Posten im US-Militär nach dem Verteidigungsminister und dem für die strategische Planung zuständigen Posten, d.h. dem “Gehirn” des Pentagon. Die Amtsübergabe wird im Oktober stattfinden.

Die Erklärung, wer genau Charles Brown ist und was seine Ernennung für die künftige US-Militärpolitik bedeutet, lieferte der Chefredakteur einer russischen Militärzeitschrift, der häufig in Sechzig Minuten auftritt. Die Beschreibung von Browns persönlichem Hintergrund und seiner beruflichen Erfahrung war sehr ausführlich. Wir erfuhren, dass Brown in dritter Generation Offizier ist, dass sein Vater Oberst war und dass er nicht durch “Einfluss”, sondern durch harte Arbeit und Verdienst aufgestiegen ist, was umso bemerkenswerter ist, als er Afroamerikaner ist.

Kürzlich wurde ein Videoclip von Brown zur Selbstdarstellung ausgestrahlt. Darin stellt er sich als versierter Pilot von Kampfjets vor und bemerkt, dass, sobald er im Cockpit sitzt und seine Kopfbedeckung aufsetzt, kein Zuschauer weiß, ob er schwarz oder weiß oder hispanisch ist, ob er eine Frau oder ein Mann ist. Er ist einfach ein geschickter Flieger, der bereit ist, “in den Hintern zu treten”. Ja, das Video wurde von den russischen Moderatoren als beeindruckend anerkannt.

Wie der Experte weiter ausführte, hat Brown mehr als 3.000 Flugstunden absolviert, zumeist auf den F-16, für die er in den USA eine führende Autorität ist, auch oder gerade was den Einsatz von taktischen Atomwaffen angeht. Brown diente in Südkorea und hat vermutlich Einsätze in der Nähe des Nordens oder über diesem durchgeführt. Er diente auch auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland, der heute das Koordinierungszentrum für die alliierte Unterstützung der Ukraine ist.

Abschließend sieht der Podiumsteilnehmer in der Ernennung Browns ein klares Indiz dafür, dass die USA ab seinem Amtsantritt im Oktober ihre Bereitschaft erhöhen werden, einen Atomkrieg auf dem europäischen Kontinent aus der Luft zu führen.

                                                                                ****

Die vorstehenden Nachrichten und Interpretationen sind eine direkte Antwort auf die gestern von mir gestellte Frage, ob die USA und die NATO über die Lieferung von F-16 an Kiew hinaus weitere Pläne für den Krieg in der Ukraine haben. Dies ist auch eine direkte Antwort auf meinen Vorschlag, eine “Kurskorrektur” vorzunehmen. Bedauerlicherweise geht diese Kurskorrektur in Richtung eines Atomkriegs.

Es sieht so aus, als ob der Krieg in der Ukraine bis zum letzten Ukrainer durch einen von den Amerikanern formulierten Plan, bis zum letzten Europäer zu kämpfen, abgelöst werden wird. In diesem Zusammenhang ist die gestrige Erklärung des deutschen Bundeskanzlers Scholz zu sehen, der sich gegen ein “Einfrieren” des Konflikts in und um die Ukraine ausspricht und den Kampf so lange fortsetzen will, bis die Ukraine siegreich ist.

Scholz hat bereits eine Menge getan, um die Wirtschaft seines Landes zu zerstören. Die gestrige Ausrufung der Rezession in Deutschland ist nur der Anfang von Nachrichten über die Wirtschaft dieses Landes, die sich mit der zunehmenden Deindustrialisierung immer weiter verschlechtert. Nun scheint es, dass Scholz die totale Zerstörung Europas in einem von den USA geplanten Krieg anstrebt. Hört Herr Macron zu? Oder ist er zu sehr damit beschäftigt, Frankreich grün zu machen?

                                                                               *****

Ich schließe diesen Aufsatz mit einem Blick darauf, was die amerikanischen Medien über die voraussichtliche Ernennung von Charles Brown, Jr. zum Vorsitzenden der Generalstabschefs sagen. Einer der ersten Artikel, den Sie über die Google-Suche finden können, stammt von ABC News, einer Säule der Branche. Ich beziehe mich auf den Artikel “Biden picks history-making general as next head of Joint Chiefs” von Chris Boccia und Alexandra Hutzler, der gestern veröffentlicht wurde.

Und was meinen sie mit “historisch bedeutsam”? Abgesehen von der Tatsache, dass Brown ein “Arschtreter” (Zitat Biden) ist, sehen wir Folgendes:

Sollte Brown bestätigt werden, wäre er drei Jahrzehnte nach Armeegeneral Colin Powell der zweite schwarze Vorsitzende der Joint Chiefs. Zum ersten Mal in der Geschichte wären die beiden obersten Führungskräfte des Pentagon, Verteidigungsminister Lloyd Austin und der Vorsitzende der Joint Chiefs, schwarze Männer.

Aber das ist nicht alles, was Brown im heutigen Amerika besonders qualifiziert. Wir lesen weiter:

[Im Jahr 2020] machte Brown Schlagzeilen, als er sich nach der Ermordung von George Floyd durch die Polizei von Minneapolis über Rassismus im Militär äußerte. ‚Ich denke darüber nach, wie sehr ich nicht nur wegen George Floyd, sondern auch wegen der vielen Afroamerikaner, die das gleiche Schicksal wie George Floyd erlitten haben, von Gefühlen erfüllt bin‘, sagte er in einer sehr persönlichen Videobotschaft. Ich denke an die Geschichte der Rassenproblematik und meine eigenen Erfahrungen, die nicht immer von Freiheit und Gleichheit zeugten. Seine Ernennung am Donnerstag fiel auf den dritten Jahrestag von Floyds Tod.

Fairerweise muss man den Autoren des ABC News-Artikels zugutehalten, dass sie am Rande erwähnen, dass Brown ein F-16-Kampfpilot der Air Force war. Sie erwähnen auch, dass er “seit 2015 leitende Funktionen im Nahen Osten innehatte und 2018 das Kommando über die Pazifischen Luftstreitkräfte übernahm, Amerikas Präsenz am Himmel des Indopazifiks”. Gut, aber nicht gut genug.

Ich überlasse es den Lesern zu entscheiden, wer besser darüber informiert ist, was wir von General Brown erwarten können, wenn er sein neues Amt antritt: der durchschnittliche Russe, der Sechzig Minuten sieht, oder der durchschnittliche Amerikaner, der ABC News liest? Wo gibt es Informationen? Und wo gibt es Desinformation?

Ce que les Russes disent de la nomination du général Charles Q. Brown, Jr.

à la tête de l’état-major interarmées

Comme je l’ai indiqué récemment, le programme d’information et d’analyse de la télévision publique russe Sixty Minutes, animé par Olga Skabeyeva et Yevgeny Popov, offre une excellente couverture quotidienne des émissions de télévision occidentales sur des sujets qui intéressent leur public. Les extraits vidéo de CNN, Fox News, Euronews et d’autres grandes chaînes ne sont pas des extraits sonores. Ils sont généralement suffisamment longs pour que rien ne soit sorti de son contexte.  L’agressivité anti-Russe des personnes interrogées et des informations diffusées sur ces chaînes américaines et européennes est si évidente qu’elle parle d’elle-même, et les animateurs russes sont généralement capables de faire preuve de retenue.

Quant aux commentaires sur l’actualité fournis par les experts de cette émission, ils sont souvent bien documentés et instructifs. C’est le cas par exemple de la couverture par Sixty Minutes de la nomination hier par Joe Biden du général de l’armée de l’air Charles Q. Brown, Jr. pour remplacer le général Mark Milley comme Chef d’état-major interarmées, le deuxième poste le plus élevé de l’armée américaine après le secrétaire à la Défense et le poste responsable de la planification stratégique, c’est-à-dire le « cerveau » du Pentagone. La passation de pouvoir aura lieu en octobre.

La présentation de Charles Brown et l’interprétation de ce que sa nomination signifie pour la politique militaire américaine à venir ont été faites par le rédacteur en chef d’une revue militaire russe qui apparaît fréquemment dans l’émission Sixty Minutes. La description des antécédents personnels et de l’expérience professionnelle de M. Brown était détaillée. On nous a dit que Brown est un officier militaire de la troisième génération, que son père était colonel et qu’il a gravi les échelons non pas par « piston » mais à force de travail et de mérite, ce qui est d’autant plus remarquable qu’il est Afro-Américain.

Un clip vidéo d’autopromotion de Brown a récemment été diffusé. Il s’y présente comme un pilote d’avion de chasse accompli et fait remarquer qu’une fois qu’il est dans le cockpit et qu’il met son casque, aucun spectateur ne sait s’il est noir, blanc ou hispanique, s’il est une femme ou un homme. Il n’est qu’un pilote expérimenté prêt à « botter des fesses ».  Oui, les présentateurs russes ont reconnu que la vidéo était impressionnante.

Comme l’a expliqué l’expert, Brown a effectué plus de 3 000 heures de vol, principalement sur des F-16 sur lesquels il fait autorité aux États-Unis, y compris ou surtout en ce qui concerne leur utilisation pour le transport d’armes nucléaires tactiques. Brown a servi en Corée du Sud et on suppose qu’il a effectué des missions à proximité ou au-dessus du Nord. Il a également servi sur la base aérienne de Ramstein, en Allemagne, qui est aujourd’hui le centre de coordination du soutien allié à l’Ukraine.

En conclusion, le panéliste voit dans la nomination de M. Brown une indication claire que, dès son entrée en fonction en octobre, les États-Unis se tiendront prêts à mener une guerre nucléaire contre le continent européen depuis les airs.

*****

Les informations et interprétations qui précèdent constituent une réponse directe à la question que j’ai posée hier, à savoir si les États-Unis et l’OTAN ont d’autres projets pour la guerre en Ukraine, au-delà de la livraison de F-16 à Kiev. C’est également une réponse directe à ma suggestion de la nécessité d’un « changement de cap ». Malheureusement, ce changement de cap va dans le sens d’une guerre nucléaire.

Il semble que la lutte contre la guerre en Ukraine jusqu’au dernier Ukrainien sera remplacée par un plan formulé par les Américains pour lutter jusqu’au dernier Européen. C’est dans ce contexte que nous devons considérer la déclaration faite hier par le chancelier allemand Scholz, selon laquelle il s’oppose à tout « gel » du conflit en Ukraine et autour de l’Ukraine et souhaite poursuivre la lutte jusqu’à la victoire de l’Ukraine.

Scholz a déjà beaucoup fait pour détruire l’économie de son pays. La déclaration de récession faite hier en Allemagne n’est que le début des nouvelles sur l’économie de ce pays qui va de mal en pis au fur et à mesure que la désindustrialisation s’accélère. Il semblerait maintenant que M. Scholz souhaite voir la destruction totale de l’Europe dans une guerre planifiée par les États-Unis.  M. Macron écoute-t-il ? Ou est-il trop occupé à rendre la France plus verte ?

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Je termine cet essai en examinant ce que les médias américains disent de la nomination éventuelle de Charles Brown, Jr. au poste de Chef d’état-major interarmées. L’un des premiers articles que l’on peut trouver en ligne en consultant Google Search est celui d’ABC News, un pilier de l’industrie. Je fais référence à “Biden picks history-making general as next head of Joint Chiefs” (Biden nomme un général qui marquera l’histoire comme nouveau Chef de l’état-major interarmées) par Chris Boccia et Alexandra Hutzler, daté d’hier.

Qu’entendent-ils par « marquer l’histoire » ? Outre le fait que Brown est un « botteur de fesses » (citation de Biden), nous constatons ce qui suit :

S’il est confirmé dans ses fonctions, M. Brown deviendrait le deuxième Noir à diriger l’état-major interarmées, trois décennies après le général Colin Powell. Pour la première fois dans l’histoire, les deux principaux dirigeants du Pentagone, le secrétaire à la Défense Lloyd Austin et le Chef de l’état-major interarmées, seraient des hommes noirs.

Mais ce n’est pas seulement cela qui qualifie particulièrement Brown dans l’Amérique d’aujourd’hui. Nous lisons plus loin :

[En 2020], Brown a fait les gros titres lorsqu’il s’est exprimé sur le racisme dans l’armée à la suite du meurtre de George Floyd par la police de Minneapolis. ‘Je pense à l’émotion que je ressens non seulement pour George Floyd, mais aussi pour les nombreux Afro-Américains qui ont subi le même sort que lui’, a-t-il déclaré dans un message vidéo très personnel. ‘Je pense à l’histoire des questions raciales et à mes propres expériences qui n’ont pas toujours été synonymes de liberté et d’égalité’. Sa nomination, jeudi, coïncide avec le troisième anniversaire de la mort de George Floyd.

Pour être juste envers les auteurs de l’article d’ABC News, ils mentionnent en passant que Brown était un pilote de chasse F-16 de l’armée de l’air. Ils mentionnent également qu’il « a occupé des postes de direction au Moyen-Orient à partir de 2015 et qu’en 2018, il a pris le commandement des Forces aériennes du Pacifique, qui assurent la présence des États-Unis dans le ciel de l’Indo-Pacifique ».  Bien, mais pas assez.

Je laisse aux lecteurs le soin de décider qui sera le mieux informé sur ce que nous pouvons attendre du général Brown lorsqu’il prendra ses nouvelles fonctions : le Russe moyen qui regarde Sixty Minutes ou l’Américain moyen qui consulte ABC News ? Où se trouve l’information ? Et où est la désinformation ?

Lo que dicen los rusos sobre la nominación del general Charles Q. Brown, Jr. como próximo jefe del Estado Mayor Conjunto

Como he comentado recientemente, el programa de noticias y análisis de la televisión estatal rusa Sixty Minutes presentado por Olga Skabeyeva y Yevgeny Popov ofrece una excelente cobertura diaria de las emisiones de televisión occidentales sobre temas de interés para su audiencia local. Los extractos de video tomados de CNN, Fox News, Euronews y otros canales importantes no son fragmentos cortos. Por lo general, son lo suficientemente largos como para garantizar que nada se saque de contexto. La agresividad antirrusa de los entrevistados y de las noticias en estas estaciones estadounidenses y europeas es tan clara que habla por sí misma, y los anfitriones rusos generalmente pueden mantener un comportamiento moderado.

En cuanto a los comentarios sobre las noticias proporcionados por los panelistas expertos en este programa, a menudo están bien investigados y son informativos. Un ejemplo de ello fue la cobertura en Sixty Minutes de la nominación ayer por Joe Biden del General de la Fuerza Aérea Charles Q. Brown, Jr. para reemplazar al General Mark Milley como presidente del Estado Mayor Conjunto, el segundo puesto más alto en el ejército de los Estados Unidos después del Secretario de Defensa y el puesto responsable de la planificación estratégica, es decir, el “cerebro” del Pentágono. El traspaso del cargo tendrá lugar en octubre.

La explicación de quién es exactamente Charles Brown y la interpretación de lo que significa su nombramiento para la política militar de Estados Unidos fue proporcionada por el editor en jefe de una revista militar rusa que aparece con frecuencia en Sixty Minutes. La descripción de los antecedentes personales y la experiencia profesional de Brown fue sustantiva. Nos dijeron que Brown es un oficial militar de tercera generación, que su padre era coronel y que ascendió en las filas no por “palancas” sino a fuerza de trabajo duro y mérito, lo cual es aún más notable dado que es afroamericano.

Un reciente video clip de autopromoción de Brown fue puesto al aire. En este se presenta como un piloto consumado de aviones de combate y comenta que una vez que se sube a la cabina y se pone el casco, ningún presente sabe si es negro, blanco o hispano, si es una mujer o un hombre. Es solo un hábil piloto listo para “patear traseros”. Sí, el video fue reconocido por los presentadores rusos como impresionante.

Como explicó el panelista experto, Brown ha registrado más de 3.000 horas de vuelo, principalmente en los F-16 en los que es una autoridad líder en los Estados Unidos, alistando especialmente en lo que respecta a su uso para el lanzamiento de armas nucleares tácticas. Brown sirvió en Corea del Sur y se supone que llevó a cabo misiones cerca o sobre el Norte. También sirvió en la base aérea de Ramstein en Alemania, que ahora es el centro de coordinación para el apoyo aliado a Ucrania.

En conclusión, el panelista ve en el nombramiento de Brown una clara indicación de que, a partir de su toma de posesión en octubre, Estados Unidos estará más dispuesto a librar una guerra nuclear en el continente europeo desde el aire.

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Las noticias e interpretaciones anteriores son una respuesta directa a la pregunta que planteé ayer sobre si Estados Unidos y la OTAN tienen planes para la guerra en Ucrania más allá de la entrega de F-16 a Kiev. Esta es también una respuesta directa a mi sugerencia de la necesidad de una “corrección de rumbo”. Lamentablemente, esa corrección de rumbo va en la dirección de una guerra nuclear.

Parece que luchar la guerra en Ucrania hasta con el último ucraniano será sucedido por un plan formulado por Estados Unidos para luchar hasta con el último europeo. Tenemos que ver en este contexto la declaración de ayer del Canciller alemán Scholz de que se opone a cualquier “congelación” del conflicto en y sobre Ucrania y quiere continuar la lucha hasta que Ucrania salga victoriosa.

Scholz ya ha hecho mucho para destruir la economía de su país. La declaración de recesión de ayer en Alemania es solo el comienzo de las noticias sobre la economía de ese país que van de mal en peor a medida que la desindustrialización se acelera. Ahora parece que Scholz está ansioso por ver la destrucción total de Europa en una guerra planeada por Estados Unidos. ¿Está escuchando el Sr. Macron?  ¿O está demasiado ocupado reverdeciendo Francia?

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Cierro este ensayo con una mirada a lo que dicen los medios estadounidenses sobre el posible nombramiento de Charles Brown, Jr. como presidente del Estado Mayor Conjunto. Uno de los primeros artículos que pueden encontrar online consultando el buscador de Google es de ABC News, un pilar de la industria. Me refiero a “Biden elige a un general histórico como próximo jefe del Estado Mayor Conjunto” por Chris Boccia y Alexandra Hutzler, fechado ayer.

¿Y qué quieren decir con “hacer historia”? Aparte del hecho de que Brown es un “pateador de traseros” (cito a Biden), vemos lo siguiente:

Brown, de ser confirmado, se convertiría en el segundo jefe del Estado Mayor Conjunto Negro tres décadas después del general del ejército Colin Powell. Por primera vez en la historia, los dos principales líderes del Pentágono, el secretario de Defensa Lloyd Austin y el presidente del Estado Mayor Conjunto, serían hombres negros.

Pero eso no es todo lo que distingue especialmente a Brown en la América de hoy. Leemos además:

[En 2020] Brown… llegó a los titulares cuando habló sobre el racismo en el ejército tras el asesinato de George Floyd a manos de la policía de Minneapolis. “Estoy pensando en lo lleno que estoy de emoción no solo por George Floyd, sino por los muchos afroamericanos que han sufrido el mismo destino que George Floyd, dijo en un mensaje de video muy personal. “Estoy pensando en una historia de problemas raciales y mis propias experiencias que no siempre cantaron sobre la libertad y la igualdad”. Su nominación el jueves coincidió con el tercer aniversario de la muerte de Floyd.

Para ser justos con los autores del artículo de ABC News, mencionan de pasada que Brown era un piloto de combate F-16 de la Fuerza Aérea. También mencionan que “ocupó altos cargos de liderazgo en el Medio Oriente a partir de 2015 y en 2018 tomó el mando de las Fuerzas Aéreas del Pacífico, la presencia de Estados Unidos en los cielos del Indo-Pacífico”. Bueno, pero no lo suficientemente bueno.

Dejo que los lectores decidan quién estará mejor informado sobre lo que podemos esperar del general Brown una vez que asuma sus nuevas funciones: ¿el ruso promedio que ve Sixty Minutes o el estadounidense promedio que lee ABC News? ¿Dónde está la información? ¿Y dónde está la desinformación?

O que os russos estão dizendo sobre a nomeação do general da Força Aérea Charles Brown Jr. como próximo chefe do Estado-Maior

Como recentemente comentei, o programa de notícias e análises da televisão estatal russa Sessenta Minutos, apresentado por Olga Skabeyeva e Yevgeny Popov, oferece excelente cobertura diária da programação da televisão ocidental sobre tópicos de interesse de seu público doméstico. As seleções de vídeos da CNN, Fox News,Euronews e de outros grandes canais não são de frases de efeito. Eles geralmente são longos o suficiente para se garantir que nada seja tirado do contexto. A agressividade anti-russa dos entrevistados e das notícias nestas estações estadunidenses e européias é tão clara que fala por si e os apresentadores russos geralmente conseguem manter uma postura contida.

Quanto aos comentários sobre as notícias, fornecidos pelos especialistas entrevistados neste programa, geralmente são bem informados e elucidantes. Um exemplo a proósito foi a cobertura no Sessenta Minutos sobre a nomeação ontem por Joe Biden do general da Força Aérea Charles Q. Brown Jr. para substituir o general Mark Milley como chefe do Estado-Maior, o segundo posto mais alto nas forças armadas dos EUA, depois do secretário de Defesa, e o responsável pelo planejamento estratégico, ou seja, os “cérebros” do Pentágono. A posse será em outubro.

A explicação de quem exatamente é Brown e a interpretação do que sua nomeação significa para a futura política militar dos EUA foi entregue pelo editor-chefe de um jornal militar russo que aparece com frequência no Sessenta Minutos. A descrição da formação pessoal e da experiência profissional de Brown foi substancial. Disse que Brown é um oficial militar de terceira geração, que seu pai foi coronel e que ele subira na hierarquia não por “pistolão”, mas por força de trabalho árduo e mérito, o que é ainda mais notável por ser negro.

Um recente video de autopromoção de Brown foi colocado no ar. Nele ele se apresenta como um exímio piloto de caças e comenta que assim que entra na cabine e coloca o capacete, ninguém sabe se ele é negro, branco ou hispânico, se é mulher ou homem. Ele é apenas um aviador habilidoso pronto para “chutar o traseiro”. De fato, o vídeo impressionou os apresentadores russos.

Como explicou um entrevistado, Brown registrou mais de 3.000 horas no ar, principalmente no caça F-16, sobre o qual é uma autoridade nos EUA, incluindo, ou especialmente no que diz respeito, o uso de armas nucleares táticas. Brown serviu na Coréia do Sul e acredita-se que tenha realizado missões perto ou sobre o Norte. Ele também serviu na base aérea de Ramstein, na Alemanha, que agora é o centro de coordenação do apoio aliado à Ucrânia.

Em conclusão, o entrevistado vê na nomeação de Brown uma indicação clara de que, a partir de sua posse em outubro, os EUA estarão aumentando sua prontidão para travar uma guerra nuclear no continente europeu a partir do ar.

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As notícias e interpretações acima são respostas diretas à pergunta que fiz ontem sobre se os EUA e a OTAN têm planos adicionais para a guerra na Ucrânia além da entrega de F-16 a Kiev. Estas são também respostas diretas à minha sugestão sobre a necessidade de uma “mudança de rumo”. Lamentavelmente, a mudança de rumo está na direção de uma guerra nuclear.

Parece que travar a guerra na Ucrânia até o último ucraniano será sucedida por um plano estadunidense formulado para lutar até o último europeu. Temos que ver neste contexto a declaração de ontem do chanceler alemão Scholz de que ele se opõe a qualquer “congelamento” do conflito da Ucrânia e deseja continuar a luta até que ela seja vitoriosa.

Scholz já fez muito para destruir a economia de seu país. A declaração de recessão de ontem na Alemanha é apenas o começo das notícias sobre a economia daquele país que vai de mal a pior, à medida que a desindustrialização ganha velocidade. Agora, parece que Scholz está ansioso para ver a destruição total da Europa em uma guerra planejada pelos EUA. O Sr. Macron está ouvindo? Ou ele está muito ocupado esverdeando a França?

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Encerro este ensaio com uma palavra sobre o que a mídia estadunidense está dizendo sobre a possível nomeação de Charles Brown Jr. como presidente do Estado-Maior. Um dos primeiros artigos que se encontra, se fazendo uma busca na internet, é o da ABC News, um dos pilares do setor. Refiro-me a “Biden faz história com escolha de general para o próximo chefe do Estado-Maior”, por Chris Boccia e Alexandra Hutzler, datado de ontem.

E o que querem dizer com “fazer história”? Além do fato de que Brown é um “chutador de bunda” (citando Biden), se vê o seguinte:

Brown, se confirmado, se tornaria o segundo chefe negro do Estado-Maior, três décadas depois do General Colin Powell do exército. Pela primeira vez na história, os dois principais líderes do Pentágono, o Secretário de Defesa Lloyd Austin e o Chefe do Estado-Maior, seriam negros.

Mas isto não é tudo o que qualifica especialmente Brown nos EUA de hoje. Ainda se lê:

[Em 2020] Brown… ganhou as manchetes quando falou sobre o racismo nas forças armadas, após o assassinato de George Floyd nas mãos da polícia de Minneapolis. “Estou pensando em como estou emocionado, não apenas por George Floyd, mas por muitos negros que sofreram o mesmo destino que George Floyd”, disse ele numa mensagem de vídeo muito pessoal. “Estou pensando numa história de questões raciais e em minhas próprias experiências, que nem sempre cantaram sobre a liberdade e a igualdade”. Sua indicação na quinta-feira caiu no terceiro aniversário da morte de Floyd.

Sendo justo com os autores do artigo da ABC News, eles mencionam de passagem que Brown era um piloto do caça F-16 da Força Aérea. Eles também mencionam que ele “ocupou cargos sênior de liderança no Oriente Médio a partir de 2015 e em 2018 assumiu o comando da Força Aérea no Pacífico, a presença estadunidense nos céus do Indo-Pacífico”. Bom, mas não bom o suficiente.

Deixo para os leitores decidirem quem estaria melhor informado sobre o que podemos esperar do General Brown quando ele assumir suas novas funções: o russo que assiste o Sessenta Minutos ou o estadunidense que lê o ABC News? Onde há informações? E onde está a des-informação?

Video recording from a conference on the Ukraine war in the European Parliament building, 20 March 2023

In late March I published an Appeal to End the War in Ukraine undersigned by four Members of the European Parliament and by a number of social activists from across Europe.  See https://gilbertdoctorow.com/2023/03/22/an-appeal-to-end-the-war/

That appeal was the end product of a conference convened in the European Parliament building days earlier by MEP from Latvia Tatjana Zdanoka. She has now been putting up on the internet recordings from the proceedings, and I just came across the video of my presentation to the conference which I recommend because of the issues I put on the table. These include 1) what is the value of attempts by opponents of the war parties in power in Europe and the USA to inform public opinion and so change the course of the war and 2) where is there still open discussion of the causes of the conflict (USA) and where is there cruel state censorship that reinforces state propaganda on the war (Europe).

Our public life is changing with blinding speed and my remarks in this video about Tucker Carlson at Fox News in the USA and about Press TV (Iran) as sources of truly independent thinking on the conflict have to be reconsidered in light of the firing of Carlson and the new blocking of Iran’s servers. But that is a subject for another day.

The opening moments of the video show are in Russian. I ask for the patience of English speakers because the whole of the video that follows is in English with Russian subtitles.

Here is the link:

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into French (Youri) and Spanish (Hugo Guido)

Enregistrement vidéo d’une conférence sur la guerre en Ukraine dans le bâtiment du Parlement européen, 20 mars 2023

Fin mars, j’ai publié un appel à mettre fin à la guerre en Ukraine, signé par quatre membres du Parlement européen et par un certain nombre d’activistes sociaux de toute l’Europe. Voir : https://gilbertdoctorow.com/2023/03/22/an-appeal-to-end-the-war/

Cet appel a été lancé à l’issue d’une conférence organisée quelques jours plus tôt dans les locaux du Parlement européen par Tatjana Zdanoka, députée européenne de Lettonie. Elle a mis en ligne des enregistrements des débats, et je viens de tomber sur la vidéo de ma présentation à la conférence, que je recommande en raison des questions que j’ai soulevées. Ces questions sont les suivantes : 1) quelle est la valeur des tentatives des opposants à la guerre au pouvoir en Europe et aux États-Unis pour informer l’opinion publique et ainsi changer le cours de la guerre et 2) où y a-t-il encore une discussion ouverte sur les causes du conflit (États-Unis) et où trouve-t-on une cruelle censure étatique qui renforce la propagande de l’État sur la guerre (Europe) ?

Notre vie publique évolue à une vitesse fulgurante et les remarques que j’ai faites dans cette vidéo au sujet de Tucker Carlson à Fox News aux États-Unis et de Press TV (Iran) en tant que sources de réflexion véritablement indépendantes sur le conflit doivent être reconsidérées à la lumière du licenciement de Carlson et du nouveau blocage des serveurs de l’Iran. Mais c’est un sujet pour un autre jour.

Les premiers instants du programme vidéo sont en russe. Je demande la patience des anglophones car toute la vidéo qui suit est en anglais sous-titrée en russe.

Grabación de vídeo de una conferencia sobre la guerra de Ucrania en el edificio del Parlamento Europeo, 20 de marzo de 2023

A finales de marzo publiqué un llamamiento para poner fin a la guerra en Ucrania firmado por cuatro miembros del Parlamento Europeo y por varios activistas sociales de toda Europa. Ver https://gilbertdoctorow.com/2023/03/22/an-appeal-to-end-the-war/

Ese llamamiento fue el producto final de una conferencia convocada en el edificio del Parlamento Europeo días antes por la eurodiputada de Letonia Tatjana Zdanoka. Ahora ella ha estado publicando en Internet grabaciones de los procedimientos, y acabo de encontrar el video de mi presentación en la conferencia, que recomiendo debido a los problemas que expuse sobre la mesa. Estos incluyen 1) cuál es el valor de los intentos de los opositores a la guerra de los partidos en el poder en Europa y los Estados Unidos para informar a la opinión pública y así cambiar el curso de la guerra y 2) hay todavía una discusión abierta sobre las causas del conflicto (Estados Unidos) y dónde persiste una cruel censura estatal que refuerza la propaganda estatal sobre la guerra (Europa).

Nuestra vida pública está cambiando a una velocidad cegadora y mis comentarios en este video sobre Tucker Carlson de Fox News en los Estados Unidos y sobre Press TV (Irán) como fuentes de pensamiento verdaderamente independiente sobre el conflicto tienen que ser reconsiderados a la luz del despido de Carlson y el nuevo bloqueo de los servidores de Irán. Pero ese es un tema para otro día.

Los momentos iniciales del video están en ruso. Pido paciencia a los angloparlantes porque todo el video que sigue está en inglés con subtítulos en ruso.

Aquí está el enlace: https://www.youtube.com/watch?v=3IoI1nRJ7ys

Russian tanks reach the Atlantic near Lisbon…

The “fake news” title to this article provides a vision of where current U.S. and EU foreign and military policy towards Russia may be taking us if we do not think things through and make a course correction. My point in this article is that no one in leadership positions on this side of the New Iron Curtain seems capable of seeing beyond one move in the grand chess game of the Great Powers now proceeding before the eyes of the world. I dedicate this article in particular to the unidentified but very welcome readers in the U.S. Army who are following me on LinkedIn.

                                                                    *****

The starting point for today’s discussion is where I left off in my expose two days ago of the conformist and ill-considered presentation of the Russian-Ukraine war by The New York Times senior diplomatic correspondent in Brussels, Steven Erlanger, at a prestigious downtown club in this city.

I closed that expose by expanding on my question to Erlanger at the start of his Q&A: why were Europe and the U.S. so unprepared for the land war that Russia unleashed on 24 February 2022 given the way they all had taunted the Russian bear ever since 2014 in a manner that could only lead eventually to war.  The last insult handed to the Russians came in the period from December 2021 through early February 2022 when the U.S. and NATO rejected out of hand Russia’s demand to enter into negotiations over its proposals for a review and revision of Europe’s security architecture.

The United States and Europe gloated at the way Russia stumbled in the opening days and weeks of the Special Military Operation. They concluded publicly that Russia was far less strong than anyone had supposed. However, the Russians comforted themselves with the old folk wisdom that they as a people are slow to saddle their horses but quick on the course once mounted.  Indeed, Russia’s military gradually came into stride and we began to hear from Western military observers that the war had evolved into a full-blown “war of attrition,” a throw-back to the trench warfare and artillery battles of WWI, as opposed to tank battles or carpet bombing from positions of air superiority that the U.S. and its NATO allies have practiced over the past three decades when engaged against Third World victim countries.

Then it turned out that the Russians were firing up to 60,000 rounds of artillery a day, outdoing the Ukrainians firepower by a factor of from three or five to one. Casualty rates on the two sides rose in parallel with the disparity in firepower. The smiles were driven from the faces of our television commentators and political leaders. Now all attention was directed to propping up the Kiev regime with ever more lethal military hardware while cleaning out the armories in Europe to an alarming degree. The Russians were finally understood to have the world’s biggest accumulation of munitions, backed up by the world’s biggest manufacturing capacity in this domain. This is not to mention the new wonder weapons like the hypersonic Kinzhal which the Russians began to introduce on the field of battle a year into the war.

My question was and is: why were these aspects of the coming war in and about Ukraine not foreseen by those in power in the West? This bespeaks gross irresponsibility and incompetence…and, surely, also vast corruption. How else can one understand that the three or four hundred billion euros spent collectively by the EU member states on defense each and every year for the past twenty years versus the 80 billion euros of the annual Russian military budget yielded such a discrepancy in war readiness when it finally came in early 2022? And of course, by extension, why did U.S. stores and manufacturing turn out to be so paltry given its military budget greater than most of the rest of the world combined?

Now that I have flushed out that issue, let us move on. I do not see signs that current leadership in the U.S. or Europe has drawn any lessons from this experience. Instead by all their latest moves on the chessboard they are heading us straight for the checkmate described in the title line to this essay.

Great attention in the Western media has been devoted all this year to the decisions taken in Washington, London, Berlin and Brussels with respect first to shipment to Kiev of advanced tanks, namely the American produced Abrams heavy tank and the German Leopards, then to the shipment to Kiev of American F-16 fighter jets from out of fleets in Europe. 

Very little is being reported about the build-up of NATO troop strength and materiel all along the Eastern frontier with Russia. Very little is being reported right now in Western media about the threats coming from Poland to support an armed uprising being planned against the Lukashenko government in Belarus. Indeed earlier this week Polish television interviewed a former deputy minister of defense General Skrzypczak, who is actively pushing for his country to intervene militarily in support of any such uprising, crossing the border into Belarus just as Ukrainian forces in the guise of anti-Putin Russian militia invaded the RF oblast of Belgorod over last weekend causing mayhem, including the destruction of more than 500 houses and shootings that sent Russian civilians to the hospitals with injuries or to the morgue. These “terrorists” as the Russian television describes them were liquidated by Russian security forces, but the threat of further such incursions has raised the temperature and the aggressiveness of Russian public discourse.

Some Russian nationalists, like the head of the Wagner mercenary company Yevgeny Prigozhin, are quoted today in The New York Times for their demands that Russian elites be called to order, that the country be put on a full war footing, that martial law be introduced. Other nationalist orators are saying that traitors like the gal who handed a fatal bomb to the journalist Tatarsky in St Petersburg several weeks ago be summarily executed.

However, a lot more is being said on mainstream Russian television like Sixty Minutes that goes unreported by our press and that goes well beyond cracking down domestically in Russia. The panelists on this show are not just talking heads from think tanks and Moscow State University. They include Duma members from United Russia, LDPR and the Communist Party. And among the Duma members are predominantly heads of relevant Duma Committees like Defense.

One of the most cogent such Duma member panelists is a retired general who has some very specific recommendations on military strategy that our boys in DC would do well to consider.

A lot of print has been spilled and all too many words have been spoken by Western analysts on whether or not Russia will use tactical nuclear weapons in Ukraine.  This is empty talk that ignores two facts. The first is that the Ukraine regime can be decapitated at any moment of Russia’s choosing using the hypersonic missiles at Russia’s disposal equipped with conventional warheads. Secondly, Russia is holding its nuclear option in reserve for use against NATO, as this Duma member made crystal clear. Let us all remember that Russia has the world’s largest stock of tactical nuclear arms, just as it is the world’s leader in strategic nuclear arms.

If the hare-brained regime in Warsaw proceeds with plans to do Washington’s bidding and create a “second front” by invading Belarus under the guise of local insurgents, Russia will certainly intervene. President Putin specifically stated that yesterday, but you will not find his citation in today’s NYT. If as a follow-on, NATO begins to move against Russia along the vast front line that it has recently manned, then the Russian general’s proposed response is also ready to hand:   to use tactical nuclear weapons against these NATO forces, destroy them and move tanks past them to the next point of resistance where it again uses nuclear weapons. This game of leapfrog would logically take those Russian tanks to the Atlantic somewhere near Lisbon as I have indicated in the headline.

And what would the USA do about the destruction of its European allies?  An informed guess is nothing. If Washington is now pussy-footing over whose tanks go to Ukraine, over whose F-16s go to Ukraine, all for the purpose of keeping the fight with Russia at the level of proxies, then why would the USA risk instant destruction by Russian strategic missiles just because Europe is burning?

©Gilbert Doctorow, 2023

Translations below into French (Youri), Spanish (Hugo Guido) and German (Andreas Mylaeus)

Les chars russes atteignent l’Atlantique près de Lisbonne…

Le titre « fake news » de cet article donne une idée de la direction que pourrait prendre la politique étrangère et militaire actuelle des États-Unis et de l’Union européenne à l’égard de la Russie si nous ne réfléchissons pas et si nous ne changeons pas de cap. Ce que je veux dire dans cet article, c’est que personne aux postes de direction de ce côté-ci du nouveau rideau de fer ne semble capable de voir plus loin qu’un seul coup dans le grand jeu d’échecs des grandes puissances qui se déroule actuellement sous les yeux du monde entier. Je dédie cet article en particulier aux lecteurs non identifiés mais très appréciés de l’armée américaine qui me suivent sur LinkedIn.

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Le point de départ de la discussion d’aujourd’hui se situe là où j’ai exposé, il y a deux jours, la présentation conformiste et irrationnelle de la guerre russo-ukrainienne par le correspondant diplomatique principal du New York Times à Bruxelles, Steven Erlanger, dans un prestigieux club du centre-ville.

J’ai conclu cet exposé en développant la question que j’ai posée à Erlanger au début de ses questions-réponses : pourquoi l’Europe et les États-Unis étaient-ils si peu préparés à la guerre terrestre que la Russie a déclenchée le 24 février 2022, étant donné la manière dont ils ont tous nargué l’ours russe depuis 2014 d’une manière qui ne pouvait que conduire à la guerre. La dernière insulte faite aux Russes a eu lieu entre décembre 2021 et début février 2022, lorsque les États-Unis et l’OTAN ont rejeté d’emblée la demande de la Russie d’entamer des négociations sur ses propositions de révision de l’architecture de sécurité de l’Europe.

Les États-Unis et l’Europe se sont réjouis de la manière dont la Russie a trébuché dans les premiers jours et les premières semaines de l’opération militaire spéciale. Ils ont conclu ouvertement que la Russie était beaucoup moins forte qu’on ne l’avait supposé. Cependant, les Russes se sont réconfortés avec la vieille sagesse populaire selon laquelle ils sont lents à seller leurs chevaux, mais rapides sur le parcours une fois montés. En effet, l’armée russe s’est progressivement mise en marche et des observateurs militaires occidentaux ont commencé à dire que la guerre était devenue une véritable « guerre terrestre », un retour à la guerre des tranchées et aux batailles d’artillerie de la Première Guerre mondiale, par opposition aux batailles de chars ou aux bombardements en tapis à partir de positions de supériorité aérienne que les États-Unis et leurs alliés de l’OTAN ont pratiqués au cours des trois dernières décennies lorsqu’ils se sont engagés contre des pays du Tiers Monde qui ont été victimes de leurs attaques.

Il s’est ensuite avéré que les Russes tiraient jusqu’à 60 000 obus par jour, dépassant la puissance de feu des Ukrainiens par un facteur de trois ou cinq. Le nombre de victimes dans les deux camps a augmenté parallèlement à la disparité de la puissance de feu. Nos commentateurs de télévision et nos dirigeants politiques ne souriaient plus. Désormais, toute l’attention se porte sur le soutien du régime de Kiev avec du matériel militaire de plus en plus meurtrier, tout en vidant les armureries en Europe dans des proportions alarmantes. Les Russes ont finalement compris qu’ils disposaient du plus grand stock de munitions au monde, soutenu par la plus grande capacité de fabrication au monde dans ce domaine. Sans parler des nouvelles armes miracles, comme le Kinzhal hypersonique, que les Russes ont commencé à introduire sur le champ de bataille un an après le début de la guerre.

Ma question était et est toujours la suivante : pourquoi ces aspects de la guerre à venir en Ukraine et autour de l’Ukraine n’ont-ils pas été prévus par les dirigeants occidentaux ? Cela témoigne d’une irresponsabilité et d’une incompétence flagrantes… et certainement aussi d’une vaste corruption. Sinon, comment comprendre que les trois ou quatre cents milliards d’euros dépensés collectivement par les États membres de l’UE pour la Défense chaque année au cours des vingt dernières années, par rapport aux 80 milliards d’euros du budget militaire annuel de la Russie, aient donné lieu à un tel écart dans l’état de préparation à la guerre lorsqu’elle a finalement eu lieu au début de l’année 2022 ? Et bien sûr, par extension, pourquoi les magasins et l’industrie manufacturière des États-Unis se sont-ils révélés si dérisoires alors que leur budget militaire est supérieur à celui du reste du monde dans son ensemble ?

Maintenant que j’ai éclairci cette question, passons à autre chose. Je ne vois aucun signe indiquant que les dirigeants actuels des États-Unis ou de l’Europe aient tiré des leçons de cette expérience. Au contraire, par leurs derniers mouvements sur l’échiquier, ils nous conduisent tout droit vers l’échec et mat décrit dans le titre de cet essai.

Tout au long de l’année, les médias occidentaux ont accordé une grande attention aux décisions prises à Washington, Londres, Berlin et Bruxelles concernant tout d’abord l’envoi à Kiev de chars perfectionnés, à savoir le char lourd américain Abrams et les Leopards allemands, puis l’envoi à Kiev d’avions de chasse américains F-16 provenant des flottes européennes.

On parle très peu du renforcement des troupes et du matériel de l’OTAN tout au long de la frontière orientale avec la Russie. Les médias occidentaux parlent très peu des menaces proférées par la Pologne de soutenir un soulèvement armé contre le gouvernement de Loukachenko en Biélorussie. En effet, en début de semaine, la télévision polonaise a interviewé un ancien ministre adjoint de la défense qui milite activement pour que son pays intervienne militairement pour soutenir un tel soulèvement, alors que les forces ukrainiennes, sous couvert de milices russes anti-Poutine, ont envahi l’oblast de Belgorod, en Fédération de Russie, le week-end dernier, provoquant la destruction de plus de 500 maisons et des fusillades qui ont envoyé des civils russes à l’hôpital pour des blessures ou à la morgue. Ces « terroristes », comme les décrit la télévision russe, ont été liquidés par les forces de sécurité russes, mais la menace de nouvelles incursions de ce type a fait monter la température et l’agressivité du discours public russe.

Certains nationalistes russes, comme le chef de la société de mercenaires Wagner, Evgueni Prigojine, sont cités aujourd’hui dans le New York Times pour leur demande de rappel à l’ordre des élites russes, de mise en état de guerre totale du pays et d’instauration de la loi martiale. D’autres orateurs nationalistes réclament l’exécution sommaire de traîtres tels que la personne qui a remis une bombe mortelle au journaliste Tatarski à Saint-Pétersbourg il y a quelques semaines.

Toutefois, la télévision russe grand public, comme Sixty Minutes, diffuse bien d’autres informations qui ne sont pas rapportées par notre presse et qui vont bien au-delà de la répression intérieure en Russie. Les participants à cette émission ne sont pas seulement des têtes parlantes issues de groupes de réflexion et de l’université d’État de Moscou. Ils comprennent des membres de la Douma représentant Russie unie, le LDPR et le parti communiste. Parmi les membres de la Douma, on trouve principalement des chefs de commissions de la Douma, comme celle de la Défense.

L’un des participants les plus convaincants appartenant à la Douma est un général à la retraite qui a formulé des recommandations très précises en matière de stratégie militaire que nos hommes à Washington feraient bien de prendre en considération.

Les analystes occidentaux ont fait couler beaucoup d’encre et ont prononcé beaucoup trop de mots sur la question de savoir si la Russie utilisera ou non des armes nucléaires tactiques en Ukraine.  Il s’agit d’un discours creux qui ne tient pas compte de deux faits. Le premier est que le régime ukrainien peut être décapité à n’importe quel moment choisi par la Russie à l’aide des missiles hypersoniques dont elle dispose et qui sont équipés d’ogives conventionnelles. Toutefois, la Russie se réserve le droit d’utiliser des armes nucléaires contre l’OTAN, comme l’a clairement indiqué ce membre de la Douma.

Si le régime de Varsovie poursuit son projet d’obéir aux ordres de Washington et de créer un « second front » en envahissant le Belarus sous le couvert d’insurgés locaux, la Russie interviendra certainement. Le président Poutine l’a expressément déclaré hier, mais vous ne trouverez pas sa citation dans le NYT d’aujourd’hui. Si, par la suite, l’OTAN commence à agir contre la Russie le long de la vaste ligne de front qu’elle a récemment constituée, la réponse proposée par le général russe est également prête à l’emploi : utiliser des armes nucléaires tactiques contre ces forces de l’OTAN, les détruire et faire passer les chars devant elles jusqu’au prochain point de résistance où elle utilisera à nouveau des armes nucléaires. Ce jeu de saute-mouton amènerait logiquement ces chars russes dans l’Atlantique, quelque part près de Lisbonne, comme je l’ai indiqué dans le titre.

Et que feraient les États-Unis face à la destruction de leurs alliés européens ? On peut supposer, en connaissance de cause, qu’ils ne feraient rien. Si Washington tergiverse pour savoir quels chars iront en Ukraine, quels F-16 iront en Ukraine, tout cela dans le but de maintenir la lutte contre la Russie au niveau des forces supplétives, pourquoi les États-Unis risqueraient-ils une destruction instantanée par les missiles stratégiques russes simplement parce que l’Europe est en feu ?

Los tanques rusos llegan al Atlántico cerca de Lisboa…

El título de “noticias falsas” de este artículo proporciona una visión de hacia dónde puede llevarnos la actual política exterior y militar de Estados Unidos y la UE respecto a Rusia si no pensamos bien las cosas y hacemos una corrección de rumbo. Mi punto en este artículo es que nadie en posiciones de liderazgo de este lado de la Nueva Cortina de Hierro parece capaz de ver más allá de un solo movimiento en el gran juego de ajedrez de las Grandes Potencias que ahora se presenta ante los ojos del mundo. Dedico este artículo en particular a los lectores no identificados pero muy bienvenidos del Ejército de los Estados Unidos que me siguen en LinkedIn.

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El punto de partida para la discusión de hoy retoma donde la dejé en mi exposición de hace dos días de la presentación conformista e irreflexiva de la guerra ruso-ucraniana por parte del corresponsal diplomático senior de The New York Times enBruselas, Steven Erlanger, en un prestigioso club del centro de esta ciudad.

Cerré esa exposición ampliando mi pregunta a Erlanger al comienzo de su sesión de preguntas y respuestas: ¿por qué Europa y Estados Unidos estaban tan poco preparados para la guerra terrestre que Rusia desató el 24 de febrero de 2022 dada la forma en que todos se habían burlado del oso ruso desde 2014 de una manera que solo podría conducir eventualmente a la guerra? El último insulto impartido a los rusos se produjo en el período comprendido entre diciembre de 2021 y principios de febrero de 2022, cuando Estados Unidos y la OTAN rechazaron de plano la demanda de Rusia de entablar negociaciones sobre sus propuestas para una revisión y reconsideración de la arquitectura de seguridad de Europa.

Estados Unidos y Europa se regodearon con la forma en que Rusia tropezó en los primeros días y semanas de la Operación Militar Especial. Concluyeron públicamente que Rusia era mucho menos fuerte de lo que nadie había supuesto. Sin embargo, los rusos se consolaron con la vieja sabiduría popular de que ellos, como pueblo, son lentos para ensillar sus caballos, pero rápidos en el recorrido una vez montados. De hecho, el ejército de Rusia gradualmente se puso en marcha y comenzamos a escuchar de los observadores militares occidentales que la guerra se había convertido en una “guerra terrestre” en toda regla, un retroceso hacia la guerra de trincheras y las batallas de artillería de la Primera Guerra Mundial, en oposición a las batallas de tanques o bombardeos masivos desde posiciones de superioridad aérea que Estados Unidos y sus aliados de la OTAN han practicado en las últimas tres décadas cuando victimizaron a países del Tercer Mundo.

Luego resultó que los rusos disparaban hasta 60,000 rondas de artillería al día, superando la potencia de fuego de los ucranianos por un factor de tres o cinco a uno. Las tasas de bajas en los dos lados aumentaron en paralelo con la disparidad en la potencia de fuego. Las sonrisas fueron arrancadas de los rostros de nuestros comentaristas de televisión y líderes políticos. Ahora toda la atención se dirigía a apuntalar al régimen de Kiev con equipos militares cada vez más letales mientras se vaciaban las armerías de Europa a un grado alarmante. Finalmente se entendió que los rusos tenían la mayor acumulación de municiones del mundo, y en este dominio respaldada por la mayor capacidad de fabricación del mundo. Esto sin mencionar las nuevas armas asombrosas como el hipersónico Kinzhal que los rusos comenzaron a introducir en el campo de batalla un año después de iniciada la guerra.

Mi pregunta era y es: ¿por qué estos aspectos de la próxima guerra en Ucrania no fueron previstos por aquellos en el poder en Occidente? Esto revela una gran irresponsabilidad e incompetencia… y, seguramente, también una gran corrupción. ¿De qué otra manera se puede entender que los trescientos o cuatrocientos mil millones de euros gastados colectivamente por los estados miembros de la UE en defensa cada año durante los últimos veinte años, frente a los 80 mil millones de euros del presupuesto militar anual ruso, produjeron tal discrepancia en la preparación para la guerra cuando finalmente ésta llegó a principios de 2022? Y, por supuesto, por extensión, ¿por qué el almacenaje y la fabricación de Estados Unidos resultaron ser tan insignificantes dado su presupuesto superior al de la mayoría del resto del mundo combinado?

Ahora que he eliminado esa cuestión, sigamos adelante. No veo señales de que el liderazgo actual en los Estados Unidos o Europa haya extraído ninguna lección de esta experiencia. En cambio, con todos sus últimos movimientos en el tablero de ajedrez, nos dirigen directamente al jaque mate descrito en la línea del título de este ensayo.

Durante todo este año se ha dedicado gran atención en los medios de comunicación occidentales a las decisiones tomadas en Washington, Londres, Berlín y Bruselas con respecto primero al envío a Kiev de tanques avanzados, a saber, el tanque pesado Abrams producido en Estados Unidos y los Leopards alemanes, luego al envío a Kiev de aviones de combate F-16 estadounidenses de flotas en Europa.

Se informa muy poco sobre la acumulación de tropas y material de la OTAN a lo largo de la frontera oriental con Rusia. Muy poco se está informando en este momento en los medios occidentales sobre las amenazas provenientes de Polonia para apoyar un levantamiento armado que se está planeando contra el gobierno de Lukashenko en Bielorrusia. De hecho, a principios de esta semana, la televisión polaca entrevistó a un ex viceministro de defensa, el general Skrzypczak, que está presionando activamente para que su país intervenga militarmente en apoyo de cualquier levantamiento de este tipo, cruzando la frontera hacia Bielorrusia justo cuando las fuerzas ucranianas disfrazadas de milicia rusa anti-Putin invadieron el óblast de la Federación Rusa de Belgorod durante el fin de semana pasado causando caos, incluyendo la destrucción de más de 500 casas y tiroteos que enviaron a civiles rusos a los hospitales con heridas o a la morgue. Estos “terroristas”, como los describe la televisión rusa, fueron liquidados por las fuerzas de seguridad rusas, pero la amenaza de nuevas incursiones de este tipo ha elevado la temperatura y la agresividad del discurso público ruso.

Algunos nacionalistas rusos, como el jefe de la compañía mercenaria Wagner, Yevgeny Prigozhin, son citados hoy en The New York Times demandando que las élites rusas sean llamadas al orden, que el país sea puesto en pie de guerra, que se introduzca la ley marcial. Otros oradores nacionalistas dicen que los traidores como la chica que entregó una bomba fatal al periodista Tatarsky en San Petersburgo hace varias semanas deben ser ejecutados sumariamente.

Sin embargo, se está diciendo mucho más en la televisión rusa convencional como Sixty Minutes lo cual no es reportado por nuestra prensa y que va mucho más allá de tomar enérgicas medidas internas en Rusia. Los panelistas de este programa no son solo cabezas parlantes de think tanks y la Universidad Estatal de Moscú. Entre ellos hay miembros de la Duma de Rusia Unida, LDPR y el Partido Comunista. Y entre los miembros de la Duma hay predominantemente jefes de comités relevantes de la Duma como Defensa.

Uno de los miembros más convincentes de estos paneles de la Duma es un general retirado que tiene algunas recomendaciones muy específicas sobre estrategia militar que nuestros muchachos en DC harían bien en considerar.

Se ha derramado mucha tinta y los analistas occidentales han dicho demasiadas palabras sobre si Rusia usará o no armas nucleares tácticas en Ucrania. Esta es una charla vacía que ignora dos hechos. La primera es que el régimen de Ucrania puede ser decapitado en cualquier momento que Rusia elija utilizando los misiles hipersónicos a disposición de Rusia equipados con ojivas convencionales. En segundo lugar, Rusia mantiene su opción nuclear en reserva y la utilización de armas nucleares contra la OTAN, como este miembro de la Duma dejó muy claro. Recordemos que Rusia tiene el mayor arsenal de armas nucleares tácticas del mundo, al igual de que es el líder mundial en armas nucleares estratégicas.

Si el descabellado régimen de Varsovia sigue adelante con los planes de cumplir las órdenes de Washington y crear un “segundo frente” invadiendo Bielorrusia bajo el disfraz de insurgentes locales, Rusia ciertamente intervendrá. El presidente Putin declaró específicamente eso ayer, pero no encontrará su cita en el NYT de hoy. Si a como continuación la OTAN comienza a moverse contra Rusia a lo largo de la vasta línea del frente que ha ocupado recientemente, entonces la respuesta propuesta por el general ruso también está a disposición: usar armas nucleares tácticas contra estas fuerzas de la OTAN, destruirlas y mover tanques más allá de ellas al siguiente punto de resistencia donde nuevamente utiliza armas nucleares. Este juego de salto de rana lógicamente llevaría a esos tanques rusos al Atlántico en algún lugar cerca de Lisboa, como he indicado en el titular.

¿Y qué haría Estados Unidos con respecto a la destrucción de sus aliados europeos? Una suposición informada es nada. Si Washington ahora está dando tumbos sobre qué tanques van a Ucrania, sobre qué F-16 van a Ucrania, todo con el propósito de mantener la lucha con Rusia a nivel de instigador, entonces ¿por qué Estados Unidos se arriesgaría a ser destruído instantáneamente por misiles estratégicos rusos solo porque Europa está ardiendo?

Russische Panzer erreichen den Atlantik bei Lissabon…

Der “Fake News”-Titel dieses Artikels gibt eine Vorstellung davon, wohin die derzeitige Außen- und Militärpolitik der USA und der EU gegenüber Russland führen könnte, wenn wir die Dinge nicht durchdenken und eine Kurskorrektur vornehmen. Was ich mit diesem Artikel sagen will, ist, dass niemand in den Führungspositionen diesseits des Neuen Eisernen Vorhangs in der Lage zu sein scheint, über einen Zug im großen Schachspiel der Großmächte, das sich jetzt vor den Augen der Welt abspielt, hinauszusehen. Ich widme diesen Artikel insbesondere den unbekannten, aber sehr willkommenen Lesern in der U.S. Army, die mir auf LinkedIn folgen.

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Der Ausgangspunkt für die heutige Diskussion ist der Punkt, an dem ich vor zwei Tagen mit meiner Entlarvung der konformistischen und unüberlegten Darstellung des russisch-ukrainischen Krieges durch den leitenden diplomatischen Korrespondenten der New York Times in Brüssel, Steven Erlanger, in einem angesehenen Club in der Innenstadt dieser Stadt aufgehört habe.

Ich beendete jenes Exposé, indem ich auf meine Frage an Erlanger zu Beginn seiner Fragen und Antworten einging: Warum waren Europa und die USA so unvorbereitet auf den Landkrieg, den Russland am 24. Februar 2022 entfesselt hat, wenn man bedenkt, dass sie alle den russischen Bären seit 2014 in einer Art und Weise verhöhnt haben, die letztendlich nur zum Krieg führen konnte. Der letzte Angriff gegen die Russen erfolgte im Zeitraum von Dezember 2021 bis Anfang Februar 2022, als die USA und die NATO die Forderung Russlands nach Verhandlungen über seine Vorschläge zur Überprüfung und Überarbeitung der europäischen Sicherheitsarchitektur rundweg abgelehnt haben.

Die Vereinigten Staaten und Europa haben sich darüber gefreut, wie Russland in den ersten Tagen und Wochen der militärischen Sonderoperation gestrauchelt ist. Sie stellten öffentlich fest, dass Russland weit weniger stark war, als man angenommen hatte. Die Russen trösteten sich jedoch mit der alten Volksweisheit, dass sie als Volk ihre Pferde nur langsam satteln, aber schnell sind, wenn sie einmal aufgesessen sind. Tatsächlich kam das russische Militär allmählich in Fahrt, und von westlichen Militärbeobachtern war zu hören, dass sich der Krieg zu einem regelrechten “Landkrieg” entwickelt hatte, ein Rückgriff auf die Graben- und Artillerieschlachten des Ersten Weltkriegs, im Gegensatz zu den Panzerschlachten oder den Bombenteppichen aus luftüberlegenen Stellungen, die die USA und ihre NATO-Verbündeten in den letzten drei Jahrzehnten bei ihren Einsätzen gegen die Opferländer der Dritten Welt praktiziert haben.

Dann stellte sich heraus, dass die Russen täglich bis zu 60.000 Schuss Artillerie abgefeuert haben und damit die Feuerkraft der Ukrainer um das Drei- bis Fünffache übertrafen. Die Zahl der Opfer auf beiden Seiten stieg parallel zu der unterschiedlichen Feuerkraft. Unseren Fernsehkommentatoren und politischen Führern wurde das Lächeln aus dem Gesicht gejagt. Nun galt die ganze Aufmerksamkeit der Stützung des Kiewer Regimes mit immer tödlicherem Militärgerät, während die Waffenarsenale in Europa in erschreckendem Ausmaß geleert wurden. Die Russen verfügten schließlich über die weltweit größte Ansammlung von Munition, unterstützt durch die weltweit größte Produktionskapazität in diesem Bereich. Ganz zu schweigen von den neuen Wunderwaffen wie der Hyperschallrakete Kinzhal, die die Russen ein Jahr nach Kriegsbeginn auf dem Schlachtfeld einzuführen begannen.

Meine Frage war und ist: Warum wurden diese Aspekte des kommenden Krieges in und um die Ukraine von den Machthabern im Westen nicht vorhergesehen? Das zeugt von grober Verantwortungslosigkeit und Inkompetenz … und sicherlich auch von großer Korruption. Wie sonst ist es zu verstehen, dass die drei- oder vierhundert Milliarden Euro, die die EU-Mitgliedsstaaten in den letzten zwanzig Jahren jedes Jahr gemeinsam für die Verteidigung ausgegeben haben, im Vergleich zu den 80 Milliarden Euro des jährlichen russischen Militärbudgets eine solche Diskrepanz in der Kriegsbereitschaft ergeben haben, als es Anfang 2022 endlich soweit war? Und warum sind die Lagerbestände und die Produktionskapazität in den USA so mickrig, obwohl ihr Militärbudget größer ist als das der meisten anderen Länder zusammen?

Nachdem ich diese Frage nun offengelegt habe, lassen Sie uns weitermachen. Ich sehe keine Anzeichen dafür, dass die derzeitige Führung in den USA oder Europa irgendwelche Lehren aus dieser Erfahrung gezogen hat. Stattdessen steuern sie mit all ihren jüngsten Zügen auf dem Schachbrett geradewegs auf das in der Titelzeile dieses Aufsatzes beschriebene Schachmatt zu.

Große Aufmerksamkeit in den westlichen Medien wurde in diesem Jahr den Entscheidungen in Washington, London, Berlin und Brüssel gewidmet, die zunächst die Lieferung fortschrittlicher Panzer nach Kiew betrafen, nämlich des schweren amerikanischen Abrams-Panzers und des deutschen Leopard-Panzers, und dann die Lieferung amerikanischer F-16-Kampfjets aus den Flotten in Europa nach Kiew.

Über die Aufstockung der Truppenstärke und des Materials der NATO entlang der Ostgrenze zu Russland wird nur sehr wenig berichtet. Über die Drohungen aus Polen, einen geplanten bewaffneten Aufstand gegen die Lukaschenko-Regierung in Weißrussland zu unterstützen, wird in den westlichen Medien derzeit kaum berichtet. Anfang dieser Woche interviewte das polnische Fernsehen einen ehemaligen stellvertretenden Verteidigungsminister, General Skrzypczak, der aktiv darauf drängt, dass sein Land zur Unterstützung eines solchen Aufstandes militärisch eingreift. Er überquerte die Grenze nach Belarus, als ukrainische Streitkräfte unter dem Deckmantel russischer Anti-Putin-Milizen am vergangenen Wochenende in die russische Oblast Belgorod eindrangen und ein Chaos anrichteten, bei dem mehr als 500 Häuser zerstört und russische Zivilisten mit Verletzungen in Krankenhäuser oder Leichenhallen eingeliefert wurden. Diese “Terroristen”, wie sie das russische Fernsehen bezeichnet, wurden von den russischen Sicherheitskräften liquidiert, aber die Drohung mit weiteren Übergriffen dieser Art hat die Temperatur und die Aggressivität des öffentlichen Diskurses in Russland erhöht.

Einige russische Nationalisten, wie der Chef der Wagner-Söldnerfirma Jewgeni Prigoschin, werden heute in der New York Times mit ihren Forderungen zitiert, die russischen Eliten zur Ordnung zu rufen, das Land in den totalen Kriegszustand zu versetzen und das Kriegsrecht einzuführen. Andere nationalistische Redner fordern, dass Verräter wie das Mädchen, das vor einigen Wochen dem Journalisten Tatarskij in St. Petersburg eine tödliche Bombe in die Hand drückte, kurzerhand hingerichtet werden.

Im russischen Mainstream-Fernsehen wie Sechzig Minuten wird jedoch noch viel mehr gesagt, über das unsere Presse nicht berichtet, und das weit über das harte Durchgreifen in Russland hinausgeht. Die Diskussionsteilnehmer in dieser Sendung sind nicht nur Sprecher von Denkfabriken und der Staatlichen Universität Moskau. Unter ihnen sind auch Duma-Abgeordnete von Einiges Russland, der LDPR und der Kommunistischen Partei. Und unter den Duma-Mitgliedern befinden sich vor allem die Leiter von wichtigen Duma-Ausschüssen wie dem Verteidigungsausschuss.

Einer der überzeugendsten Diskussionsteilnehmer aus der Duma ist ein General im Ruhestand, der einige sehr konkrete Empfehlungen zur militärischen Strategie hat, die unsere Jungs in Washington gut überdenken sollten.

Westliche Analysten haben viel Druck ausgeübt und viel zu viele Worte darüber verloren, ob Russland in der Ukraine taktische Atomwaffen einsetzen wird oder nicht. Dies ist leeres Gerede, das zwei Tatsachen außer Acht lässt. Erstens kann Russland das ukrainische Regime jederzeit mit den ihm zur Verfügung stehenden Hyperschallraketen, die mit konventionellen Sprengköpfen bestückt sind, enthaupten. Zweitens hält Russland seine nukleare Option für den Einsatz von Atomwaffen gegen die NATO in Reserve, wie dieses Duma-Mitglied unmissverständlich klarstellte. Wir sollten uns alle daran erinnern, dass Russland über den weltweit größten Bestand an taktischen Atomwaffen verfügt, ebenso wie es bei den strategischen Atomwaffen weltweit führend ist.

Wenn das hirnrissige Regime in Warschau mit seinen Plänen fortfährt, Washingtons Willen nachzukommen und eine “zweite Front” zu schaffen, indem es unter dem Deckmantel lokaler Aufständischer in Weißrussland einmarschiert, wird Russland mit Sicherheit eingreifen. Präsident Putin hat dies gestern ausdrücklich erklärt, aber Sie werden sein Zitat in der heutigen NYT nicht finden. Wenn die NATO in der Folge beginnt, entlang der von ihr kürzlich besetzten breiten Frontlinie gegen Russland vorzugehen, dann ist die vom russischen General vorgeschlagene Antwort ebenfalls griffbereit: taktische Atomwaffen gegen diese NATO-Streitkräfte einzusetzen, sie zu zerstören und mit Panzern an ihnen vorbei zum nächsten Widerstandspunkt zu fahren, um dort erneut Atomwaffen einzusetzen. Dieses Spiel würde die russischen Panzer logischerweise an den Atlantik führen, irgendwo in der Nähe von Lissabon, wie ich in der Überschrift angedeutet habe.

Und was würden die USA gegen die Zerstörung ihrer europäischen Verbündeten unternehmen? Eine fundierte Vermutung lautet: nichts. Wenn Washington sich jetzt darum drückt, wessen Panzer in die Ukraine gehen, wessen F-16 in die Ukraine gehen, nur um den Kampf mit Russland auf der Ebene von Stellvertretern zu halten, warum sollten die USA dann die sofortige Zerstörung durch russische strategische Raketen riskieren, nur weil Europa brennt?

Visit of Russian Prime Minister Mishustin to China: Why China Needs Russia as Much as Russia Needs China

I was delighted to have been given the opportunity yesterday on Press TV (Iran) to explain why the notion that Russia is the junior partner in its relationship with the PRC is patently false whatever Washington and mainstream Western media may say.

Follow the link: http://www.urmedium.com/c/presstv/124151

The subject arose in connection with yesterday’s participation of Prime Minister Mikhail Mishustin in the ongoing high level talks between a very large Russian business delegation and their Chinese counterparts in the city of Shanghai. At Mishustin’s side was his deputy PM Alexander Novak to lead the talks on cooperation in energy. Indeed, hydrocarbon exports, one of Novak’s key portfolios, were the lead story, with a year on year rise of more than 40% projected in 2023. But there were representatives of all imaginable economic sectors, including agriculture and food processing, which is another fast growing vector in bilateral relations. And, as the Russian state television featured last night, there is also growing cooperation in the very important automobile sector. This includes not just vastly increased import of Chinese vehicles but also industrial cooperation: the Chinese have just entered into a joint project with the recently vacated Nissan factory in Petersburg for assembly of a new Chinese designed car there.

Following his visit to Shanghai, Mishustin and his government colleagues proceeded to Beijing, where they are expected for state to state talks including time with President Xi Jinping.

By curious coincidence, this morning’s Mezzo music channel enlivened my breakfast with scenes from John Adams’ opera Nixon in China in a splendid production by the Opera of Paris. This was a forceful reminder that what we are now witnessing in the Russian-Chinese relationship is as epochal as what Nixon and Kissinger wrought in the 1970s together with Mao and Chou En Lai.  Indeed, the material is there before us for some new opera based on the state actors we see on television daily:  Vladimir Putin and Mikhail Mishustin on one side; Xi Jinping and Defense Minister Li Shangfu on the other.

©Gilbert Doctorow, 2023

Postscript, 25 May 2023: Several readers have commented that in their countries the urmedium.com site is no longer accessible and the link does not work. One reader in particular used this fact to post extensive instructions on how the technically literate can adjust their computers to get around what is presumed to be national censorship against the Iranian site. The purpose of my website is intellectual discourse about key issues and events of the day, not tuition in computer techniques and these various comments and technical instructions have been and will be systematically deleted. In these circumstances, I summarize here what of importance was set out in my interview that I did not repeat in the article. The essential point is that under the conditions of simultaneous U.S. sanctions and military threats against Russia and China these two countries need one another to an equal degree. Yes, Russia needs China, just as it needs India, to take the major portion of oil exports which cannot now be sent to Europe. Russia needs China to replace high technology equipment and parts that it cannot now receive from the USA and Europe. Russia needs Chinese investment and industrial cooperation. But China needs Russia to provide energy and food security against American blackmail and threats to cut off its supplies from the Middle East and other regions by means of interdiction of shipping. Russia has overland pipelines and sea channels on its protected Northern Route which give China essential back-up against U.S. threats. In addition, Russia provides needed markets for China’s Huawei and other sanctioned technology companies. Russia has turned over to China the automobile market which Europe has abandoned. This is not a small market and is very useful at this stage in China’s global entry in the automotive market with its new electric car companies. Then, of course, there is the military dimension: both countries have cutting edge weapons systems that the other side lacks.

Translations below into French (Youri), German (Andreas Mylaeus) and Spanish (Hugo Guido)

Visite du Premier ministre russe Mishustin en Chine : Pourquoi la Chine a besoin de la Russie autant que la Russie a besoin de la Chine

Hier, sur Press TV (Iran), j’ai été ravi d’avoir l’occasion d’expliquer pourquoi l’idée selon laquelle la Russie est le partenaire subalterne dans ses relations avec la RPC est manifestement fausse, quoi qu’en disent Washington et les médias occidentaux dominants.

Suivez le lien : http://www.urmedium.com/c/presstv/124151

La question a été soulevée à l’occasion de la participation hier du Premier ministre Mikhail Mishustin aux pourparlers de haut niveau entre une très importante délégation d’hommes d’affaires russes et leurs homologues chinois dans la ville de Shanghai. Mishustin était accompagné de son vice-premier ministre Alexander Novak, qui a dirigé les discussions sur la coopération dans le domaine de l’énergie. En effet, les exportations d’hydrocarbures, l’un des principaux dossiers de M. Novak, étaient à l’honneur, avec une augmentation de plus de 40 % annuelle prévue d’ici à 2023. Mais il y avait des représentants de tous les secteurs économiques imaginables, y compris l’agriculture et la transformation des aliments, qui est un autre vecteur de croissance rapide dans les relations bilatérales. Et, comme l’a montré la télévision d’État russe hier soir, la coopération s’intensifie également dans le secteur très important de l’automobile. Il s’agit non seulement d’une augmentation considérable des importations de véhicules chinois, mais aussi d’une coopération industrielle : les Chinois viennent de s’engager dans un projet commun avec l’usine Nissan de Pétersbourg, récemment désaffectée, pour y assembler une nouvelle voiture de conception chinoise.

Après sa visite à Shanghai, Mishustin et ses collègues du gouvernement se sont rendus à Pékin, où ils sont attendus pour des entretiens d’État à État, notamment avec le président Xi Jinping.

Par une curieuse coïncidence, la chaîne musicale Mezzo de ce matin a agrémenté mon petit-déjeuner de scènes de l’opéra de John Adams, Nixon in China, dans une splendide production de l’Opéra de Paris. Cela m’a rappelé avec force que ce à quoi nous assistons aujourd’hui dans les relations russo-chinoises est aussi marquant que ce que Nixon et Kissinger ont fait dans les années 1970 avec Mao et Chou En Lai. En effet, nous disposons du matériel nécessaire à la création d’un nouvel opéra basé sur les acteurs étatiques que nous voyons quotidiennement à la télévision :  Vladimir Poutine et Mikhail Mishustin d’un côté, Xi Jinping et le ministre de la Défense Li Shangfu de l’autre.

Post-scriptum du 25 mai 2023 :Plusieurs lecteurs ont signalé que, dans leur pays, le site urmedium.com n’est plus accessible et que le lien ne fonctionne pas. Un lecteur en particulier a profité de ce fait pour publier des instructions détaillées sur la manière dont les personnes ayant des connaissances techniques peuvent régler leur ordinateur pour contourner ce qui est présumé être une censure nationale à l’encontre du site iranien. L’objectif de mon site web est le discours intellectuel sur les questions clés et les événements du jour, et non l’enseignement des techniques informatiques, et ces divers commentaires et instructions techniques ont été et seront systématiquement supprimés. Dans ces conditions, je résume ici ce qui a été dit d’important dans mon interview et que je n’ai pas repris dans l’article. Le point essentiel est que, dans les conditions de sanctions et de menaces militaires simultanées des États-Unis contre la Russie et la Chine, ces deux pays ont besoin l’un de l’autre à un degré égal. Oui, la Russie a besoin de la Chine, tout comme elle a besoin de l’Inde, pour absorber la majeure partie des exportations de pétrole qui ne peuvent plus être envoyées en Europe. La Russie a besoin de la Chine pour remplacer les équipements et les pièces de haute technologie qu’elle ne peut plus recevoir des États-Unis et de l’Europe. La Russie a besoin des investissements chinois et de la coopération industrielle. Mais la Chine a besoin de la Russie pour assurer sa sécurité énergétique et alimentaire face au chantage américain et aux menaces d’interruption de ses approvisionnements en provenance du Moyen-Orient et d’autres régions par le biais d’interdictions de navigation. La Russie possède des oléoducs terrestres et des canaux maritimes sur sa Route du Nord sécurisée, qui offrent à la Chine un soutien essentiel contre les menaces américaines. En outre, la Russie fournit les marchés nécessaires à Huawei et à d’autres entreprises technologiques chinoises sanctionnées. La Russie a cédé à la Chine le marché de l’automobile que l’Europe a abandonné. Ce n’est pas un petit marché et il est très utile à ce stade de l’entrée de la Chine sur le marché mondial de l’automobile avec ses nouvelles entreprises de voitures électriques. Et puis, bien sûr, il y a la dimension militaire : les deux pays possèdent des systèmes d’armement de pointe dont l’autre partie est dépourvue.

Besuch des russischen Premierministers Mishustin in China: Warum China Russland so sehr braucht wie Russland China braucht

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich gestern bei Press TV (Iran) die Gelegenheit hatte, zu erklären, warum die Vorstellung, Russland sei der Juniorpartner in seinen Beziehungen zur VR China, offenkundig falsch ist, was auch immer Washington und die westlichen Mainstream-Medien sagen mögen.

Folgen Sie diesem Link: http://www.urmedium.com/c/presstv/124151

Das Thema kam im Zusammenhang mit der gestrigen Teilnahme von Premierminister Michail Mischustin an den laufenden hochrangigen Gesprächen zwischen einer sehr großen russischen Wirtschaftsdelegation und ihren chinesischen Kollegen in der Stadt Shanghai auf. An Mischustins Seite war sein Stellvertreter Alexander Novak, der die Gespräche über die Zusammenarbeit im Energiebereich leitete. Der Export von Kohlenwasserstoffen, eines von Novaks Schlüsselressorts, war das Hauptthema, wobei für 2023 ein jährlicher Anstieg von mehr als 40 % prognostiziert wurde. Aber es waren Vertreter aller erdenklichen Wirtschaftszweige anwesend, einschließlich der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung, die ein weiterer schnell wachsender Bereich in den bilateralen Beziehungen ist. Und, wie das russische Staatsfernsehen gestern Abend berichtete, gibt es auch eine wachsende Zusammenarbeit in dem sehr wichtigen Automobilsektor. Dazu gehört nicht nur die stark gestiegene Einfuhr chinesischer Fahrzeuge, sondern auch die industrielle Zusammenarbeit: Die Chinesen haben gerade ein gemeinsames Projekt mit der kürzlich geräumten Nissan-Fabrik in Petersburg begonnen, um dort ein neues Auto nach chinesischem Design zu montieren.

Nach seinem Besuch in Schanghai reisten Mishustin und seine Regierungskollegen nach Peking weiter, wo sie zu Gesprächen von Staat zu Staat, unter anderem mit Präsident Xi Jinping, erwartet werden.

Der Zufall wollte es, dass der Musiksender Mezzo heute Morgen mein Frühstück mit Szenen aus John Adams’ Oper Nixon in China in einer großartigen Inszenierung der Pariser Oper belebte. Dies war eine eindringliche Erinnerung daran, dass das, was wir jetzt in den russisch-chinesischen Beziehungen erleben, genauso epochal ist wie das, was Nixon und Kissinger in den 1970er Jahren zusammen mit Mao und Chou En Lai zustande gebracht haben. Das Material für eine neue Oper, die auf den staatlichen Akteuren basiert, die wir täglich im Fernsehen sehen, liegt vor uns: Wladimir Putin und Michail Mischustin auf der einen Seite, Xi Jinping und Verteidigungsminister Li Shangfu auf der anderen.

Visita del primer ministro ruso Mishustin a China: por qué China necesita a Rusia tanto como Rusia necesita a China

Me encantó haber tenido la oportunidad ayer en Press TV (Irán) de explicar por qué la noción de que Rusia es el socio menor en su relación con la República Popular China es evidentemente falsa, digan lo que digan Washington y los principales medios de comunicación occidentales.

Siga el enlace: http://www.urmedium.com/c/presstv/124151

El tema surgió en relación a la participación ayer del Primer Ministro Mikhail Mishustin en las conversaciones de alto nivel en curso entre una gran delegación empresarial rusa y sus homólogos chinos en la ciudad de Shanghai. Al lado de Mishustin estaba su viceprimer ministro Alexander Novak para dirigir las conversaciones sobre cooperación en energía. De hecho, las exportaciones de hidrocarburos, una de las carteras clave de Novak, fueron la historia principal, con un aumento interanual de más del 40% proyectado en 2023. Pero hubo representantes de todos los sectores económicos imaginables, incluida la agricultura y el procesamiento de alimentos, que es otro vector de rápido crecimiento en las relaciones bilaterales. Y, como la televisión estatal rusa presentó anoche, también hay una cooperación creciente en el muy importante sector del automóvil. Esto incluye no solo un gran aumento de la importación de vehículos chinos, sino también la cooperación industrial: los chinos acaban de entrar en un proyecto conjunto con la fábrica recientemente desocupada de Nissan en Petersburgo para el ensamblaje allí de un nuevo automóvil diseñado por China.

Después de su visita a Shanghai, Mishustin y sus colegas del gobierno se dirigieron a Pekín, donde se espera mantengan conversaciones de estado a estado, incluido un tiempo con el presidente Xi Jinping.

Por curiosa coincidencia, esta mañana Mezzo music channel amenizó mi desayuno con escenas de la ópera Nixon in China de John Adams en una espléndida producción de la Ópera de París. Este fue un recordatorio contundente de que lo que ahora estamos presenciando en la relación ruso-china es tan trascendental como lo que Nixon y Kissinger forjaron en la década de 1970 junto con Mao y Chou En Lai. De hecho, el material está ante nosotros para alguna nueva ópera basada en los actores estatales que vemos en la televisión diariamente: Vladimir Putin y Mikhail Mishustin por un lado; Xi Jinping y el ministro de Defensa Li Shangfu por el otro.

Note, 24 May PM: it appears that the Press TV site is temporarily down

Truth and Power: on which side is the Fourth Estate?

The question I pose in the title to this essay is purely rhetorical. We all can imagine on which side mainstream media stands. And for those who have doubts, a convincing demonstration that the Press speaks for Power was given last night at a speech in the Geopolitics Group of a prestigious private club in downtown Brussels. The speaker was Steven Erlanger, principal diplomatic correspondent of The New York Times, who since 2017 has been based in Brussels, topping out a distinguished career with the newspaper which has, along the way, earned him a Pulitzer Prize.

I went to hear Erlanger in part because his address was given the tantalizing title: “Reflections on the Vassalization of Europe.” The mention of “vassalization,” which is not complimentary either to the overlord in North America or to the vassals here in Europe, allowed one to think that Erlanger would be distancing himself from U.S. foreign policy.

 My second reason for attending this event was “the old class tie.”  Not the club tie, but the Harvard College tie. Both Erlanger and I are alumni of that training ground for American elites and even occasionally for American intellectuals. My graduating class was five years earlier than Erlanger’s. But in my class there was also a certain French-born Serge Schmemann, who made a distinguished career in The New York Times and spent many years based in nearby Paris as bureau chief. As I had supposed, Schmemann, who is today on the newspaper’s editorial board in semi-retirement, was once Erlanger’s boss.

I was curious to see how Erlanger’s thinking matches or contrasts with the positions of Schmemann, with whom I have crossed swords publicly in past essays. Notwithstanding his Russian ancestry, as a journalist Sergei Aleksandrovich has been anti-Russian down to his socks. I was curious how Erlanger, who claims to be a Russian speaker and claims to follow Russian television, would match up. This is all the more relevant in the present day near war situation between the West and Russia.

Chatham House rules were not in effect last night. The talk and the Q&A which followed were for the record.

Allow me to open with a bouquet of sorts for Erlanger. The man and his newspaper are wedded till death do them part. The intrigue hinted at in the title to his speech was just a feint, a conversation opener. He firmly believes what he writes: Europe needs American direction in order to defend itself and its values against the malevolent Big Bear to the East. Europe cannot get its act together on its own, as we all saw on 24 February 2022 when Russia invaded Ukraine and the whole of European security was put in jeopardy. It is American money and American military hardware which has kept the Ukrainian forces in play. Without that, Kiev would have folded just weeks into the campaign. The point of variance in Erlanger’s speech with official U.S. government foreign policy was elsewhere, with regard to China. His advice to his European audience is not to follow the United States into a gratuitous fight with Beijing that may be in American interests but is not in Europe’s interests.

Of course, the question of how far America, not to mention Europe should go in pushing conflict with China is still debatable in the United States. Von der Leyen’s distinction between “decoupling” and “de-risking” relations with the PRC still finds supporters in Washington. So Erlanger had wiggle room on this issue.

Now for the other side of the coin.  Everything that Erlanger said last night about how Russia has been humiliated in its military campaign against Ukraine; how it is losing the war; how the war should end by early winter, a time that is politically convenient for Washington in light of the electoral campaign: all of these statements show that his sincere loyalty to what his publication is feeding the public comes from a mind that is superficial, incapable of seeing let alone countering facts and questions that put in doubt his verities.

I rest my case on his answers to the two questions I posed at the very start of the Q&A session. The first question was why he is so certain that U.S. military support will ensure the victory or at least will spare Kiev a defeat when events of the past week have demonstrated that the Russians have and are deploying superior military hardware that vanquishes the best that the West is throwing at it. I mentioned the destruction of one of two Patriot air defense systems in Kiev by a Russian hypersonic Kinzhal missile that evaded all 30 Patriot missiles fired at it and hit target. I also alluded to the destruction by Russian missiles this past week of the stores of British depleted uranium artillery shells in the town of Khmelnitsky, in Western Ukraine, that send radioactivity levels in the atmosphere soaring around Lvov and into southern Poland. And I raised the question of the hospitalization in intensive care of none other than the commander-in-chief of the Ukrainian armed forces General Zaluzhny following an attack two weeks ago on a provincial command center which killed outright the senior officers in his entourage. I could have added the Russian capture of Bakhmut on 20 May, but time to complete my question was running out.

Erlanger batted away these indications that the war is going badly for the Americans and Ukrainians without a moment’s reflection.  No, the Patriot system was not destroyed, he said, just damaged and is now back in working order. As to the other indications of Russians’ superior military intelligence and striking power, not a word of counter proofs or denials from Mr. Erlanger. The Russians are being humiliated, period.

My second question was about how and why Europe found itself defenseless on the day of the Russian invasion, 24 February 2022, when for the preceding decade or more the 27 Member States of the European Union had been spending hundreds of billions of euros each year in their defense budgets? Where did that money go, I asked.

Obviously this was a question Mr. Erlanger had never encountered before. He has been spending far too much time with fellow thinkers to be challenged in that way. This is the “bell jar effect” which generally accounts for the lack of intellectual rigor of those in the mainstream. And so he said he would skip that question and move on to give others the microphone.

In fact, considerably later in the Q&A Erlanger came back to my question when he remarked apropos nothing in particular that the Europeans’ military budgets were all spent on salaries and pensions.  Three or four hundred billion a year on salaries?  I think the good journalist should dig a bit more deeply before venturing such guesses. 

What I did not have the opportunity to pursue in questioning flows directly from the same critical question. How is it that the Russian military budget which comes to 80 billion euros per year produces the world’s biggest stock of artillery pieces, shells and tanks, when Europe had almost nothing on 24 February and the USA has not much more than nothing to offer Ukraine today? And if I may reach back still further in causality, was it just plain stupidity that explains why Europe and the USA were both surprised and unprepared in materiel for a land war in Ukraine? Why did Europe and America provoke Russia as they did during the period 2014 to 2022 by turning a blind eye to the murderous Ukrainian shelling of civilian populations in Donbas? Why did Europe and America provoke Russia as they did in December 2021 – January 2022 by refusing to negotiate on Russian demands for a review of the security architecture in Europe if they were unprepared for war?

Allow me to answer these questions myself here and now. Europe was unprepared for war because society and its leadership knew that they were living at peace with the Russians, who did not threaten them. They had seen Russia’s never ending restraint in the face of ever more brazen Western threats to their vital interests not just in Ukraine. The installation of dual purpose American missile launchers in Romania and Poland, the NATO war games similating capture of Kaliningrad come to mind. European elites mistook this restraint for weakness and indecisiveness, just as Erlanger today mistakes the Russians’ refusal to wage ‘shock and awe’ war on Ukraine from the start of the Special Military Operation for their supposed inability to do so.

In brief, the shallowness of thinking of Mr. Erlanger and of the editorial board that he serves is simply astounding. So much for the education imparted by our common alma mater.

©Gilbert Doctorow, 2023

Translation below into German (Andreas Mylaeus), French (Youri) and Spanish (Hugo Guido)

Wahrheit und Macht: Auf welcher Seite steht die Vierte Gewalt?

Die Frage, die ich im Titel dieses Aufsatzes stelle, ist rein rhetorisch. Wir alle können uns vorstellen, auf welcher Seite die Mainstream-Medien stehen. Und für diejenigen, die noch Zweifel haben, gab es gestern Abend einen überzeugenden Beweis dafür, dass die Presse für die Macht spricht, und zwar bei einer Rede in der Geopolitics Group eines angesehenen Privatclubs im Zentrum von Brüssel. Der Redner war Steven Erlanger, diplomatischer Chefkorrespondent der New York Times, der seit 2017 in Brüssel lebt und damit eine herausragende Karriere bei der Zeitung beendet hat, die ihm unter anderem einen Pulitzer-Preis eingebracht hat.

Ich habe mir Erlanger unter anderem deshalb angehört, weil seine Rede den verlockenden Titel trug: “Überlegungen zur Vasallisierung Europas”. Die Erwähnung des Begriffs “Vasallisierung”, der weder dem Oberherrn in Nordamerika noch den Vasallen hier in Europa schmeichelt, ließ vermuten, dass Erlanger sich von der Außenpolitik der USA distanzieren würde.

Mein zweiter Grund für die Teilnahme an dieser Veranstaltung war “die alte Klassenkrawatte”. Nicht die Clubkrawatte, sondern die Krawatte des Harvard College. Sowohl Erlanger als auch ich sind Absolventen dieser Ausbildungsstätte für amerikanische Eliten und sogar gelegentlich für amerikanische Intellektuelle. Mein Abschlussjahrgang war fünf Jahre früher als der von Erlanger. Aber in meiner Klasse war auch ein gewisser Serge Schmemann, ein gebürtiger Franzose, der eine glänzende Karriere bei der New York Times gemacht hat und viele Jahre als Büroleiter im nahe gelegenen Paris gearbeitet hat. Wie ich vermutet hatte, war Schmemann, der heute in der Redaktion der Zeitung in Altersteilzeit ist, einst Erlangers Chef.

Ich war neugierig, wie sich Erlangers Denken mit den Positionen Schmemanns deckt oder kontrastiert, mit dem ich in früheren Aufsätzen öffentlich die Klingen gekreuzt habe. Trotz seiner russischen Abstammung ist Sergej Alexandrowitsch als Journalist bis auf die Socken antirussisch. Ich war neugierig, wie Erlanger, der behauptet, Russisch zu sprechen und das russische Fernsehen zu verfolgen, abschneiden würde. Dies ist umso relevanter, als sich der Westen und Russland gegenwärtig fast im Krieg befinden.

Die Chatham-House-Regeln waren gestern Abend nicht in Kraft. Der Vortrag und die anschließende Fragerunde waren für das Protokoll bestimmt.

Gestatten Sie mir, mit einer Art Blumenstrauß für Erlanger zu beginnen. Der Mann und seine Zeitung sind verheiratet, bis dass der Tod sie scheidet. Die im Titel seiner Rede angedeutete Intrige war nur eine Finte, ein Gesprächsöffner. Er glaubt fest an das, was er schreibt: Europa braucht die amerikanische Führung, um sich und seine Werte gegen den bösartigen großen Bären im Osten zu verteidigen. Europa kann sich nicht selbst helfen, wie wir alle am 24. Februar 2022 gesehen haben, als Russland in die Ukraine einmarschierte und die gesamte europäische Sicherheit gefährdete. Es ist amerikanisches Geld und amerikanisches Militärgerät, das die ukrainischen Streitkräfte im Spiel gehalten hat. Ohne diese Mittel wäre Kiew schon nach wenigen Wochen des Feldzugs zusammengebrochen. Der Punkt, an dem Erlangers Rede von der offiziellen Außenpolitik der US-Regierung abweicht, liegt anderswo, nämlich in Bezug auf China. Er rät seinen europäischen Zuhörern, den Vereinigten Staaten nicht in einen grundlosen Kampf mit Peking zu folgen, der zwar im amerikanischen, nicht aber im europäischen Interesse liegt.

Natürlich ist die Frage, wie weit Amerika, ganz zu schweigen von Europa, gehen sollte, um den Konflikt mit China voranzutreiben, in den Vereinigten Staaten immer noch umstritten. Von der Leyens Unterscheidung zwischen “Abkopplung” und “Risikoreduzierung” in der Beziehung zu der VR China findet in Washington immer noch Anhänger. Erlanger hatte also einen gewissen Spielraum in dieser Frage.

Nun zur anderen Seite der Medaille. Alles, was Erlanger gestern Abend darüber sagte, wie Russland in seinem militärischen Feldzug gegen die Ukraine gedemütigt wurde; wie es den Krieg verliert; wie der Krieg bis zum frühen Winter enden sollte, ein Zeitpunkt, der für Washington angesichts des Wahlkampfs politisch günstig ist: All diese Aussagen zeigen, dass seine aufrichtige Loyalität zu dem, was seine Publikation der Öffentlichkeit vorsetzt, einem oberflächlichen Geist entspringt, der nicht in der Lage ist, Fakten und Fragen, die seine Wahrheiten in Frage stellen, zu sehen, geschweige denn ihnen zu begegnen.

Ich stütze mich dabei auf seine Antworten auf die beiden Fragen, die ich gleich zu Beginn der Fragerunde gestellt habe. Die erste Frage lautete, warum er so sicher ist, dass die militärische Unterstützung der USA den Sieg sichern oder Kiew zumindest eine Niederlage ersparen wird, wo doch die Ereignisse der letzten Woche gezeigt haben, dass die Russen über überlegene militärische Ausrüstung verfügen und diese auch einsetzen, die das Beste, was der Westen zu bieten hat, besiegt. Ich erwähnte die Zerstörung eines der beiden Patriot-Luftabwehrsysteme in Kiew durch eine russische Hyperschallrakete vom Typ Kinzhal, die allen 30 auf sie abgefeuerten Patriot-Raketen auswich und ihr Ziel traf. Ich habe auch auf die Zerstörung der Lagerbestände britischer Artilleriegranaten mit abgereichertem Uran in der westukrainischen Stadt Chmelnizkij durch russische Raketen in der vergangenen Woche hingewiesen, die die Radioaktivitätswerte in der Atmosphäre um Lemberg und in Südpolen in die Höhe schnellen ließen. Und ich habe die Frage aufgeworfen, dass kein Geringerer als der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, General Zaluzhny, nach einem Angriff auf eine Kommandozentrale in der Provinz vor zwei Wochen, bei dem die hochrangigen Offiziere in seinem Gefolge ums Leben kamen, auf der Intensivstation liegt. Ich hätte noch die Einnahme von Bakhmut durch die Russen am 20. Mai hinzufügen können, aber die Zeit für die Beantwortung meiner Frage war zu knapp.

Erlanger wies diese Anzeichen dafür, dass der Krieg für die Amerikaner und Ukrainer schlecht läuft, ohne einen Moment des Nachdenkens zurück. Nein, das Patriot-System sei nicht zerstört, sondern nur beschädigt worden und funktioniere jetzt wieder. Was die anderen Hinweise auf die überlegene militärische Intelligenz und Schlagkraft der Russen angeht, so gab es von Herrn Erlanger kein Wort der Gegenbeweise oder Dementis. Die Russen sind gedemütigt worden, Punkt.

Meine zweite Frage bezog sich darauf, wie und warum sich Europa am Tag der russischen Invasion, dem 24. Februar 2022, schutzlos fand, wo doch die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union in den vorangegangenen zehn oder mehr Jahren jedes Jahr Hunderte von Milliarden Euro in ihren Verteidigungshaushalten ausgegeben hatten? Wo ist dieses Geld hin, fragte ich.

Offensichtlich war dies eine Frage, mit der Herr Erlanger noch nie konfrontiert worden war. Er hat viel zu viel Zeit mit anderen Denkern verbracht, um auf diese Weise herausgefordert zu werden. Das ist der “Glockeneffekt”, der im Allgemeinen für die mangelnde intellektuelle Strenge derjenigen verantwortlich ist, die dem Mainstream angehören. Und so sagte er, er würde diese Frage auslassen und anderen das Mikrofon überlassen.

Tatsächlich kam Erlanger wesentlich später in der Frage- und Antwortrunde auf meine Frage zurück, als er apropos nichts Besonderes bemerkte, dass die Militärbudgets der Europäer alle für Gehälter und Pensionen ausgegeben würden. Drei- oder vierhundert Milliarden pro Jahr für Gehälter? Ich denke, der gute Journalist sollte ein wenig tiefer graben, bevor er solche Vermutungen anstellt.

Was ich in der Befragung nicht weiter verfolgen konnte, ergibt sich unmittelbar aus derselben kritischen Frage. Wie kommt es, dass der russische Militärhaushalt, der sich auf 80 Milliarden Euro pro Jahr beläuft, den weltgrößten Bestand an Artilleriegeschützen, Granaten und Panzern produziert, während Europa am 24. Februar fast nichts hatte und die USA der Ukraine heute nicht viel mehr als nichts zu bieten haben? Und wenn ich in der Kausalität noch weiter zurückgehen darf: War es nur schlichte Dummheit, die erklärt, warum Europa und die USA sowohl überrascht als auch materiell unvorbereitet auf einen Landkrieg in der Ukraine waren? Warum haben Europa und Amerika Russland so provoziert, wie sie es in der Zeit von 2014 bis 2022 getan haben, indem sie die Augen vor dem mörderischen ukrainischen Beschuss der Zivilbevölkerung im Donbass verschlossen haben? Warum haben Europa und Amerika Russland so provoziert, wie sie es im Dezember 2021 – Januar 2022 taten, indem sie sich weigerten, über die russischen Forderungen nach einer Überprüfung der Sicherheitsarchitektur in Europa zu verhandeln, wenn sie nicht auf einen Krieg vorbereitet waren?

Gestatten Sie mir, diese Fragen hier und jetzt selbst zu beantworten. Europa war nicht auf einen Krieg vorbereitet, weil die Gesellschaft und ihre Führung wussten, dass sie in Frieden mit den Russen lebten, die sie nicht bedrohten. Sie hatten gesehen, dass Russland sich trotz immer dreisterer westlicher Bedrohungen seiner lebenswichtigen Interessen nicht nur in der Ukraine immer weiter zurückhielt. Man denke nur an die Aufstellung amerikanischer Raketenwerfer mit doppeltem Verwendungszweck in Rumänien und Polen und an die NATO-Kriegsspiele, bei denen die Einnahme von Kaliningrad simuliert wurde. Die europäischen Eliten hielten diese Zurückhaltung für Schwäche und Unentschlossenheit, so wie Erlanger heute die Weigerung der Russen, von Beginn der militärischen Sonderoperation an einen “Shock and Awe”-Krieg gegen die Ukraine zu führen, mit ihrer angeblichen Unfähigkeit dazu verwechselt.

Kurz gesagt, die Oberflächlichkeit des Denkens von Herrn Erlanger und der Redaktion, der er dient, ist einfach erstaunlich. So viel zur Bildung, die von unserer gemeinsamen Alma Mater vermittelt wird.

Vérité et pouvoir : de quel côté se trouve le quatrième pouvoir ?

La question que je pose dans le titre de cet essai est purement rhétorique. Nous pouvons tous imaginer de quel côté se situent les médias grand public. Et pour ceux qui en douteraient, une démonstration convaincante que la Presse parle pour le Pouvoir a été faite hier soir lors d’un discours dans le Geopolitics Group d’un prestigieux club privé du centre-ville de Bruxelles. L’orateur était Steven Erlanger, principal correspondant diplomatique du New York Times, qui est basé à Bruxelles depuis 2017, couronnant ainsi une brillante carrière au sein du journal qui lui a valu, en cours de route, un prix Pulitzer.

Je suis allé écouter Erlanger en partie parce que son discours portait un titre alléchant : « Réflexions sur la vassalisation de l’Europe ». La mention du terme « vassalisation » qui n’est flatteur ni pour le suzerain en Amérique du Nord ni pour les vassaux ici en Europe, permettait de penser qu’Erlanger prendrait ses distances par rapport à la politique étrangère des États-Unis.

Ma deuxième raison de participer à cet événement était « la vieille cravate de classe ».  Pas la cravate du club, mais celle du Harvard College. Erlanger et moi sommes tous deux d’anciens étudiants de ce lieu de formation des élites américaines et même, occasionnellement, des intellectuels américains. Ma promotion est arrivée cinq ans plus tôt que celle d’Erlanger. Mais dans ma classe, il y avait aussi un certain Serge Schmemann, né en France, qui a fait une brillante carrière au New York Times et a passé de nombreuses années à Paris en tant que chef de bureau. Comme je l’avais supposé, Schmemann, qui fait aujourd’hui partie du comité éditorial du journal et est en semi-retraite, avait été le patron d’Erlanger.

J’étais curieux de voir comment la pensée d’Erlanger correspondait ou contrastait avec les positions de Schmemann, avec qui j’ai croisé le fer publiquement dans de précédents écrits. Malgré son ascendance russe, Sergei Aleksandrovich, en tant que journaliste, a été anti-russe jusqu’au bout des ongles. J’étais curieux de savoir comment Erlanger, qui prétend être russophone et suivre la télévision russe, s’y prendrait. Cette question est d’autant plus pertinente dans le contexte actuel de quasi-guerre entre l’Occident et la Russie.

Les règles de Chatham House n’étaient pas en vigueur hier soir. L’exposé et les questions-réponses qui ont suivi ont été enregistrés.

Permettez-moi de commencer par une sorte de bouquet de fleurs pour Erlanger. L’homme et son journal sont mariés jusqu’à ce que la mort les sépare. L’intrigue évoquée dans le titre de son discours n’était qu’une feinte, une amorce de conversation. Il croit fermement à ce qu’il écrit : L’Europe a besoin de la direction américaine pour se défendre et défendre ses valeurs contre le grand ours malveillant de l’Est. L’Europe ne peut pas se débrouiller seule, comme nous l’avons tous vu le 24 février 2022 lorsque la Russie a envahi l’Ukraine et que toute la sécurité européenne a été mise en péril. C’est l’argent et le matériel militaire américains qui ont permis aux forces ukrainiennes de rester en jeu. Sans cela, Kiev aurait plié bagage quelques semaines seulement après le début de la campagne. Le point de divergence entre le discours d’Erlanger et la politique étrangère officielle du gouvernement américain se situe ailleurs, en ce qui concerne la Chine. Le conseil qu’il donne à son auditoire européen est de ne pas suivre les États-Unis dans une lutte gratuite avec Pékin, qui pourrait être dans l’intérêt des États-Unis mais pas dans celui de l’Europe.

Bien entendu, la question de savoir jusqu’où l’Amérique, sans parler de l’Europe, devrait aller dans son conflit avec la Chine est toujours débattue aux États-Unis. La distinction établie par Mme Von der Leyen entre le « découplage » et la « réduction des risques » dans les relations avec la RPC trouve encore des partisans à Washington. Erlanger disposait donc d’une marge de manœuvre sur cette question.

Passons maintenant au revers de la médaille. Tout ce qu’Erlanger a dit hier soir sur l’humiliation de la Russie dans sa campagne militaire contre l’Ukraine, sur le fait qu’elle est en train de perdre la guerre, sur le fait que la guerre devrait se terminer au début de l’hiver, une période qui convient politiquement à Washington à la lumière de la campagne électorale : toutes ces déclarations montrent que sa loyauté sincère à l’égard de ce que sa publication fait avaler au public provient d’un esprit superficiel, incapable de voir et encore moins de contrer les faits et les questions qui remettent en question ses vérités.

Je fonde mon argumentation sur ses réponses aux deux questions que j’ai posées au tout début de la séance de questions-réponses. La première question était de savoir pourquoi il est si certain que le soutien militaire américain assurera la victoire ou, du moins, évitera à Kiev une défaite, alors que les événements de la semaine dernière ont démontré que les Russes possèdent et déploient un matériel militaire supérieur qui triomphe de ce que l’Occident a de mieux à offrir. J’ai mentionné la destruction de l’un des deux systèmes de défense aérienne Patriot à Kiev par un missile hypersonique russe Kinzhal qui a évité les 30 missiles Patriot tirés sur lui et qui a atteint sa cible. J’ai également fait allusion à la destruction par des missiles russes, la semaine dernière, des stocks d’obus d’artillerie britanniques à l’uranium appauvri dans la ville de Khmelnytskyï, dans l’ouest de l’Ukraine, qui ont fait monter en flèche les niveaux de radioactivité dans l’atmosphère autour de Lvov et dans le sud de la Pologne. Et j’ai soulevé la question de l’hospitalisation en soins intensifs de nul autre que le commandant en chef des forces armées ukrainiennes, le général Zaluzhnyi, à la suite de l’attaque, il y a deux semaines, d’un centre de commandement provincial qui a tué net les officiers supérieurs de son entourage. J’aurais pu ajouter la prise de Bakhmut par les Russes le 20 mai, mais le temps me manquait pour compléter ma question.

Erlanger a balayé sans réfléchir ces indications selon lesquelles la guerre se passe mal pour les Américains et les Ukrainiens. Non, le système Patriot n’a pas été détruit, a-t-il dit, il a juste été endommagé et il est maintenant de nouveau en état de marche. Quant aux autres indications de la supériorité des Russes en matière d’intelligence militaire et de puissance de frappe, pas un mot de contradiction ou de démenti de la part de M. Erlanger. Les Russes sont humiliés, un point c’est tout.

Ma deuxième question était de savoir comment et pourquoi l’Europe s’est retrouvée sans défense le jour de l’invasion russe, le 24 février 2022, alors que pendant la décennie précédente ou plus, les 27 États membres de l’Union européenne avaient dépensé des centaines de milliards d’euros chaque année dans leurs budgets de défense ? Où est passé cet argent, ai-je demandé.

De toute évidence, il s’agissait d’une question que M. Erlanger n’avait jamais rencontrée auparavant. Il a passé beaucoup trop de temps avec des collègues penseurs pour être mis au défi de cette manière. C’est ce qu’on appelle « l’effet de cloche », qui explique généralement le manque de rigueur intellectuelle de ceux qui font partie du courant dominant. Il a donc décidé de passer outre cette question et de donner le micro à d’autres.

En fait, bien plus tard dans les questions-réponses, Erlanger est revenu sur ma question en faisant remarquer, mine de rien, que les budgets militaires des Européens étaient entièrement consacrés aux salaires et aux pensions. Trois ou quatre cents milliards par an pour les salaires ? Je pense que le bon journaliste devrait creuser un peu plus avant de se lancer dans de telles suppositions.

Ce que je n’ai pas eu l’occasion d’approfondir lors des interpellations découle directement de la même question critique. Comment se fait-il que le budget militaire russe, qui s’élève à 80 milliards d’euros par an, produise le plus grand stock de pièces d’artillerie, d’obus et de chars au monde, alors que l’Europe n’avait presque rien le 24 février et que les États-Unis n’ont pas beaucoup plus à offrir à l’Ukraine aujourd’hui ? Et si je peux pousser encore plus loin la causalité, est-ce la stupidité pure et simple qui explique que l’Europe et les Etats-Unis aient été à la fois surpris et non préparés matériellement à une guerre terrestre en Ukraine ? Pourquoi l’Europe et l’Amérique ont-elles provoqué la Russie comme elles l’ont fait entre 2014 et 2022 en fermant les yeux sur les bombardements ukrainiens meurtriers des populations civiles dans le Donbass ? Pourquoi l’Europe et l’Amérique ont-elles provoqué la Russie comme elles l’ont fait en décembre 2021 – janvier 2022 en refusant de négocier sur les demandes russes concernant une révision de l’architecture de sécurité en Europe si elles n’étaient pas préparées à la guerre ?

Permettez-moi de répondre moi-même à ces questions ici et maintenant. L’Europe n’était pas préparée à la guerre parce que la société et ses dirigeants savaient qu’ils vivaient en paix avec les Russes, qui ne les menaçaient pas. Ils avaient vu la retenue sans fin de la Russie face aux menaces occidentales de plus en plus effrontées contre leurs intérêts vitaux, et pas seulement en Ukraine. L’installation de lanceurs de missiles américains à double usage en Roumanie et en Pologne, les jeux de guerre de l’OTAN simulant la prise de Kaliningrad sont autant d’exemples qui viennent à l’esprit. Les élites européennes ont pris cette retenue pour de la faiblesse et de l’indécision, tout comme Erlanger prend aujourd’hui le refus des Russes de mener une guerre « de choc et d’effroi » contre l’Ukraine dès le début de l’opération militaire spéciale pour une prétendue incapacité à le faire.

En bref, la superficialité de la pensée de M. Erlanger et du comité éditorial qu’il sert est tout simplement stupéfiante. Telle est l’image de l’éducation transmise par notre alma mater commune.

Verdad y poder: ¿de qué lado está el Cuarto Poder?

La pregunta que planteo en el título de este ensayo es puramente retórica. Todos podemos imaginar de qué lado están los principales medios de comunicación. Y para aquellos que tienen dudas, una demostración convincente de que la prensa habla por el poder se dio anoche en un discurso en el Grupo de Geopolítica de un prestigioso club privado en el centro de Bruselas. El orador fue Steven Erlanger, principal corresponsal diplomático de The New York Times, quien desde 2017 reside en Bruselas, coronando una distinguida carrera con el periódico que, a lo largo del camino, le ha valido un Premio Pulitzer.

Fui a escuchar a Erlanger en parte porque su discurso recibió un título tentador: “Reflexiones sobre el vasallaje de Europa”. La mención de “vasallaje”, que no es un cumplido ni para el señor supremo en América del Norte ni para los vasallos aquí en Europa, permitió esperar que Erlanger se estaría distanciando de la política exterior de los Estados Unidos.

 Mi segunda razón para asistir a este evento fue “la vieja corbata de clase”. No la corbata del club, sino la corbata de Harvard College. Tanto Erlanger como yo somos ex alumnos de ese campo de entrenamiento para las élites estadounidenses e incluso ocasionalmente para intelectuales estadounidenses. Mi clase de graduación fue cinco años anterior a la de Erlanger. Pero en mi clase también había un tal Serge Schmemann, nacido en Francia, que hizo una distinguida carrera en The New York Times como jefe de oficina y pasó muchos años asentado en la cercana París. Como había supuesto, Schmemann, que hoy está en el consejo editorial del periódico en semi-retiro, fue alguna vez el jefe de Erlanger.

Tenía curiosidad por ver cómo el pensamiento de Erlanger coincide o contrasta con las posiciones de Schmemann, con quien he cruzado espadas públicamente en ensayos anteriores. A pesar de su ascendencia rusa, como periodista, Sergei Aleksandrovich ha sido antirruso hasta los calcetines. Tenía curiosidad por saber cómo Erlanger, que dice ser un hablante del ruso y afirma seguir la televisión rusa, se equipararía. Esto es aún más relevante en la actual situación de casi guerra entre Occidente y Rusia.

Las reglas de Chatham House no estaban vigentes anoche. La charla y las preguntas y respuestas que siguieron fueron para el registro.

Permítanme abrir con una especie de arreglo floral para Erlanger. El hombre y su periódico están casados hasta que la muerte los separe. La intriga insinuada en el título de su discurso fue solo una finta, sólo para abrir la conversación. Cree firmemente lo que escribe: Europa necesita la dirección estadounidense para defenderse a sí misma y sus valores contra el malévolo Oso Grande del Este. Europa no puede actuar por sí sola, como todos vimos el 24 de febrero de 2022 cuando Rusia invadió Ucrania y toda la seguridad europea fue puesta en peligro. Es el dinero estadounidense y el armamento militar estadounidense lo que ha mantenido a las fuerzas ucranianas en la jugada. Sin eso, Kiev se habría retirado tan solo unas semanas después de iniciada la campaña. El punto de discrepancia en el discurso de Erlanger respecto a la política exterior oficial del gobierno de Estados Unidos estaba en otra parte, y es con respecto a China. Su consejo para su audiencia europea es   no seguir a los Estados Unidos en una pelea gratuita con Pekín que puede ser de interés estadounidense pero no está en los intereses de Europa.

Por supuesto, la cuestión de hasta dónde debería llegar Estados Unidos, por no mencionar a Europa, en promover un conflicto con China sigue siendo discutible en los Estados Unidos. La distinción de Von der Leyen entre “desacoplamiento” y “reducción de riesgos” en las relaciones con la República Popular China todavía encuentra partidarios en Washington. Así que Erlanger tenía margen de maniobra en este tema.

Ahora veamos la otra cara de la moneda. Todo lo que Erlanger dijo anoche sobre cómo Rusia ha sido humillada en su campaña militar contra Ucrania; cómo está perdiendo la guerra; cómo la guerra debería terminar a principios del invierno, un momento que es políticamente conveniente para Washington a la luz de la campaña electoral: todas estas declaraciones muestran que su sincera lealtad al contenido con el cual su publicación está alimentando al público, proviene de una mente que es superficial, incapaz de ver y mucho menos contrarrestar hechos y hacerse preguntas que pusieran en duda sus verdades.

Apoyo mi caso en sus respuestas a las dos preguntas que planteé al comienzo de la sesión de preguntas y respuestas. La primera pregunta fue por qué está tan seguro de que el apoyo militar de Estados Unidos asegurará la victoria o al menos evitará una derrota a Kiev cuando los acontecimientos de la semana pasada han demostrado que los rusos han desplegado y están desplegando un equipo militar superior que vence lo mejor que Occidente le está lanzando. Mencioné la destrucción de uno de los dos sistemas de defensa aérea Patriot en Kiev por un misil hipersónico ruso Kinzhal que evadió los 30 misiles Patriot disparados contra él y alcanzó el objetivo. También aludí a la destrucción por misiles rusos la semana pasada de los almacenes de proyectiles británicos de artillería de uranio empobrecido en la ciudad de Khmelnitsky, en Ucrania occidental, que envían niveles de radiactividad en la atmósfera que se disparan alrededor de Lvov y hacia el sur de Polonia. Y planteé la cuestión de la hospitalización en cuidados intensivos de nada menos que el comandante en jefe de las fuerzas armadas ucranianas, el general Zaluzhny, tras un ataque hace dos semanas contra un centro de mando provincial que mató directamente a los oficiales superiores de su séquito. Podría haber añadido la captura rusa de Bakhmut el 20 de mayo, pero el tiempo para completar mi pregunta se estaba acabando.

Erlanger rechazó estas indicaciones de que la guerra va mal para los estadounidenses y los ucranianos sin siquiera un momento de reflexión. No, el sistema Patriot no fue destruido, dijo, solo dañado y ahora está de vuelta en funcionamiento. En cuanto a las otras indicaciones de la inteligencia militar superior y el poder de ataque de los rusos, ni una palabra que las refutara o negara de parte del Sr. Erlanger. Los rusos están siendo humillados, punto.

Mi segunda pregunta fue sobre cómo y por qué Europa se encontró indefensa el día de la invasión rusa, el 24 de febrero de 2022, cuando durante la década anterior o más, los 27 Estados miembros de la Unión Europea habían estado gastando cientos de miles de millones de euros cada año en sus presupuestos de defensa. ¿A dónde fue a parar ese dinero?, pregunté.

Obviamente, esta era una pregunta que al Sr. Erlanger nunca le habían formulado antes. Ha pasado demasiado tiempo con pensadores similares a él como para ser desafiado de esa manera. Este es el “efecto campana” que generalmente explica la falta de rigor intelectual de aquellos inmersos en la corriente principal. Y entonces dijo que omitiría esa pregunta y prosiguió para dar a otros el micrófono.

De hecho, considerablemente más tarde en la sesión de preguntas y respuestas, Erlanger volvió a mi pregunta cuando comentó a propósito de nada en particular que los presupuestos militares de los europeos se gastaron en salarios y pensiones. ¿Trescientos o cuatrocientos mil millones al año en salarios? Creo que un buen periodista debería profundizar un poco más antes de aventurarse a tales conjeturas.

Lo que no tuve la oportunidad de averiguar en el interrogatorio fluye directamente de la misma pregunta crítica. ¿Cómo es posible que el presupuesto militar ruso, que asciende a 80 mil millones de euros al año, produzca el mayor stock mundial de piezas de artillería, proyectiles y tanques, cuando Europa no tenía casi nada el 24 de febrero y los Estados Unidos hoy no tienen mucho más que ofrecer a Ucrania? Y si se me permite profundizar aún más en la causalidad, ¿fue simplemente una estupidez lo que explica por qué Europa y los Estados Unidos estaban sorprendidos y materialmente impreparados para una guerra terrestre en Ucrania? ¿Por qué Europa y Estados Unidos provocaron a Rusia como lo hicieron durante el período de 2014 a 2022 al hacer la vista gorda ante el bombardeo asesino ucraniano de poblaciones civiles en Donbás? ¿Por qué Europa y Estados Unidos provocaron a Rusia como lo hicieron en diciembre de 2021 – enero de 2022 al negarse a negociar sobre las demandas rusas de una revisión de la arquitectura de seguridad en Europa si no estaban preparados para la guerra?

Permítanme responder a estas preguntas aquí y ahora. Europa no estaba preparada para la guerra porque la sociedad y su liderazgo sabían que estaban viviendo en paz con los rusos, que no los amenazaban. Habían visto la interminable moderación de Rusia frente a las amenazas occidentales cada vez más descaradas contra sus intereses vitales, no solo en Ucrania. La instalación de lanzadores de misiles estadounidenses de doble propósito en Rumania y Polonia, los juegos de guerra de la OTAN que imitan la captura de Kaliningrado vienen a la mente. Las élites europeas confundieron esta moderación con debilidad e indecisión, al igual que Erlanger, confunde hoy la negativa de los rusos a librar una guerra de “conmoción y pavor” contra Ucrania desde el inicio de la Operación Militar Especial, con una supuesta incapacidad para hacerlo.

En resumen, la superficialidad de pensamiento del Sr. Erlanger y del consejo editorial al que sirve es simplemente asombrosa. Hasta aquí la educación impartida por nuestra alma mater en común.